Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Ortsgemeinde Schuld schreibt den Wiederaufbau eines rund 895 m langen Wirtschaftsweges zwischen Fuchshofen und Schuld (entlang der L 73) öffentlich aus. Der bisherige Schotterweg wird in Asphaltbauweise neu hergestellt (4 cm Deckschicht, 10 cm Tragschicht, 46 cm Frostschutzschicht).
Die Baumaßnahme umfasst Baustelleneinrichtung, Verkehrssicherung, vorbereitende Arbeiten (Baumfällungen, Oberbodenabtrag), Erdarbeiten (Planum, Frostschutz, Drainage, Betonrandbalken), Oberflächenarbeiten (Asphalt), die Schaffung eines Retentionsraums zum Ausgleich des Retentionsverlusts sowie Stundenlohnarbeiten.
Verfahren: Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A. Keine Lose, keine Neben- oder Mehrfachangebote. Zuschlag nach Preis.
Angebotsfrist: 25.08.2026, 12:00 Uhr (MESZ) – elektronisch über die Vergabeplattform subreport.
Ausführung: 01.10.2026 bis 31.12.2026.
Bindefrist: bis 30.09.2026.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGesamtmaßnahme
Auftraggeber: Ortsgemeinde Schuld, Auf den Stausten 9, 53520 Schuld (Verbandsgemeinde Adenau).
Ort der Leistung: 53520 Schuld, Rheinland-Pfalz, entlang der L 73 (Bau-km ca. 0+000 bis 0+550, Lageplanauszug umfasst u. a. Abschnitt 6, Bau-km 0+000 bis 0+222).
Länge: ca. 895 m.
Ausbauform: bestehender Schotterweg → Asphaltbauweise.
Oberbau: 4 cm Asphaltdeckschicht AC 5 DL + 10 cm Asphalttragschicht AC 22 TL + 46 cm Frostschutzschicht 0/32 mm (Gesamtstärke ca. 60 cm).
Baugrund: gemäß Bodengutachten Kriechbaum Ingenieurbüro Geotechnik vom 21.12.2020 – äußerst feuchtigkeitsempfindlich; in der Kalkulation zu berücksichtigen.
Verfahren: öffentliche Ausschreibung nach VOB/A, keine losweise Vergabe, keine Neben- oder Mehrfachangebote, Zuschlag nach Preis.
Ausführungszeitraum: 01.10.2026 – 31.12.2026.
Sonstiges: Stundenlohnarbeiten nur nach ausdrücklicher Genehmigung des AG; Stundenpreise sind Festpreise.
Titel 1 – Baustelleneinrichtung und Verkehrssicherung
Einrichten und Räumen der Baustelle, tägliche Fotodokumentation (mind. 10 Fotos/Tag, mind. 3 MP, auf USB-Stick), Bestandsaufnahme (ca. 150 Fotos), Sichern von 20 Grenzvermarkungen, Einholung der Verkehrsgenehmigung beim Fachplaner für Verkehrstechnik, Achsabsteckung/Vermessung, Aufstellen von 15 Verkehrsschildern, 15 Absperrschranken und 15 Absperrbaken.
Titel 2 – Vorbereitende Arbeiten
Suchgräben, Schneiden/Aufbrechen des Asphaltoberbaus (bis ca. 20 cm), Abschälen der Vegetationsschicht auf ca. 4.350 m², Roden von 5 Bäumen (Höhe bis 10 m), Abbruch einer Natursteinmauer (ca. 20 m³), Baumschutz für 10 Bäume.
Titel 3 – Erdarbeiten
Oberflächenabtrag, Herstellen des Planums auf ca. 3.950 m² (EV2 ≥ 45 MPa), Einbau von 46 cm Frostschutzschicht 0/32 mm (ca. 1.940 m³), Füllboden (ca. 470 m³), Bankett-/Oberbodenarbeiten (ca. 895 m² + 865 m²), Raseneinsaat (ca. 1.760 m²), Drainage mit Kies und Rohr DN 100 (ca. 890 m), Betonrandbalken C12/15 als Unterspülsschutz (ca. 270 m³), Bodenverbesserung (Bodenaustausch ca. 710 m³, Grobschlag ca. 500 t, Geotextil ca. 2.370 m², Nachverdichtung ca. 1.185 m²), Entsorgung Boden (BM-0* ca. 2.695 m³, BM-F0* ca. 1.155 m³, BM-F2/F3 ca. 45 m³), Bodenprobenahme und Laboruntersuchung nach EBV.
Titel 4 – Oberflächenarbeiten
Asphaltdeckschicht AC 5 DL 4 cm (ca. 3.060 m²), Asphalttragschicht AC 22 TL 10 cm (ca. 3.060 m²), Asphaltbinder (ca. 30 t), Randabdichtung (ca. 1.780 m), Bitumenemulsion (ca. 3.060 m²), Abstumpfung (ca. 1 kg/m²), Fugen- und Schachtarbeiten, Erschwerniszulagen für Schächte/Sonderbauwerke, Ertüchtigung des Zufahrtswegs (ca. 150 m²).
Titel 5 – Retentionsraum
Schaffung eines Retentionsausgleichs zwischen Ahrradweg und Ahr (ca. 3.400 m²): Mulchen/Mähen, Grasnarbe abziehen, Oberboden abschieben (ca. 850 m³), Bodenabtrag für Retentionsmulde (ca. 1.100 m³), Profilieren und Andecken mit Oberboden (ca. 3.400 m²), landschaftsbauliche Einsaat/Hydrosaat (ca. 3.400 m²).
Titel 6 – Stundenlohnarbeiten
Facharbeiter (ca. 10 h), Bagger 15 t (ca. 5 h), Kompressor 6 m³/h (ca. 5 h), Allrad-LKW 8,5 t (ca. 5 h), Kehrmaschine (ca. 5 h) – jeweils Festpreise inkl. Bedienung und Betriebsstoffe, nur auf ausdrückliche Genehmigung des AG.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Eignung (VOB/A)
Die Eignung wird nach den allgemeinen VOB/A-Regeln geprüft (Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit). Konkrete Eignungsanforderungen wie Mindestumsatz, Personalstärke oder Referenzen sind in den vorliegenden Vergabeunterlagen nicht im Detail definiert. Der Nachweis erfolgt über Präqualifikation oder das Formblatt 124 (Eigenerklärung zur Eignung).
Präqualifizierte Unternehmen
Nachweis der Eignung durch Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Angabe der Registernummer im Angebotsschreiben). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist deren Präqualifikation oder die Erfüllung der Präqualifikationsvoraussetzungen nachzuweisen.
Nicht präqualifizierte Unternehmen
Vorläufiger Nachweis der Eignung durch ausgefülltes Formblatt 124 (Eigenerklärung zur Eignung) mit dem Angebot. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind Eigenerklärungen auf gesondertes Verlangen vorzulegen; präqualifizierte Nachunternehmen sind mit Registernummer anzugeben.
Zuschlag in engerer Wahl
Bestätigung der Eigenerklärungen durch Vorlage der im Formblatt 124 genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen. Fremdsprachige Bescheinigungen sind mit deutscher Übersetzung vorzulegen. Fehlende Unterlagen werden nachgefordert.
Ausschlussgründe § 21 SchwarzArbG
Bieter dürfen nicht wegen Verurteilungen/Geldbußen nach § 8 Abs. 1 Nr. 2, §§ 10–11 SchwarzArbG, § 404 Abs. 1 oder 2 Nr. 3 SGB III, §§ 15, 15a, 16 Abs. 1 Nr. 1, 1c, 1d, 1f oder 2 AÜG oder § 266a Abs. 1–4 StGB (Freiheitsstrafe > 3 Monate, Geldstrafe > 90 Tagessätze oder Geldbuße ≥ 2.500 €) ausgeschlossen sein. Bei Aufträgen ≥ 30.000 € kann der AG vor Zuschlag eine Auskunft aus dem Gewerbezentralregister nach § 150a GewO anfordern.
EU-Sanktionen gegen Russland
Es dürfen keine russischen Staatsangehörigen oder in Russland niedergelassenen Personen/Unternehmen beteiligt sein, keine juristischen Personen mit >50 % russischem Anteilsbesitz und keine Unternehmen, die im Namen oder auf Anweisung russischer Personen handeln. Unterauftragnehmer, Lieferanten und Unternehmen, deren Kapazitäten in Anspruch genommen werden, mit >10 % des Auftragswerts dürfen ebenfalls keinen Russlandbezug aufweisen – auch nicht während der Vertragslaufzeit.
Auf Verlangen vorzulegende Nachweise
Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Eintragung in Handwerksrolle oder IHK; ggf. rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan; Unbedenklichkeitsbescheinigungen der tariflichen Sozialkasse, des Finanzamts, Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG sowie der Berufsgenossenschaft mit Lohnsummen.