Wiederherstellung des Yachthafens Damp
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenRückbau und Entsorgung der vorhandenen Ufereinfassung einschließlich Holzspundwand, Rückverankerung, Böschung und Heckpfählen sowie Neuaufbau der Ufersicherung und des Stegs E.
Die Arbeiten umfassen insbesondere Schüttsteinböschung, Stahlpfahlgründung, Stegbau mit Treppen und technischer Ausrüstung, Wasser- und Elektroinstallationen sowie optional das Setzen neuer Heckpfähle. Ein eigenes Angebot muss die vorgesehenen Ausführungs- und Planungsunterlagen enthalten.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Zuschlagskriterium Preis100%
Die Wertungssumme aus den nachgerechneten Angebotssummen wird aus allen Positionen des Leistungsverzeichnisses ermittelt; berücksichtigt werden insbesondere Nachlässe, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangebote.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenRückbau und Entsorgung
Rückbau und Entsorgung der vorhandenen Ufereinfassung einschließlich Holzspundwand, Befestigungen und Rückverankerung sowie Böschung und Heckpfählen. Ziehen von 17 vorhandenen Stahl-Heckpfählen; Abbruch und Entsorgung von 350 m² Betonpflaster einschließlich Bettung, 360 m³ Unterboden, 684 t Boden, 240 m² Asphaltstreifen, zwei Betontreppen und 400 m² Holzspundwand. Ein Fingersteg wird demontiert und eingelagert. Bestandteile wie Edelstahlpoller, Edelstahlgeländer, Rot-/Grünschilder, Versorgungssäulen, Rettungsmittel und Steigeleitern sind nach Rückbau bauseits zu lagern und durch die Kurbetriebe zu übernehmen.
Erdbau und Böschungsbau
Profilierung von 1.200 m² Böschung mit einer Neigung von 1:1,33 sowie Herstellung eines 75-m³-Böschungsfußgrabens mit 0,90 m Sohlbreite und 0,60 m Grabentiefe. Lieferung und Verlegung von 1.250 m² Geotextil, vorzugsweise HaTe E 800/2 oder gleichwertig. Einbau von 1.300 t Wasserbausteinen LMB 40/200 als etwa 60 cm starkes Deckwerk sowie Vollverklammerung von 620 m² Böschungsfläche.
Gründung und Pfahlbau
Lieferung und Einbringung von 25 Stahlrohrpfählen für den Steg, Durchmesser 355,6 mm, Wandstärke 14,2 mm, Stahlgüte S 355, jeweils 9 m einschließlich 50 cm Kapplänge. Die Pfähle werden bis OK +1,13 m NHN und UK −7,37 m NHN eingebracht; ihre Oberflächen werden für Salzwasser und UV-Beständigkeit beschichtet. Optional sind 32 Heckdalben, Durchmesser 244,5 mm, Wandstärke 14,2 mm, Länge 11 m einschließlich 50 cm Kapplänge, einschließlich PEHD-Überzügen und GFK-Pfahlkappen, vorzusehen.
Stegbau und Treppen
Aufbau des 120 m langen und 2 m breiten Stegs E mit einer Höhe von +1,50 m NHN. Einbau von 25 Pfahlkopfdeckeln, 25 Querträgern HEB 160, 98 Längsträgern HEB 160, 78 Aussteifungen L 90 × 9 mm, 489 m GFK-Distanzstreifen, 240 m² vorhandenem GFK-Deckbelag, 5 m² neuem GFK-Gitterrost und 124 m Eichen-Saumbohle. Zwei Treppenanlagen mit je 2,00 m lichter Weite, Stahlwangen aus U 260, mittigem Verstärkungsträger, Eichenstufen und beidseitigen Geländern mit 1,10 m Höhe werden hergestellt.
Technische Ausrüstung sowie Wasser- und Elektroinstallationen
Anschluss der landseitigen Wasser- und Stromleitungen. Einbau von 120 m Wasserleitung DN 40, zwei Entleervorrichtungen, vier Wasseranschlüssen, 140 m NYY-J 5 × 16 mm² Starkstromkabel und 140 m CAT-7-Kabel sowie acht Stromanschlüssen an Versorgungssäulen. Montage von 33 Bestandspollern; Lieferung und Montage von 32 Leinenhaken, 32 GFK-Pfahlkappen, 32 Rot-Grün-Schildern, vier feuerverzinkten Rettungsleitern und 120 m Leerrohr DN 125.
Baustelleneinrichtung und Bauausführung
Einrichtung und Räumung der Baustelle mit etwa 450 m² Baustelleneinrichtungsfläche, Verkehrssicherung und einer 50 m langen aktiven Ölsperre. Die Baustelleneinrichtung und die landseitige Verkehrssicherung sind für 12 Wochen vorzuhalten; eine vierwöchige Verlängerung ist als Bedarfsposition vorgesehen. Arbeitsschritte, Geräte, Lärmschutz, Erschütterungsschutz, Hochwasser- und Sturmvorkehrungen sowie die erforderliche Vermessung und Baudokumentation sind durchzuführen. Die Arbeiten erfolgen über und unter Wasser; eine seeseitige Ausführung wird empfohlen, landseitige Ausführung ist nicht ausgeschlossen.
Optionale Leistungen und Abgrenzung
Das Setzen neuer Heckpfähle sowie ergänzende GFK- und andere Bedarfsleistungen sind optional und nur nach gesonderter Absprache beziehungsweise schriftlicher Beauftragung auszuführen. Die anschließende Baggermaßnahme des Innenhafens sowie die parallel laufende Instandsetzung der Fußsicherung sind nicht Bestandteil dieser Ausschreibung.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenVergleichbare Referenzleistungen
Für nicht präqualifizierte Unternehmen sind vergleichbare Leistungen aus den vergangenen fünf Kalenderjahren und dem laufenden Kalenderjahr nachzuweisen. Die Vergleichbarkeit bemisst sich nach Art und Größe. Mindestens eines der folgenden Kriterien muss erfüllt sein: Herstellung einer Schüttsteinböschung mit mindestens 1:3 Neigung, Stegbau im Küsten- oder Binnenbereich, Einbringen von Pfählen oder Dalben bis 800 mm Durchmesser und 20 m Länge oder Entsorgung gefährlicher Abfälle. Je Referenz sind Auftraggeber, Ansprechpartner, Ausführungszeitraum, Art und Umfang der eigenen Leistung sowie Auftragswert anzugeben.
Unternehmensbezogene Eignung
Das Unternehmen muss über vergleichbare Leistungen und die erforderlichen Arbeitskräfte verfügen. Die Eigenerklärung muss Angaben zu Registereintragungen, Insolvenzverfahren, Zuverlässigkeit, ordnungsgemäßer Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen sowie zur Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft enthalten. Bei Zulassung zur engeren Wahl können Bescheinigungen von Handelsregister, Handwerksrolle beziehungsweise IHK, Finanzamt, Sozialkasse, Berufsgenossenschaft und gegebenenfalls Insolvenzbehörde verlangt werden.
Ausführungsfähigkeit und technische Anforderungen
Das Unternehmen muss Arbeiten über und unter Wasser ausführen können und geeignete Arbeitsgeräte, Hilfskonstruktionen, Pontons, Hebezeuge und Zugangsmöglichkeiten vorhalten. Das Gerätekonzept ist auf die Baugrundverhältnisse abzustimmen. Erforderlich sind ein geeignetes Lärm- und Erschütterungskonzept sowie die Beachtung der genannten technischen Regeln, insbesondere TLW/TL-W, DIN EN 13383-1, TLG, DIN EN 1090, EAU und EAK. Die Ausführung muss eine umweltgerechte Anwendung vermeiden wassergefährdender Stoffe und die Koordination mit anderen Firmen sowie den örtlichen Bau- und Betriebszeiten ermöglichen.
Erklärungen und Nachweise
Mit dem Angebot sind die Eigenerklärung zur Eignung, gegebenenfalls die EEE oder Präqualifikationsnummer, das Leistungsverzeichnis mit Preisen, die Preisermittlung, die Erklärung zum Russlandbezug und die Erklärung zur Verwendung von Holzprodukten vorzulegen. Bei Beteiligung Dritter sind die entsprechenden Verzeichnisse und Erklärungen beizufügen. Die Eignung ist grundsätzlich auf Deutsch zu belegen; nicht deutschsprachige Bescheinigungen sind mit deutscher Übersetzung vorzulegen.
Vergleichbare Referenzprojekte aus den vergangenen fünf Kalenderjahren und dem laufenden Kalenderjahr; die Vergleichbarkeit bemisst sich nach Art und Größe.
Mindestens einmal nachzuweisen: Schüttsteinböschung mit mindestens 1:3 Neigung, Stegbau im Küsten- oder Binnenbereich, Pfahleinsatz bis 800 mm Durchmesser und 20 m Länge oder Entsorgung gefährlicher Abfälle.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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