Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenKurzbeschreibung
Die Autobahn GmbH des Bundes (Niederlassung Südbayern) schreibt Winterdienstleistungen für Nebenanlagen an der A8 (München – Salzburg) im Bereich der Autobahnmeisterei Holzkirchen aus. Der Auftragnehmer stellt Personal, Fahrzeuge und Geräte für Räum- und Streueinsätze auf Verteilerfahrbahnen, Parkflächen und Gehwegen der Rastanlage Hofoldinger Forst, T+R Holzkirchen-Nord und T+R Holzkirchen-Süd bereit.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis (in €, netto) wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssumme wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen sowie eines eventuellen Nachlasses ohne Bedingungen.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenEinsatzorte und -zeiten
Einsatzorte:
Einsatzbereiche: Verteilerfahrbahnen, Zu- und Abfahrtstraßen, Parkflächen und Gehwege entlang der A8 (München – Salzburg).
Einsatzzeiten: Täglich 00:00–24:00 Uhr während der Winterdienstperiode. Einsatzbereitschaft max. 60 Minuten nach Alarmierung.
Vorhaltung Fahrzeuge und Personal
Fahrzeuge (vom Auftragnehmer bereitzustellen):
Anbauten: Schneepflug (Räumbreite LKW 3,20–3,50 m; Kleingerät 1,50–2,00 m), Streumaschine, Verschleißteile, mindestens 1 Satz Räumleisten pro Pflug.
Einbauten: MBDE-Gerät (System Medes), Bedienpulte; Betriebsfunkgerät durch AG bei Bedarf.
Personal: Fahr- und Bedienpersonal inkl. Ersatzpersonal, 24-Stunden-Bereitschaft, Sprachniveau mindestens A (GeR), jährliche SGU-Unterweisung (ca. 2 Stunden).
Vorhaltung: Insgesamt 10 Monate (2 Winterdienstperioden à 5 Monate).
Räum- und Streuleistungen
Streuen auf Verteilerfahrbahnen, Zu-/Abfahrten und Parkflächen (Streubreite bis 8,0 m).
Räumen und Streuen auf Verteilerfahrbahnen, Zu-/Abfahrten und Parkflächen (Räumbreite 3,20–3,50 m) sowie auf Gehwegen (Räumbreite ca. 1,50–2,0 m, schneefreier Zugang zu Müllbehältern).
Streustoffe (Feuchtsalz/Trockensalz) werden durch den Auftraggeber bereitgestellt; das Beladen erfolgt durch den Auftragnehmer.
Fahrten (Leerfahrten und Fahrten zum nächsten Einsatzort) sowie Fahrten zur Salzbeladung werden separat vergütet.
Technische Anforderungen und Pflichten
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Eignungsanforderungen
Der Bieter muss seine Eignung vorläufig mit dem Angebot nachweisen, entweder durch die ausgefüllte Eigenerklärung zur Eignung oder die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE). Auf Verlangen sind Bescheinigungen zuständiger Stellen vorzulegen. Nicht-deutsche Bescheinigungen sind mit deutscher Übersetzung einzureichen.
Eignungsleihe und Unterauftragnehmer
Der Einsatz von Unterauftragnehmern und die Eignungsleihe (Inanspruchnahme der technisch/beruflichen oder wirtschaftlich/finanziellen Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen) sind zulässig. Bei Eignungsleihe sind die beteiligten Unternehmen im Verzeichnis der Leistungen von Unterauftragnehmern bzw. anderen Unternehmen zu benennen. Auf gesondertes Verlangen sind Verpflichtungserklärungen (auch zur wirtschaftlichen Eignungsleihe) vorzulegen.
Fachspezifische Mindestanforderungen
Aus der Leistungsbeschreibung ergeben sich zudem implizite Eignungsanforderungen: einsatzfähige Fahrzeuge nach StVZO/DIN/EN-Normen (mind. Euro 5, mind. 125 kW, mind. 2 angetriebene Achsen, >62 km/h), Personal mit Sprachniveau A (GeR, A2 Hören/Sprechen auf Verlangen nachweisbar), Erfahrung im Umgang mit Winterdienstgeräten gemäß DIN 30710 und FGSV-Merkblättern sowie Bereitschaft zur Echtzeitdatenübertragung an die Winterdiensteinsatzleitung.
Ausschluss von Nebenangeboten / KMU
Nebenangebote sind nur zulässig, wenn sie die Mindestanforderungen erfüllen, Leistungen eindeutig beschreiben, die Gliederung beibehalten und Mengen/Einzelpreise aufschlüsseln. Die Ausschreibung ist laut Bekanntmachung nicht als KMU-geeignet gekennzeichnet. Zuschlagskriterium ist ausschließlich der Preis.