Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung (offenes Verfahren) der Bundesagentur für Arbeit (RIM Düsseldorf) für Winterdienstleistungen (Schneeräumung, Streuen, Enteisung, Verkehrssicherung) auf Liegenschaften in NRW. Die Leistung ist in 11 regionale Lose aufgeteilt. Pro Los ist vor Angebotsabgabe eine zwingende Objektbesichtigung durchzuführen. Angeboten werden kann nur elektronisch über die e-Vergabe-Plattform des Bundes (AnA-Web). Wertung erfolgt nach dem niedrigsten Preis. Vertragslaufzeit ca. 48 Monate ab 01.10.2026.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Niedrigster Brutto-Gesamtpreis beziehungsweise Brutto-Wertungspreis einschließlich der zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.
Gesamtpreis des Angebotes je Los = Summe der Gesamtpreise je Liegenschaft. Je Liegenschaft und Winterperiode werden die Bereitstellungspauschale, die Einsatzpauschale für den Räum- und Streudienst und die Einsatzpauschale für den Streudienst jeweils mit der vorgesehenen Häufigkeit berechnet und über die Anzahl der Winterperioden summiert.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenRäum- und Streudienst
Beseitigung von Schnee und Eisglätte auf allen begeh- und befahrbaren Flächen der jeweiligen Liegenschaften:
Streumittel: Bereitstellung und Ausbringen gemäß jeweils geltender Ortssatzung (z. B. Sand, Asche, Splitt; möglichst Blauer Engel). Beschaffung und Kosten trägt der Auftragnehmer.
Zeitliche Vorgaben (betriebsbezogen)
Kontroll-, Planungs- und Nachweispflichten
Hinweise zur Angebotsabgabe
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAusschlussgründe (zwingend und fakultativ)
Zwingende Ausschlussgründe (§ 123 GWB) – Erklärung über Nichtvorliegen mit Vordruck D.7:
Fakultative Ausschlussgründe (§ 124 GWB) – Erklärung mit Vordruck D.8:
Die Erklärung muss für jedes Mitglied einer Bieter-/Bewerbergemeinschaft separat abgegeben werden.
Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
Nach § 44 VgV – fachkundiges und leistungsfähiges Unternehmen, das nicht nach §§ 123 oder 124 GWB ausgeschlossen ist. Nähere Details im Fragebogen zur Eignungsprüfung.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Nach § 45 VgV – u. a. Nachweis einer marktüblichen deutschen Industriehaftpflichtversicherung (oder vergleichbaren EU-Versicherung) in ausreichender Höhe, aufrechterhalten bis zum Ende der Leistungspflichten und bis zur Verjährung der Mängelansprüche. Die Aufrechterhaltung ist Ausschlusskriterium. Keine Rückstände bei Steuern/Abgaben/Sozialversicherung; ggf. Freistellungsbescheinigung des Bundeszentralamts für Steuern.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Nach § 46 VgV – der Bieter muss personell und technisch in der Lage sein, die Winterdienstleistung auftragsgerecht auf allen beantragten Losen zu erbringen. Qualifiziertes Personal und geeignete Maschinen (mit VDE-/GS-Zeichen oder gleichwertig); Anwendung des aktuellen anerkannten Stands der Technik. Konkrete Nachweise im Fragebogen zur Eignungsprüfung.
Vertragsausführung – Tariftreue und Rechtstreue
Zuschlagskriterium
Ausschließlich niedrigster Preis – Wertung erfolgt allein nach dem Gesamtpreis (Angebotswertung nach Preis). Preisprüfung: ungewöhnlich niedrige Angebote werden gemäß § 60 VgV geprüft.
Keine konkreten Referenzprojekte als Eignungsanforderung benannt. Allgemeine Anforderung: persönliche und technische Leistungsfähigkeit zur Erbringung der Winterdienstleistung.
Nachweise werden ggf. nach § 56 VgV nachgefordert.