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Zertifizierte Qualifizierung als berufsbegleitende Weiterbildung für Hebammen und Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-innen und vergleichbare Gesundheitsberufe in Rheinland-Pfalz

Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung55118 Mainz, Rheinland-PfalzVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 15 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz schreibt die Durchführung einer zertifizierten, berufsbegleitenden Weiterbildung für Hebammen, Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegende (FGKiKP) und vergleichbare Gesundheitsberufe aus.

Die Maßnahme umfasst mindestens 270 Unterrichtseinheiten (à 45 Minuten), verteilt auf zehn dreitägige Präsenzmodule mit Supervision, und muss den bundesweit einheitlichen Qualifizierungsstandards des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) entsprechen. Sie ist in den Kalenderjahren 2027 und 2028 innerhalb von ca. 1–1,5 Jahren durchzuführen, idealerweise mit Beginn vor den rheinland-pfälzischen Sommerferien 2027.

Der Auftragnehmer organisiert die gesamte Maßnahme (Räume, Referenten, Material, Anmeldung, Evaluation), beantragt die Bildungsfreistellung für die Teilnehmenden und überträgt alle Verwertungsrechte an den erstellten Materialien dem Auftraggeber.

Angebote sind ausschließlich elektronisch über den Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz einzureichen.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 15 Tage bis zur Angebotsfrist — 24. September 2026
HEUTE
Termin / FristJAN2026 JUL JAN2027 JUL JAN2028 JUL JAN2029
Veröffentlichungca. 1. Jan. 2026
Bieterfragen-Frist21. Sep. 2026
Angebotsfrist24. Sep. 2026
Bindefrist24. Sep. – 31. Okt. 2026
Vertragsabschlussca. 7. Nov. 2026
Vertragsbeginn1. Jan. 2027
Ausführungsbeginn1. Jan. 2027
Vertragslaufzeit1. Jan. 2027 – 31. Dez. 2028
Verlängerungs-Vereinbarung bis1. Dez. 2028
Verlängerung max.31. Dez. 2028 – 31. März 2029
Vertragsende31. Dez. 2028
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität9 Kriterien
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis40%

    Angebotspreis gemäß Preisblatt (Anlage 3)

  • Leistung60%

    Gesamtbewertung der fachlichen Leistungsfähigkeit anhand der nachfolgenden Kriterien

KI-Hinweis: Die prozentuale oder punktemäßige Gewichtung der einzelnen Unterkriterien innerhalb der Leistungsbewertung (60%) ist nicht angegeben; die Bewertung erfolgt offenbar nur qualitativ (vorhanden/teilweise vorhanden/nicht vorhanden), eine konkrete Formel oder Punkteverteilung fehlt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Zielgruppe und Inhalt der Qualifizierung

Zielgruppe: Hebammen, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegende sowie vergleichbare Gesundheitsberufe in Rheinland-Pfalz.Zulassungsvoraussetzungen der Teilnehmenden: Staatlich anerkannte Hebamme oder Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in mit mindestens 2 Jahren Berufserfahrung; Bereitschaft zur Kooperation mit örtlichen Trägern der Kinder- und Jugendhilfe.Erwartete Teilnehmerzahl: 15–20 Personen; unter 15 nur mit Zustimmung des Auftraggebers.Inhaltliche Grundlage: Kompetenzprofile des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH); bundesweit einheitliche Qualitätsstandards (gültig seit 01.01.2019, Überarbeitung zum Sommer 2026); Rahmencurriculum Rheinland-Pfalz.Umfang: Mindestens 270 Unterrichtseinheiten (UE) à 45 Minuten – davon mind. 210 UE aus dem verbindlichen bundesweiten Themenkatalog und bis zu 60 UE landesspezifische Ausgestaltung.9 Themenblöcke (je 3 Tage): (1) Einführung/Tätigkeitsfeld, (2) NEST-Materialien/Soziologie/Dokumentation, (3) Kinder- und Jugendhilfe/Kommunikation I+II, (4) Ressourcenorientiertes Arbeiten/kultursensible Betreuung, (5) Lebenswelt Familie/Sozialpädiatrie, (6) Hausarbeit-Vorbereitung/Ernährung/interdisziplinäre Zusammenarbeit, (7) Entwicklungspsychologie/Belastungen/Gewalt, (8) Jugendhilfe II/postpartale Erkrankungen/Gesprächsführung III, (9) Unterstützungsangebote/herausfordernde Gespräche/Abschluss.Zusatzbausteine: Landesprogramm 'Guter Start ins Kinderleben' (0,5 Tag), kultursensible Betreuung (1 Tag), postpartale Erkrankungen (1 Tag), Gewalt in engen sozialen Beziehungen (1 Tag).

Organisation und Durchführung

Struktur: 10 dreitägige Präsenzmodule; Module und Veranstaltungsorte außerhalb rheinland-pfälzischer Ferienzeiten; vorzugsweise zentral in Mainz/Umgebung.Veranstaltungsort: Haupterfüllungsort ist das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung (Rheinallee 97–101, 55118 Mainz); Schulungsräume mit geeigneter technischer Ausstattung sind vom Auftragnehmer zu stellen.Terminierung: Modul-Einladungen jeweils ca. 3 Wochen vor Beginn; frühestmöglicher Starttermin ist im Angebot zu nennen.Anwesenheitsregel: Maximal 3 Tage Fehlzeit; bei mehr als 3 Tagen Fehlzeit ist ein Nachholen im nächsten Durchgang erforderlich.Ergänzende Lernformen: Online-/Selbstlernanteile zulässig, sofern die NZFH-Standards eingehalten werden (bis zu ca. 216 UE digital möglich).

Personal und Kursbegleitung

Referierende: Fachlich geeignete Personen mit Methodenkompetenz in Erwachsenenbildung und Erfahrung mit Gesundheitsberufen; Honorarabrechnung, Reisekosten (nach LRKG), Hotelbuchungen und Einladungen werden vom Auftragnehmer koordiniert.Supervision: 2 ganztägige Supervisionsveranstaltungen in der zweiten Kurshälfte, ausschließlich durch Personen mit abgeschlossener Supervisionsausbildung.Kursbegleitung vor Ort: Pädagogische Erfahrung oder Selbstausbildung als Familienhebamme/FGKiKP.Sprache: Eingesetzte Personen müssen über uneingeschränkte schriftliche und mündliche Deutschkenntnisse verfügen.

Abschluss, Zertifizierung und Rechte

Abschlussleistung: Hausarbeit/Fallarbeit mit Bewertung und Rückmeldung; Vorstellung der Arbeit in einem Abschlusskolloquium.Zertifizierung: Abschlusszertifikat 'Familienhebamme / Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in (BSFH)' gemäß NZFH-Kompetenzprofilen; Vorlage wird vom Auftraggeber bereitgestellt.Nutzungsrechte: Der Auftragnehmer räumt dem Auftraggeber das ausschließliche, übertragbare Nutzungsrecht an allen erstellten Lehr- und Unterlagen ein.Evaluation: Anonyme Evaluation der Module; Ergebnisse sowie Sachberichte werden dem Auftraggeber übergeben.

Zeitrahmen und Vergütung

Durchführungszeitraum: Kalenderjahre 2027 und 2028; Laufzeit ca. 1–1,5 Jahre (18 Monate); erwünschter Beginn vor den rheinland-pfälzischen Sommerferien 2027.Verlängerungsoption: Einvernehmliche Verlängerung um bis zu 3 Monate möglich.Vergütung: Festpreis (brutto); Abrechnung in Teilrechnungen, die jeweils vor dem Kassenschluss des Haushaltsjahres eingegangen sein müssen.Skonto: Zulässig mit Skontofrist von mindestens 14 Kalendertagen.Rechnungsstellung: E-Rechnung verpflichtend über den Zentralen E-Rechnungseingang RLP (ab 01.04.2025).

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Unternehmensanforderungen

Anerkannter Fort- und/oder Weiterbildungsträger (Nachweis z.B. Handelsregister, Bildungsanbieter-Zulassung).Nicht zugelassen: Bietergemeinschaften sind in diesem Verfahren ausgeschlossen.Unteraufträge: Erlaubt, sofern die betreffenden Auftragsteile benannt und Eigenerklärungen der Nachunternehmer vorgelegt werden; Eignungsleihe nach § 34 UVgO ist zulässig.

Zuverlässigkeit und rechtliche Eignung

Keine relevanten strafrechtlichen Verurteilungen (u.a. Bestechung, Betrug, Untreue, Unterschlagung, Urkundenfälschung, Preisabsprachen, Geldwäsche, Subventionsbetrug, Steuerhinterziehung).Ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen.Kein Insolvenzverfahren, keine Liquidation, keine schwere Verfehlung, keine Schwarzarbeit.Keine Beteiligung an wettbewerbsbeschränkenden Absprachen; keine Ausschlussgründe nach § 31 UVgO.Keine Verbreitung/Anwendung der 'Technologie von L. Ron Hubbard' (Scientology-Klausel).

Fachliche und persönliche Eignung des eingesetzten Personals

Qualifikation der Referierenden und Kursbegleitungen ist nachzuweisen (Mitarbeiterprofil je Person: Berufsausbildung, Fort-/Weiterbildung, Berufserfahrung, EDV-Kenntnisse; Anlage 4).Sprache: Uneingeschränkte schriftliche und mündliche Deutschkenntnisse aller eingesetzten Personen.Verpflichtungserklärung: Eingesetzte Personen müssen bereit sein, eine Verpflichtungserklärung nach § 1 Verpflichtungsgesetz abzugeben (Anlage 9).Einsatzkontinuität: Durchgängige personelle Besetzung während der gesamten Vertragslaufzeit (Anlage 6).

Fachliche Expertise und Referenzen

Ausgewiesene Expertise in der Fort- und Weiterbildung im Bereich Gesundheitswesen an der Schnittstelle zu den Frühen Hilfen.Erfahrungen mit der Zielgruppe (Familienhebammen, FGKiKP, vergleichbare Gesundheitsberufe).Kenntnisse zur Umsetzung der NZFH-Kompetenzprofile.Referenzen vergleichbarer früherer Aufträge (Anlage 8 für 3 Referenzen; Anlage 8a für Referenzgeber-Bestätigung).Erfahrung in der Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern.

Ausstattung und organisatorische Eignung

Geeignete räumliche und technische Ausstattung (Schulungs-/Tagungsräume, Plattform für ggf. Online-Anteile).Mobilität: Verfügbarkeit eines Kraftfahrzeugs für Dienstreisen zum Veranstaltungsort.Haftpflichtversicherung: Nachweis mit Mindestdeckungssumme von 2.500.000 €.Tariftreue: Tariftreueerklärung (Mustererklärung 3) ist vorzulegen.Datenschutz: Verpflichtung zur Einhaltung von DSGVO, BDSG, LDSG RLP, SGB I und SGB X; Mitarbeiter sind auf das Datengeheimnis nach § 8 LDSG zu verpflichten.
Referenzprojekte
3 Referenzen (Anlage 8) plus optional Referenzgeber-Bestätigungen (Anlage 8a) ReferenzenZeitraum: nicht spezifiziertVolumen: Auftragsvolumen als Rechnungswert in € anzugeben; Arbeitstage anzugeben

Vergleichbare berufsbegleitende Weiterbildung für Familienhebammen, FGKiKP oder vergleichbare Gesundheitsberufe (mind. 270 UE, Zertifizierung, bundesweite NZFH-Standards)

Vom Referenzgeber bestätigte Referenzen über vergleichbare Dienstleistungen; öffentliche Auftraggeber und Erfahrung an der Schnittstelle Gesundheitswesen/Frühe Hilfen sind ausdrücklich erwünscht. Nicht bestätigte Angaben können zum Ausschluss führen.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 27%4–10 · 45%11+ · 28%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 19 erledigt
Angebotsschreiben und Preis
Eignungsnachweise und Eigenerklärungen
Referenzen und Fachliche Eignung
Formelle Hinweise
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung
Ort
55118 Mainz, Rheinland-Pfalz
Kategorie
Rheinland-Pfalz
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
55118 Mainz
Rheinland-Pfalz

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