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Zulaufpumpwerk Kläranlage I in 56564 Neuwied

Stadtwerke Neuwied GmbH56564 Neuwied, Rheinland-PfalzVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 11 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Öffentliche Ausschreibung (VOB/A) für Bauleistungen der Servicebetriebe Neuwied AöR: Neubau einer Geschieberückhaltestation (Geröllfangschacht) am Zulaufpumpwerk der Kläranlage I in 56564 Neuwied (Vergabenummer 40-2026).

Kernleistung: Errichtung eines Stahlbeton-Schachtbauwerks (2,5 x 4,1 x 7,45 m, WU-Beton C 35/45) mit Trägerbohlwandverbau (Tiefe ca. 7,4 m), Herstellung und Anschluss einer neuen PE-Rohrleitung DA 450 an die bestehende Zuleitung DN 500 / DN 1400 SB, kompletter Erd- und Kanalbau inkl. Wasserhaltung, Oberflächenwiederherstellung (Pflaster, Radweg) und maschinentechnische Ausrüstung (Belüftung, Schieber DN 400, Füllstandsmessung). Die Arbeiten erfolgen unter laufendem Kläranlagenbetrieb.

Hinweis: Keine Losteilung, kein Nebenangebot, Zuschlag auf den niedrigsten Preis. Vor-Ort-Besichtigung wird dringend empfohlen.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 11 Tage bis zur Angebotsfrist — 27. August 2026
HEUTE
Termin / FristAUG2026SEPOKTNOVDEZ
Angebotsfrist27. Aug. 2026
Angebotsöffnung27. Aug. 2026
Bindefrist27. Aug. – 18. Sep. 2026
Ausführungsbeginn21. Sep. 2026
Ausführungszeitraum21. Sep. – 4. Dez. 2026
Vorhaltung Baugrubenverbauca. 21. Sep. 2026 – 21. Jan. 2027bis 2027
Vorhaltung Treppenturmca. 21. Sep. 2026 – 21. Jan. 2027bis 2027
Fertigstellung4. Dez. 2026
Verjährungsfrist Mängelansprüche (Bauarbeiten)ca. 4. Dez. 2026 – 4. Dez. 2031bis 2031
Verjährungsfrist Mängelansprüche (maschinelle/elektrotechnische Anlagen ohne Wartung)ca. 4. Dez. 2026 – 4. Dez. 2028bis 2028
Verjährungsfrist Mängelansprüche (mit Wartungsübertragung)ca. 4. Dez. 2026 – 4. Dez. 2030bis 2030
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.

Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.

KI-Hinweis: Zuschlagskriterium ist ausschließlich der Preis (100%); die weiteren Regelungen (Werkstätten, Ausbildung, Frauenförderung) sind Bevorzugungsregelungen bei Preisgleichheit, keine eigenständigen gewichteten Zuschlagskriterien.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Baustelleneinrichtung, Verkehrssicherung & Vorbereitung

Komplette Baustelleneinrichtung, Vorhaltung und Räumung (Geräte, Container, Baracken, sanitäre Anlagen) sowie zugehörige Baustellensicherung inkl. Schutzzaun (ca. 120 m), Seitenschutz (ca. 30 m), Treppenturm (4 Monate Vorhaltung) und Abdeckplatten (ca. 50 m²).

Baufeld freimachen: Baumschutz und Baumfällungen (verschiedene Stammdurchmesser), Wurzelstockrodung, Baugelände abräumen (ca. 280 m²). Leitungssicherung mit Suchgraben, Kabel-/Rohrsicherung und -umverlegung. Bauvermessung, tägliche Grundwasserpegelmessung mit wöchentlicher Meldung.

Verkehrssicherung für angrenzenden Radweg mit Vollsperrung und Umleitung, Fußgänger-/Radverkehrsführung (Mindestbreite 2,00 m), Winterdienst und Verkehrszeichen. Arbeitszeiten: Mo–Do 07:30–18:00, Fr 07:30–13:00 (keine Verlängerung möglich).

Vor-Ort-Besichtigung wird dringend empfohlen. Spätestens 10 Arbeitstage nach Auftragserteilung ist ein Baustelleneinrichtungsplan vorzulegen, vor Baubeginn ein Bauablaufplan sowie geprüfte Verbaustatik und verkehrsrechtliche Anordnungen.

Oberflächenarbeiten (Abbruch, Pflaster, Radweg, Tragschichten)

Abbrucharbeiten: Bordsteine (ca. 30 m), Betonsteinpflaster (ca. 85 m²), Rinnensteine (ca. 5 m), Asphalt (ca. 30 m²), Oberboden (ca. 280 m²).

Oberflächenwiederherstellung: Oberboden andecken und Einsaat (ca. 160 m²), Bordsteine und Rundbordsteine (ca. 35+5 m), Randeinfassung (ca. 5 m), Betonsteinpflaster (ca. 210 m²), Schieber-/Hydrantenkappen (1 Stück).

Asphaltbauweise Radweg: Tragschicht AC 22 T (ca. 30 m²) und Deckschicht AC 5 D (ca. 30 m²).

Erdarbeiten/Tragschichten: Boden lösen (ca. 110 m³), Frostschutzschicht 0/45 (ca. 110 m³), Feinplanum (ca. 210 m²). Verdichtungsnachweise durch Kontrollprüfungen des Auftraggebers.

Kanal- und Rohrleitungsbau

Abbruch Kanalbau: Rohrleitung DN 500 verdämmen (ca. 2 m³), Schacht zurückbauen (1 Stück).

Erdarbeiten Kanalbau inklusive Wasserhaltung: ca. 200 m³ Bodenaushub (wiedereinbauen), ca. 50 m³ entsorgen, Handschachtung, Verbau (ca. 290 m²), Wasserhaltung (ca. 25 m).

Rohrleitungen und Schächte: 25 m PE-Rohr DA 450 (PE 100, DA 450 x 26,7), 2 Bögen, 1 Adapter, 1 Betonschacht DN 1200 (Unterteil, Ringe, Schachthals, Auflagerringe, Abdeckung), 2 Rohreinbindungen. Verbau und Erdarbeiten nach DIN 4124, Verlegung und Prüfung nach DIN EN 1610.

Geschieberückhaltestation – Verbau, Erdbau und Wasserhaltung

Baugrubensicherung als Trägerbohlwandverbau (Berliner Verbau): ca. 26 lfm, 12 Verbauträger HEB 400, Gurtung HEM 320, Steifen HEB 320, Holzbohlen d = 12 cm, Vorhaltung 4 Monate. Verbauabmessungen ca. 4,4 m x 8,3 m, Verbauträgerlänge 10,4 m, Aushubtiefen 2,50 m (Bauzustand A) und 7,40 m (Bauzustand B). Geprüfte Verbaustatik (Leistungsphasen 4+5 HOAI) vor Baubeginn.

Erdarbeiten: Aushub 0–8,0 m, ca. 220 m³ wiedereinbauen, ca. 75 m³ entsorgen, inkl. möglicher Hindernisse und Rohrauflager.

Wasserhaltung der Baugrube: Mindestförderleistung 240 m³/h, Absenkziel mind. 1,00 m unter Baugrubensohle, Ausführung während Niedrigwasserzeit.

Geschieberückhaltestation – Beton-, Bewehrungs- und Sicherungsarbeiten

Stahlbetonbauwerk (WU-Beton C 35/45) mit Außenabmessungen 2,5 x 4,1 x 7,45 m:

Bodenplatte d = 0,50 mAußenwände d = 0,40 m, Höhe 6,65 m

Zubehör: PE-Trennlage, Sauberkeitsschicht, Splitt, Schalung, Nut für Luftschlauch, Bewehrungsstahl BSt 500S (ca. 6.200 kg), Fugenabdichtung mit Fugenblech, Verpress- und Quellschläuchen sowie Anschlussfuge.

Wanddurchführungen DN 1400, Mauerkränze, Steigkasten Edelstahl V4A, Abbruch der bestehenden Rohrleitung DN 1400.

Erdungsarbeiten (Fundamenterder, Ringerder, Erdungsfestpunkte) ausschließlich durch beim Netzbetreiber eingetragene Elektro-/Blitzschutzfachkraft.

Sicherung der bestehenden Stahlbetonrohrleitung DN 1400 mit HEB-400-Abfangträger einschließlich rechnerischem Nachweis.

Rohrleitungen, Provisorien, Kabel-/Leerrohrsystem

Rohrleitungen innerhalb der Geschieberückhaltestation: HDPE DN 50, Rohreinbindungen sowie PE 100 DA 450.

Provisorien: Abwasserüberleitung während der Bauzeit mittels Pumpe (ca. 40 m, 240 m³/h) zum RÜB Prinz-Viktorstraße, damit der Kläranlagenbetrieb aufrechterhalten bleibt.

Kabel-/Leerrohrsystem: Erdarbeiten für Kabelgraben, Kabelschutzrohr DN/OD 100 (ca. 80 m), Sandlieferung und -einbau.

Maschinentechnik und Dokumentation

Maschinentechnische Ausrüstung der Geschieberückhaltestation inkl. Montage:

Belüftungssystem Edelstahl 1.4301 (ca. 5,5 m) mit Belüftungsaggregat (150 m³/h, 66 dB(A)) und grobblasiger Belüftung über die gesamte SchachtbreiteSystemgeländer, Galgen mit Aufnahme für Höhensicherung (System Ikar oder gleichwertig), Podest aus GitterrostSchieber DN 400 mit Spindelverlängerung, Getriebe und Handkurbel (Leitfabrikat ABS)Pneumatisches, Ex-geschütztes Füllstandsmessgerät (Messung nach jeder Belüftungssequenz)Steuer-/Schaltkasten

Funktionale Anforderungen: Geröll-Stapelvolumen mind. 4,50 m³, selbsttätiger pneumatischer Austrag von Verschmutzungen, Separierung organischer Stoffe durch ungestörte Walzenströmung, keine bewegten Teile im Schacht.

Prüfung und Dokumentation: Dichtheitsprüfung, Zustandserfassung (DWA-M 149), Verdichtungsprüfungen, Lastplattenversuche, Bohrkernentnahmen, Schichtdickenmessungen, Betonüberwachung B2 durch anerkannte Prüfstelle, Schweißprotokolle dauerhaft gekennzeichnet, Bestandsplan als PDF + DWG/DXF, technische Dokumentation 3-fach. Eignungsprüfungen der Baustoffe mind. 10 Tage vor Einbau vorlegen.

Abbrüche, Stundenlohnarbeiten und Entsorgung

Stundenlohnarbeiten und Regiearbeiten (Kap. 5) für nicht vorhersehbare Leistungen, Vorhaltung von Maschinen und Geräten, Material auf Nachweis.

Entsorgung: Genehmigung der Verwertungs- oder Entsorgungsstelle vor Baubeginn, Vorlage von Kippscheinen und Wiegekartennachweise (mit Standort, Datum/Uhrzeit, Baustelle, Wägegut, Wiegenummer, Brutto/Tara, Kennzeichen), Soll-Ist-Vergleich aller Lieferscheine nach Materialarten mit der Schlussrechnung.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Allgemeine Eignungsvoraussetzungen

Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. oder alternativ Eigenerklärung zur Eignung (Form 124).

Nachweis der Betriebshaftpflichtversicherung mit mindestens 2.000.000 EUR je Versicherungsfall (Personen-, Sach-, Vermögensschäden) und mindestens 4.000.000 EUR pro Versicherungsjahr. Bei Bietergemeinschaften hat jedes Mitglied einen Haftpflichtnachweis zu erbringen.

Bietergemeinschaften sind gesamtschuldnerisch haftbar und benennen einen bevollmächtigten Vertreter mit Kontaktdaten; alle Mitglieder geben eine Erklärung in Textform ab (Form 234).

Fachliche und technische Eignung

Fachliche Qualifikation, technische Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit sind nachzuweisen. Im Rahmen der Eigenerklärung zur Eignung werden vergleichbare Leistungen der letzten fünf Kalenderjahre, ausreichende Arbeitskräfte (gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal) und die Registereintragung (Handelsregister, Handwerksrolle oder IHK) bestätigt.

Bei konkreter Eignungsprüfung können ergänzend Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Unbedenklichkeitsbescheinigungen (Sozialkasse, Finanzamt, Berufsgenossenschaft mit Lohnsummen), Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG, Insolvenzplan (falls zutreffend) und ab 30.000 EUR ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister nach § 150a GewO verlangt werden.

Bei engerer Wahl sind drei Referenznachweise erforderlich.

Tariftreue und Mindestentgelt (LTTG RLP)

Verpflichtung zur Einhaltung des Landestariftreuegesetzes Rheinland-Pfalz. Ab Auftragswert 20.000 EUR netto ist die Tariftreueerklärung (Erklärung 1) und die Mindestentgelterklärung (Erklärung 3) abzugeben; für Nachunternehmer gilt die Verpflichtungserklärung ab 10.000 EUR netto.

Einhaltung des Mindestlohns: 13,90 EUR/Stunde ab 01.01.2026, 14,60 EUR/Stunde ab 01.01.2027. Sorgfältige Auswahl und Überwachung von Nachunternehmern, Vorlage von NU-Erklärungen, Dokumentations- und Bereithaltungspflichten für Unterlagen über eingesetzte Beschäftigte.

Projekt-spezifische Fachkunde

Für die Ausführung werden folgende Fachkundenachweise erwartet:

Geschultes Personal mit Kunststoffschweißprüfung nach DVS 2212 bzw. GW 330 für PE-RohrschweißungenSchweißmaschinen gem. DVS 2208 Teil 1 mit automatischer Protokollaufzeichnung, Kanallaser für RohrverlegungBeim Netzbetreiber eingetragene Elektro-/Blitzschutzfachkraft für Erdungsarbeiten (Nachweis vor Baubeginn)B2-Überwachung durch anerkannte Prüfstelle für BetonarbeitenVerbaustatik in den Leistungsphasen 4+5 HOAI, geprüft durch Prüfstatiker

Anzuwendende Normen/Regelwerke (in gültiger Fassung): DIN EN 1610, DIN EN 752, DIN EN 1295-1, DIN 18303, DIN 4124, DIN 18318, ZTV P-StB, ZTV Asphalt-StB, TL SoB-StB, DVS-Merkblätter 2207/2208/2209/2212, FBS-Qualitätsrichtlinie für Betonschächte, DIN EN 1917, DIN V 4034-1 sowie DWA-Merkblätter.

Referenzprojekte
Drei Referenznachweise bei engerer Wahl ReferenzenZeitraum: Letzte fünf Kalenderjahre (bzw. längerer genannter Zeitraum maßgebend)Volumen: Nicht beziffert

Vergleichbare Bauleistungen (Eigenerklärung Kriterium 4.2.2)

Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung; Angaben zu Ansprechpartner, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblichem Leistungsumfang mit Mengen, eingesetzten Arbeitnehmern, besonderen technischen Anforderungen, Art der Baumaßnahme und vertraglicher Bindung (Haupt- ARGE- oder NU-Rolle).

Nicht beziffert ReferenzenZeitraum: Nicht beziffertVolumen: Nicht beziffert

Fachliche Qualifikation/Fachkunde, technische Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit

Allgemeine Bezugnahme auf § 6a Abs. 3 VOB/A; Konkretisierung im Einzelfall (Eignungsprüfung).

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 27%4–10 · 45%11+ · 28%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 14 erledigt
Angebotsschreiben & Preisblätter
Eignung & Nachweise
Bietergemeinschaft & Nachunternehmer
Vorbereitung & Besichtigung
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadtwerke Neuwied GmbH
Ort
56564 Neuwied, Rheinland-Pfalz
Kategorie
Rheinland-Pfalz
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
56564 Neuwied
Rheinland-Pfalz

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