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Zweiphasiger Realisierungswettbewerb mit Ideenteil "Erlebnisraum Rheinaue Dormagen" - Objektplanung Freianlagen

Stadt Dormagen | Vergabekammer Westfalen | Wettbewerbsbetreuer*in plan-lokal partmbB | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Dormagen, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 68 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Stadt Dormagen lobt einen zweiphasigen freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb mit Ideenteil für die Gestaltung eines rund 13,3 Hektar großen Erlebnisraums am Rheinufer aus.

Auf einer ehemaligen Aufschüttungsfläche einer Zuckerfabrik (5,8 ha Realisierungsbereich) und angrenzenden Rheinwiesen (7,5 ha Ideenbereich) sollen Aufenthalts-, Spiel-, Bewegungs-, Aussichts- und Naturerfahrungsräume entstehen – mit besserer Anbindung der Innenstadt an den Rhein, ökologischer Aufwertung und Umgang mit der Topografie (bis zu 11 m Höhe).

Der Wettbewerb erfolgt in zwei Phasen mit Preisgerichtssitzungen. Im Anschluss ist ein Verhandlungsverfahren zur Vergabe der Objektplanung Freianlagen nach HOAI § 39 (Leistungsphasen 1–9, Honorarzone IV) als Stufenvertrag vorgesehen.

**Abgabefrist Phase 1: 02.10.2026

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 68 Tage bis zur Angebotsfrist — 02. Oktober 2026
HEUTE
Termin / FristJUN2026 DEZ JUN DEZ JUN DEZ JUN DEZ JUN DEZ JUN DEZ JUN DEZ JUN DEZ JUN DEZ JUN DEZ JUN DEZ JUN DEZ JUN DEZ JUN DEZ
Preisgerichtsvorbesprechung1. Juni 2026
Veröffentlichung6. Juli 2026
Bieterfragen-Frist Phase 16. Juli – 14. Juli 2026
Vertragsbeginnca. 6. Juli 2026
Ausführungsbeginnca. 6. Juli 2026
Registriernummer-Nachreichungca. 7. Juli 2026
Rückfragenkolloquium (Vor-Ort)15. Juli 2026
Protokoll Rückfragenkolloquium16. Juli – 22. Juli 2026
Angebotsfrist Phase 12. Okt. 2026
Angebotsöffnung Phase 12. Okt. 2026
Vertragslaufzeit (Verhandlungsverfahren)ca. 6. Juli 2026 – 19. März 2027
Zweckbindung Städtebaufördermittelca. 6. Juli 2026 – 31. Dez. 2046bis 2046
Bindefrist Phase 1ca. 2. Okt. 2026 – 31. Mai 2027
Preisgerichtssitzung Phase 110. Nov. – 11. Nov. 2026
Bieterfragen-Frist Phase 210. Nov. – 27. Nov. 2026
Beantwortung Rückfragen Phase 228. Nov. – 4. Dez. 2026
Angebotsfrist Phase 222. Jan. 2027
Bindefrist Phase 2ca. 22. Jan. – 20. Sep. 2027
Preisgerichtssitzung Phase 224. Feb. 2027
Ergebnis-Versand Teilnehmer + AKNW24. Feb. – 10. März 2027
Verfahrensrüge-Fristca. 24. Feb. – 11. März 2027
Verhandlungsverfahrenca. 15. März – 31. März 2027
Vertragsendeca. 19. März 2027
Verlängerung 1 (optional)ca. 20. März – 31. Dez. 2027
Zuschlagca. 1. Apr. – 30. Apr. 2027
Deicherhöhung Spundwand1. Jan. – 31. Dez. 2040bis 2040
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität4 Kriterien
Preis 25%Qualität 75%
  • Wettbewerbsergebnis50%

    Insgesamt werden 100 Punkte vergeben. Die Preisträger*innen erhalten folgende Bepunktung: 1. Preis: 50 Punkte; 2. Preis: 35 Punkte; 3. Preis: 20 Punkte. Wenn mehr Preise vergeben werden, erhält der Preisträger jeweils 0 Punkte für dieses Kriterium.

  • Honorarangebot25%

    Honorarangebot

  • Fachliche Zusammensetzung des Projektteams und Projektleitung15%

    Fachliche Zusammensetzung des Projektteams und Projektleitung

  • Weitere Qualitätskriterien wie Terminmanagement inkl. möglicher Bauabschnittsbildung10%

    Weitere Qualitätskriterien wie Terminmanagement inkl. möglicher Bauabschnittsbildung

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien mit Gewichtungen sind explizit in der Bekanntmachung (5.1.10) aufgeführt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Wettbewerbsgegenstand und Aufgabenstellung

Ziel des Wettbewerbs ist ein freiraumplanerisches Gesamtkonzept für den „Erlebnisraum Rheinaue".

Das rund 13,3 ha große Wettbewerbsgebiet umfasst:

Realisierungsbereich (ca. 5,8 ha): Aufschüttungsfläche der ehemaligen Zuckerfabrik-Absetzbecken (bis zu 11 m hoch), Oberster Monheimer Weg (OMW), Deichkrone mit Rad-/FußwegIdeenbereich (ca. 7,5 ha): Rheinwiesen und Deichvorflächen

Zu integrieren sind Aufenthalts-, Spiel-, Bewegungs-, Aussichts- und Naturerfahrungsräume sowie Rückzugsorte. Der Entwurf soll zeigen, wie die Innenstadt besser an den Rhein angebunden, die Topografie spielerisch genutzt und die Fläche ökologisch aufgewertet werden kann.

Wettbewerbsverfahren und Phasen

Das Verfahren ist ein zweiphasiger freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil nach RPW 2013.

Phase 1: Grobes Gesamtkonzept (Lageplan 1:1.000 + Konzeptlupe + Erläuterung)Phase 2: Vertiefter Entwurf mit Lageplan 1:500, Vertiefungsbereich 1:200, Schnitten, Perspektive, Ideenraum-Darstellung und Prinziplösung Deichüberquerung

Im Anschluss an den Wettbewerb folgt ein Verhandlungsverfahren nach § 14 Abs. 4 Nr. 8 VgV zur Vergabe der Objektplanung.

Berücksichtigung langfristiger Rahmenbedingungen

Im Entwurf sind folgende langfristige Entwicklungen zu berücksichtigen:

Ab 2030: Entlastung des Obersten Monheimer Wegs vom Schwerlastverkehr (Ende Deponiebetrieb Currenta)Ab ca. 2036: Befüllung Garzweiler, Zielwasserspiegel bis ca. 2070Ab ca. 2040: Deicherhöhung mittels Spundwand – Interimslösung für die Deichpromenade erforderlich20 Jahre Zweckbindung der Städtebaufördermittel (Rückbau ab 2040 mit anteiliger Rückzahlung möglich)

Auftragsumfang nach Wettbewerb (Stufenvertrag)

Die ausgeschriebene Objektplanung Freianlagen umfasst die Leistungsphasen 1–9 nach § 39 HOAI, Honorarzone IV, als Stufenvertrag:

Stufe 1: Lph 1–4 (Grundlagenermittlung bis Genehmigungsplanung)Stufe 2: Lph 5 (Ausführungsplanung)Stufe 3: Lph 6–9 (Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung, Objektbetreuung)

Mindestumfang: Beauftragung mindestens bis Ende Lph 5, sofern kein wichtiger Grund dagegen spricht. Die Beauftragung der weiteren Stufen bleibt vorbehalten.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Teilnahmeberechtigung – natürliche Personen

Im Zulassungsbereich (Deutschland/EU) ansässigBefugt zur Führung der Berufsbezeichnung **„Landschaftsarchitekt*in"** nach den Rechtsvorschriften des HeimatstaatesFalls die Berufsbezeichnung im Heimatstaat nicht gesetzlich geregelt ist: Nachweis durch Diplom/Prüfungszeugnis gemäß Richtlinie 2013/55/EU (Architekt*in, Landschaftsarchitekt*in, Innenarchitekt*in, Stadtplaner*in)

Teilnahmeberechtigung – juristische Personen

Satzungsmäßiger Geschäftszweck muss auf Planungsleistungen ausgerichtet sein, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechenDie bevollmächtigte Vertretung und der/die Verfasser*in der Wettbewerbsarbeit müssen die fachlichen Anforderungen erfüllen

Bewerbergemeinschaften und Beteiligte

Bewerbergemeinschaften sind zugelassen, **mindestens ein/e teilnahmeberechtigte/r Landschaftsarchitekt*in** ist erforderlichMitglieder, die an einer Wettbewerbsarbeit mitarbeiten, dürfen sich nicht zusätzlich am Wettbewerb beteiligen (führt zum Ausschluss aller Arbeiten der Beteiligten)Verfassererklärung mit Benennung aller Entwurfsverfasser (Name, akademischer Grad, Anschrift, Kontaktdaten, Mitgliedsnummer Architektenkammer), beteiligten Mitarbeiter, Fachberater und Hilfskräfte; Unterschrift aller Entwurfsverfasser

Ausschlussgründe

Zwingende Ausschlussgründe (§ 123 GWB): Vorliegen führt zum AusschlussFakultative Ausschlussgründe (§ 124 GWB): Ausschluss nach Ermessen der AusloberinTeilnahmehindernisse (§ 4 Abs. 2 RPW 2013): führen zum AusschlussRussland-Sanktionen (EU-VO 2022/576): keine Beteiligung an ausgeschlossenen UnternehmenInteressenkonflikte (§ 73 Abs. 3 VgV): Auftrag muss frei von Ausführungs- und Lieferinteressen sein

Versicherungs- und sonstige Nachweise

Berufshaftpflichtversicherung: Hinweise in den Vergabeunterlagen zu beachtenAnmeldung Berufsgenossenschaft: Nachweis erforderlich oder Erklärung, dass keine Anmeldung notwendig ist
Referenzprojekte
1 ReferenzenZeitraum: Fertigstellung (Übergabe an Bauherrschaft) in den letzten 10 Jahren, Stichtag 01.07.2016; bis spätestens 06.07.2026 (Tag der Wettbewerbsbekanntmachung) abgeschlossenVolumen: mind. 10.000 m² Freifläche ODER mind. 1,5 Mio. Euro anrechenbare Kosten

Mindestens eine Referenz aus der Objektplanung Freianlagen mit vergleichbarer Größe und Komplexität

Honorzone IV (gemäß Einstufung durch Ausloberin); mindestens Leistungsphasen 1–5 nach § 39 HOAI; Unternehmens- oder personenbezogene Referenzen der Projektleitung möglich; bei Eignungsleihe Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers erforderlich

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 42%4–10 · 34%11+ · 24%
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadt Dormagen | Vergabekammer Westfalen | Wettbewerbsbetreuer*in plan-lokal partmbB | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
41539 Dormagen
Ort
41539 Dormagen
Kategorie
Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.stadt-dormagen.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
41539 Dormagen
Nordrhein-Westfalen

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