Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Dormagen lobt einen zweiphasigen freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb mit Ideenteil für die Gestaltung eines rund 13,3 Hektar großen Erlebnisraums am Rheinufer aus.
Auf einer ehemaligen Aufschüttungsfläche einer Zuckerfabrik (5,8 ha Realisierungsbereich) und angrenzenden Rheinwiesen (7,5 ha Ideenbereich) sollen Aufenthalts-, Spiel-, Bewegungs-, Aussichts- und Naturerfahrungsräume entstehen – mit besserer Anbindung der Innenstadt an den Rhein, ökologischer Aufwertung und Umgang mit der Topografie (bis zu 11 m Höhe).
Der Wettbewerb erfolgt in zwei Phasen mit Preisgerichtssitzungen. Im Anschluss ist ein Verhandlungsverfahren zur Vergabe der Objektplanung Freianlagen nach HOAI § 39 (Leistungsphasen 1–9, Honorarzone IV) als Stufenvertrag vorgesehen.
**Abgabefrist Phase 1: 02.10.2026
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Wettbewerbsergebnis50%
Insgesamt werden 100 Punkte vergeben. Die Preisträger*innen erhalten folgende Bepunktung: 1. Preis: 50 Punkte; 2. Preis: 35 Punkte; 3. Preis: 20 Punkte. Wenn mehr Preise vergeben werden, erhält der Preisträger jeweils 0 Punkte für dieses Kriterium.
- Honorarangebot25%
Honorarangebot
- Fachliche Zusammensetzung des Projektteams und Projektleitung15%
Fachliche Zusammensetzung des Projektteams und Projektleitung
- Weitere Qualitätskriterien wie Terminmanagement inkl. möglicher Bauabschnittsbildung10%
Weitere Qualitätskriterien wie Terminmanagement inkl. möglicher Bauabschnittsbildung
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenWettbewerbsgegenstand und Aufgabenstellung
Ziel des Wettbewerbs ist ein freiraumplanerisches Gesamtkonzept für den „Erlebnisraum Rheinaue".
Das rund 13,3 ha große Wettbewerbsgebiet umfasst:
Zu integrieren sind Aufenthalts-, Spiel-, Bewegungs-, Aussichts- und Naturerfahrungsräume sowie Rückzugsorte. Der Entwurf soll zeigen, wie die Innenstadt besser an den Rhein angebunden, die Topografie spielerisch genutzt und die Fläche ökologisch aufgewertet werden kann.
Wettbewerbsverfahren und Phasen
Das Verfahren ist ein zweiphasiger freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil nach RPW 2013.
Im Anschluss an den Wettbewerb folgt ein Verhandlungsverfahren nach § 14 Abs. 4 Nr. 8 VgV zur Vergabe der Objektplanung.
Berücksichtigung langfristiger Rahmenbedingungen
Im Entwurf sind folgende langfristige Entwicklungen zu berücksichtigen:
Auftragsumfang nach Wettbewerb (Stufenvertrag)
Die ausgeschriebene Objektplanung Freianlagen umfasst die Leistungsphasen 1–9 nach § 39 HOAI, Honorarzone IV, als Stufenvertrag:
Mindestumfang: Beauftragung mindestens bis Ende Lph 5, sofern kein wichtiger Grund dagegen spricht. Die Beauftragung der weiteren Stufen bleibt vorbehalten.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenTeilnahmeberechtigung – natürliche Personen
Teilnahmeberechtigung – juristische Personen
Bewerbergemeinschaften und Beteiligte
Ausschlussgründe
Versicherungs- und sonstige Nachweise
Mindestens eine Referenz aus der Objektplanung Freianlagen mit vergleichbarer Größe und Komplexität
Honorzone IV (gemäß Einstufung durch Ausloberin); mindestens Leistungsphasen 1–5 nach § 39 HOAI; Unternehmens- oder personenbezogene Referenzen der Projektleitung möglich; bei Eignungsleihe Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers erforderlich