Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie RSAG AöR (Rhein-Sieg-Kreis, linksrheinisch) vergibt ab 01.01.2027 für 2 Jahre die Übernahme, Sortierung und Verwertung von Leichtverpackungen und stoffgleichen Nicht-Verpackungen aus der Wertstofftonne (ca. 6.000–7.000 Mg/a, Bemessungsgröße 6.500 Mg/a).
Der Auftragnehmer übernimmt die Wertstoffe, verwiegt sie, sortiert sie in die Fraktionen Kunststoffe, PPK, Getränkeverbunde, Metalle und Störstoffe und führt sie einer Verwertung zu. Die Ausschreibung umfasst ein Los. Angebote sind bis zum 06.07.2026 um 11:00 Uhr elektronisch über den Vergabemarktplatz NRW einzureichen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Wirtschaftlichstes Angebot (preislich günstigstes)100%
Vergleich der angebotenen Gesamtentgelte (brutto) abzüglich Verwertungserlöse (netto) über 2 Jahre, ggf. mit Wertungszuschlag bei Nutzung der Auftraggeber-Umschlagstelle.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenÜbernahme und Verwiegung
Übernahme der losen Wertstoffe an einer Übernahme-/Umschlagstelle sowie lückenlose Verwiegung aller ein- und ausgehenden Mengen.
Zwei Optionen für den Standort:
Infrastruktur-Anforderungen (bei eigener Stelle):
Bei Nutzung der RSAG-Umschlagstelle wird ein Wertungszuschlag von 10,77 EUR (netto) je Mg und Jahr (bei 6.500 Mg/a) berücksichtigt.
Umschlag und Transport
Falls die Übernahmestelle nicht gleichzeitig die Sortieranlage ist, übernimmt der Auftragnehmer auch den Umschlag und Transport der Wertstoffe zur Sortieranlage. Beim Umschlag ist eine vollständige Trennung von anderen Abfallfraktionen sicherzustellen.
Sortierung
Sortierung der Wertstoffe gemäß den Vorgaben des Auftraggebers in folgende Fraktionen:
1. Kunststoffe (Mischkunststoffe, PE/PP) – Erwartungsanteil 45–55 %
2. PPK inklusive PPK-Verpackungen – Erwartungsanteil 5–10 %
3. Getränkeverbunde (FKN/Tetra) – Erwartungsanteil ca. 5 % (werden nur zur Abholung bereitgestellt, nicht selbst verwertet)
4. Metalle (Weißblech, Aluminium) – Erwartungsanteil 7,5–12,5 %
5. Reste/Störstoffe inklusive Glas – Erwartungsanteil 25–30 %
Mengengerüst: ca. 6.000–7.000 Mg/a; Bemessungsgröße für die Kalkulation: 6.500 Mg/a.
Verwertung und Vermarktung
Die sortierten Wertstoffe sind bevorzugt stofflich zu verwerten:
Verwertungserlöse sind im Angebot zu berücksichtigen und mindern das Gesamtentgelt.
Entsorgung der Sortierreste
Nicht stofflich verwertbare Reste sind energetisch zu verwerten; Störstoffe sind zu entsorgen. Die Kosten dafür trägt der Auftragnehmer und hat sie im Festpreis pro Mg einzuplanen.
Dokumentation und Berichtspflichten
Kosten für Emissionszertifikate (BEHG/TEHG) sind im Preis gesondert auszuweisen und in der Kalkulation gesondert zu berücksichtigen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAusschlussgründe (zwingend und fakultativ)
Zwingende Ausschlussgründe – Bietererklärung C vollständig abgeben:
Fakultative Ausschlussgründe, deren Ablehnung zum Ausschluss führt (sofern kein Absehen zulässig):
Vom Auftraggeber vorbehaltene fakultative Ausschlussgründe:
Zusätzlich für Unternehmen ab 1.000 inländischen Arbeitnehmern: Keine Verstöße nach dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Anforderungen an Anlagen und Standorte
Weitere formale Anforderungen
Sortierung von Wertstoffgemischen oder Verpackungsabfällen (Gelber Sack / Gelbe Tonne / Wertstofftonne)
Eigenerklärung; bei Einschaltung Dritter gem. § 47 VgV müssen diese die Leistung selbst erbringen, zusätzlich Nachweis Nichtvorliegen von Ausschlussgründen für diese Dritten