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Ausschreibungen Abfallentsorgung

EU-weite Ausschreibung der Übernahme, Sortierung und Verwertung von Wertstoffen

RSAG Anstalt des öffentlichen Rechts | Vergabekammer Rheinland c/o Bezirksregierung KölnSiegburg, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: abgelaufen

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die RSAG AöR (Rhein-Sieg-Kreis, linksrheinisch) vergibt ab 01.01.2027 für 2 Jahre die Übernahme, Sortierung und Verwertung von Leichtverpackungen und stoffgleichen Nicht-Verpackungen aus der Wertstofftonne (ca. 6.000–7.000 Mg/a, Bemessungsgröße 6.500 Mg/a).

Der Auftragnehmer übernimmt die Wertstoffe, verwiegt sie, sortiert sie in die Fraktionen Kunststoffe, PPK, Getränkeverbunde, Metalle und Störstoffe und führt sie einer Verwertung zu. Die Ausschreibung umfasst ein Los. Angebote sind bis zum 06.07.2026 um 11:00 Uhr elektronisch über den Vergabemarktplatz NRW einzureichen.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Die Angebotsfrist ist abgelaufen.
HEUTE
Termin / FristMAI2026 AUG NOV FEB MAI AUG NOV FEB MAI AUG NOV
Veröffentlichung28. Mai 2026
Besichtigungstermin22. Juni 2026
Bieterfragen-Fristca. 26. Juni 2026
Angebotsfrist6. Juli 2026
Angebotsöffnungca. 6. Juli 2026
Bindefrist6. Juli – 1. Sep. 2026
Zuschlagsfrist6. Juli – 21. Sep. 2026
Vergabeentscheidungca. 1. Aug. – 31. Aug. 2026
Bankbürgschaftca. 21. Sep. – 12. Okt. 2026
Kalkulationsvorlageca. 21. Sep. – 5. Okt. 2026
Vertragsbeginn1. Jan. 2027
Ansprechpartner benennen1. Jan. 2027
Zertifizierungsnachweis1. Jan. – 1. Juli 2027
Vertragslaufzeit1. Jan. 2027 – 31. Dez. 2028
Kündigungsfrist Verlängerung29. Feb. 2028
Vertragsende31. Dez. 2028
Verlängerung 1ca. 1. Jan. – 31. Dez. 2029bis 2029
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Wirtschaftlichstes Angebot (preislich günstigstes)100%

    Vergleich der angebotenen Gesamtentgelte (brutto) abzüglich Verwertungserlöse (netto) über 2 Jahre, ggf. mit Wertungszuschlag bei Nutzung der Auftraggeber-Umschlagstelle.

KI-Hinweis: Die Bewertung erfolgt ausschließlich auf Basis des bereinigten Gesamtentgelts, daher ist die Vergabeart 'nur_preis' und das Kriterium vollständig beschrieben.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Übernahme und Verwiegung

Übernahme der losen Wertstoffe an einer Übernahme-/Umschlagstelle sowie lückenlose Verwiegung aller ein- und ausgehenden Mengen.

Zwei Optionen für den Standort:

Eigene Übernahme-/Umschlagstelle des Auftragnehmers (max. 30 Fahrminuten ohne Autobahn ab RSAG-Betriebshof Swisttal, im linksrheinischen Gebiet des Rhein-Sieg-Kreises oder im linksrheinischen Stadtgebiet Bonn), oderUmschlagstelle des Auftraggebers in Swisttal-Miel (Lützermiel 1, B56/A61, 53913 Swisttal).

Infrastruktur-Anforderungen (bei eigener Stelle):

Geeichte LKW-Waage, vorschriftsmäßig gewartetUneingeschränkte Anfahrt für Sammelfahrzeuge, ausreichende RangierflächeKapazität für bis zu 7.000 Mg/aGenehmigung bereits bei Angebotsabgabe vorhandenEntladungsvorgang maximal 20 Minuten pro Fahrzeug

Bei Nutzung der RSAG-Umschlagstelle wird ein Wertungszuschlag von 10,77 EUR (netto) je Mg und Jahr (bei 6.500 Mg/a) berücksichtigt.

Umschlag und Transport

Falls die Übernahmestelle nicht gleichzeitig die Sortieranlage ist, übernimmt der Auftragnehmer auch den Umschlag und Transport der Wertstoffe zur Sortieranlage. Beim Umschlag ist eine vollständige Trennung von anderen Abfallfraktionen sicherzustellen.

Sortierung

Sortierung der Wertstoffe gemäß den Vorgaben des Auftraggebers in folgende Fraktionen:

1. Kunststoffe (Mischkunststoffe, PE/PP) – Erwartungsanteil 45–55 %

2. PPK inklusive PPK-Verpackungen – Erwartungsanteil 5–10 %

3. Getränkeverbunde (FKN/Tetra) – Erwartungsanteil ca. 5 % (werden nur zur Abholung bereitgestellt, nicht selbst verwertet)

4. Metalle (Weißblech, Aluminium) – Erwartungsanteil 7,5–12,5 %

5. Reste/Störstoffe inklusive Glas – Erwartungsanteil 25–30 %

Mengengerüst: ca. 6.000–7.000 Mg/a; Bemessungsgröße für die Kalkulation: 6.500 Mg/a.

Verwertung und Vermarktung

Die sortierten Wertstoffe sind bevorzugt stofflich zu verwerten:

PPK: mindestens 85 % stoffliche Verwertung (~415 Mg/a)Kunststoffe: rund 65 % werkstoffliche Verwertung (mindestens 2.000 Mg/a)Metalle: mindestens 80 % stoffliche Verwertung; Vergütung marktpreisgebunden (Referenz Stahlschrott Sorte 1)Getränkeverbunde: werden nicht durch den Auftragnehmer verwertet, sondern nur zur Abholung bereitgestellt (~325 Mg/a).

Verwertungserlöse sind im Angebot zu berücksichtigen und mindern das Gesamtentgelt.

Entsorgung der Sortierreste

Nicht stofflich verwertbare Reste sind energetisch zu verwerten; Störstoffe sind zu entsorgen. Die Kosten dafür trägt der Auftragnehmer und hat sie im Festpreis pro Mg einzuplanen.

Dokumentation und Berichtspflichten

Monatliche Wiegebelege und abrechnungsrelevante Unterlagen (Übermittlung bis zum 5. des Folgemonats)Halbjährliche StoffstromstatistikJährliche digitalisierte Dokumentation der Vorjahreswerte (bis 5. Januar)Meldungen an die dualen SystemeLückenlose Dokumentation der Verwertungs- und Entsorgungswege

Kosten für Emissionszertifikate (BEHG/TEHG) sind im Preis gesondert auszuweisen und in der Kalkulation gesondert zu berücksichtigen.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Ausschlussgründe (zwingend und fakultativ)

Zwingende Ausschlussgründe – Bietererklärung C vollständig abgeben:

Keine rechtskräftige Verurteilung nach den einschlägigen StrafvorschriftenOrdnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen

Fakultative Ausschlussgründe, deren Ablehnung zum Ausschluss führt (sofern kein Absehen zulässig):

Insolvenz / Liquidation / Ablehnung mangels MasseWettbewerbsverstöße (verbotene Absprachen)

Vom Auftraggeber vorbehaltene fakultative Ausschlussgründe:

Frühere Verstöße bei der Ausführung öffentlicher Aufträge (Umwelt-, Sozial-, Arbeitsrecht)Schwere Verfehlungen, die die Integrität in Frage stellenSchwerwiegende Täuschung oder Zurückhalten von Auskünften

Zusätzlich für Unternehmen ab 1.000 inländischen Arbeitnehmern: Keine Verstöße nach dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG).

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Eigenerklärung Gesamtumsatz 2023–2025 (2025 ggf. geschätzt); Angaben auch für BietergemeinschaftsmitgliederBetriebshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckung von 2,0 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden, mindestens 2 Schadensfälle pro Jahr abgedecktAngemessenes Verhältnis zum Auftragswert; Investitionen vor Leistungsaufnahme müssen berücksichtigt werden könnenAuf gesonderte Anforderung: Bilanzen/Bilanzauszüge oder Bestätigung Wirtschaftsprüfer/SteuerberaterBankbürgschaft über 30.000 EUR (selbstschuldnerisch, unbefristet, EU-Zahlungsinstitut) – binnen 14 Werktagen nach Zuschlag

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Referenzen: Sortierung von Wertstoffgemischen oder Verpackungsabfällen mit mindestens 4.000 Mg/a, jeweils nachweisbar in den Kalenderjahren 2023, 2024 und 2025; Summe mehrerer Referenzen möglichNutzungsnachweis für die vorgesehene Übernahme-/Umschlagstelle und die SortieranlagePersonelle Anforderungen: Benennung eines sachkundigen Bevollmächtigten plus Vertretung mit Entscheidungsgewalt, erreichbar Mo–Fr 07:00–17:00 Uhr, spätestens 6 Wochen vor Leistungsbeginn zu benennenGewährleistung der vollständigen Leistungsübernahme zum 01.01.2027

Anforderungen an Anlagen und Standorte

Eigene Übernahme-/Umschlagstelle: max. 30 Fahrminuten (ohne Autobahn) ab RSAG-Betriebshof Swisttal; nur linksrheinisches Gebiet des Rhein-Sieg-Kreises oder linksrheinisches Stadtgebiet Bonn; genehmigt; mit LKW-Waage, Rangierfläche, Kapazität für 7.000 Mg/aSortieranlage: verbindlich zu benennen; muss alle 5 Haupt-Stoffgruppen sortieren könnenEfbV-Zertifizierung (oder gleichwertig) für Übernahmestelle und Sortieranlage, spätestens 6 Monate nach Leistungsbeginn (01.07.2027)

Weitere formale Anforderungen

Vertragssprache: Deutsch (Angebote, Kommunikation, Verhandlungen)Bietergemeinschaften: zugelassen, gesamtschuldnerische Haftung, bevollmächtigter Vertreter erforderlichNebenangebote: nicht zugelassenUngültigkeitsvorbehalte: unzulässigNachunternehmer: Einsatz erlaubt, aber Beschränkungen zu beachten; schriftliche Beantragung 6 Wochen vor geplantem Einsatz; Nachweise nur erforderlich, wenn NU zur Leistungsfähigkeit herangezogen werdenRussland-Sanktionserklärung (Art. 5k EU-VO 833/2014) – auch für Unterauftragnehmer mit >10 % AuftragswertIntegritätsvertrag: Einverständniserklärung zwingend erforderlich
Referenzprojekte
k. A. (Summe mehrerer Referenzen ausreichend) ReferenzenZeitraum: 2023, 2024 und 2025 – jeweils in jedem Kalenderjahr nachweisbarVolumen: mindestens 4.000 Mg/a (Megagramm pro Jahr)

Sortierung von Wertstoffgemischen oder Verpackungsabfällen (Gelber Sack / Gelbe Tonne / Wertstofftonne)

Eigenerklärung; bei Einschaltung Dritter gem. § 47 VgV müssen diese die Leistung selbst erbringen, zusätzlich Nachweis Nichtvorliegen von Ausschlussgründen für diese Dritten

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 28%4–10 · 39%11+ · 33%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 21 erledigt
Formale Angebotsbestandteile (auszufüllende Vordrucke)
Technische & fachliche Angebotsbestandteile
Eignungsnachweise
Preisblätter & Kalkulation
Nach Zuschlag zu erledigen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
RSAG Anstalt des öffentlichen Rechts | Vergabekammer Rheinland c/o Bezirksregierung Köln
Anschrift
53721 Siegburg
Ort
53721 Siegburg
Kategorie
Abfallentsorgung & -logistik (allgemein)
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
53721 Siegburg
Nordrhein-Westfalen

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