Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum geht's? Der Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Anklam sucht ein Unternehmen, das den Klärschlamm der Kläranlage Anklam abholt, transportiert und vollständig verwertet.
Was ist zu tun?
Für wen geeignet? Auch für kleinere Unternehmen (KMU).
Wichtigster Termin: Angebote müssen bis 22.07.2026, 09:00 Uhr vorliegen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis (Gesamtsumme brutto)100%
Der Preis ergibt sich aus den Einheitspreisen der 6 LV-Positionen (Laden, Transport Thermik, Transport Landwirtschaft, Wiegung, thermische Verwertung, landwirtschaftliche Verwertung) multipliziert mit den jeweiligen Mengen. Es ist ein Nachlass in Prozent möglich.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGesamtmenge und Bereitstellung
Insgesamt sind 1.400 Tonnen Klärschlamm (OS, organische Substanz) zu verwerten. Der Klärschlamm ist ausgefault, nicht gekalkt und hat einen Trockensubstanzgehalt (TS) von 20–27 %, im Durchschnitt ca. 23 %.
Der Klärschlamm wird auf der Kläranlage Anklam zentrifugiert und auf einem überdachten Lagerplatz (ca. 700–800 t Kapazität) bereitgestellt. Die Bereitstellung erfolgt werktags von 7:00 bis 16:00 Uhr (freitags bis 12:00 Uhr). Bei vollem Lager ist die Abholung innerhalb von 4 Wochen nach schriftlicher oder telefonischer Anzeige durch den Auftraggeber sicherzustellen.
Laden und Transport
Laden (1.400 t): Entnahme und Räumung des Klärschlamms vom Lagerplatz der Kläranlage Anklam, Beladung der Transporteinheiten und Bereitstellung geeigneter Technik durch den Auftragnehmer.
Transport – Thermische Verwertung (700 t): Transport zum thermischen Verwertungsort inklusive Stillstandszeiten, Witterungsschutz, Vermischungsverbot und Begleitscheinpflicht.
Transport – Landwirtschaftliche Verwertung (700 t): Transport zum landwirtschaftlichen Verwertungsort mit den gleichen Anforderungen.
Gefahrenübergang: Mit der Beladung auf das Transportfahrzeug geht die Gefahr auf den Auftragnehmer über. Eine Zwischenlagerung ist innerhalb von 4 Wochen nach Anzeige möglich, Lagerplatz und Zwischenlager müssen am Ende des Ausführungszeitraums leer sein.
Verwiegung und Dokumentation
Für jeden Einzeltransport ist eine geeichte Wägung durchzuführen und ein Wiegeschein mit folgenden Mindestangaben auszustellen:
Die Waage auf der Kläranlage steht nicht zur Verfügung – die Wiegestelle ist nach Absprache festzulegen.
Verwertungswege und Nachweispflichten
Der Auftragnehmer muss die Gesamtmenge von 1.400 t OS sowohl vollständig thermisch als auch vollständig landwirtschaftlich verwerten können. Die Kalkulation erfolgt jeweils mit der halben Jahresmenge (700 t pro Verwertungsweg).
Für beide Verwertungswege gelten folgende Pflichten:
Thermische Verwertung (700 t): Vollständige Verwertung in einer BImSchG-genehmigten Anlage in Deutschland.
Landwirtschaftliche Verwertung (700 t): Aufbringung auf genehmigten Flächen in Deutschland. Der Auftragnehmer beschafft die Flächen, übernimmt die bodenschonende Aufbringung, die Düngeberatung für jede vorgesehene Fläche sowie die Probenahme und Untersuchung vor jeder Ausbringung. Die Aufbringung erfolgt nach guter fachlicher Praxis gemäß Düngeverordnung (DüV).
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenVerfahrensart und Eignungsprüfung
Es handelt sich um ein offenes Verfahren. Die Eignung der Bieter wird anhand von Eignungskriterien (fachliche und technische Eignung) geprüft. Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit dem Angebot gefordert war, werden mit Fristsetzung nachgefordert.
Das Verfahren ist ausdrücklich auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet.
Erforderliche Eignungsnachweise
Aus den Vergabeunterlagen ergeben sich insbesondere folgende Nachweise, die die Eignung belegen:
Konkrete Referenzprojekte, Mindestumsätze oder weitere formale Eignungsanforderungen sind in den vorliegenden Vergabeunterlagen nicht definiert.
Keine konkreten Referenzprojekte in den vorliegenden Vergabeunterlagen gefordert