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Klärschlammverwertung Anklam

ZV Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Anklam | Vergabekammern des Landes Mecklenburg-VorpommernAnklam, Mecklenburg-VorpommernVeröffentlicht:
Angebotsfrist: abgelaufen

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Worum geht's? Der Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Anklam sucht ein Unternehmen, das den Klärschlamm der Kläranlage Anklam abholt, transportiert und vollständig verwertet.

Was ist zu tun?

Insgesamt 1.400 Tonnen Klärschlamm (Trockensubstanz) über ca. 3 Jahre (01.11.2026 – 31.10.2029) entsorgen.Der Auftragnehmer muss die gesamte Menge sowohl komplett thermisch als auch komplett landwirtschaftlich verwerten können (jeweils 700 t).Inklusive Laden am Lagerplatz, geeichter Verwiegung, Nachweispflichten und Dokumentation.

Für wen geeignet? Auch für kleinere Unternehmen (KMU).

Wichtigster Termin: Angebote müssen bis 22.07.2026, 09:00 Uhr vorliegen.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Die Angebotsfrist ist abgelaufen.
HEUTE
Termin / FristJUN2026 DEZ JUN DEZ JUN DEZ JUN
Veröffentlichung18. Juni 2026
Angebotsfrist22. Juli 2026
Angebotsöffnungca. 22. Juli 2026
Bindefrist22. Juli – 25. Aug. 2026
Zuschlagca. 25. Aug. 2026
Vertragsbeginn1. Nov. 2026
Vertragslaufzeit1. Nov. 2026 – 31. Okt. 2029
Abholfrist Klärschlammca. 1. Nov. 2026
Bereitstellung Klärschlamm (werktäglich)ca. 1. Nov. 2026 – 31. Okt. 2029
Vertragsende31. Okt. 2029
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis (Gesamtsumme brutto)100%

    Der Preis ergibt sich aus den Einheitspreisen der 6 LV-Positionen (Laden, Transport Thermik, Transport Landwirtschaft, Wiegung, thermische Verwertung, landwirtschaftliche Verwertung) multipliziert mit den jeweiligen Mengen. Es ist ein Nachlass in Prozent möglich.

KI-Hinweis: Aus den vorliegenden Vergabeunterlagen (Leistungsverzeichnis) sind keine Zuschlagskriterien mit Gewichtung oder Bewertungsmatrix erkennbar; es handelt sich um eine reine Preisabfrage über das LV, Zuschlagskriterien müssten in weiteren Vergabeunterlagen definiert sein.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Gesamtmenge und Bereitstellung

Insgesamt sind 1.400 Tonnen Klärschlamm (OS, organische Substanz) zu verwerten. Der Klärschlamm ist ausgefault, nicht gekalkt und hat einen Trockensubstanzgehalt (TS) von 20–27 %, im Durchschnitt ca. 23 %.

Der Klärschlamm wird auf der Kläranlage Anklam zentrifugiert und auf einem überdachten Lagerplatz (ca. 700–800 t Kapazität) bereitgestellt. Die Bereitstellung erfolgt werktags von 7:00 bis 16:00 Uhr (freitags bis 12:00 Uhr). Bei vollem Lager ist die Abholung innerhalb von 4 Wochen nach schriftlicher oder telefonischer Anzeige durch den Auftraggeber sicherzustellen.

Laden und Transport

Laden (1.400 t): Entnahme und Räumung des Klärschlamms vom Lagerplatz der Kläranlage Anklam, Beladung der Transporteinheiten und Bereitstellung geeigneter Technik durch den Auftragnehmer.

Transport – Thermische Verwertung (700 t): Transport zum thermischen Verwertungsort inklusive Stillstandszeiten, Witterungsschutz, Vermischungsverbot und Begleitscheinpflicht.

Transport – Landwirtschaftliche Verwertung (700 t): Transport zum landwirtschaftlichen Verwertungsort mit den gleichen Anforderungen.

Gefahrenübergang: Mit der Beladung auf das Transportfahrzeug geht die Gefahr auf den Auftragnehmer über. Eine Zwischenlagerung ist innerhalb von 4 Wochen nach Anzeige möglich, Lagerplatz und Zwischenlager müssen am Ende des Ausführungszeitraums leer sein.

Verwiegung und Dokumentation

Für jeden Einzeltransport ist eine geeichte Wägung durchzuführen und ein Wiegeschein mit folgenden Mindestangaben auszustellen:

Name der KläranlageAnschrift der VerwertungsanlageBezeichnung des WägegutsLieferscheinnummerDatum und UhrzeitTara-, Brutto- und NettogewichtFahrzeugkennzeichen

Die Waage auf der Kläranlage steht nicht zur Verfügung – die Wiegestelle ist nach Absprache festzulegen.

Verwertungswege und Nachweispflichten

Der Auftragnehmer muss die Gesamtmenge von 1.400 t OS sowohl vollständig thermisch als auch vollständig landwirtschaftlich verwerten können. Die Kalkulation erfolgt jeweils mit der halben Jahresmenge (700 t pro Verwertungsweg).

Für beide Verwertungswege gelten folgende Pflichten:

Begleitscheine/Lieferscheine für jede Einzelfahrt, fortgeschrieben durch den Auftragnehmer, Kopie nach Anlieferung an den AuftraggeberVerwertungsnachweise (Lieferscheine, Tourennachweise) spätestens mit der RechnungJährlicher Verwertungsnachweis aller im Vorjahr getätigten VerwertungenFührung des Registers nach AbfKlärV § 34Anzeigepflicht nach AbfKlärV § 16Lieferscheinverfahren nach AbfKlärV § 17 bzw. § 18Vor Verwertung: Benennung von Ort und Typ der Verwertungsanlage sowie Nachweis der Genehmigung gemäß BImSchG

Thermische Verwertung (700 t): Vollständige Verwertung in einer BImSchG-genehmigten Anlage in Deutschland.

Landwirtschaftliche Verwertung (700 t): Aufbringung auf genehmigten Flächen in Deutschland. Der Auftragnehmer beschafft die Flächen, übernimmt die bodenschonende Aufbringung, die Düngeberatung für jede vorgesehene Fläche sowie die Probenahme und Untersuchung vor jeder Ausbringung. Die Aufbringung erfolgt nach guter fachlicher Praxis gemäß Düngeverordnung (DüV).

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Verfahrensart und Eignungsprüfung

Es handelt sich um ein offenes Verfahren. Die Eignung der Bieter wird anhand von Eignungskriterien (fachliche und technische Eignung) geprüft. Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit dem Angebot gefordert war, werden mit Fristsetzung nachgefordert.

Das Verfahren ist ausdrücklich auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet.

Erforderliche Eignungsnachweise

Aus den Vergabeunterlagen ergeben sich insbesondere folgende Nachweise, die die Eignung belegen:

Genehmigung der Verwertungsanlage(n) gemäß BImSchG – der Auftragnehmer muss nachweisen, dass seine Anlage für die jeweilige Verwertung (thermisch bzw. landwirtschaftlich) genehmigt ist.Benennung von Ort und Typ der Verwertungsanlage vor Verwertungsbeginn.Verfügbarkeit einer geeichten Waage zur Verwiegung jedes Einzeltransportes mit den geforderten Mindestangaben.Fachliche Kompetenz zur Führung der Register und Nachweise nach AbfKlärV (Register nach § 34, Anzeige nach § 16, Lieferscheinverfahren nach §§ 17/18).Sicherstellung beider Verwertungswege – der Bieter muss nachweisen können, dass er sowohl die vollständige thermische als auch die vollständige landwirtschaftliche Verwertung der Gesamtmenge von 1.400 t OS leisten kann.

Konkrete Referenzprojekte, Mindestumsätze oder weitere formale Eignungsanforderungen sind in den vorliegenden Vergabeunterlagen nicht definiert.

Referenzprojekte

Keine konkreten Referenzprojekte in den vorliegenden Vergabeunterlagen gefordert

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
11+Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 15 Angebote
Hohe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 29%4–10 · 35%11+ · 36%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 9 erledigt
Preisblätter und Angebotsformular
Eignungsnachweise (Fachliche Eignung)
Formale Erklärungen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
ZV Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Anklam | Vergabekammern des Landes Mecklenburg-Vorpommern
Anschrift
17389 Anklam
Ort
17389 Anklam
Kategorie
Klärschlamm- & Fäkalienentsorgung
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.zvb-anklam.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
17389 Anklam
Mecklenburg-Vorpommern

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