Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenKurzbeschreibung
Die SEG Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH (im Auftrag der Stadt Wiesbaden) sucht ein Fachunternehmen für die Suche und Beseitigung von Kampfmitteln auf dem Baufeld des geplanten Bundeskriminalamtes (BKA) im Entwicklungsgebiet Wiesbaden-Ostfeld (Stadtteil Erbenheim).
Was ist zu tun?
Was wird vom Bieter erwartet?
Verfahren: Offenes EU-Verfahren, keine Lose, keine Nebenangebote. Angebote bis 17.07.2026, 10:00 Uhr ausschließlich elektronisch.
Vertragslaufzeit: 01.09.2026 – 28.02.2028.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Konzeptionelle Herangehensweise40%
Schriftliche Darstellung (max. 2 DIN-A4-Seiten) des Mess- und Räumkonzepts unter Berücksichtigung von abschnittsweiser Arbeitsplanung, witterungsbedingten Unterbrechungen, Koordination mit parallel arbeitenden Fachgewerken, Personal- und Geräteeinsatzplanung, Maßnahmen zur Termineinhaltung sowie Sicherstellung der Geräte- und Materialverfügbarkeit.
- Preis60%
Bewertung anhand der Gesamtangebotssumme für die abgefragten Leistungen inkl. Nebenkosten, nach Nachlass. Günstigster Bieter erhält 100 Punkte, übrige linear im Verhältnis: Punktzahl = (Preis günstigster Bieter / Preis jeweiliger Bieter) × 100.
Konzeptionelle Herangehensweise: 5-stufige Bewertung (0-5 Punkte), max. 5 Punkte × Faktor 20 = max. 100 Punkte, multipliziert mit Gewichtung 40%. Preis: Punktzahl = (Preis günstigster Bieter / Preis jeweiliger Bieter) × 100, multipliziert mit Gewichtung 60%.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenVorbereitung und Anmeldung
Zu Beginn steht ein Vorbereitungspaket:
Geomagnetische Untersuchung
Was passiert: Das gesamte Baufeld wird flächendeckend geomagnetisch mit EDV- und GPS-gestützter Technik untersucht.
Wichtige Vorgaben:
Kampfmittelaufgrabung und Dokumentation
Vorgehen: Die bei der Geomagnetik gefundenen Störpunkte (geschätzt ca. 75 Stück) werden vor Ort abgesteckt, vermarkt und anschließend fachgerecht aufgegraben.
Maschinen und Personal:
Bergung und Entsorgung:
Dokumentation:
Bodenschutz:
Berichtswesen und Freigabe
Abschlussbericht (Pflicht, Lieferung 8 Wochen nach Abschluss der Räumarbeiten):
Zwischenbericht (optional): Falls die Kampfmittelräumung im ersten Zeitraum nicht abgeschlossen werden kann, wird ein Zwischenbericht erstellt.
Zeitliche Vorgaben und Vertrag
Hauptzeitraum: 01.09.2026 – 28.02.2027 (6 Monate)
Verlängerungszeitraum (optional): 01.09.2027 – 28.02.2028 (Nachholzeitraum, z. B. bei Höherer Gewalt)
Bericht: 8 Wochen nach Abschluss der Räumarbeiten.
Vertragliche Eckpunkte (Werkvertrag):
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche Eignung (Sprengstoffrecht)
Diese Nachweise sind zwingend und müssen direkt mit dem Angebot eingereicht werden – fehlende Nachweise führen zum Ausschluss:
Wirtschaftliche und finanzielle Eignung
Leistungsbezogene Eignung (Referenzen)
Vergleichbare Referenzen aus den letzten 5 Jahren (2021–2026) über das Formular REF:
Persönliche Zuverlässigkeit und rechtliche Eignung
Mit dem Angebot abzugeben (Eigenerklärungen):
Verfahrensanforderungen und Form
Mindestens 1, maximal 5 Referenzen über vergleichbare Leistungen (letzte 5 Jahre, 2021–2026). Beide Mindestkriterien können in einer einzigen Referenz erbracht werden: (1) Erfahrung mit geophysikalischen Untersuchungen zur Identifikation kampfmittelrelevanter Anomalien, (2) Erfahrung mit Projekten mit erhöhtem Abstimmungsbedarf mit anderen Fachdisziplinen (z. B. archäologische, bodenkundliche oder ökologische Baubegleitung).
Formular REF (Referenzliste) je Referenz mit ausgefüllter Tabelle + Kurzbeschreibung (max. 2 DIN-A4-Seiten)