Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDer Landesbetrieb Straßenbau NRW sucht für die Straßenmeisterei Weilerswist (Region Ville-Eifel) einen Auftragnehmer, der für fünf Winterperioden (01.11.2026 bis 30.04.2031) ein Winterdienstfahrzeug (Schlepper) samt Fahrer stellt. Das Fahrzeug wird zum Räumen und Streuen von Bundes-, Landes- und Kreisstraßen eingesetzt und muss innerhalb von 45 Minuten nach Anforderung verfügbar sein. Die Leistung ist in ein einzelnes Los zusammengefasst und eignet sich auch für kleine und mittlere Unternehmen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis (in €, netto) wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssumme wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen sowie eines eventuellen Nachlasses ohne Bedingungen.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenKernleistung: Gestellung eines Winterdienstfahrzeuges
Der Auftragnehmer stellt für den Straßenmeistereibezirk Weilerswist ein winterdiensttaugliches Fahrzeug (Schlepper als Trägerfahrzeug) einschließlich Fahrer in betriebs- und verkehrssicherem Zustand zur Verfügung.
Einsatzort: Straßenmeistereibezirk Weilerswist (Elsiger Weg, 53919 Weilerswist, NRW) – Räumen und Streuen von Bundes-, Landes- und Kreisstraßen inklusive Standstraßen.
Einsatzbereitschaft: Nach Anforderung rund um die Uhr (24/7) einschließlich Sonn- und Feiertagen; das Fahrzeug muss spätestens 45 Minuten nach Anforderung vor Ort sein.
Personal: Grundsätzlich 1-Personen-Winterdienst. Zusätzliche Hilfskräfte nur auf ausdrückliche Anordnung des Auftraggebers.
Versicherungen/Steuern: Haftpflicht- und Kaskoversicherung sowie Kfz-Steuer trägt der Auftragnehmer.
Winterdienstperiode: Jährlich vom 01.11. bis 30.04. (Topographie Hügelland, ca. 4 Winterdienstmonate je Saison).
Räum- und Streudienst
Durchführung von Streuen bzw. Räumen und Streuen im gesamten Straßenmeistereibezirk.
Die Räum- und Streugeräte (Schneepflug, Streuer) werden vom Auftraggeber gestellt; die Kosten für die Umrüstung trägt ebenfalls der Auftraggeber. Sonderausrüstung verbleibt im Eigentum des Auftraggebers.
Einsatzzeitblöcke (Stundensätze je Block):
Technische Mindestanforderungen an den Schlepper
Das Fahrzeug muss alle gesetzlichen Vorschriften (StVO, FPersV, StVZO) erfüllen und für den Winterdienst geeignet sein (Allrad, ausreichende Motorleistung und Nutzlast). Konkret gefordert:
Auf Verlangen ist die Zulassungsbescheinigung Teil I zur Prüfung der Mindestanforderungen vorzulegen.
Aus- und Umrüstung, Einweisung, Rückbau
Aus-/Umrüstung zu Vertragsbeginn: Anpassung der Anbauplatte, Anbau der Rundumleuchten, elektrische Anschlüsse/Steckverbindungen. Die Kalkulationszeit für diese einmalige Leistung beträgt maximal 5 Werktage. Die Kosten trägt der Auftraggeber.
Einweisung: Vor jeder Winterdienstperiode weist die Straßenmeisterei das Winterdienstpersonal ein; Dauer ca. 3–4 Stunden, Ort: Gehöft der Straßenmeisterei.
Rückbau zum Vertragsende: Rückbau aller Umrüstungen in Abstimmung mit dem Auftraggeber; Kalkulationszeit maximal 5 Werktage; Kosten zulasten des Auftraggebers.
Sonstige Leistungspositionen (Stundensätze/Pauschalen)
Neben den Einsatzstunden sind je eigene Stundensätze bzw. Pauschalen zu kalkulieren für:
Der geschätzte Gesamtumfang laut Leistungsverzeichnis beträgt rund 300 Einsatzstunden.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche Zuverlässigkeit / Ausschlussgründe
Es dürfen keine Ausschlussgründe nach § 42 VgV / § 31 UVgO / §§ 123, 124 GWB vorliegen. Konkret: keine Verurteilungen nach Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz, Arbeitnehmerentsendegesetz oder Mindestlohngesetz in den letzten zwei Jahren, keine wesentlichen Verstöße gegen Steuern, Abgaben oder Sozialversicherungspflichten, kein eröffnetes oder beantragtes Insolvenzverfahren bzw. Liquidation. Auf Verlangen sind Unbedenklichkeitsbescheinigungen der Sozialkasse und des Finanzamtes vorzulegen.
Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
Eintragung im Berufs- oder Handelsregister bzw. gleichwertiger Nachweis der erlaubten Berufsausübung (z.B. Gewerbeanmeldung oder Handwerksrolleneintrag) – auf Verlangen vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Gefordert werden:
Auf Verlangen sind eine Bestätigung eines Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder testierte Jahresabschlüsse/Gewinn- und Verlustrechnungen vorzulegen.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Gefordert werden:
Sanktionsbezogene Anforderungen (Russland)
EU-Eigenerklärung zum Bezug zu Russland gemäß Verordnung (EU) 2022/576 (5. Sanktionspaket). Der Bieter darf keine russische Staatsangehörigkeit als Hauptgesellschafter haben, weder eine Niederlassung in Russland betreiben noch zu mehr als 50 % unmittelbar oder mittelbar im Eigentum russischer Stellen stehen. Ebenso dürfen keine russischen Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher mit einem Anteil von mehr als 10 % am Auftragswert eingesetzt werden.
Vergleichbare Leistungen im Winterdienst bzw. Gestellung von Winterdienstfahrzeugen (Räumen und Streuen von Straßen)
Pro Referenz: Bezeichnung der Leistung, Auftragswert, Liefer-/Erbringungszeitpunkt, Auftraggeber; auf Verlangen Bescheinigungen über die ordnungsgemäße Ausführung und das Ergebnis