Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Entsorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden (ELW) beschaffen eine mobile Pumpenanlage: Eine selbstansaugende, trockenlaufunempfindliche Drehkolbenpumpe, die fertig montiert auf einem 3,5-Tonnen-PKW-Anhänger samt Antriebseinheit geliefert wird. Die Anlage soll möglichst kurz nach Zuschlag geliefert werden.
Angebote werden elektronisch über die Vergabeplattform Futura SRM eingereicht. Dafür muss vorab per E-Mail ein Zugangslink angefordert werden. Abgabefrist ist der 27. Juli 2026 um 10:00 Uhr.
Neben dem ausgefüllten Eigenerklärungs-Formular (Anlage ELW) sind Angaben zu Unternehmensdaten, Beteiligungsart (Einzelbieter / Bietergemeinschaft / Nachunternehmer), Versicherungsschutz und zum geplanten Nachunternehmereinsatz erforderlich.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Voraussetzung ist die Bieterneigung und der Nachweis der Einhaltung der Qualitäts- bzw. Mindestanforderungen. Es werden keine weiteren Zuschlagskriterien genannt, daher wird allein der Preis gewertet.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenHauptleistung: Mobile Drehkolbenpumpe
Liefergegenstand ist eine selbstansaugende, trockenlaufunempfindliche Drehkolbenpumpe, fertig montiert auf einem 3,5-Tonnen-PKW-Anhänger samt Antriebseinheit.
Wesentliche Eigenschaften:
Die genauen technischen Spezifikationen (Förderleistung, Druck, Anschlüsse, Antriebsart etc.) sind dem Leistungsverzeichnis zu entnehmen, das Teil der Vergabeunterlagen ist.
Inkludierte Nebenleistungen
Im Lieferumfang eingeschlossen sind alle erforderlichen Nebenleistungen, damit die Anlage sofort einsatzbereit ist:
Erfüllungsort & Ausführung
Erbringungsort: Betriebshof der Entsorgungsbetriebe Wiesbaden, Unterer Zwerchweg 120, 65205 Wiesbaden.
Ausführungsfrist: Die Lieferung soll möglichst schnell nach Zuschlag erfolgen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBefähigung zur Berufsausübung
Gewerbe-/Handelsregister: Das Unternehmen muss im Gewerbe- oder Handelsregister eingetragen sein (mit Registernummer). Der Nachweis (Auszug) wird nur auf Anforderung der Vergabestelle nachgereicht und darf dann nicht älter als 3 Monate sein.
Steuern und Sozialversicherung: Es ist zu bestätigen, dass Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträge ordnungsgemäß gezahlt werden. Unbedenklichkeitsbescheinigungen (Finanzamt, mindestens eine Krankenkasse, Berufsgenossenschaft; max. 4 Monate alt) werden nur auf Anforderung nachgereicht.
Ausschlussgründe
Der Bieter muss erklären, dass keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123 ff. GWB vorliegen. Falls doch, ist der Grund konkret zu benennen und Selbstreinigungsmaßnahmen gemäß § 125 GWB darzulegen.
Erläuterung in einfachen Worten: Das Unternehmen darf u. a. nicht insolvent sein, darf nicht wegen schwerer Straftaten (Betrug, Bestechung, Terrorismusfinanzierung, Geldwäsche, Menschenhandel) verurteilt worden sein, darf keine schweren beruflichen Verfehlungen begangen haben und darf sich nicht an wettbewerbsbeschränkenden Absprachen beteiligt haben.
Mindestlohn und Arbeitsrecht
Sanktionsverordnung (Russland)
Der Bieter muss erklären, dass weder das Unternehmen selbst noch Beteiligungen von mehr als 50 % noch eingesetzte Unterauftragnehmer/Lieferanten mit mehr als 10 % des Auftragswerts Bezüge zu Russland im Sinne der EU-Sanktionsverordnung 833/2014 (Artikel 5k) aufweisen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Es ist eine bestehende Betriebs-, Berufs-, Vermögens- und/oder Haftpflichtversicherung nachzuweisen – oder verbindlich zuzusagen, dass eine entsprechende Versicherung bis zum Ausführungsbeginn abgeschlossen wird.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Hinweise zur formalen Angebotsabgabe
Keine konkreten Referenzprojekte in den vorliegenden Vergabeunterlagen gefordert
Allgemeiner Verweis auf Eignungsnachweise gemäß Bekanntmachung und Angebotsschreiben