Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenKurzbeschreibung
Der Kreis Pinneberg schreibt eine Generalplanungsleistung für die Erstellung einer Machbarkeitsstudie zur Schulentwicklung der Beruflichen Schule Kreis Pinneberg in Pinneberg aus. Die Schule (Baujahr Anfang 1960er, teilsaniert 2015) soll auf ihren Sanierungsbedarf, räumliche Optimierungsmöglichkeiten und den Umfang nötiger Neubaumaßnahmen untersucht werden.
Im Fokus stehen u.a.:
Die Beauftragung erfolgt stufenweise:
Die Ergebnisse sind in enger Abstimmung mit der Schulleitung zu erarbeiten und vor der Politik zu präsentieren, damit diese in die Haushaltsplanungen einfließen können.
Verfahren: Offenes Verfahren (EU), Zuschlag nach Qualitätskriterien, Angebotsabgabe elektronisch über die Deutsche eVergabe.
Geschätztes Investitionsvolumen (Bau): ca. 6,25 Mio. € netto (Kostengruppen 300–500).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Gesamthonorar35%
Angebotspreis/Gesamthonorar. Niedrigste Wertsumme erhält 10 Punkte, das Doppelte oder mehr 0 Punkte, dazwischen lineare Interpolation.
- Stundensätze15%
Mittelwert der Stundensätze von Auftragnehmer/Projektleiter und Mitarbeitern für technische/wirtschaftliche Aufgaben. Niedrigste Wertsumme erhält 10 Punkte, 150% oder mehr 0 Punkte, dazwischen Interpolation.
- Zusammensetzung des Projektteams10%
Bewertet wird, ob für alle Leistungsphasen konkret Mitglieder mit entsprechender Qualifikation und Erfahrung in Generalplanung genannt wurden und die Einteilung in Projektphasen schlüssig erscheint.
- Projektbeginn / vorgesehene Zeiträume15%
Kurzfristiger Projektbeginn: höchster Erfüllungsgrad bei < 4 Wochen, durchschnittlich bei < 12 Wochen, gering bei > 12 Wochen.
- Projektleitung Referenzen (letzte 10 Jahre)5%
Höchster Erfüllungsgrad: mind. 1 Schulbau (Sanierung/Neubau) und 2 Projekte mit ähnlicher Funktion für öffentlichen Dienst. Durchschnitt: 1 Projekt ähnlicher Funktion für öD und 2 energetische Sanierungen.
- Qualitätsmanagement10%
Höchster Erfüllungsgrad: zertifiziertes QM (z.B. DIN ISO 9001). Durchschnitt: internes QM mit Unterlagen. Gering: kein strukturiertes QM vorhanden.
- Objektdokumentation10%
Konzept zur digitalen Gebäudedokumentation (Deckblatt, Revisionspläne, Bilddokumentation, Wartungspläne, Gewährleistungsübersicht, Werkpläne, Flächenaufstellungen, Raumbuch, Abnahmeprotokolle). Je fehlender Bestandteil Punktabzug.
Punkteergebnis = Gewichtung (%) × Bewertungspunkte (0-10). Niedrigster Preis (Gesamthonorar) erhält 10 Punkte, das Doppelte oder mehr 0 Punkte, dazwischen wird interpoliert. Bei Stundensätzen: niedrigster Wert erhält 10 Punkte, 150% oder mehr 0 Punkte, dazwischen wird interpoliert.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenStufenweise Beauftragung und Fachdisziplinen
Die Leistung wird in zwei Stufen vergeben:
Der Auftragnehmer erbringt alle erforderlichen Fachdisziplinen entweder mit eigenem Personal oder über Nachunternehmer/Eignungsleihe. Dazu gehören insbesondere:
Die Fachplaner sind vom beauftragten Büro terminlich zu koordinieren.
Bestandsanalyse (LP 1)
Für die Bestandsgebäude (Gebäude A–D, E, KFZ, Sporthalle) sind im Rahmen der Grundlagenermittlung durchzuführen:
Vorplanung Bestand (LP 2)
Entwurfsplanung Bestand (LP 3)
Erweiterungsbau (LP 0–2)
Für die geplanten Erweiterungsmaßnahmen sind folgende Leistungen zu erbringen:
LP 0 – Projektentwicklung:
LP 1 – Grundlagenermittlung:
LP 2 – Vorplanung:
Die Erweiterungsmaßnahmen umfassen:
Die Erweiterungsplanungen werden vorerst bis Ende LP 2 inkl. vertiefter Kostenschätzung geführt.
Zusätzliche Leistungen übergreifend
Honorarzone und Dokumentation
Grobkostenschätzung (KG 300–500, netto)
Hinweis: Die Kostenschätzung umfasst keine Anlagengruppen; KG 400/500 beinhaltet Freianlagen und Außenanlagen.
Ziele und Termine
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche Eignung / Ausschlussgründe
Der Bieter darf sich nicht in einem der folgenden Ausschlussverhältnisse befinden:
Fachliche Eignung
Wirtschaftliche Eignung
Qualifikation und Unabhängigkeit des eingesetzten Personals
Versicherungs- und Registeranforderungen
Eignungsleihe und Unteraufträge
Auf Verlangen nachzureichende Nachweise
Bei Zuschlag in die engere Wahl können folgende Bescheinigungen verlangt werden:
Referenzen der Projektleitung: mindestens 1 Schulbau (Sanierung oder Neubau) und Projekte für den öffentlichen Dienst, alternativ umfangreiche energetische Sanierungen
über Vordruck 14_Referenzen der Projektleitung; Nachweise zu Schulbau und Projekten für öffentliche Auftraggeber mit Zeitraum, Ansprechpartner, Leistungsumfang
Allgemeine Eignungs-Referenzen (Eigenerklärung Eignung): vergleichbare Leistungen
über Formblatt 15; je Referenz Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit eigenem Personal