Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDas Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin sucht ein Architekturbüro für die umfassende Sanierung und den barrierefreien Umbau eines Jugend- und Stadtteilzentrums aus den 1960er Jahren (Entwurf Werner Düttmann) in Berlin-Kreuzberg.
Es handelt sich um ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach VgV. Zunächst bewerben sich Büros mit einem Teilnahmeantrag; aus den geeigneten Bewerbern werden 3 bis 5 zur Angebotsabgabe aufgefordert. Der Zuschlag wird nach Qualitätskriterien vergeben.
Gefordert werden Architektenleistungen gemäß HOAI § 34 (Leistungen Gebäude und Innenräume), die stufenweise von Leistungsphase 1 bis 9 einzeln abgerufen werden können. Die Vertragslaufzeit beginnt am 16.09.2026 und endet am 15.09.2034 (8 Jahre). Das Projekt wird voraussichtlich bis 2034 andauern; die Baukostenobergrenze liegt bei rund 17,2 Mio. € brutto.
Teilnahmeanträge müssen bis spätestens 15.07.2026
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut VergabeunterlagenLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenArchitektenleistungen nach HOAI § 34 (Gebäude und Innenräume)
Erbringung sämtlicher Grundleistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß HOAI § 34, Leistungsphasen 1 bis 9. Die Beauftragung erfolgt stufenweise: einzelne Leistungsphasen werden vom Auftraggeber schriftlich abgerufen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Beauftragung auf Teilleistungen einzelner Leistungsphasen oder Abschnitte zu beschränken.
Vertragsgrundlagen:
Kostenrahmen: 17.213.250,09 € brutto (Kostengruppen 200-600 nach DIN 276, Stand IV. Quartal 2025, inkl. Unvorhergesehenes).
Nachhaltigkeitsziel: Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNZ) Silber mit Zielwert 70,6 Punkte.
Optionale Besondere Leistungen
Zusätzlich zu den Grundleistungen können folgende Besondere Leistungen erforderlich werden:
1. Bestandsaufnahme und Überprüfung der Bestandszeichnungen (inkl. Plankammerrecherche, dwg-Pläne) – LP 1-2, pauschal
2. Einarbeitung der Notfallmaßnahmen in Bestands- und Planungsunterlagen – LP 2-8, pauschal
3. Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen gemäß § 7 LHO für mindestens 2 Bauteile – ab LP 2
4. Raumbuch Stufe 1 (LP 1-3) und Stufe 2 (LP 4-8) inkl. CAFM-Datenabgleich – LP 1-8
5. Ökologisches Gesamtkonzept (Baukonstruktion, Energie, Wasser, Grün, Baustoffe, Abfall) – LP 2-8
6. Erhöhter Abstimmungsbedarf wegen 2 Nutzergruppen – LP 1-8, pauschal
7. Ergänzungsunterlagen gemäß AV § 54 LHO – LP 5-8
8. PLAKODA-Dokumentation (Kosten, Flächen, Rauminhalte) – LP 8, bereits in Grundleistungen enthalten
Projektrahmen und Termine
Standort: Friedrichstraße 1-3, 10969 Berlin-Kreuzberg (Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg)
Gebäude: Jugend- und Stadtteilzentrum aus den 1960er Jahren (Entwurf Werner Düttmann), mit erheblichem Sanierungsbedarf an Dach, Fassade, Gebäudetechnik und Brandschutz.
Bauaufgabe: Komplettsanierung und barrierefreier Ausbau; Auslagerung der Nutzer für Baufreiheit erforderlich; Erstellung eines zweiten baulichen Rettungswegs.
Zeitlicher Ablauf (Planung):
Notfallmaßnahmen: Bereits beauftragt (ca. 1,741 Mio. € brutto, SIWA-Mittel), Abschluss voraussichtlich 11/2026.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAusschlussgründe (Ausschluss vom Verfahren)
Es dürfen keine Ausschlussgründe vorliegen
Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
Berufshaftpflichtversicherung:
Mindestjahresumsatz:
Registereintragung: Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister des Sitzes oder Wohnsitzes.
Berufliche Befähigung
Architektenqualifikation:
Technische und personelle Leistungsfähigkeit
Personelle Kapazität:
Qualifikation Projektteam (alle Mitglieder):
Qualifikation Schlüsselpositionen (für Zuschlag relevant):
Technische Ausstattung: Vorhandene Geräte, Hardware und Software zur Auftragserfüllung sind nachzuweisen.
Qualitätssicherung: Angaben zu Qualitätssicherungsmaßnahmen erforderlich.
Referenzprojekt (Mindeststandard)
Mindestens 1 Referenzprojekt mit folgenden zwingenden Bedingungen:
Sind Mindeststandards nicht erfüllt, wird der Teilnahmeantrag nicht gewertet.
Wertungs-/Auswahlkriterien unter den geeigneten Bewerbern
Nach Eignungsprüfung werden die Bewerber anhand folgender Kriterien für die 2. Verfahrensstufe (Angebotsabgabe) ausgewählt. Maximal 200 Punkte:
Referenzprojekt (max. 140 Punkte = 70 %):
Eignung/Qualifikation Projektteam (max. 60 Punkte = 30 %):
Sonderpunkte Referenz (zusätzlich):
Verfahrensrahmen
Vergleichbares Referenzprojekt: eigenverantwortlich durch das bewerbende Büro erbrachte Architektenleistung für Bestandssanierung/Umbau
Leistungen Gebäude und Innenräume gemäß HOAI § 34, mind. beauftragte Leistungsphasen 2-8. Dargestellt auf max. 2 DIN A4-Seiten je Referenz mit: Aufgabe/Umfang, Vertragsverhältnis, Wert der Leistung (Gesamtvergütung und Herstellungskosten netto), Erbringungszeitraum, öffentlicher/privater Empfänger, Kontaktdaten Ansprechpartner. Sonderpunkte u.a. für: Gebäude Entstehungszeit 1950-1990, Einrichtung für Kinder/Jugendliche/Stadtteilzentrum (lt. Objektliste z.B. Jugendzentrum, Kita, Hort, allgemeinbildende Schule; NICHT gewertet: Bibliothek, Theater, Museum, Rathaus, Hotel, Wohngebäude, Verwaltungsgebäude, Krankenhäuser, Werkstätten etc.), brandschutztechnische Ertüchtigung, öffentlicher Auftraggeber, Planung nach ABau, Nachhaltigkeitszertifizierung mind. Silber.