Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenKurzbeschreibung
Die Region Hannover sucht einen Dienstleister für die Erstellung von Schulwegsicherungskonzepten samt Schulwegplänen für bis zu 21 allgemeinbildende Schulen in den Kommunen der Region Hannover.
Pro Schule sind zwei Bausteine zu liefern:
1. Ein Schulwegplan auf Basis der tatsächlichen Schulwege der Schülerinnen und Schüler (Fuß-, Radverkehr, ÖPNV).
2. Maßnahmenempfehlungen mit Kostenannahmen zur Verbesserung der Infrastruktur im Schulumfeld.
Der Auftrag umfasst Workshops mit Eltern, Schulleitung, Polizei und Kommunen, Vor-Ort-Begehungen sowie Abstimmungstermine mit der Auftraggeberin.
Verfahren: Offenes Verfahren nach VgV, freiberufliche Leistung, keine losweise Vergabe.
Projektlaufzeit: 12 Monate (voraussichtlich 02.11.2026 bis 29.10.2027).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Höhe der Kosten30%
Angebotspreis gemäß Preisblatt. Lineare Skalierung zwischen Minimalangebot (Schulnote 1) und maximal vertretbarem Angebot (doppelter Wert des Minimalangebotes; Schulnote 6).
- Referenzen im Bereich Schulwegpläne, Maßnahmenentwicklung zur Verbesserung der bestehenden Infrastruktur und Kommunikation20%
Projektreferenzen einer am Projekt mitarbeitenden Person im Bereich Schulwegpläne, Maßnahmenentwicklung zur Verbesserung der bestehenden Infrastruktur und Kommunikation sowie Erfahrungen mit den zu beteiligenden Stakeholdern seit dem Jahr 2021. Bewertet wird die Anzahl passender Referenzen (0-4 Punkte).
- Konzept zur Erstellung von Schulwegplänen (AP 1)25%
Konzeptpapier zur Erstellung von Schulwegplänen in den Kommunen der Region Hannover auf Basis der individuellen Schulwege der Schülerinnen und Schüler. Dargestellt werden soll, wie Konzeption, Organisation, Kommunikation, Durchführung sowie Ergebnissicherung und -präsentation von Schulwegplänen erfolgen sollen. Innovative partizipative und co-kreative Beteiligungsformate werden ausdrücklich begrüßt. Bewertung mit 0-5 Punkten.
- Konzept zu Maßnahmenempfehlungen zur Verbesserung der bestehenden Infrastruktur (AP 2)25%
Darstellung, wie die aus Arbeitspaket 1 gewonnen Ergebnisse im Sinne einer Verbesserung der bestehenden Infrastruktur in Maßnahmen umgesetzt werden können. Die Ergebnisse sollen konkrete Maßnahmenempfehlungen mit einer Kostenannahme beinhalten. Bewertung mit 0-4 Punkten.
Bewertung mit Schulnoten (1-6). Preis: lineare Skalierung zwischen Minimalangebot (Note 1) und maximal vertretbarem Angebot (= doppelter Wert des Minimalangebotes; Note 6). Fachliche Kriterien: Bewertung mit Punkten (0 bis max. 4 bzw. 5) gemäß definierter Skala, anschließend gewichtete Benotungsanteile.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAuftragsgegenstand & Zielsetzung
Beauftragt wird die Erstellung von Schulwegsicherungskonzepten für bis zu 21 allgemeinbildende Schulen in den Kommunen der Region Hannover.
Zwei Bausteine je Schule:
1. Schulwegpläne auf Basis der individuellen Schulwege der Schülerinnen und Schüler (Fuß-, Radverkehr, ÖPNV; multi-/intermodale Wege).
2. Maßnahmenempfehlungen mit Kostenannahmen zur Verbesserung der Infrastruktur im Einzugsgebiet der jeweiligen Schule.
Ziel: Erhöhung der Verkehrssicherheit und Förderung der eigenständigen, aktiven Mobilität von Schülerinnen und Schülern. Eingebettet in das Aktionsprogramm Verkehrswende der Region Hannover. Auftraggeberin ist das Mobilnetzwerk der Region Hannover (Fachbereich Verkehr).
Die Auswahl der Schulen erfolgt in Abstimmung mit den Kommunen – es ist nicht garantiert, dass alle 21 Schulen von Projektbeginn an feststehen.
Arbeitspaket 1 – Erstellung von Schulwegplänen
Pro Schule sind folgende Teilleistungen zu erbringen:
Innovative partizipative und co-kreative Beteiligungsformate sind ausdrücklich erwünscht.
Arbeitspaket 2 – Maßnahmenempfehlungen
Arbeitspaket 3 – Kommunikation & Projektmanagement
Rahmenbedingungen
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche Lage – Ausschlussgründe
Bieter dürfen sich nicht in einem Ausschlussgrund befinden, insbesondere:
Gewerbezentralregister: Ab Auftragssumme ≥ 30.000 € fordert der Auftraggeber den Auszug selbst an.
RUS-Sanktionen: Es ist eine Eigenerklärung abzugeben, dass weder der Bieter noch eingesetzte Unterauftragnehmer/Lieferanten (>10 % des Auftragswerts) in den Anwendungsbereich der EU-Sanktionen gegen Russland (Art. 5k VO (EU) 2022/576) fallen.
Fachliche Eignung – Referenzen
Es müssen zwei getrennte Referenznachweise erbracht werden:
1. Firmenbezogene Referenzen (Formblatt 124 LD)
2. Personenbezogene Referenzen (Referenzdatenblatt)
Zuschlagskriterien (Bewertung)
Die Angebote werden nach folgenden Kriterien bewertet:
| Kriterium | Gewichtung |
|-----------|------------|
| Höhe der Kosten (Angebotspreis inkl. MwSt. und Nebenkosten) | 30 % |
| Referenzen (Schulwegpläne, Maßnahmenentwicklung, Kommunikation) | 20 % |
| Konzept zur Erstellung von Schulwegplänen (AP1) | 25 % |
| Konzept zu Maßnahmenempfehlungen (AP2) | 25 % |
Bonus: Angebote von Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 %.
Ausschlusskriterium: Angebote, die nicht fristgerecht eingegangen sind, werden vorab ausgeschlossen.
Firmenbezogene Referenzen über vergleichbare Leistungen (z. B. Schulwegsicherungskonzepte, Schulwegpläne, Maßnahmenentwicklung, Stakeholder-Kommunikation)
Mit Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme und Ausführungszeitraum; einzureichen über Formblatt 124 LD
Personenbezogene Referenzen der für die Ausführung verantwortlichen Projektleitung (Schulwegpläne, Maßnahmenentwicklung, Kommunikation)
Referenzdatenblatt Schulwegsicherungskonzepte; Bewertung: >3 passende = 4 Punkte, 3 = 3 Punkte, 2 = 2 Punkte, 1 = 1 Punkt, 0 = 0 Punkte