Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Beverungen schreibt Architekten- und Ingenieurleistungen für den Um- bzw. Neubau des Feuerwehrgerätehauses im Ortsteil Herstelle aus.
Gesucht werden Büros für:
Die Planung umfasst alle Leistungsphasen nach HOAI – beauftragt werden zunächst die Phasen 1 bis 4 (Grundlagenermittlung bis Genehmigungsplanung). Die weiteren Phasen 5–9 sollen später folgen, wenn Mittel verfügbar sind.
Das Bestandsgebäude ist von 1975 und wurde 2010 erweitert; eine Geschlechtertrennung und Waschmöglichkeiten fehlen bisher. Auf dem Grundstück sind rund 76 Einsatzkräfte (davon 20 Jugendfeuerwehr) und 4 Einsatzfahrzeuge unterzubringen. Die geschätzten Baukosten liegen bei ca. 1,8 Mio. €. Der Baubeginn ist für 2027, die Fertigstellung für Sommer 2028 geplant.
Das Verfahren ist ein zweistufiger Teilnahmewettbewerb: Zunächst bewerben sich interessierte Büros mit Referenzen und Nachweisen. Geeignete Bewerber werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Der Zuschlag erfolgt auf Basis des wirtschaftlichsten Angebots.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut VergabeunterlagenLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenArt der zu erbringenden Planungsleistungen
Beauftragt werden drei Planungsdisziplinen aus einer Hand (Büro oder ARGE):
Zunächst beauftragt werden die Leistungsphasen 1–4 (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung). Die Leistungsphasen 5–9 (Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung, Objektbetreuung) werden voraussichtlich später beauftragt – abhängig von der Mittelverfügbarkeit.
Planungsgegenstand und Bestand
Geplant wird die Erweiterung oder der Neubau des Feuerwehrgerätehauses Herstelle in 37688 Beverungen, Ortschaft Herstelle. Das bestehende Gebäude stammt aus 1975 und wurde 2010 erweitert. Derzeit gibt es keine Geschlechtertrennung und keine Waschmöglichkeiten – beides ist mit der Baumaßnahme zu schaffen.
Das Grundstück fällt nach Nordosten in Richtung Weser um etwa drei Höhenmeter ab; der untere Teil liegt im gesetzlichen Hochwasserbereich – dies ist bei der Planung zu berücksichtigen.
Funktionale und bauliche Vorgaben
Die Planung muss das vom Auftraggeber vorgegebene Raumprogramm (ca. 1.503 m² Innenfläche, ca. 2.281 m² inkl. Außenanlagen) umsetzen. Dazu gehören insbesondere:
Zusätzlich sind die Grundanforderungen der Feuerwehr zu beachten, u. a.:
Maßgebliche technische Grundlagen sind DIN 14092-1 und DGUV 205-008 sowie die gesetzlichen Bestimmungen zum Hochwasserschutz.
Baukosten, Termine und Zusammenarbeit
Die Planung erfolgt in enger Abstimmung mit dem Straßen- und Immobilienbetrieb Beverungen als Vertreter der Stadt Beverungen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenGrundvoraussetzungen (Ausschluss bei Fehlen)
Folgende Nachweise sind zwingend erforderlich. Fehlt etwas, führt das zum Ausschluss vom Verfahren:
Finanzielle und wirtschaftliche Eignung
Technische und berufliche Eignung
Ausschlussgründe
Bewerber werden ausgeschlossen bei:
Feuerwehrgerätehausbau (Neubau oder Erweiterung): Planung mit mindestens 3 Stellplätzen, Schulungs-, Umkleide- und Sanitärräumen; Honorarzone mind. III; Bruttogrundfläche ab 600 m²; Projektvolumen KG 200–600 ab 2 Mio. €; Baukosten KG 400 ab 150.000 €; Bauen im Bestand und Hanglage sind positiv
Referenzbestätigung des Auftraggebers zwingend; Bewertung nach erbrachten Leistungsphasen, Gegenstand, Honorarzone, BGF, Projektvolumen, Baukosten