Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Bergisch Gladbach (über die IPGL) sucht ein Planungsbüro, das den komplett barrierefreien Umbau von 11 Bushaltestellen mit 22 Haltekanten plant und die Umsetzung überwacht. Gegenstand sind alle Leistungsphasen 1–8 nach HOAI für Verkehrsanlagen: von der Grundlagenermittlung über Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung und Vergabe bis zur Bauüberwachung. Mit dem Angebot sind u. a. Eigenerklärungen zu Ausschlussgründen, Referenzen vergleichbarer Projekte, ein Projektkonzept mit Terminplan sowie Angaben zu Projektleiter und stellvertretender Projektleitung einzureichen.
Wichtig zu wissen:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis60%
Bewertet wird der Angebotsvergleichspreis gemäß Preisblatt. Niedrigster Preis erhält 5 Punkte, ab 1,5-fachem Preis 0 Punkte, lineare Interpolation dazwischen.
- Projekterfahrung des vorgesehenen Projektleiters und stellv. Projektleiters20%
Berufs- und Projekterfahrung des vorgesehenen Projektleiters und stellv. Projektleiters (Formblätter W-1 und W-2). Bewertet werden Referenzprojekte zur barrierefreien Gestaltung von Bushaltestellen oder vergleichbaren Verkehrsanlagen, Leistungsphasen 1-8 HOAI, abgeschlossen in den letzten 7 Jahren.
- Projektkonzept20%
Projektkonzept für zeitgerechte und qualitätsvolle Projektdurchführung. Wird im Auftragsfall Vertragsbestandteil.
Preis: Niedrigster Angebotsvergleichspreis erhält 5 Punkte, 1,5-facher Preis erhält 0 Punkte, dazwischen lineare Interpolation (kaufmännische Rundung auf 2 Stellen). Qualitätskriterien: Bewertung in Anlehnung an Schulnoten (5=sehr gut, 4=gut, 3=befriedigend, 2=ausreichend, 0=mangelhaft/ungenügend). Referenzen: Pro Referenz 0,5 Punkte, mit Bonuspunkten für Fördermittelabwicklung (+0,25) und taktile Bodenleitsysteme (+0,5), max. 1,25 pro Referenz, max. 5 Punkte durch Bepunktung der 4 besten Referenzen.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenÜberblick und Beauftragungsumfang
Der Auftrag umfasst die Generalplanung für den barrierefreien Ausbau von 11 Bushaltestellen mit 22 Haltekanten in Bergisch Gladbach (Paket 2, Projektnummer B2025012). Die Maßnahme dient der Herstellung vollständiger Barrierefreiheit gemäß den geltenden gesetzlichen und technischen Anforderungen. Die Beauftragung erfolgt in drei Stufen:
Die optionalen Stufen werden nur bei Erhalt des Zuwendungsbescheids bzw. Genehmigung des vorzeitigen Maßnahmebeginns abgerufen. Es besteht kein Anspruch auf Beauftragung der Stufen 2 und 3.
Zentrale Termine:
Förderrahmen: Die Maßnahme wird nach der ÖPNV-Invest-RL des Zweckverbandes go.Rheinland gefördert. Der Auftragnehmer muss bei der Beschaffung der Fördermittel sowie der Erstellung des Verwendungsnachweises mitwirken.
Erfüllungsort: Bergisch Gladbach (Rheinisch-Bergischer Kreis) und Köln.
Stufe 1 – Planung bis zur Genehmigung (Leistungsphasen 1–4)
Diese Stufe wird mit Zuschlagserteilung verbindlich beauftragt.
Leistungsphase 1 (Grundlagenermittlung):
Leistungsphase 2 (Vorplanung):
Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung):
Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung):
Besondere Leistungen in Stufe 1
Neben den HOAI-Grundleistungen sind in Stufe 1 folgende besondere Leistungen zu erbringen:
Diese Leistungen sind frei vereinbar, das bedeutet, sie sind nicht über die HOAI-Pauschale abgegolten, sondern werden nach Aufwand oder als Pauschale vergütet.
Stufe 2 – Ausführungsplanung und Vergabe (optional, LPH 5–7)
Diese Stufe ist optional und wird nur bei Förderzusage abgerufen.
Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung):
Leistungsphase 6 (Vorbereitung der Vergabe):
Leistungsphase 7 (Mitwirkung bei der Vergabe):
Stufe 3 – Bauüberwachung (optional, LPH 8)
Diese Stufe ist optional und wird nur bei Förderzusage abgerufen.
Leistungsphase 8 (Objekt-/Bauüberwachung):
Vergütung
Die Vergütung erfolgt nach dem Preisblatt (Anlage 03) mit folgenden Bestandteilen:
Fremdwährungen werden nicht gewertet – alle Preise in Euro (netto).
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZwingende rechtliche und persönliche Eignung
Persönliche Eignung / Ausschlussgründe:
Tariftreue NRW:
Bei Bietergemeinschaften jedes Mitglied: E-1, E-2, E-3 plus Handelsregisterauszug. Zusätzlich Formblatt E-8 (Bewerbergemeinschaftserklärung) mit gesamtschuldnerischer Haftung.
Wirtschaftliche und finanzielle Eignung
Durchschnittlicher Jahresumsatz:
Berufshaftpflichtversicherung:
Eignungsleihe (Drittunternehmen):
Technische/fachliche Eignung – Referenzen (Mindeststandards)
Mindestanforderungen Referenzen (Mindeststandard, nicht zuschlagsrelevant):
Bei Bietergemeinschaften muss die Referenzanforderung insgesamt durch die Gemeinschaft erfüllt sein; bei Eignungsleihe muss das verleihende Unternehmen die entsprechenden Leistungsbestandteile selbst erbringen.
Zuschlagskriterien – Wie wird gewertet?
Die Bewertung der Angebote erfolgt nach folgendem Schlüssel:
| Kriterium | Gewichtung |
|---|---|
| Preis (Angebotsvergleichspreis) | 60 % |
| Projektkonzept (Personaleinsatzkonzept 10 % + Terminplan 10 %) | 20 % |
| Projekterfahrung Projektleitung | 15 % |
| Projekterfahrung stellv. Projektleitung | 5 % |
Preis (60 %):
Projekterfahrung Projektleitung (15 %):
Projekterfahrung stellv. Projektleitung (5 %): Gleiche Anforderungen und Wertung wie Projektleitung.
Projektkonzept (20 %):
Wichtiger Hinweis: Ohne mindestens eine wertbare Projektleiter-Referenz wird das Angebot von der Wertung ausgeschlossen.
Eignung des Personals (Projektleitung)
Projektleitung – Formblatt W-1:
Stellvertretende Projektleitung – Formblatt W-2:
Personenbezogene Angaben: Nachname, Position im Projekt, Projektdetails, Auftraggeber mit Kontaktdaten für Rückfragen.
Mindestens 2 Referenzprojekte zur Planung der barrierefreien Gestaltung von Bushaltestellen oder vergleichbaren Verkehrsanlagen
Mindestens 1 Projekt muss mit öffentlichen Mitteln (z. B. ÖPNV-Invest, GVFG) gefördert worden sein und der Bieter muss bei Fördermittelbeschaffung sowie Verwendungsnachweis mitgewirkt haben. Mindestens 1 Projekt muss die Planung taktiler Bodenleitsysteme nach DIN 32984 umfassen. Alle Projekte müssen mindestens die Leistungsphasen 1–8 nach § 43 HOAI abdecken.