Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Nidda schreibt für den Neubau eines Feuerwehrhauses im Stadtteil Ober-Lais die Architekten- und Fachplanungsleistungen aus.
Gefragt sind drei Planungsbereiche, die zusammen als Auftrag vergeben werden:
Das Verfahren ist ein Verhandlungsverfahren. Die Beauftragung erfolgt stufenweise: zuerst die Grundlagen- und Genehmigungsplanung, optional später die Ausführungs- und Objektüberwachung. Bewerber müssen ihre Eignung über Referenzen aus dem Feuerwehr-/Rettungswachen-Bau nachweisen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Honorarangebot (Gesamthonorar netto)5%
Bewertung des Gesamthonorars (netto) im Verhältnis zum Durchschnitt aller wertbaren Angebote. Honorarangebot ≤ 0,85 x Durchschnitt = 5 Punkte; ≥ 1,15 x Durchschnitt = 0 Punkte; dazwischen lineare Interpolation auf 2 Nachkommastellen.
- Referenzen Objektplanung Gebäude und Innenräume
Bewertung von Referenzprojekten R1-R4 (LPH 2-5 und LPH 2-8) für Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß § 34 HOAI inkl. Eigenerklärung zur Zufriedenheit des Bauherrn. Genaue Punktegewichtung der einzelnen Referenzen aus der Matrix Eignung nicht erkennbar.
- Referenzen Freianlagenplanung
Bewertung von Referenzprojekt R5 (LPH 2-8) für Freianlagenplanung gemäß § 39 HOAI inkl. Eigenerklärung zur Zufriedenheit des Bauherrn. Genaue Punktegewichtung aus der Matrix Eignung nicht erkennbar.
- Projektliste Objektplanung Gebäude und Innenräume
Matrix Eignung A.3: Projektliste Bereich Objektplanung Gebäude und Innenräume. Genaue Punktegewichtung nicht erkennbar.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGemeinsamer Projektrahmen für alle Planungsbereiche
Alle drei Leistungsbilder (Gebäudeplanung, Freianlagenplanung, Brandschutz) werden für ein einheitliches Bauvorhaben erbracht: den Neubau eines Feuerwehrhauses in Ober-Lais (Stadt Nidda) auf Basis des Bebauungsplans OL 9. Der Planer muss das Gebäude funktional und bedarfsgerecht nach DIN 14090, DIN 14092, DGUV Vorschrift 49, DIN 18040 sowie dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) planen und die hessische Brandschutzförderrichtlinie beachten.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise:
Die Frist zum Abruf der nächsten Stufe beträgt 4 Wochen nach Abschluss der vorherigen Stufe. Ruft der Auftraggeber die nächste Stufe nicht innerhalb von 24 Wochen nach Fertigstellung der vorherigen Stufe ab, erhält der Auftragnehmer eine Mobilisierungspauschale von 7.500,00 € brutto.
Objektplanung Gebäude und Innenräume (§ 34 HOAI)
Vollständige Objektplanung in den Leistungsphasen 1–9 nach § 34 HOAI.
Die Leistungsphasen 1–5 müssen in eigener Person durch fest angestellte Mitarbeitende erbracht werden. Freie Mitarbeitende sind anzeigepflichtig, Unterbeauftragung nur mit schriftlicher Zustimmung des Auftraggebers. Der Objektplaner übernimmt die Gesamtbauleitung und gibt eine Bauleitererklärung ab.
Feuerwehrspezifisch zu planen sind u. a.:
Zusätzliche Besondere Leistungen: vertiefte Kostenberechnung, Bemusterung, Übergabeschein/Vergabevermerk, Bereitstellung von Plansätzen auf der Baustelle, Produkt- und Qualitätsliste nach LPH 8, Koordination der Sachverständigenprüfung.
Brandschutzplanung (AHO Heft Nr. 17)
Fachplanung Brandschutz in den Leistungsphasen 1–8 nach AHO Heft Nr. 17.
Besondere Leistungen Brandschutz: Beratung Objekt- und Fachplaner bei brandschutztechnischen LV-Teilen, Fachbauleitung Brandschutz, Erstellung und Aushang der Brandschutzordnung, Erstellung und Aushang von Flucht- und Rettungswegplänen, Fachbauleitererklärung Brandschutz.
Freianlagenplanung (§ 39 HOAI)
Planung der Außenanlagen in den Leistungsphasen 1–9 nach § 39 HOAI.
Zusätzlich: Fachbauleitererklärung Freianlagen. Besondere Leistungen entsprechen dem Leistungsbild der Objektplanung.
Planungsbegleitende Aufgaben für alle Bereiche
Gilt gleichermaßen für Gebäude-, Brandschutz- und Freianlagenplanung:
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenWirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Persönliche Lage / Ausschluss
Pflicht-Erklärungen
Anforderungen an Bewerbergemeinschaften und Nachunternehmer
Bei Bewerbergemeinschaften füllt jedes Mitglied einen separaten Bewerbungsbogen aus. Für jeden Nachunternehmer ist ebenfalls ein eigener Bewerbungsbogen einzureichen. Registerauszüge (Handels- bzw. Partnerschaftsregister) und Wirtschafts-Identifikationsnummer sind für alle Mitglieder einer BG beizubringen.
Referenz 1: Objektplanung Gebäude und Innenräume – Feuerwehrhaus oder Feuer-/Rettungswache, Honorarzone III–V, mind. Leistungsphase 5 abgeschlossen
Eigenerklärung zur Zufriedenheit des Bauherrn gem. Bewertungsmatrix A.2; Projektdarstellung max. 5 Seiten DIN A4
Referenz 2: Objektplanung Gebäude und Innenräume – Feuerwehrhaus oder Feuer-/Rettungswache, Honorarzone III–V, mind. Leistungsphase 5 abgeschlossen
Eigenerklärung zur Zufriedenheit des Bauherrn gem. Bewertungsmatrix A.2
Referenz 3: Objektplanung Gebäude und Innenräume – Feuerwehrhaus oder Feuer-/Rettungswache, Honorarzone III–V, mind. Leistungsphase 8 abgeschlossen
Eigenerklärung zur Zufriedenheit des Bauherrn gem. Bewertungsmatrix A.2
Referenz 4: Objektplanung Gebäude und Innenräume – Feuerwehrhaus oder Feuer-/Rettungswache, Honorarzone III–V, mind. Leistungsphase 8 abgeschlossen
Eigenerklärung zur Zufriedenheit des Bauherrn gem. Bewertungsmatrix A.2
Referenz 5: Freianlagenplanung – Kostengruppe 500, Honorarzone III–V, hoher Verkehrsflächenanteil, mind. Leistungsphase 8 abgeschlossen
Eigenerklärung zur Zufriedenheit des Bauherrn gem. Bewertungsmatrix A.2