Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Landsberg am Lech sucht ein Ingenieurbüro für die Planung eines neuen Geh- und Radwegs an der Neuen Bergstraße. Der Auftrag umfasst die Objektplanung für Verkehrsanlagen, Ingenieurbauwerke (z. B. Stützwände) und die Tragwerksplanung – stufenweise beauftragt nach HOAI. Die Strecke ist ca. 740 m lang, stark befahren (ca. 22.400 Kfz/24h), hat eine Steigung von rund 6 % und liegt teils im denkmalgeschützten Umfeld.
Das Verfahren ist eine Verhandlungsvergabe mit Teilnahmewettbewerb. Zunächst bewerben sich Büros mit Eignungsnachweisen (Umsatz, Haftpflicht, Referenzen, Personal, Technik, Qualitätssicherung). Aus den Bewerbungen werden 3–5 Büros zur Angebotsabgabe eingeladen. Der Zuschlag erfolgt nach Qualitätskriterien (Projektteam, Methodik, Lösungsansätze) und Preis. Angebote sind elektronisch über die Vergabeplattform einzureichen, Frist: 15.07.2026, 15:00 Uhr MESZ.
Geschätzter Auftragswert: ca. 510.700 EUR (netto). Vertragslaufzeit: ca. 50 Monate ab Zuschlag (Planung bis Ende 2030).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Auftragsbezogenes Organisationskonzept5%
Darstellung der Zusammensetzung des Projektteams und Verantwortlichkeiten anhand eines Organigramms einschl. Stellvertreterregelung
- Auftragsbezogene Erfahrung und Befähigung der Projektmitarbeiter10%
Persönliche Referenzen und Qualifikation der vorgesehenen Projektleitung und Bauoberleitung
- Methodische Herangehensweise zur Sicherstellung des Projekterfolgs60%
Darlegung der methodischen Herangehensweise und projektspezifischer Schwerpunkte der Bauoberleitung/Bauüberwachung
- Angebotspreis25%
Höhe des Honorars (netto) einschließlich Zuschlägen, Besonderen Leistungen, Nebenkosten (Wertungssumme). Bewertung: 5 Punkte für niedrigsten Preis, 0 Punkte für 1,5-fachen des niedrigsten Preises, lineare Interpolation dazwischen. Das Angebot mit der höchsten Gesamtpunktzahl erhält den Zuschlag (Punkteformel: Punktzahl Preis = 5 - (Angebotspreis - niedrigster Preis) x 10 / niedrigster Preis).
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGegenstand und Projektrahmen
Inhalt der Planungsleistung (alle drei Fachbereiche)
Zu erbringen sind Objektplanung und Fachplanung nach HOAI:
Mindestens zu erbringende Leistungsphasen: LPH 2, 3, 5, 6 und 8.
Im Leistungsumfang enthalten sind u. a. Bestandsvermessung, Vorplanung mit Variantenuntersuchung, Entwurfs- und Ausführungsplanung, Erstellung der Vergabe-/Ausschreibungsunterlagen (GAEB XML), Mitwirkung bei der Vergabe, Bauoberleitung und Objektbetreuung sowie Fachbeitrag Wasserrahmenrichtlinie. Besondere Leistungen: integrierte Bauablaufplanung, Prüfung von Nebenangeboten, örtliche Bauüberwachung, Nachtragsprüfung, Bestandsplanung inkl. Bauwerksbuch nach DIN 1076, Aushub-/Stoffstromüberwachung.
Stufenweise Beauftragung
Kein Rechtsanspruch auf Übertragung weiterer Stufen. Abruf erfolgt nach Projektfortschritt (in der Regel 6 Monate nach erfüllter Stufe).
Wichtige Termine im Projekt
Besondere Anforderungen an die Planung
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenWirtschaftliche und finanzielle Eignung
Technische Eignung (Referenzen)
Mindestens 2 vergleichbare Referenzprojekte (Fertigstellung max. 8 Jahre zurückliegend), in Summe:
Die Anforderungen dürfen sich auf beide Referenzen verteilen. Wird ein Kriterium mit 0 Punkten bewertet, erfolgt Ausschluss.
Technische Ausstattung und Qualitätssicherung
Personelle Eignung (20 Punkte)
Verfahrensregelungen und persönliche Anforderungen
Vergleichbares Referenzprojekt 1: Planung einer hoch frequentierten Verkehrsanlage (LPH 2, 3, 5, 6, 8 gem. § 45 HOAI) für einen öffentlichen Auftraggeber unter Aufrechterhaltung des Verkehrs; Baukosten Verkehrsanlage ≥ 3 Mio. € netto
Bewertet werden zusätzlich: innerstädtische Lage, hohe Verkehrsbelastung (≥20.000 Kfz/24h), Rad-/Fußverkehrsplanung nach ERA/RASt, Konfliktlösung RV/MIV/Fußverkehr, Denkmalschutz/ÖPNV/enge Verhältnisse, Umbau Bestandsbauwerke, LPH-Vollständigkeit. Nachweis über Referenzblätter.
Vergleichbares Referenzprojekt 2: Planung eines Ingenieurbauwerks (z. B. Stützwand) gem. § 41 HOAI, LPH 2, 3, 5, 6, 8 für öffentlichen Auftraggeber; Baukosten Ingenieurbauwerk ≥ 1 Mio. € netto
Anforderungen aus Referenz 1 und 2 können sich auf beide Referenzen verteilen; pro Referenz max. 2 Projekte. Nachweis über Referenzblätter.
Persönliche Referenz Bauoberleitung (für Zuschlagskriterium): Verantwortung für Bauoberleitung eines Projekts mit mind. 3,5 Mio. € Bauvolumen, Vertrags-/Nachtragsmanagement
Wird im Zuschlagskriterium gewertet – persönliche Referenz der benannten Person.