Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenKurz erklärt:
Bei dieser Ausschreibung werden Architekten-/Planungsleistungen (Objektplanung) für die Sanierung eines denkmalgeschützten Schlosses in Osterwieck OT Hessen gesucht. Konkret geht es um den Ostflügel, den Südflügel und den Eckpavillon der Oberburg. Das Gebäude aus dem 16. Jahrhundert soll zu einem Museum mit Ausstellungsflächen, Archiv, Veranstaltungsräumen und einem Schlosskaffee umgebaut und denkmalgerecht instandgesetzt werden.
Die Planung umfasst alle Leistungsphasen der HOAI (Objektplanung, LPH 2–9) und wird in mehreren Stufen beauftragt – zunächst die Vor-, Entwurfs- und Genehmigungsplanung, später die Ausführungsplanung, Vergabe und Objektüberwachung.
Wer kann mitmachen? Architektur- oder Ingenieurbüros mit Erfahrung in der Sanierung historischer Gebäude, ausreichend Personal und Berufshaftpflichtversicherung.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Wertung der Leistungsfähigkeit40%
Bewertung der Leistungsfähigkeit des Bieters: Anzahl der Mitarbeiter und Ingenieure/Architekten, Berufserfahrung des Projektleiters (mind. 9 Jahre, davon mind. 5 Jahre als verantwortlicher Projektleiter), Berufserfahrung des Bauleiters (mind. 5 Jahre als verantwortlicher Projektleiter). Vergabe von Punkten gemäß Tabelle 'Wertung Leistungsfähigkeit'. Die erreichte Punktzahl wird mit Gewichtungsfaktor 40 multipliziert.
- Wertung der Referenzen60%
Bewertung von drei einzureichenden Referenzprojekten hinsichtlich Projektvolumen, Bauart, Nutzungsart, architektonische Qualität, Einhaltung von Kosten und Bauzeiten sowie Auszeichnungen. Maximal 105 Punkte erreichbar. Die erreichte Punktzahl wird mit Gewichtungsfaktor 60 multipliziert.
Erweitertes Richtwertverfahren: Z = L/P, wobei L = Leistungspunkte (aus Zusammenfassung Wertung) und P = Netto-Angebotssumme in €. Preis und Leistung werden zu gleichen Anteilen (jeweils 50%) berücksichtigt. Schwankungsbereich: Bieter mit höchster Kennzahl und alle Bieter, die max. 6% abweichen. Innerhalb des Schwankungsbereichs erfolgt die Zuschlagsentscheidung zu 100% nach Leistungspunkten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGesamtbeschreibung
Was und wofür geplant wird
Vertragsform & Beauftragung
Zu beachtende Regelwerke
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZwingende fachliche Voraussetzungen (bei Nichterfüllung erfolgt Ausschluss)
Mitarbeiterstruktur (Durchschnitt der letzten 3 Jahre):
Projektleiter:
Bauleiter:
Befähigung zur Berufsausübung: Eintragung im Berufs- bzw. Handelsregister gemäß § 44 VgV
Berufshaftpflichtversicherung:
Eigenerklärungen und formale Pflichtnachweise
Weitere organisatorische Anforderungen
3 Referenzprojekte aus dem Bereich Objektplanung. In Summe der 3 Referenzen müssen je mindestens einmal nachgewiesen werden: Nutzungsart (Museum/öffentliches Ausstellungsgebäude/Kulturzentrum/Kunstgalerie/Bibliothek mit Wechselausstellungen/Besucherzentrum), Projektvolumen (KG 300+400 ≥ 1,2 Mio. € indiziert auf 2025 ODER BGF ≥ 1.000 m²) und Bauart (Sanierung historisches Gebäude, erbaut vor 1886, Naturstein-/Fachwerk).
Leistungsphasen 2–8 müssen in Summe der 3 Referenzen vollständig erbracht sein (LPH 3–8 zwingend). Pro Referenz: ausgefülltes 2-seitiges Formblatt + max. 1 DIN A3 Projektdatenblatt + Referenzschreiben des Auftraggebers oder ersatzweise unterschriebene Eigenerklärung. Referenzen von Unterauftragnehmern sind zulässig.