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Ausschreibungen Architektenleistungen

Plannung Schloss Hessen

Einheitsgemeinde Stadt Osterwieck | Förderverein "Schloss Hessen" e.V. | Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Osterwieck, Sachsen-AnhaltVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 4 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Kurz erklärt:

Bei dieser Ausschreibung werden Architekten-/Planungsleistungen (Objektplanung) für die Sanierung eines denkmalgeschützten Schlosses in Osterwieck OT Hessen gesucht. Konkret geht es um den Ostflügel, den Südflügel und den Eckpavillon der Oberburg. Das Gebäude aus dem 16. Jahrhundert soll zu einem Museum mit Ausstellungsflächen, Archiv, Veranstaltungsräumen und einem Schlosskaffee umgebaut und denkmalgerecht instandgesetzt werden.

Die Planung umfasst alle Leistungsphasen der HOAI (Objektplanung, LPH 2–9) und wird in mehreren Stufen beauftragt – zunächst die Vor-, Entwurfs- und Genehmigungsplanung, später die Ausführungsplanung, Vergabe und Objektüberwachung.

Wer kann mitmachen? Architektur- oder Ingenieurbüros mit Erfahrung in der Sanierung historischer Gebäude, ausreichend Personal und Berufshaftpflichtversicherung.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 4 Tage bis zur Angebotsfrist — 30. Juli 2026
HEUTE
Termin / FristJUN2026 SEP DEZ MÄR JUN SEP DEZ MÄR JUN
Veröffentlichung17. Juni 2026
Angebotsfrist30. Juli 2026
Nachfrist fehlende Unterlagenca. 30. Juli – 7. Aug. 2026
Vertragsbeginn1. Juli 2026
LPH 2–4 (Vorentwurf/Entwurf/Genehmigung)1. Juli – 31. Dez. 2026
Prüffrist Abschlagsrechnungenca. 1. Juli – 11. Juli 2026
Prüffrist Teil-/Schlussrechnungenca. 1. Juli – 21. Juli 2026
Ausschlussfrist Reisekostenca. 1. Juli – 31. Dez. 2026
Verhandlungsfrist Leistungsänderungenca. 1. Juli – 31. Juli 2026
LPH 5 (Ausführungsplanung)1. Nov. 2026 – 30. Juni 2027
LPH 6+7 (Vergabevorbereitung/Mitwirkung)1. Jan. – 30. Sep. 2027
Baubeginn1. Apr. 2027
Bauausführung Außenwände/Fenster1. Apr. 2027 – 30. Juni 2028
Bauausführung KG 400 (Technischer Ausbau)1. Apr. 2027 – 30. Juni 2028
Bauausführung KG 300 (Baukonstruktion)1. Juli 2027 – 30. Juni 2028
Fertigstellung/Inbetriebnahme30. Juni 2028
Gewährleistung/Mängelverfolgung (LPH 9)ca. 30. Juni 2028 – 30. Juni 2033bis 2033
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Richtwertmethode10 Kriterien
  • Wertung der Leistungsfähigkeit40%

    Bewertung der Leistungsfähigkeit des Bieters: Anzahl der Mitarbeiter und Ingenieure/Architekten, Berufserfahrung des Projektleiters (mind. 9 Jahre, davon mind. 5 Jahre als verantwortlicher Projektleiter), Berufserfahrung des Bauleiters (mind. 5 Jahre als verantwortlicher Projektleiter). Vergabe von Punkten gemäß Tabelle 'Wertung Leistungsfähigkeit'. Die erreichte Punktzahl wird mit Gewichtungsfaktor 40 multipliziert.

  • Wertung der Referenzen60%

    Bewertung von drei einzureichenden Referenzprojekten hinsichtlich Projektvolumen, Bauart, Nutzungsart, architektonische Qualität, Einhaltung von Kosten und Bauzeiten sowie Auszeichnungen. Maximal 105 Punkte erreichbar. Die erreichte Punktzahl wird mit Gewichtungsfaktor 60 multipliziert.

Erweitertes Richtwertverfahren: Z = L/P, wobei L = Leistungspunkte (aus Zusammenfassung Wertung) und P = Netto-Angebotssumme in €. Preis und Leistung werden zu gleichen Anteilen (jeweils 50%) berücksichtigt. Schwankungsbereich: Bieter mit höchster Kennzahl und alle Bieter, die max. 6% abweichen. Innerhalb des Schwankungsbereichs erfolgt die Zuschlagsentscheidung zu 100% nach Leistungspunkten.

KI-Hinweis: Die Bewertungsmatrix liegt vollständig vor: Leistungsfähigkeit (40%) und Referenzen (60%) werden zu Leistungspunkten L zusammengefasst, die Kennzahl Z = L/P wird im erweiterten Richtwertverfahren mit 50/50 Preis-Leistungs-Gewichtung gebildet.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Gesamtbeschreibung

Was und wofür geplant wird

Objekt: Schloss Hessen – Oberburg, Ost- und Südflügel und Eckpavillon, Johann-Royer-Straße 1, 38835 Osterwieck OT HessenGebäudeart: denkmalgeschütztes Renaissanceschloss (erbaut 1560, eingestuft als Kulturdenkmal)Geplante Nutzungen: Ausstellungsflächen (Museum), Archiv- und Arbeitsräume für den Förderverein, Veranstaltungsraum (50–60 Personen), Schlosskaffee mit vollwertiger Gastronomieküche, Sanitäranlagen, barrierefreier ZugangFlächen: ca. 1.000 m² Nutzfläche gesamt, davon ca. 710 m² für Ausstellung und Veranstaltung (auf 4 Geschosse verteilt: KG, EG, 1. OG, DG)Nutzungsverteilung nach Geschossen:KG: Sanitärbereiche, barrierefreier Zugang, Lager/FundusEG: Schlosskaffee, Veranstaltungsraum, Ausstellungsfläche1. OG: „Grüner Saal" – Ausstellung/BegegnungsflächeDG: Ausstellungs- und Archivräume, Arbeitsräume für OrtschronistenProjektvolumen: 1,8 Mio. € brutto (Kostengruppen 200–700)Baukostenobergrenze: 1.488.000 € brutto (KG 200–600), davon KG 300 = 1.116.000 € brutto, KG 400 = 372.000 € brutto

Vertragsform & Beauftragung

Vertragsart: Vertrag über Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß § 34 HOAI (Vertragsmuster VM2/2)Stufenweise Beauftragung: Mit Vertragsschluss wird Leistungsstufe 1 beauftragt; weitere Stufen werden bei Bedarf abgerufen – kein Rechtsanspruch auf weitere StufenKosten- und Termine nach DIN 276 / DIN 277Zeitrahmen der Planung: Beauftragung 01.07.2026, geplante Inbetriebnahme/Übergabe Ende Juni 2028

Zu beachtende Regelwerke

HOAI (Verordnung über Architekten- und Ingenieurleistungen)RBBau (Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes)Baufachliche Richtlinien Gebäudebestandsdokumentation (BFR Gebäudebestand)Leitfaden Nachhaltiges BauenBrandschutzleitfaden des BundesLeitfaden Barrierefreies Bauen 2.0Bauvorlagenverordnung Sachsen-Anhalt (Baugenehmigungsverfahren)

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Zwingende fachliche Voraussetzungen (bei Nichterfüllung erfolgt Ausschluss)

Mitarbeiterstruktur (Durchschnitt der letzten 3 Jahre):

Mindestens 4 Mitarbeitende, davon mindestens 2 Architekten oder IngenieureIngenieure: Master/Diplom in Architektur oder Bauingenieurwesen; alternativ Bachelor mit mindestens 5 Jahren BerufserfahrungArchitekten müssen in der Architektenkammer eingetragen sein

Projektleiter:

Berufserfahrung insgesamt: mindestens 9 JahreDavon mindestens 5 Jahre als verantwortlicher ProjektleiterGrößtes abgeschlossenes Einzelprojekt mit Baukosten KG 300+400 ≥ 1,3 Mio. € bruttoQualifikation gemäß § 75 VgV (Architekt/-in)

Bauleiter:

Berufserfahrung insgesamt: mindestens 9 JahreDavon mindestens 5 Jahre als verantwortlicher BauleiterGrößtes abgeschlossenes Einzelprojekt mit Baukosten KG 300+400 ≥ 1,3 Mio. € brutto

Befähigung zur Berufsausübung: Eintragung im Berufs- bzw. Handelsregister gemäß § 44 VgV

Berufshaftpflichtversicherung:

Personenschäden: mindestens 1.200.000 €Sach- und Vermögensschäden: mindestens 700.000 €Nachweis darf nicht älter als 12 Monate sein (oder Zusage des Versicherers)

Eigenerklärungen und formale Pflichtnachweise

Eigenerklärung Einhaltung Tariftreue und Vergabegesetz (§ 4 NTVergG) – auch für NachunternehmerEigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB vorliegen (von jedem Bieter/Bietergemeinschaftsmitglied)Nachweis Qualifikation Projektleitung gemäß § 75 VgVNachweis Qualifikation Bauleitung gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgVBenennung fachlich Verantwortlicher (Name, Qualifikation) für jede LeistungsstufeVorlage Verpflichtungserklärung auf Verlangen des Auftraggebers vor Aufnahme der Tätigkeit (auch für eingesetzte Beschäftigte)

Weitere organisatorische Anforderungen

Baustellenpräsenz: mindestens 3 Kontrolltage pro Woche (bei stufenweiser Beauftragung ohne Baustellenbüro)Vorlage eines Kosten- und TerminverfolgungskonzeptsReferenzen: siehe Referenzprojekte – in Summe müssen Nutzungsart, Projektvolumen und historische Sanierung je mindestens einmal nachgewiesen sein
Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: Übergabe an den Nutzer muss bereits erfolgt sein oder bis Ende 2026 erfolgenVolumen: Mindestens eine Referenz mit Baukosten KG 300+400 ≥ 1,2 Mio. € (indiziert auf 2025) oder BGF ≥ 1.000 m²

3 Referenzprojekte aus dem Bereich Objektplanung. In Summe der 3 Referenzen müssen je mindestens einmal nachgewiesen werden: Nutzungsart (Museum/öffentliches Ausstellungsgebäude/Kulturzentrum/Kunstgalerie/Bibliothek mit Wechselausstellungen/Besucherzentrum), Projektvolumen (KG 300+400 ≥ 1,2 Mio. € indiziert auf 2025 ODER BGF ≥ 1.000 m²) und Bauart (Sanierung historisches Gebäude, erbaut vor 1886, Naturstein-/Fachwerk).

Leistungsphasen 2–8 müssen in Summe der 3 Referenzen vollständig erbracht sein (LPH 3–8 zwingend). Pro Referenz: ausgefülltes 2-seitiges Formblatt + max. 1 DIN A3 Projektdatenblatt + Referenzschreiben des Auftraggebers oder ersatzweise unterschriebene Eigenerklärung. Referenzen von Unterauftragnehmern sind zulässig.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 33%4–10 · 40%11+ · 26%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 16 erledigt
Vorbereitung & Plattform
Pflichtangaben zum Angebot
Nachweise & Eigenerklärungen (Anlagen A–H)
Referenzen
Einreichung
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Einheitsgemeinde Stadt Osterwieck | Förderverein "Schloss Hessen" e.V. | Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
38835 Osterwieck
Ort
38835 Osterwieck
Kategorie
Architektur-, Ingenieur- & Planungsleistungen
Auftragsvolumen
300.000 €
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
38835 Osterwieck
Sachsen-Anhalt

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