Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum geht es?
Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) sucht ein Ingenieurbüro für die Planung des Umbaus der Heizwärmzentrale auf der Schachtanlage Asse in Remlingen (Niedersachsen). Zehn Gebäude, die heute von einer alten Öl-Kesselanlage versorgt werden, sollen künftig über eine Großwärmepumpe mit Pufferspeicher beheizt werden – klimafreundlich und möglichst ohne fossile Energieträger. Die bestehende Technikzentrale samt Warmwasserbereitung wird an die neue Wärmeerzeugung angepasst. Die Errichtungsphase soll 2027 abgeschlossen sein.
Was müssen Sie tun?
Sie übernehmen die komplette Fachplanung Technische Ausrüstung (HOAI, Anlagengruppen 1.1.2, 1.1.4, 1.1.5, 1.1.8) inklusive Vorplanung, Entwurfsplanung und optional weiterer Leistungsphasen (Ausführungsplanung, Vergabevorbereitung, Objektüberwachung, Objektbetreuung). Die Planung erfolgt in BIM (LOD/LOI 350) über die Plattform Dalux. Gefragt sind zudem 2 vergleichbare Referenzen zu Heizwärmezentralen >1 MW oder Anlagen >1 Mio. €, ein QM-System nach DIN EN ISO 9001 sowie BIM-Kompetenznachweis der verantwortlichen Personen.
Verfahren: Offenes Verfahren, Zuschlag nach mehreren Kriterien (u.a. Preis), elektronische Angebotsabgabe über subreport.de. Keine Los-Aufteilung, keine Nebenangebote.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Angebotspreis30%
Bewertung des Angebotspreises. 30 Punkte erhält das Angebot mit der niedrigsten Gesamtkosten, 0 Punkte ab dem zweifachen des niedrigsten Preises. Lineare Interpolation dazwischen.
- Personalspezifische Kriterien50%
Bewertung von Quantität und Qualifikation des geplanten Projektpersonals. Maximal 50 Punkte erreichbar (25 + 25).
- BIM-Abwicklungsplan (BAP)20%
Bewertung des vorgelegten BIM-Abwicklungsplans basierend auf Muster-BAP der BGE und AIA. Max. 35 erzielbare Teilpunkte (a–g je 0–5), normalisiert auf 20 Gewichtungspunkte. Ohne BAP: 0 Punkte.
Preis: P = 30 × (2 - AP/APmin), lineare Interpolation; bei AP ≥ 2×APmin gilt P=0. Personalspez. Kriterien: Pges = (erreichte Punktzahl / max. erzielbare Teilpunkte) × 50. BIM-Abwicklungsplan: Pges = (erreichte Punktzahl / max. erzielbare Teilpunkte) × 20. Gesamtpunktzahl = Summe aller Zuschlagskriterien-Punkte (max. 100).
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGegenstand und Anlagengruppen
Was wird geplant?
Der Umbau der Heizwärmzentrale auf der Schachtanlage Asse II in Remlingen. Es geht um die Technische Ausrüstung in den Anlagengruppen gemäß HOAI:
Kostenprognose (Baukosten):
Das Hochbau-Gewerk wird bauseits erbracht und ist nicht Bestandteil dieser Ausschreibung.
Leistungsstufen (HOAI) und Fristen
Stufe 1 – beauftragt (zwingend): Vorplanung (LPH 2) und Entwurfsplanung (LPH 3), 12 Kalenderwochen ab Zuschlag.
Stufe 2 – optional: Ausführungsplanung (LPH 5), 11 KW nach Stufe 1.
Stufe 3 – optional: Vorbereitung Vergabe (LPH 6) und Mitwirkung Vergabe (LPH 7), 18 KW nach Stufe 2.
Stufe 4 – optional: Objektüberwachung/Bauüberwachung und Dokumentation (LPH 8), 30 KW nach Stufe 3 – u.a. Terminplan, Bautagebuch, Aufmaß, Rechnungsprüfung, Abnahme, Mängelverfolgung.
Stufe 5 – optional: Objektbetreuung (LPH 9).
Honorarzone: III (hohe Anforderungen), Basishonorarsatz. Es gilt die HOAI; ein Umbauzuschlag von 20 % ist zu kalkulieren.
BIM-Planung und Zusammenarbeit
Besondere Leistungen und örtliche Anforderungen
Technische Eckpunkte der neuen Heizwärmzentrale
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche Eignung (Referenzen)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Personelle und berufliche Eignung
Qualitätsmanagementsystem
Rechtliche Eignung und Ausschlussgründe
Zuschlagskriterien (Hinweis)
Der Zuschlag wird nach mehreren Kriterien vergeben (u.a. Preis, Qualität, Organisation, BIM-Konzept) gemäß Formblatt Zuschlagskriterien. Für Angebote von Werkstätten für behinderte Menschen und anerkannte Blindenwerkstätten wird ein Bonus von 15 % auf den Preis berücksichtigt, wenn das Angebot wirtschaftlich ist.
Planung und Begleitung bei der Umsetzung von zentralen Wärmeerzeugungsanlagen >1 MW oder Anlagenkosten >1 Mio. € (Großwärmepumpen, Kesselanlagen, vergleichbare Versorgungstechnik)
Projektname, Auftraggeber, Ausführungszeitraum, Funktion (z.B. GU oder NU), Auftragsvolumen in €, Anzahl eingesetzter Mitarbeiter, Kurzbeschreibung mit Schwerpunkten; max. 2 DIN A4 Seiten je Referenz