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Sanierung Mehrzweckhalle Kindsbach | Objektplanung

Verbandsgemeinde Landstuhl | Vergabekammer Rheinland-PfalzKindsbach, Rheinland-PfalzVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Ortsgemeinde Kindsbach (Verbandsgemeinde Landstuhl, Rheinland-Pfalz) schreibt die Architekten-Objektplanung (Gebäude und Innenräume) für die Sanierung ihrer Mehrzweckhalle (Sporthalle, Umkleidetrakt, Küchentrakt) aus.

Geplant sind unter anderem: Dacherneuerung, Fassadendämmung (WDVS), Fenstertausch mit 3-fach-Verglasung und Innensanierung. Die geschätzten Baukosten (Kostengruppen 300–500) liegen bei rund 990.000 € netto.

Gefordert werden die Leistungsphasen 1–9 gemäß § 34 HOAI (stufenweise Beauftragung, zunächst Bearbeitungsstufen I und II) einschließlich Nebenkosten und besonderer Leistungen.

Das Verfahren ist ein Verhandlungsverfahren mit vorherigem öffentlichem Teilnahmewettbewerb. Maximal 5 Bewerber werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die Einreichung erfolgt ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Aktive Ausschreibung
HEUTE
Termin / FristJUL2026
Veröffentlichungca. 27. Juli 2026
Teilnahmefrist27. Juli 2026
Angebotsfristca. 27. Juli 2026
Angebotsöffnungca. 27. Juli 2026
Zuschlagca. 27. Juli 2026
Vertragsabschlussca. 27. Juli 2026
Vertragsbeginnca. 27. Juli 2026
Ausführungsbeginnca. 27. Juli 2026
Vertragslaufzeitca. 27. Juli 2026 – 27. Juli 2030bis 2030
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität6 Kriterien
Preis 30%Qualität 70%
  • A. Preis30%

    Gesamthonorar Bearbeitungsstufen I und II inkl. Nebenkosten gemäß Honorarangebotsblatt. Günstigstes Angebot erhält volle Punktzahl (300 Punkte), übrige Bieter linear im umgekehrt proportionalen Verhältnis.

  • B. Projektplanung30%

    Konzept zum Planungs- und Genehmigungsablauf sowie Herangehensweise an die Aufgabenstellung anhand eines bereits abgewickelten Projektes. Bewertet wird Realitätsnähe und Praxistauglichkeit.

  • C. Projektdurchführung40%

    Konzepte zur personellen Organisation, zu Maßnahmen der Terminsicherheit sowie zur Kostensicherheit.

Preis: Lineare Interpolation – günstigstes Gesamthonorar erhält volle Punktzahl (300 Punkte), andere Bieter Punkte linear im umgekehrt proportionalen Verhältnis. Qualitätskriterien: Schulnotensystem 0–5 Punkte, multipliziert mit dem jeweiligen Gewichtungsfaktor. Gesamtwertung: Summe der Punkte aus A (Preis), B (Projektplanung) und C (Projektdurchführung), max. 1.000 Punkte. Zuschlag auf das Angebot mit der höchsten Gesamtpunktzahl.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien inkl. Gewichtungen und Bewertungsmethode sind vollständig dokumentiert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Auftragsgegenstand und Projektrahmen

Objektplanung Gebäude und Innenräume für die Sanierung der Mehrzweckhalle Kindsbach (Sporthalle, Umkleidetrakt, Küchentrakt). Geplante Maßnahmen: Erneuerung Dächer aller drei Gebäudeteile, Wärmedämmverbundsystem an den Fassaden, Austausch der Fenster (3-fach-Verglasung), Innensanierung Küchentrakt (Eingang/Umkleide, Versammlungsraum, WC-Bereich) sowie Erneuerung der abgehängten Decke in der Sporthalle.

Anrechenbare Baukosten: 958.123,93 € netto. Honorarzone III. Geschätzte Baukosten KG 300–500: rund 990.000 € netto. Baunebenkosten (KG 700) sind mit ca. 30 % zu kalkulieren.

Leistungsphasen und Beauftragung

Leistungsphasen 1–9 nach § 34 HOAI (Objektplanung Gebäude und Innenräume), stufenweise Beauftragung:

Bearbeitungsstufe I (zunächst zu beauftragen): Lph. 1 Grundlagenermittlung (2 %), Lph. 2 Vorplanung (7 %), Lph. 3 Entwurfsplanung (15 %), Lph. 4 Genehmigungsplanung (3 %) – zusammen 27 %.Bearbeitungsstufe II (in zweiter Stufe): Lph. 5 Ausführungsplanung (25 %), Lph. 6 Vorbereitung der Vergabe (10 %), Lph. 7 Mitwirkung bei der Vergabe (4 %), Lph. 8 Objektüberwachung (32 %), Lph. 9 Objektbetreuung (2 %) – zusammen 73 %.

Die Beauftragung erfolgt stufenweise; ein Anspruch auf Beauftragung weiterer Stufen besteht nicht.

Besondere Leistungen (Pauschalangebot)

Untergeordnete Leistungen der Freianlagenplanung (ca. 150 m²)Unterstützung bei der Abwicklung und dem Abschluss des FörderantragesFortschreiben von Raumbüchern in detaillierter FormPrüfen und Werten von Nebenangeboten (angenommen ca. 5 Stück)Fachliche Vorbereitung und Mitwirken bei NachprüfungsverfahrenMitwirken bei der Prüfung von bauwirtschaftlich begründeten NachtragsangebotenÜberwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der VerjährungsfristBaubegehung nach Übergabe

Nebenkosten und Sondereinheiten

Nebenkosten nach § 14 HOAI sind als Prozentsatz anzugeben; ohne Erstattungswunsch ist „0" einzutragen. Besondere Leistungen sind als Pauschalen, Stundensätze sind als weitergehende Honorarsätze (Büroinhaber, Architekt, sonstige Mitarbeiter) zu benennen.

Abgrenzung zu anderen Fachplanungen

Die Technische Gebäudeausrüstung (TGA) und die Tragwerksplanung sind nicht Bestandteil dieser Ausschreibung und werden in separaten Verfahren vergeben. Eine Schnittstellenkoordination mit Fachplanern und ggf. Nachunternehmern ist dennoch Teil der Aufgabe.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Befähigung zur Berufsausübung

Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt" (Eintragungsnachweis in die Architektenliste bzw. Bescheinigung der Architektenkammer). Bei juristischen Personen: Benennung eines verantwortlichen Angehörigen mit Architektenqualifikation und entsprechendem Nachweis.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit Mindest-Deckungssummen von:

1.000.000 € für Personenschäden1.000.000 € für Sach-, Vermögens- und sonstige Schäden

jeweils zweifach pro Versicherungsjahr; Nachhaftung mindestens 5 Jahre. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied zu erbringen; die Deckungssummen müssen sich zur geforderten Gesamtsumme addieren.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Benennung eines Projektleiters (Anlage 6) mit Qualifikations- und Referenznachweis.Benennung eines stellvertretenden Projektleiters (Anlage 7) mit Qualifikations- und Referenznachweis.Benennung eines Bauleiters (Anlage 8) mit Qualifikations- und Referenznachweis.Nachweis geeigneter Referenzleistungen des Bewerbers (Anlage 5).

Konkrete Anforderungen sind Abschnitt III.1.3 Ziffern 1–4 der Auftragsbekanntmachung zu entnehmen.

Ausschlussgründe

Keine zwingenden oder fakultativen Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB. Bestätigung über die Bewerbererklärung (Anlage 4).

Eignungsleihe und Bewerbergemeinschaften

Eignungsleihe ist nach § 47 VgV zulässig und erfordert eine Verpflichtungserklärung (Anlage 2) sowie den Nachweis der einschlägigen Eignungsanforderungen durch das Drittunternehmen. Bewerbergemeinschaften reichen die Bewerbergemeinschaftserklärung (Anlage 1) ein; die Bewerbererklärung (Anlage 4) ist von allen Mitgliedern zu unterzeichnen.

Form und Vollständigkeit der Einreichung

Ausschließlich elektronische Einreichung über die Vergabeplattform.Schriftliche Einreichung oder Fax sind nicht zugelassen.Formblätter sind vollständig auszufüllen, zu unterzeichnen und fristgerecht einzureichen.Referenzunterlagen maximal im Format DIN A3; pro Formblatt (Projektleiter, stellv. Projektleiter, Bauleiter) maximal 3 Referenzen.
Referenzprojekte
1 (Konzept) ReferenzenZeitraum: nicht näher spezifiziertVolumen: nicht näher spezifiziert

Mindestens eine Referenz über ein vergleichbares Bauvorhaben (Gebäude/Innenräume), die Herangehensweise an Schwierigkeiten der Aufgabenstellung und deren Lösung zeigt

Darstellung im Konzept; konkretes Referenzprojekt mit Beschreibung von Aufgabenstellung, Schwierigkeiten und Lösungsansatz; Bewertung auf Realitätsnähe und Praxisbezug

nicht spezifiziert ReferenzenZeitraum: nicht spezifiziertVolumen: nicht spezifiziert

Formblatt Anlage 5 – Referenzleistungen des Bewerbers (Unternehmensreferenzen)

Anforderungen laut Abschnitt III.1.3 Ziffer 1 der Auftragsbekanntmachung

max. 3 erwünscht ReferenzenZeitraum: mit Ausführungszeitraum und Fertigstellungs-/AbnahmedatumVolumen: Bauvolumen nach DIN 276-1, KG 200–700 netto

Formblatt Anlage 6 – Referenzen des Projektleiters

Kurzbeschreibung Gebäude/Innenräume, Honorarzone, Art des Bauvorhabens, vertraglich übernommene Leistungen nach § 34 Abs. 1 Nr. 1–9 HOAI, besondere Anforderungen (z. B. Barrierefreiheit, Denkmalschutz), aussagekräftige Unterlagen (max. DIN A3)

max. 3 erwünscht ReferenzenZeitraum: mit Ausführungszeitraum und Fertigstellungs-/AbnahmedatumVolumen: Bauvolumen nach DIN 276-1, KG 200–700 netto

Formblatt Anlage 7 – Referenzen des stellvertretenden Projektleiters

analog Anlage 6

max. 3 erwünscht ReferenzenZeitraum: mit Ausführungszeitraum und Fertigstellungs-/AbnahmedatumVolumen: Bauvolumen nach DIN 276-1, KG 200–700 netto

Formblatt Anlage 8 – Referenzen des Bauleiters

Kurzbeschreibung, Honorarzone, vertraglich übernommene Leistungen nach § 34 Abs. 3 Nr. 1–9 HOAI, besondere Anforderungen, eigener Leistungsanteil (insb. Objektüberwachung und Objektbetreuung)

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 41%4–10 · 36%11+ · 23%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 21 erledigt
Teilnahmeantrag – Formblätter und Anlagen
Pflichtnachweise zur Eignung
Fachliche Konzepte für die Angebotswertung
Honorarangebot
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Verbandsgemeinde Landstuhl | Vergabekammer Rheinland-Pfalz
Anschrift
66849 Landstuhl
Ort
66849 Kindsbach
Kategorie
Architekturbüro-Dienstleistungen (allg.)
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
66849 Kindsbach
Rheinland-Pfalz

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