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Herstellung von Grundwassermessstellen am Standort Uphuser Mark , Haltern der RAG Aktiengesellschaft

RAG Aktiengesellschaft | Vergabekammer Westfalen | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Essen, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die RAG Aktiengesellschaft schreibt die Herstellung von drei Grundwassermessstellen am Standort Uphuser Mark in Haltern (Flur 29, Flurstück 40) als Tiefbohrarbeiten aus. Die Bohrungen erreichen Tiefen von ca. 130 m, 1.080 m und 1.400 m und werden als Grundwassermessstellen ausgebaut. Das Verfahren ist ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Die Angebotsabgabe erfolgt am 07.09.2026 um 12:00 Uhr elektronisch über die Deutsche eVergabe-Plattform. Bewerber müssen hohe Eignungsanforderungen erfüllen: u. a. 40 Mio. € Jahresumsatz, 40 Mitarbeitende und mindestens 3 Referenzbohrungen mit je 5 Mio. € Mindestvolumen. Geschätzter Auftragswert: ca. 10 Mio. €.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Aktive Ausschreibung
HEUTE
Termin / FristJUL2026 SEP NOV JAN2027 MÄR MAI JUL SEP NOV
Veröffentlichungca. 20. Juli 2026
Teilnahmefrist20. Juli 2026
Einladungsfrist7. Aug. 2026
Angebotsfrist7. Sep. 2026
Angebotsöffnungca. 7. Sep. 2026
Bindefrist7. Sep. – 30. Nov. 2026
Zuschlagca. 1. Nov. 2026
Vertragsbeginn1. Nov. 2026
Vertragslaufzeit1. Nov. 2026 – 1. Juli 2028bis 2028
Fertigstellung Brunnen Uphuser Mark 31. Feb. 2027
Fertigstellung Grundwassermessstelle Uphuser Mark 11. Juni 2027
Fertigstellung Grundwassermessstelle Uphuser Mark 21. Sep. 2027
Wiederherstellung Baufläche1. Nov. 2027
Gewährleistung Bauwerkeca. 1. Nov. 2027 – 1. Nov. 2031bis 2031
Gewährleistung andere Werkeca. 1. Nov. 2027 – 1. Nov. 2029bis 2029
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität7 Kriterien
Preis 84.5%Qualität 15.5%
  • Preis70%

    Angebotssumme. Niedrigster Preis erhält 700 Punkte, übrige Angebote werden ins Verhältnis gesetzt: (niedrigster Preis / Angebotspreis) × 700 Punkte.

  • Feinterminplanung sowie konzeptionelle Erläuterung30%

    Konzeptionelle Erläuterung hinsichtlich Planung, Herstellung der Bohrbetriebsfläche, Niederbringung der Bohrungen und Ausbau zur Nutzung als Grundwassermessstellen. Max. 15 Seiten DIN A4, Arial 11pt, einzeilig. Maximal 300 Wertungspunkte, Bewertung in Abstufungen 0-5 (ungenügend bis sehr gut) je Teilaspekt.

Preis: Niedrigster Preis = 700 Punkte. Übrige Angebote: (niedrigster Preis / jeweiliger Angebotspreis) × 700 Punkte. Feinterminplanung/konzeptionelle Erläuterung: max. 300 Punkte, Bewertung in Abstufungen 0-5 je Teilaspekt, Multiplikation mit Teilaspekt-Maximalpunkten.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien mit Gewichtungen, Unterkriterien, Maximalpunkten und Bewertungsformel sind vollständig dokumentiert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Übergeordnete Anforderungen an die Bohrarbeiten

Zug- oder Schubkraft der Bohranlage: mehr als 400 kNBohrtiefen: ca. 130 m, ca. 1.080 m und ca. 1.400 mBohrverfahren: Kernbohrungen zur Gewinnung durchgehender Gesteinsproben (≥ 100 mm Durchmesser); Aufweitungen und Schutzrohrtouren in mehreren SektionenSchichtenfolge: Standrohrstrecke (0–20 m), Deckgebirge/Kreide/Haltern-Formation (20–150 m), halbfestes Gebirge/Recklinghausen-Formation, Festgestein (Mergel, Kalkmergelstein, Ton-/sandiger Schluffstein)Gassicherheit: Preventer in Diverterkonfiguration, präventive Bohrlochkontrolle, Methan-ÜberwachungNeigungsmessungen: alle 50 Bohrmeter zur Sicherstellung des lotrechten VerlaufsCBL-/Verlaufsmessung: Übergabe der Ergebnisse innerhalb von 3 ArbeitstagenZementations-Abbindedauer: 24 Stunden Wartezeit je Zementation

Baustelleneinrichtung und Bohrplatz

Bohrplatzgröße: ca. 3.900 m², Bohrfundamente, Abdichtungsmaßnahmen, AuffangräumeZuwegung: Herstellung und VorhaltungLärmprognose: Emissions- und Immissions-VorausberechnungRegelarbeitszeit (außerhalb Bohrphasen): 07:00–20:00 UhrBohrarbeiten: 24/7-Dauerbetrieb (technisch erforderlich)Anschlüsse: Energie- und Wassernetz, Brauchwassergewinnung über Bohrung 3Sozial-/Sanitäreinrichtungen, Einzäunung, BewachungAllgemeine Baustelleneinrichtung: Vorhaltung über ca. 365 ArbeitstageRückbau des Bohrplatzes: innerhalb 8 Wochen nach BohrfertigstellungFlächeninanspruchnahme: max. ca. 5.800 m² bauzeitlich, ca. 830 m² dauerhaft

Ausbau der Grundwassermessstellen

Standrohr (0–20 m): Lieferung, Einbau, RingraumzementationSchutzrohrtouren und Ankerrohrtouren: mit Ringraumzementation in mehreren SektionenFilterrohr DN ≥ 150: Edelstahl V4A, Schlitzweite 0,5 mm, im Bereich 970–1.070 mVollrohr 5½" API: im oberen Bohrlochabschnitt (bis ca. 970 m)Galvanisches Trennelement, Bodenkappe, Abschlussbauwerk/SchachtbauwerkRingraumverfüllung: Filterkies/Sandschicht und TondichtungRingraumzementation: der VollrohrstreckeRückverfüllen: Kernbohrloch, Bohrkeller, ggf. gesamte Bohrung bei Nicht-Fündigkeit

Probenahmen und Dokumentation

Entnahme gestörter Gesteinsproben in 1L-StülpdeckeldosenBaustoffproben für Materialprüfungen (Zemente, Verfüllmaterialien) je max. 10 LSieb- und Schlämmanalyse (Bohrung 3)Schichtenverzeichnis gemäß DIN EN ISO 22475-1Zeichnerische Darstellung im Maßstab 1:500Tagesberichte und Leistungsnachweise täglich digital (ab Baustelleneinrichtung bis Abnahme)

Nebenleistungen und Regiearbeiten

Stillstand Bohreinheit mit Personal: 340 hStillstand Bohrgerät ohne Personal: 7 dRegiearbeiten: 380 hStundenlohnarbeiten: Polier, Spezialbaufacharbeiter, BaufachwerkerErsatz Verlust Stützflüssigkeit/Bohrspülung: 15.000 m³Ansetzen/Verbrauchen niederviskoser Spülung: 15.000 m³Bereitstellung Brauchwasser: 5.000 m³Entsorgung nicht kontaminiertes Bohrgut: 430 tStandardprozedur Zementation bei übermäßigen Spülungsverlusten (Ausführungsbeschreibung beizufügen)

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Finanzielle und personelle Eignung

Allgemeiner Jahresumsatz (3-Jahres-Durchschnitt): mindestens 40.000.000 EUR nettoSpezifischer Jahresumsatz (3-Jahres-Durchschnitt): mindestens 20.000.000 EUR netto aus Bohrungen mit Zug-/Schubkraft > 400 kNDurchschnittliche jährliche Belegschaft (3-Jahres-Durchschnitt): mindestens 40 MitarbeitendeNachweise über die Formulare VI und VII

Versicherung und Qualifikation des Personals

Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung mit Umweltrisiko:10 Mio. EUR Personenschäden (pro Versicherungsfall, zweifach maximiert pro Jahr)10 Mio. EUR Sachschäden (pro Versicherungsfall, zweifach maximiert pro Jahr)10 Mio. EUR Vermögensschäden (auch reine Vermögensschäden, pro Versicherungsfall, zweifach maximiert pro Jahr)Qualifikation Bohrgeräteführer: Fachkraft 'Geotechnische Erkundung und Untersuchung' gemäß DIN EN ISO 22475-1Sprachkenntnisse: verantwortlicher Mitarbeiter muss Deutsch in Wort und Schrift beherrschenVerantwortliche Person nach §§ 58, 59, 60 BBergG zu bestellen

Zuverlässigkeit und Ausschlusskriterien

Der Bewerber darf KEINE der folgenden Situationen aufweisen (Auszug, Formular II):

Verurteilungen wegen Terrorismus, Geldwäsche, Betrug/Subventionsbetrug, Korruption, MenschenhandelOffene Zahlungsverpflichtungen gegenüber Finanzbehörden oder Sozialversicherungsträgern (außer mit Ratenzahlungsvereinbarung)Verstöße gegen AEntG, AufenthG, MiLoG, SchwarzArbG, LkSGInsolvenz, laufendes Insolvenzverfahren, LiquidationSchwere berufliche Verfehlungen, Wettbewerbsverstöße, Interessenkonflikte, Beteiligung an der Verfahrensvorbereitung, mangelhafte Formerfüllung bei früheren Aufträgen, Täuschung, unzulässige EinflussnahmeKeine Beteiligung russischer Personen/Unternehmen > 50 % (EU-Sanktionspaket V, Formular IV) – gilt auch für Unterauftragnehmer > 10 % des Auftragswerts

Referenzen

Mindestens 3 Referenzen über abgeschlossene und endabgerechnete ProjekteTätigkeitsbereich: Niederbringung von BohrungenMindestumfang pro Bohrung: 5.000.000 EURBesondere Anforderung: mindestens 1 Projekt mit Teufe ≥ 1.400 mZeitraum: letzte 3 abgeschlossene GeschäftsjahreNachweis über Formular VIII; bei Bewerbergemeinschaften kann das Formular vom bevollmächtigten Vertreter oder von jedem Mitglied ausgefüllt werden

Eignungsleihe und Unterauftragnehmer

Unterauftragnehmer können für fehlende Eignungskriterien herangezogen werden (Eignungsleihe)Erforderliche Formulare bei Eignungsleihe: X (Verpflichtungserklärung) sowie VI, VII, VIIIKonzernverbundene Unternehmen gelten ebenfalls als 'andere Unternehmen'Nachträgliche Benennung neuer Nachunternehmer kann zur Neubewertung der Eignung führen
Referenzprojekte
mindestens 3 ReferenzenZeitraum: letzte 3 abgeschlossene GeschäftsjahreVolumen: mindestens 5.000.000 EUR pro Bohrung

Eigenerklärungen über Referenzen für abgeschlossene und endabgerechnete Projekte mit niedergebrachten Bohrungen

Mindestens 1 Projekt muss eine Teufe von 1.400 m erreicht haben; Formular VIII, ggf. mit Anlagen/Zusatzblättern

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 51%4–10 · 31%11+ · 18%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 30 erledigt
Formale Angebotsunterlagen
Eignungsnachweise (Teilnahmewettbewerb)
Technische Angaben zum Angebot
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Auf einen Blick

Auftraggeber
RAG Aktiengesellschaft | Vergabekammer Westfalen | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
45141 Essen
Ort
45141 Essen
Kategorie
Baugrunduntersuchung & Geotechnik
Auftragsvolumen
10,0 Mio €
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.rag.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
45141 Essen
Nordrhein-Westfalen

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