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Neubau Feuerwehrgerätehaus Mitte - Aufzugsanlage

Gemeinde Hüllhorst über Kreis Minden-Lübbecke | Vergabekammer WestfalenMinden, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: abgelaufen

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Worum geht's?

Die Gemeinde Hüllhorst baut ein neues Feuerwehrgerätehaus und schreibt die Lieferung, den Einbau sowie die Wartung einer Personenaufzugsanlage als öffentliche Bauausschreibung aus.

Was müssen Sie tun?

Einen neuen, seilbetriebenen Personenaufzug liefern und einbauen (mind. 630 kg / 8 Personen, 2 Haltestellen, behindertengerecht nach EN 81-70).Den Aufzug vor der Übergabe in Betrieb nehmen und prüfen lassen.Für 4 Jahre die Wartung und eine 24-h-Notrufaufschaltung anbieten.

Wie bewerben Sie sich?

Ihr Angebot muss elektronisch über die Plattform www.deutsche-evergabe.de abgegeben werden.Angebotsfrist: 29.06.2026 um 08:00 Uhr.Zuschlag bekommt das preisgünstigste Angebot. Nebenangebote sind nicht erlaubt.

Hinweis: Die Angebotsfrist wurde per Bieterrundschreiben verlängert; aktuell ist sie 29.06.2026, 08:00 Uhr (der Öffnungstermin wurde auf den 06.07.2026 verschoben). Bitte prüfen Sie aktuelle Mitteilungen auf der Vergabeplattform.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Die Angebotsfrist ist abgelaufen.
HEUTE
Termin / FristMAI2026 JUL SEP NOV JAN2027 MÄR MAI JUL SEP
Veröffentlichung28. Mai 2026
Angebotsfrist29. Juni 2026
Bindefrist29. Juni – 27. Juli 2026
Angebotsöffnung6. Juli 2026
Baubeginn Tiefbauca. 20. Juli 2026
Baubeginn Rohbauca. 31. Aug. 2026
Aufzug-Einbauca. 31. Aug. – 13. Dez. 2026
Ausführungsbeginn1. Sep. 2026
Fertigstellung Tiefbauca. 7. Dez. – 13. Dez. 2026
Fertigstellung Rohbauca. 25. Jan. – 7. Feb. 2027
Probebetrieb Aufzugca. 1. Feb. – 2. Feb. 2027
Notruf-Aufschaltung kostenfreica. 1. März – 30. Mai 2027
Wartungsvertrag Laufzeitca. 1. März 2027 – 28. Feb. 2031bis 2031
Ausführungsende8. Okt. 2027
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.

KI-Hinweis: Es ist nur das Zuschlagskriterium Preis (100%) ausgewählt; die Option 'Mehrere Zuschlagskriterien gemäß Formblatt Zuschlagskriterien' ist nicht angekreuzt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Projektrahmen

Neubau eines 2-geschossigen Feuerwehrgerätehauses in Massivbauweise am Lohagenweg 21 in 32609 Hüllhorst (Gemeinde Hüllhorst, Kreis Minden-Lübbecke). Das Gebäude umfasst eine Fahrzeughalle für 6 Fahrzeuge, Umkleide-, Werkstatt-, Lager-, Schulungs- und Büroräume sowie eine Dachterrasse.

Allgemeiner Baubeginn: Kalenderwoche 30/2026. Tiefbau-Fertigstellung: KW 50/2026. Rohbau-Fertigstellung: KW 05/2027. Der Aufzugseinbau erfolgt nach den Rohbauarbeiten, noch vor Estrich- und Innenputzarbeiten.

Der Auftraggeber ist die Gemeinde Hüllhorst; die Vergabestelle ist der Kreis Minden-Lübbecke.

Aufzug – Lieferung und Einbau

Art des Aufzugs: Seilbetriebener Personenaufzug mit triebwerksraumlosem Treibscheibenantrieb.

Technische Eckdaten:

Tragfähigkeit mindestens 630 kg / 8 PersonenGeschwindigkeit 1,0 m/s2 Haltestellen, Förderhöhe ca. 3,5 mSchachtmaße: Breite ca. 1.800 mm, Tiefe ca. 1.890 mmEnergieeffizienzklasse A oder B nach DIN ISO 25745-2

Ausstattung:

Behindertengerechte Ausrüstung nach EN 81-70GSM-Notrufgerät (Voice over LTE, 4G-fähig)BrandfallsteuerungFahrkorb aus geschliffenem/gebürstetem EdelstahlSchachttüren und Fahrkorbtüren als doppelwandige Kastenkonstruktion (Brandschutz E90 nach DIN EN 81-58)Rammschutzprofile aus HDPE-Kunststoff (150–200 mm hoch, 15 mm breit) auf allen FahrkorbwändenFahrkomfort: Vibrationen ≤ ±0,1 m/s² nach ISO 18738-1

Fabrikate (Mindestqualität): Meiller TTS25 oder Wittur Hydra oder vergleichbar.

Einbau und Inbetriebnahme:

6 Wochen vor dem geplanten Einbau müssen alle anlagenbezogenen Rohbaumaße durch den Auftragnehmer vor Ort überprüft werden; Mängel sind sofort schriftlich an den Auftraggeber und den Aufzugsplaner zu melden.Baustelleneinrichtung, Rüstung, Müllentsorgung sowie Abstimmung mit dem Elektriker sind im Leistungsumfang enthalten.Probebetrieb: mindestens 8 Betriebsstunden im automatischen Probebetrieb vor Übergabe, Protokollierung gemäß DGUV FBHM-016.Prüfung vor Inbetriebnahme (PvI) durch eine zugelassene Überwachungsstelle (ZÜS) inkl. aller Gebühren und Anmeldung beim ANKA bzw. der Bezirksregierung – auf Kosten des Auftragnehmers.Gefährdungsbeurteilung nach TRBS 1111, TRBS 3121 und TRBS 1115 Teil 1 (Cybersicherheit).Brandschutz: Feuererlaubnisschein mit 1 Woche Vorlauf beim AG, Brandwachen sind zu stellen.Konformitätserklärung mit allen für das erstmalige Inverkehrbringen erforderlichen Unterlagen.

Wartung und Notruf (4 Jahre)

Wartung (Vertragslaufzeit 4 Jahre ab Inbetriebnahme):

Proaktive Instandhaltung mindestens alle 3 MonateStellung von Monteuren für wiederkehrende PrüfungenRegelmäßiger Akkutausch inklusiveJährliche Schachtreinigung inklusive Reinigung der TürschwellenführungsnutenStörungsbeseitigung innerhalb von 4 Stunden nach Anforderung (vergütungspflichtig)Wartung nach zertifiziertem System EN 13015 (Zertifikat-Nr. ist im Angebot einzutragen)

Notruf und Personenbefreiung (4 Jahre):

GSM-Aufschaltung 24 hPersonenbefreiung mit Reaktionszeit ca. 30 Minuten gemäß EN 81-28Lieferung Notruf-Akku/BatterieErste 90 Tage ab Inbetriebnahme kostenfreie Notrufaufschaltung

Regieleistungen und Sonstiges

Regiestunde: Mittellohnstunde für Obermonteur/Einsteller/Meister inklusive aller Unternehmerzuschläge für vom Auftraggeber angeordnete Sonderleistungen.Normen und Richtlinien: EN 81-20, EN 81-70, EU-Aufzugsrichtlinie 2014/33/EU, ggf. EN 81-21; Türen nach DIN 18091 bzw. DIN EN 81-58 E90.Erfüllungsort: Minden-Lübbecke (DEA46), Deutschland.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Fachliche Eignung

Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) ODER Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) ODER Nachweis der Präqualifikation (PQ-Nummer). Die Eignung umfasst Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit.

Referenzen (auf Verlangen nachzuweisen)

Mindestens 3 Referenznachweise aus den letzten 5 Kalenderjahren über vergleichbare Leistungen (z.B. Aufzugsanlagen/technische Gebäudeausrüstung). Je Referenz sind Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit Mengen, durchschnittlich eingesetzte Arbeitskräfte, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme, vertragliche Bindung und Auftraggeberbestätigung anzugeben.

Wirtschaftliche und finanzielle Eignung

Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (Bauleistungen und vergleichbare Leistungen, inkl. ARGE-Anteil).Qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft (mit Lohnsummen).Unbedenklichkeitsbescheinigung der Sozialkasse.Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts / Bescheinigung in Steuersachen.Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG.Testierte Jahresabschlüsse oder Gewinn- und Verlustrechnungen.Eigenerklärung zu Insolvenzverfahren und Liquidation (ggf. Insolvenzplan).Auszug aus dem Wettbewerbsregister (ab Auftragswert ≥ 30.000 €).

Personal

Nachweis der jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal.

Register und Berufszulassung

Eintragung im Handelsregister UND/ODER in der Handwerksrolle UND/ODER bei der IHK – oder Nachweis, dass keine Eintragungspflicht besteht. Zusätzlich: Gewerbeanmeldung.

Zuverlässigkeit / Ausschlussgründe

Es dürfen keine Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A vorliegen, insbesondere:

keine schweren Verfehlungenkeine Verurteilung mit Freiheitsstrafe > 3 Monate oder Geldstrafe > 90 Tagessätze oder Geldbuße > 2.500 € in den letzten 2 Jahrenkeine Bestechlichkeit, kein Betrug, keine Geldwäsche, kein Menschenhandelkeine Wettbewerbsbeschränkungen, Täuschung, Interessenkonflikt, Vorbefassungkeine Sozialversicherungs- oder Steuerverstößekein Insolvenzverfahren / keine Liquidation.
Referenzprojekte
mindestens 3 Referenznachweise ReferenzenZeitraum: letzte 5 Kalenderjahre

Vergleichbare Referenzen über Aufzugs- oder vergleichbare technische Gebäudeausrüstungsleistungen (z.B. Aufzugsanlagen/ELA im Hochbau, Schlüsselfertigbau, Technische Gebäudeausrüstung)

Je Referenz: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang inkl. Mengen, eingesetzte Mitarbeiter (Ø), besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung. Referenzliste ist auf Verlangen der Vergabestelle nachzureichen.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 30%4–10 · 45%11+ · 25%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 28 erledigt
Angebotskern (Pflicht, immer einreichen)
Eignung des Bieters
Bieter-/Arbeitsgemeinschaft und Nachunternehmer
Auf Verlangen der Vergabestelle nachzureichen
Hinweise zur Abgabe
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Gemeinde Hüllhorst über Kreis Minden-Lübbecke | Vergabekammer Westfalen
Anschrift
32423 Minden
Ort
32423 Minden
Kategorie
Aufzugs- & Förderanlagen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.deutsche-evergabe.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
32423 Minden
Nordrhein-Westfalen

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