Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Rheine schreibt Elektroarbeiten für den Austausch der bestehenden Beleuchtung und Sicherheitsbeleuchtung in der Radstation Ost (48431 Rheine) öffentlich aus.
Die alte Beleuchtungsanlage (u. a. T8-Leuchtstofflampen) wird demontiert und durch neue LED-Leuchten ersetzt. Gleichzeitig wird die Sicherheitsbeleuchtung auf den aktuellen Normstandard gebracht. Die Vergabe erfolgt als einheitlicher Auftrag ohne Losaufteilung. Zuschlag erhält das wirtschaftlichste Angebot (niedrigster Preis).
Angebote können ausschließlich elektronisch über den Vergabemarktplatz NRW (Vergabe Westfalen) abgegeben werden – bis spätestens 14.07.2026 um 10:00 Uhr.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenDemontage und Entsorgung der Altanlagen
Bestehende Beleuchtung (u. a. T8-Leuchtstofflampen, diverse Leuchtentypen) und die alte Sicherheitsbeleuchtung fachgerecht demontieren und entsorgen.
Lieferung und Montage neuer LED-Leuchten
Neue LED-Leuchten liefern und montieren, darunter Sensor-/Bewegungsmelder-Leuchten, Decken- und Wandanbauleuchten, Langfeldleuchten, Außenstrahler, Wandmontage-Leuchten (z. B. zur Ausleuchtung des Aufstiegs, ca. 18,91 m), Einbauleuchten sowie ggf. Rundleuchten/Spiegelleuchten in den WCs (3 Stück). Bestands-Deckeneinbauleuchten können erhalten bleiben (Leuchtmitteltausch möglich).
Sicherheits- und Notbeleuchtung (neuer Normstand)
Neue Sicherheits-/Notbeleuchtung liefern und montieren, u. a. Wand-/Pfeiler-Notleuchten, Rettungszeichenleuchten sowie ein Notlicht-System (z. B. CLS Fusion PROTECT, 1 h Nennbetrieb, 6 Endstromkreise). Auslegung gemäß aktuell gültigen Normen.
Elektroinstallation, Leitungen und Verlegesysteme
Stark- und Schwachstromleitungen neu verlegen, Installationsgeräte (Schalter, Steckdosen) setzen, Verlegesysteme wie Kabelrinnen und Installationsrohre herstellen sowie Anschluss- und Verteilungsarbeiten (inkl. Klemmen, Reihentrennklemmen, Fehlerstromschutzschalter RCCB, z. B. Typ A 16A/30mA) ausführen.
Steuerung und Schaltung
Lichtsteuerung herstellen: Leuchten im Erdgeschoss mit Bewegungsmelder-Steuerung (optional in Zonen oder autark), Bereiche wie Werkstatt, Büro, Verkauf, Eingang und WC mit manueller Zuschaltung. Leuchten im Obergeschoss zentral aus der Werkstatt schaltbar, optional vom hinteren Arbeitsbereich sowie einzeln ansteuerbar.
Prüfung, Inbetriebnahme und Baustellenbedingungen
Gesamte Elektroinstallation prüfen und in Betrieb nehmen. Stundenlohnarbeiten für Elektriker sind im LV vorgesehen (z. B. Prüfungen und weitere Arbeiten). Die Bauausführung erfolgt bei laufendem Parkhaus-/Radstationsbetrieb, mit engen Transportwegen (über 50 m) und in enger Abstimmung mit anderen Gewerken; ein Barrengang wird nicht gewährt.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche Lage / Registereintragungen
Eigenerklärung zur Eignung (Formular 521a) ist zwingend mit dem Angebot abzugeben. Nachzuweisen ist eine passende Registereintragung (Handelsregister, Handwerksrolle oder IHK) – oder die Erklärung, dass keine Eintragungspflicht besteht. Bei Präqualifikation genügen Registrierungsnummer und Zugriffscode.
Wirtschaftliche und finanzielle Zuverlässigkeit
Es darf kein Insolvenzverfahren eingeleitet oder eröffnet sein, kein Antrag auf Eröffnung mangels Masse abgelehnt worden sein und das Unternehmen darf sich nicht in Liquidation befinden. Verpflichtungen zu Steuern, Abgaben und Sozialversicherungen müssen ordnungsgemäß erfüllt sein. Auf Verlangen: Unbedenklichkeitsbescheinigungen (Finanzamt, Sozialkasse, Berufsgenossenschaft mit Lohnsummen, Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG).
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Das Unternehmen muss erklären, dass die für die Ausführung erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Auf Verlangen ist eine Übersicht der durchschnittlich eingesetzten Arbeitskräfte der letzten 3 Jahre (nach Lohngruppen, inkl. Leitungspersonal) vorzulegen. Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft ist erforderlich.
Ausschlussgründe und Zuverlässigkeit
Erklärung, dass keine Ausschlussgründe vorliegen – insbesondere keine schweren Eintragungen im Gewerbezentralregister (Freiheitsstrafen über 3 Monate, Geldstrafen über 90 Tagessätze oder Geldbußen über 2.500 €) und keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB. Gegebenenfalls sind Selbstreinigungsmaßnahmen darzulegen. Ebenfalls abzugeben: Eigenerklärung zur Korruptionsprävention.
Mindestlohn und Tariftreue
Eigenerklärung Mindestlohn und Arbeitsbedingungen (Formular 522): Es dürfen keine rechtskräftigen Bußgeldentscheidungen nach § 21 MiLoG (Geldbuße ab 2.500 €) und keine unanfechtbar festgestellten Verstöße nach § 13 BTTG vorliegen.
Referenzen (auf Verlangen)
Bei Zuschlag oder enger Wahl sind drei Referenznachweise über vergleichbare Leistungen aus den letzten fünf Kalenderjahren vorzulegen – mit Ansprechpartner, Leistungsart, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang mit Mengen, eingesetzten Arbeitskräften, besonderen technischen Anforderungen, Art der Baumaßnahme und Bestätigung des Auftraggebers.
Vergleichbare Leistungen: Elektroarbeiten / Beleuchtungserneuerung (LED-Umrüstung) in Bestandsbauten, vorzugsweise mit laufendem Nutzungsbetrieb
Referenznachweise mit Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang mit Mengen, eingesetzte Arbeitnehmer, besondere technische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer) sowie schriftliche Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung.