Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenLieferung, Montage, Programmierung und Inbetriebnahme der gesamten Elektro-, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (EMSR) für den Neubau der Schlammbehandlung und die Sanierung der Schlammfaulung auf der Kläranlage Emscher-Mündung in Dinslaken. Die Kläranlage reinigt das Abwasser von rund 1 Million Menschen aus dem Ruhrgebiet. Zum Umfang gehören Transformatoren, Schaltanlagen, Stromschienen, Kabelanlagen, Netzwerk- und Automatisierungstechnik (Siemens PCS 7), Mess-, Gaswarn- und Brandmeldetechnik, Beleuchtung, Erdung und Blitzschutz, gestaffelte Inbetriebnahme in mehreren Abschnitten sowie vollständige Dokumentation.
Wichtige Eckdaten:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme; bei gleicher Wirtschaftlichkeit erhält das Angebot einer Werkstatt für Behinderte den Zuschlag.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenÜbergeordneter Projekthintergrund
Die Emschergenossenschaft und der Lippeverband (EGLV) bauen die Schlammbehandlung der Kläranlage Emscher-Mündung (KLEM) in Dinslaken komplett neu und sanieren die drei bestehenden Faulbehälter. Ergänzend werden ein Maulprofilkanal umgenutzt, ein neues Pumpwerk gebaut und zwei Druckleitungen (je 0,65 km) bis zur Rohrbrücke Richtung Kläranlage Bottrop verlegt. Die Kläranlage reinigt das Abwasser von rund 1 Million Menschen (häuslich und industriell aus dem Ruhrgebiet).
Dieses Los (Gewerk 3) deckt ausschließlich die EMSR-Technik ab – die genannten Bau- und Maschinenbaugewerke werden separat vergeben.
Baustelle, Logistik und Bauablauf
Arbeitszeiten auf der Kläranlage: Montag–Freitag 07:00–19:00 Uhr, Samstag 07:00–13:00 Uhr (nur nach vorheriger Anmeldung). Die Betriebsbesetzung der KLEM ist Mo–Do 06:00–14:35 Uhr, Fr 06:00–12:00 Uhr.
Vorhaltezeit Baustelleneinrichtung: 36 Monate (Container, Sanitär, Aufenthalt, Baustrom, Sicherheitskoordination).
Gestaffelte Inbetriebnahme in 6 Gruppen (u.a. Faulbehälter 1–3, Schlammbehandlung, ÜSS-Pumpwerk). Bauzeit: 08.10.2026 bis 27.04.2029 (ca. 30 Monate). Abnahme nach 14-tägigem störungsfreien Betrieb. Probebetrieb je Station mindestens 4 Wochen, bei Kläranlagen mindestens 6 Wochen je Automatisierungseinrichtung.
Einzelfristen (Vertragsfristen):
Vorabnahme im Werk mit mindestens 4 Wochen Vorlauf durch den Auftraggeber.
Planung, Dokumentation und digitale Anforderungen
Kabelanlagen, örtliche Geräte, Beleuchtung, Erdung & Blitzschutz
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche und rechtliche Eignung
Fachliche und technische Eignung
Wirtschaftliche und finanzielle Eignung
Vergleichbare EMSR-Referenz (Elektro-, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik) – vorzugsweise an Kläranlagen oder vergleichbaren industriellen Abwasserbehandlungsanlagen
Liste mit Ansprechpartner Auftraggeber, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Beschreibung Leistungsumfang mit Mengenangaben, durchschnittliche Anzahl eingesetzter Arbeitnehmer, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme, vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/NU), ggf. Koordination mit eigenem Leitungspersonal, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung. Mit Angebotsabgabe: Referenzliste; detaillierte Nachweise erst auf Verlangen bei engerer Wahl.