Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWas wird gebraucht?
Für das Umspannwerk Altengamme in Hamburg (Curslacker Heerweg 185, 21039) wird ein Auftragnehmer gesucht, der die bestehende Schaltanlage erweitert. Konkret geht es darum, Konstruktion, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme der Primär- und Sekundäranlagen für eine zusätzliche 110-kV-Schaltzelle, einen weiteren 40-MVA-Transformator (vom Auftraggeber beigestellt) sowie eine neue 10-kV-Schaltanlage mit 11 Feldern zu übernehmen.
Wer schreibt aus?
Die Hamburger Energienetze GmbH, im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb (zweiphasig). Zunächst reichen Bewerber einen Teilnahmeantrag ein, danach werden 1–8 (max. 8, mind. 5 bei mehr Bewerbern) zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Wichtig zu wissen:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preisliche Bewertung (Pauschalfestpreis)100%
Bewertet wird der vom Bieter im Preisblatt (GAEB-Datei) eingetragene Pauschalfestpreis als Summe aller Gruppen- und Einzelpreise sowie Optionen. Der Zuschlag wird auf das Angebot mit dem niedrigsten Angebotspreis erteilt.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenKernleistung
Der Auftragnehmer übernimmt als Generalunternehmer die Konstruktion, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme der Primär- und Sekundäranlagen für die Erweiterung der 10-kV- und 110-kV-Schaltanlage am Standort UW Altengamme (Curslacker Heerweg 185, 21039 Hamburg).
Das Projekt wird schlüsselfertig übergeben. Dazu gehören:
Maßgeblich ist die Teilfunktionale Leistungsbeschreibung (TFLB, Stand 05/2026).
Was der Auftraggeber beistellt bzw. nicht beauftragt
Diese Leistungen sind nicht Teil des Auftrags:
Der 110/10-kV-Transformator wird vom Auftraggeber geliefert.
Projektrahmen und Termine (informativ)
Technische Standards und Vorgaben
Einzuhalten sind:
Mit dem Angebot einzureichen (spätere Angebotsphase): Aufstellungs-/Dispositionsplan mit Abweichungsliste, Beschreibung der Hauptkomponenten, Gefährdungsbeurteilung, Projektterminplan, Typprüfungsnachweise sowie das Preisblatt gemäß TFLB.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAusschlussgründe (Pflicht – keine Tatbestände vorhanden)
Der Bewerber darf nicht von folgenden Ausschlussgründen betroffen sein:
Diese Erklärungen sind als Muss-Felder im Teilnahmeantrag abzugeben.
Berufsregister
Eintragung in einem Berufs-, Handwerks- oder Handelsregister – oder alternativ ein gleichwertiger Nachweis über die erlaubte Berufsausübung.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Bestehende oder im Auftragsfall unverzüglich abzuschließende Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung in marktüblichem Umfang – nach Vertragsentwurf mindestens 5 Mio. € pro Schadensfall, zweifach maximiert je Kalenderjahr, inklusive Umwelthaftung. Der Versicherungsschutz muss während der gesamten Vertragslaufzeit bestehen.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auswahl bei mehr als 5 geeigneten Bewerbern
Ergänzend zur Eignungsprüfung erfolgt eine Auswahl nach Punkten:
Mindestanzahl Bewerber für Phase 2: 1, Höchstzahl: 8.
Möglichkeit der Eignungsleihe
Bewerber dürfen Kapazitäten Dritter nutzen und müssen in diesem Fall eine Verpflichtungserklärung Eignungsleihe mit den zugehörigen Nachweisen vorlegen.
Mindestens 1 vergleichbares Referenzprojekt: Konstruktion, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme von Primär- und Sekundäranlagen für 10-kV- und/oder 110-kV-Schaltanlagen
Vergleichbarkeit mit ausgeschriebener Leistung; je Referenz: Bezeichnung, Auftraggeber (Firma), Auftragsbeschreibung, Leistungszeitraum, Auftragsvolumen. Bei mehr als 5 geeigneten Bewerbern Auswahl nach Punkten (0–3) je nach Anzahl vorgelegter Referenzen.