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Wohnhaus GBO - Bau von zwei Aufzügen

OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft mbH im Namen und auf Rechnung der GBO Gemeinnützige Baugesellschaft mbH Offenbach am Main | Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium DarmstadtOffenbach am Main, HessenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: abgelaufen

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die GBO Gemeinnützige Baugesellschaft mbH Offenbach saniert zwei Mehrfamilienhäuser in der Biebererstraße 69 und lässt dafür zwei neue Personenaufzüge liefern und einbauen. Es handelt sich um zwei maschinenraumlose Aufzüge (Vorderhaus 630 kg / 8 Personen, Hinterhaus 320 kg / 4 Personen) in Außenschächten, inklusive Steuerung, Schaltschrank, Wartung (3-monatlich, 5 Jahre) und 24h-Bereitschaftsdienst. Angebote können bis 10.07.2026 um 11:00 Uhr elektronisch eingereicht werden.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Die Angebotsfrist ist abgelaufen.
HEUTE
Termin / FristJUN2026 SEP DEZ MÄR JUN SEP DEZ MÄR
Veröffentlichung9. Juni 2026
Angebotsfrist10. Juli 2026
Angebotsöffnung10. Juli 2026
Bindefrist10. Juli – 10. Aug. 2026
Zuschlagca. 10. Aug. 2026
Vertragsbeginnca. 10. Aug. 2026
Terminplanübergabe an AGca. 24. Aug. 2026
Benennung Projektleiterca. 31. Aug. 2026
Anlagenpläne zur Prüfung vorlegenca. 7. Sep. 2026
Bemusterungca. 5. Okt. 2026
Ausführungsunterlagen vorlegenca. 5. Okt. 2026
Ausführungsbeginn1. Nov. 2027
Vertragslaufzeit (Ausführung)1. Nov. – 26. Nov. 2027
Revisionsunterlagen einreichenca. 12. Nov. 2027
Vertragsende26. Nov. 2027
Abnahmeca. 26. Nov. 2027
Gewährleistungca. 26. Nov. 2027 – 26. Nov. 2032bis 2032
Gewährleistungswartungca. 26. Nov. 2027 – 26. Nov. 2032bis 2032
Bereitschaftsdienstca. 26. Nov. 2027 – 26. Nov. 2032bis 2032
Reaktionszeit Störungca. 26. Nov. 2027
Probebetriebca. 1. Dez. 2027 – 1. März 2028
2. Wartungseinweisungca. 26. Mai 2028
Schallschutznachweis-Fristca. 26. Mai 2028
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Zuschlagskriterium Preis; ermittelt aus der Wertungssumme des Angebotes (nachgerechnete Angebotssumme unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten). Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme; bei gleicher Wirtschaftlichkeit erhält das Angebot einer Werkstatt für Behinderte den Zuschlag.

KI-Hinweis: In Abschnitt 7 'Angebotswertung' ist ausschließlich 'Zuschlagskriterium Preis' angekreuzt; eine separate Bewertungsmatrix oder Formblatt 'Zuschlagskriterien' ist nicht Teil der vorliegenden Vergabeunterlagen.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Aufzugsanlagen – Technische Grundausstattung (beide Lose)

Lieferung und Montage kompletter Personenaufzugsanlagen in maschinenraumloser Bauweise mit Treibscheibentriebwerk (getriebelos) im Schachtkopf und 2:1-Aufhängung von Fahrkorb und Gegengewicht.

Allgemeine Ausstattung beider Aufzüge:

Zweiknopf-Sammelsteuerung auf Mikroprozessorbasis für 6 HaltestellenFahrkorb mit Edelstahlauskleidung, Kautschukboden, Spiegel und Handlauf2-flüglige automatische Schiebetüren (einseitig öffnend)Schachttüren mit Mauerumfassungszargen aus EdelstahlAntidröhn-Beschichtung und Schwellenheizung an allen TürenElektronische Türschließkantenüberwachung (2D)Lastmesseinrichtung, Überlast- und VolllastschaltungFangvorrichtung und GeschwindigkeitsbegrenzerSchwingungsisolierung des Triebwerks nach VDI 2566Funkentstörung nach VDE 0875 (Funkstörgrad N)Einhaltung der EMV-Richtlinien EN 12015 und EN 12016Schutzart IP 67 für Kabinenkomponenten (Außenschacht, unbeheizt)Normen: EN 81-20/50 (Konstruktion/Einbau) und EN 81-70 (Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderungen)

Schächte und Anbindung an die Gebäude

Beide Aufzüge werden in nicht beheizten Betonschächten im Außenbereich installiert. Die Anbindung an die bestehenden Gebäude erfolgt etagenweise über die vorhandenen Laubengänge. Die Aufzugssteuerung wird in einem gemeinsam mit dem Elektro-Gewerk genutzten Steuerungsraum im Untergeschoss untergebracht. Im Steuerungsraum ist ein Brandschutzschrank (für maschinenraumlose Aufzüge) mit mindestens 30 Minuten Feuerwiderstand von innen und allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung des DIBt aufzustellen.

Steuerung, Sicherheit und Notstrom

Aufzugssteuerung im Steuerungsraum UG, aufgebaut als feuerfester Steuerschrank in drei Ebenen:

unten: Anschlussklemmenmittig: Zentralrechner (Kommunikation mit Fahrkorbrechner und Schacht-Etagenrechnern über serielles Bussystem)oben: Bedienfeld mit Hauptschalter, Haupt- und Nebensicherungen, Rückholsteuerung und weiteren Schaltern

Sicherheits- und Notfallausstattung:

Hilfsstromquelle mit mindestens 2 Stunden Laufzeit für Notbeleuchtung und NotrufNotrufsystem mit GSM/4G-Modul und Aufschaltung auf eine ständig besetzte StelleNotrufweiterleitung und Befreiung eingeschlossener PersonenBedien- und Anzeigetableaus sowie Aufzugsbefreier-Terminal in gelber Warnfarbe, alle Beschriftungen als LasergravurMaterial der Tableaus: Edelstahlblech Korn 240Piktogramme, Notlicht, Schlüsselschalter Vorrang und Ruftaster (wassergeschützt, RT 42) gemäß Planung LP5

Inbetriebnahme, Abnahme und Dokumentation

Probebetrieb und Inbetriebnahme durch den AuftragnehmerMeldung und Koordination mit der zuständigen ZÜS (zugelassene Überwachungsstelle)Gestellung des Personals und Übernahme der Kosten für die TÜV- und BrandschutzabnahmeVollständige Revisions- und Ausführungsunterlagen (2-fach Papier plus digital als PDF auf DVD/USB-Stick)Schulung des Personals des Auftraggebers

Wartung und Bereitschaftsdienst (5 Jahre)

Gewährleistungswartung über 5 Vertragsjahre, beginnend nach Abnahme:

3-monatliche Wartung nach DIN EN 13015Inhalte: Kontrolle und Nachstellarbeiten, Ölstände, Sicherheitseinrichtungen, Reinigung, Schmierung, Prüfungen (TÜV/DEKRA)

Bereitschaftsdienst über 5 Vertragsjahre:

24h-StörungsannahmeReaktionszeit: 1 Stunde nach Eingang der MeldungStörungsbeseitigung in der Regelarbeitszeit Mo–Fr 07:00–17:00 UhrSchallschutznachweis innerhalb von 6 Monaten nach Inbetriebnahme

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Zwingende Ausschlussgründe und persönliche Zuverlässigkeit

Kein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB (insbesondere keine rechtskräftige Verurteilung wegen schwerer Straftaten)Kein Ausschlussgrund nach § 124 Abs. 1 GWB (z. B. schwere Verfehlungen, schuldhafte Unzuverlässigkeit)Kein wirksames Berufsverbot (§ 70 StGB), kein vorläufiges Berufsverbot (§ 132a StPO), keine Gewerbeuntersagung (§ 35 GewO)Kein beantragtes oder eröffnetes Insolvenzverfahren, kein abgelehnter Eröffnungsantrag mangels Masse, keine LiquidationOrdnungsgemäße Erfüllung der Steuern- und Abgabenpflichten sowie der gesetzlichen Sozialversicherung

Fachliche und wirtschaftliche Eignung

Eintragung im Handelsregister (soweit eintragungspflichtig) oder Eintragung in der Handwerksrolle oder bei der IHKNachunternehmer ab 10.000 € Auftragssumme müssen eine gleichlautende Eigenerklärung abgebenVerfügbarkeit der für die Ausführung erforderlichen Arbeitskräfte (jahresdurchschnittliche Anzahl der letzten 3 Jahre, gegliedert nach Lohngruppen, Leitungspersonal separat ausgewiesen)Nachweis vergleichbarer Leistungen in den letzten 5 Kalenderjahren (mindestens 3 Referenzen mit Referenzbescheinigung VHB 444)Bestätigung eines Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder testierte Jahresabschlüsse und Gewinn- und Verlustrechnungen der letzten 3 Geschäftsjahre

Qualitätsmanagement und Fachbetriebseigenschaft

Gültiges QM-Zertifikat nach DIN ISO 9001 (Bieter und eingesetzte Subunternehmer)Gültiges Zertifikat nach DIN EN 13015 für Wartung (Bieter und Subunternehmer)Fachbetriebsnachweis nach § 62 Abs. 2 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) für Service, Errichtung und Stilllegung von Aufzugsanlagen

Steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Nachweise

Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse (soweit beitragspflichtig)Bescheinigung in Steuersachen des zuständigen Finanzamtes (soweit ausgestellt) und Angabe der USt-IdNr.Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStGQualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft mit Angabe der LohnsummenGültige Bescheinigung der zuständigen Sozialkasse (max. 3 Monate alt) – bei nicht tarifgebundenen Bietern: Bescheinigung der Krankenkasse über ordnungsgemäße Abführung der SozialversicherungsbeiträgeBei ausländischen Bietern (außerhalb Inland in den letzten 6 Monaten): Eigenerklärung zur Einhaltung der Sozialversicherungsbeiträge nach den Rechtsvorschriften des SitzstaatesBei beabsichtigter Zuschlagserteilung: gültige Bescheinigung nach § 5 Abs. 3 oder 4 HVTGVerpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentgelt

Personelle und organisatorische Anforderungen

Benennung eines deutschsprachigen Projektleiters spätestens 3 Wochen nach AuftragserhaltBenennung eines deutschsprachigen MontageleitersEinsatz von eigenem Montagepersonal des Auftragnehmers; Subunternehmer nur mit schriftlicher Zustimmung des AuftraggebersNachweis der SiGeKo-Qualifikation (Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator) gemäß RAB 30, soweit einschlägig

Hinweise zum Verfahren

Vergabeart: offenes Verfahren nach VOB/A (EU)Zuschlagskriterium: niedrigster Preis (Preis ist alleiniges Wertungskriterium)Nebenangebote: nicht zugelassenMehrere Hauptangebote: zugelassenAuftraggeber: OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft mbH im Namen und auf Rechnung der GBO Gemeinnützige Baugesellschaft mbH OffenbachBietergemeinschaften: zulässig, wenn der überwiegende Auftragsanteil durch KMU erbracht wird; Erklärung VHB 234 erforderlichAuf Verlangen der Vergabestelle sind Aufgliederung der Einheitspreise (VHB 223), Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen (VHB 236) und die Urkalkulation nachzureichenNachforderung fehlender Unterlagen nach § 16a EU-VOB/A ist zulässig
Referenzprojekte
3 Referenzbescheinigungen ReferenzenZeitraum: innerhalb der letzten 5 Kalenderjahre

Vergleichbare Leistungen: Bau/Installation von Personenaufzügen vergleichbarer Größe und Art (maschinenraumlos, Außenschacht)

Referenzbescheinigung nach VHB-Formblatt 444; Nachweis, dass in den letzten 5 Jahren vergleichbare Aufzugsbauleistungen ausgeführt wurden

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 31%4–10 · 46%11+ · 23%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 43 erledigt
Pflichtangaben und Formblätter zum Angebot
Eignungsnachweise (auf Verlangen der Vergabestelle nachzureichen)
Planungs- und Ausführungsunterlagen nach Auftragserteilung
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Auf einen Blick

Auftraggeber
OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft mbH im Namen und auf Rechnung der GBO Gemeinnützige Baugesellschaft mbH Offenbach am Main | Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Anschrift
63069 Offenbach am Main
Ort
63065 Offenbach am Main
Kategorie
Aufzugs- & Förderanlagen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.offenbach.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
63065 Offenbach am Main
Hessen

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