Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum geht's?
Die Gemeinde Hüllhorst (Kreis Minden-Lübbecke) lässt ein neues Feuerwehrgerätehaus mit zwei Geschossen, Fahrzeughalle, Umkleiden, Werkstatt, Schulungs- und Büroräumen sowie einer Dachterrasse bauen. Für dieses Bauvorhaben werden hier die Gerüstbauarbeiten als eigenständiges Gewerk ausgeschrieben.
Was ist zu tun?
Wie wird bewertet?
Alleiniger Zuschlagsmaßstab ist der niedrigste Preis. Nebenangebote sind nicht zugelassen. Bieter müssen nachweisen, dass sie vergleichbare Gerüstbauleistungen in den letzten Jahren erbracht haben.
Formales:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Zuschlagskriterium Preis. Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme; bei gleicher Wirtschaftlichkeit erhält das Angebot einer Werkstatt für Behinderte den Zuschlag.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGewerk und Einordnung
Ausgeschrieben werden die Gerüstbauarbeiten für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses Hüllhorst-Mitte. Es handelt sich um eine einzelne Vergabe ohne Losaufteilung – ein einziges Gewerk wird an einen Auftragnehmer vergeben.
Zum Bauvorhaben (Kurzüberblick):
Die Gerüstbauarbeiten sind Vorleistung und Grundlage für die weiteren Gewerke Rohbau, Zimmerer, Fassade und Dach.
Hauptleistungen Gerüstbau
Der Auftragnehmer hat – sichtbar im Leistungsverzeichnis und in den Planungsunterlagen – im Wesentlichen folgende Leistungen zu erbringen:
Ausführungszeitraum und Bauablauf
Instandhaltung (Bestandteil der Vergabe)
Zum Auftrag gehört ein Vertragsformular für Instandhaltung der Gerüste. Daraus ergibt sich:
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenWirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Die Bieter müssen ihre wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit nachweisen. Gefordert sind – je nach Verfahren – eine Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) oder die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) oder eine gültige PQ-Nummer im Angebotsschreiben.
Bei engerer Wahl können folgende Bescheinigungen nachgefordert werden:
Fachliche und berufliche Eignung
Registereintragungen (auf Verlangen):
Personal:
Versicherungen / Nachweise:
Ausschlussgründe
EU-Ausschlussgründe (z. B. § 6e EU VOB/A):
Nationale Ausschlussgründe:
Russland-Sanktionen (EU-VO 833/2014 i. d. F. der VO 2022/576):
Unternehmen mit Ausschlussgründen sind innerhalb einer vom Auftraggeber gesetzten Frist zu ersetzen.
Nachunternehmer und Bietergemeinschaften
Nachunternehmer:
Bietergemeinschaften:
Präqualifikation
Im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. eingetragene Unternehmen können ihre PQ-Nummer im Angebotsschreiben angeben. Damit ist der Eignungsnachweis grundsätzlich erbracht; auftragsspezifische Einzelnachweise können zusätzlich verlangt werden.
Nicht präqualifizierte Unternehmen reichen die Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) oder die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) ein.
Vergleichbare Gerüstbauleistungen – z. B. Aufbau/Vorhaltung von Arbeits-, Schutz- und Fassadengerüsten an vergleichbaren Bauvorhaben (Neubau, Umbau oder vergleichbare Baumaßnahme). Pflichtangaben je Referenz: Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang mit Mengenangaben, eingesetzte Arbeitnehmer, technische/gerätespezifische Anforderungen, vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung.
Vergleichbare Bauleistungen; Nachweis mit Bestätigung des jeweiligen Auftraggebers. Vorlage erst auf Verlangen der Vergabestelle bei engerer Wahl.