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Neubau Feuerwehrgerätehaus Mitte - Zimmererarbeiten

Gemeinde Hüllhorst über Kreis Minden-Lübbecke | Vergabekammer Westfalen | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Minden, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: abgelaufen

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Worum geht's?

Die Gemeinde Hüllhorst (Kreis Minden-Lübbecke) lässt ein neues Feuerwehrgerätehaus mit zwei Geschossen, Fahrzeughalle, Umkleiden, Werkstatt, Schulungs- und Büroräumen sowie einer Dachterrasse bauen. Für dieses Bauvorhaben werden hier die Gerüstbauarbeiten als eigenständiges Gewerk ausgeschrieben.

Was ist zu tun?

Aufstellen und Vorhalten von Arbeits- und Schutzgerüsten für die Rohbau-, Zimmerer-, Fassaden- und Dacharbeiten am Neubauinklusive Absturzsicherungen, Fangnetzen und SeitenschutzBerücksichtigung der angrenzenden Wohnbebauung und der bauseitigen Gerüststellungen an den Fassadenvoraussichtlicher Ausführungszeitraum: November 2026 bis Dezember 2026

Wie wird bewertet?

Alleiniger Zuschlagsmaßstab ist der niedrigste Preis. Nebenangebote sind nicht zugelassen. Bieter müssen nachweisen, dass sie vergleichbare Gerüstbauleistungen in den letzten Jahren erbracht haben.

Formales:

Angebote werden elektronisch über die Plattform *Deutsche eVergabe* eingereicht.Abgabefrist: **23.07.2026
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Die Angebotsfrist ist abgelaufen.
HEUTE
Termin / FristMAI2026JUNJULAUGSEPOKTNOVDEZ
Planerstellung Rohbau UG WP15. Mai 2026
Planerstellung Rohbau DA WP15. Mai 2026
Planerstellung Baustelleneinrichtung5. Mai 2026
Planerstellung Fassadenschnitte17. Juni 2026
Angebotsfrist23. Juli 2026
Bindefrist23. Juli – 20. Aug. 2026
Vertragsbeginnca. 23. Nov. 2026
Ausführungsbeginnca. 23. Nov. 2026
Vertragsendeca. 18. Dez. 2026
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Zuschlagskriterium Preis. Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme; bei gleicher Wirtschaftlichkeit erhält das Angebot einer Werkstatt für Behinderte den Zuschlag.

KI-Hinweis: Die Vergabeunterlagen geben eindeutig 'Zuschlagskriterium Preis' an, weitere Qualitätskriterien sind nicht definiert. Es handelt sich um eine reine Preisvergabe.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Gewerk und Einordnung

Ausgeschrieben werden die Gerüstbauarbeiten für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses Hüllhorst-Mitte. Es handelt sich um eine einzelne Vergabe ohne Losaufteilung – ein einziges Gewerk wird an einen Auftragnehmer vergeben.

Zum Bauvorhaben (Kurzüberblick):

Neubau eines 2-geschossigen Feuerwehrgerätehauses (Untergeschoss teileingegraben, Erdgeschoss)Brutto-Grundfläche ca. 2.165 m², Brutto-Rauminhalt ca. 8.735 m³Außenabmessungen ca. 45,30 m × 31,20 m, Höhe ca. 7,50 mNutzungen: Fahrzeughalle (6 Stellplätze, mit Waschhalle und Lager), Umkleiden, Werkstatt, Technik, Schulung, Büro, DachterrasseMassivbauweise (Stahlbeton/Mauerwerk), Dach der Fahrzeughalle in Holzbauweise mit PV-Anlage und GründachStandort: Lohagenweg 21 / Löhner Straße 1, 32609 Hüllhorst

Die Gerüstbauarbeiten sind Vorleistung und Grundlage für die weiteren Gewerke Rohbau, Zimmerer, Fassade und Dach.

Hauptleistungen Gerüstbau

Der Auftragnehmer hat – sichtbar im Leistungsverzeichnis und in den Planungsunterlagen – im Wesentlichen folgende Leistungen zu erbringen:

Aufbau, Vorhaltung und Abbau von Arbeits- und Schutzgerüsten für die Rohbau-, Zimmerer-, Fassaden- und DacharbeitenFassadengerüste an den Achsen A und 3a (bauseits vorgegeben, vom Gerüstbauunternehmer zu stellen)Absturzsicherungen als Schutzmaßnahme für die Folgegewerke (z. B. Fangnetz ca. 615 m², seitliche Absturzsicherung ca. 37,5 m), inkl. Gebrauchsüberlassung der AbsturzsicherungBerücksichtigung der angrenzenden Wohnbebauung („Am Ilex") bei Auf- und AbbauEinbindung in die Baustelleneinrichtung (Container, Schotterflächen, Baustraßen, Kranstellflächen, Bauwasser-/Baustromanschlüsse) – diese wird bauseits gestellt, Schnittstellen sind mit der Bauleitung abzustimmenAuf Wunsch der Bauleitung: Schutz und Abdeckung sichtbarer Konstruktionsteile während der GerüstnutzungsphaseStundenlohnarbeiten auf Anordnung (Vorarbeiter, Facharbeiter, Helfer) – nur nach vorheriger Abstimmung mit der Bauleitung, inkl. Tariflohn, Zuschläge und NebenkostenPlanungs- und Dokumentationsleistungen (Aufbaupläne, Gerüststatik/Nachweis der Standsicherheit, Abnahmeprotokolle, Übergabe an Folgegewerke)

Ausführungszeitraum und Bauablauf

Voraussichtlicher Ausführungszeitraum: 23.11.2026 (Vertragsbeginn) bis 18.12.2026 (Vertragsende)Die Gerüste müssen in dem vom Bauzeitenplan vorgegebenen Zeitfenster auf-, um- und abgebaut werdenAusführungsbeginn spätestens 12 Werktage nach Zugang der Aufforderung durch den Auftraggeber; im Übrigen gilt der beigefügte BauzeitenplanVerbindliche Termine werden erst mit Auftragserteilung festgelegt

Instandhaltung (Bestandteil der Vergabe)

Zum Auftrag gehört ein Vertragsformular für Instandhaltung der Gerüste. Daraus ergibt sich:

Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die Gerüste über die vereinbarte Vertragslaufzeit in einem funktions- und standsicheren Zustand zu haltenRegelmäßige Prüfungen, Wartungen und ggf. Reparaturen gemäß den Vorgaben der InstandhaltungsvereinbarungDie jährliche Vergütung für die Instandhaltung ist im Angebot mit anzugeben (insgesamt im Angebotsschreiben unter „Gesamtsumme der jährlichen Vergütung gem. Instandhaltungsvertrag")Die genauen Inhalte und Intervalle ergeben sich aus dem beigefügten Vertragsformular für Instandhaltung

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Die Bieter müssen ihre wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit nachweisen. Gefordert sind – je nach Verfahren – eine Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) oder die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) oder eine gültige PQ-Nummer im Angebotsschreiben.

Bei engerer Wahl können folgende Bescheinigungen nachgefordert werden:

qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft (mit Angabe der Lohnsummen)Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen SozialkasseUnbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts / Bescheinigung in SteuersachenFreistellungsbescheinigung nach § 48b EStGtestierte Jahresabschlüsse oder testierte Gewinn- und Verlustrechnungen der letzten 3 Geschäftsjahre (alternativ Bestätigung Wirtschaftsprüfer/Steuerberater)Eigenerklärung zu Insolvenzverfahren und LiquidationAuszug aus dem Wettbewerbsregister (wird ab Auftragswert ≥ 30.000 € angefordert)

Fachliche und berufliche Eignung

Registereintragungen (auf Verlangen):

HandelsregisterauszugGewerbeanmeldungEintragung in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) oder IHKggf. Bescheinigung über Eintragung im Berufsregister

Personal:

Verfügbarkeit der für die Gerüstbauarbeiten erforderlichen Arbeitskräftebei engerer Wahl: Erklärung zur Zahl der jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte der letzten 3 Jahre, gegliedert nach Lohngruppen, mit extra ausgewiesenem Leitungspersonalauf der Baustelle: Fachbauleiter (fachlich und persönlich geeigneter Polier/Vorarbeiter) während der Arbeitszeit anwesend; mindestens ein fließend deutsch sprechender Mitarbeiter verlangt (wegen Abstimmung mit Bauleitung und Sprache der Vergabeunterlagen)

Versicherungen / Nachweise:

Bestätigung über Vorhaltung einer Betriebshaftpflichtversicherung (mit ausreichender Deckungssumme; muss auch Schäden durch Nachunternehmer abdecken)Mitgliedschaft in der BerufsgenossenschaftEinhaltung des Mindestlohngesetzes/Arbeitnehmerentsendegesetzes; Nachunternehmer müssen dieselbe Verpflichtung übernehmen

Ausschlussgründe

EU-Ausschlussgründe (z. B. § 6e EU VOB/A):

rechtskräftige Verurteilung wegen bestimmter Straftaten (z. B. Terrorismus, Menschenhandel, Bestechung, Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung)schwere berufliche VerfehlungVerstöße gegen Steuer- und Abgabenpflichten oder SozialversicherungsbeiträgeInsolvenz oder Liquidation (bzw. Selbstreinigungsmaßnahmen)

Nationale Ausschlussgründe:

Eintrag im Gewerbezentralregister (§ 150a GewO) mit Verurteilung zu Freiheitsstrafe > 3 Monate oder Geldstrafe > 90 Tagessätze oder Geldbuße > 2.500 € in den letzten 2 Jahren

Russland-Sanktionen (EU-VO 833/2014 i. d. F. der VO 2022/576):

Kein Russland-Bezug des Bieters, der Mitglieder von Bietergemeinschaften, der Nachunternehmer/Lieferanten/Kapazitätsunternehmen mit Anteil > 10 % am AuftragswertBestätigung über die Muster-Eigenerklärung BMWK Sanktionen (Pflichtbestandteil)

Unternehmen mit Ausschlussgründen sind innerhalb einer vom Auftraggeber gesetzten Frist zu ersetzen.

Nachunternehmer und Bietergemeinschaften

Nachunternehmer:

Art und Umfang der Teilleistungen sowie die Namen der Nachunternehmer sind bereits mit dem Angebot zu benennen (Formblatt 233)Auf Verlangen: Verpflichtungserklärung (Formblatt 236), Sicherheitsauskunft/Verpflichtungserklärung (Formblatt 126) und Aufgliederung der Einheitspreise (Formblatt 223)Bei finanzieller Eignungsleihe: gemeinsame Haftung von Bieter und Nachunternehmer

Bietergemeinschaften:

Erklärung Bieter-/Arbeitsgemeinschaft (Formblatt 234) ist beizufügenbevollmächtigter Vertreter ist zu benennenKMU-Erklärung nur, wenn der überwiegende Auftragsanteil von KMU-Partnern erbracht wird

Präqualifikation

Im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. eingetragene Unternehmen können ihre PQ-Nummer im Angebotsschreiben angeben. Damit ist der Eignungsnachweis grundsätzlich erbracht; auftragsspezifische Einzelnachweise können zusätzlich verlangt werden.

Nicht präqualifizierte Unternehmen reichen die Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) oder die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) ein.

Referenzprojekte
mindestens 3 ReferenzenZeitraum: letzte 3 Jahre (gemäß Bekanntmachung) bzw. letzte 5 Kalenderjahre (gemäß Formblatt 124)Volumen: nicht spezifiziert

Vergleichbare Gerüstbauleistungen – z. B. Aufbau/Vorhaltung von Arbeits-, Schutz- und Fassadengerüsten an vergleichbaren Bauvorhaben (Neubau, Umbau oder vergleichbare Baumaßnahme). Pflichtangaben je Referenz: Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang mit Mengenangaben, eingesetzte Arbeitnehmer, technische/gerätespezifische Anforderungen, vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung.

Vergleichbare Bauleistungen; Nachweis mit Bestätigung des jeweiligen Auftraggebers. Vorlage erst auf Verlangen der Vergabestelle bei engerer Wahl.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 34%4–10 · 54%11+ · 12%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 28 erledigt
Angebotskern & Preis
Eignung & Unternehmensnachweise
Referenzen
Nachunternehmer & Kapazitäten
Auf Verlangen der Vergabestelle (Erstangebot)
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Gemeinde Hüllhorst über Kreis Minden-Lübbecke | Vergabekammer Westfalen | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
32423 Minden
Ort
32423 Minden
Kategorie
Feuerwehrausrüstung
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.deutsche-evergabe.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
32423 Minden
Nordrhein-Westfalen

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