Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Hansestadt Lüneburg beschafft ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20 inklusive feuerwehrtechnischer Beladung für ihre Feuerwehr. Die Lieferung erfolgt in zwei Losen:
Die Leistung muss in Anlehnung an die DIN 14530-27:2019-11 sowie nach einer speziellen Leistungsbeschreibung der Feuerwehr Lüneburg erbracht werden. Es handelt sich um ein offenes Verfahren, das auch für kleine und mittelständische Unternehmen geeignet ist. Angebote können für ein Los oder beide Lose abgegeben werden.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis40%
Wertungssumme des Angebots; niedrigster Preis erhält maximale Punkte (10), linear abfallend bis 0 Punkte bei 2-fachem Mindestpreis.
- Technischer Wert60%
Erfüllung aller Positionen des Leistungsverzeichnisses (LV); Bewertung je nach Erfüllungsgrad (besser, gleich, schlechter aber geeignet, W-Wertungskriterium).
Gesamtpunktzahl = (Preispunkte * 0.4) + (Technischer-Wert-Punkte * 0.6). Preispunkte: 10 für niedrigste Wertungssumme, 0 für >= 2-fache, lineare Interpolation dazwischen. Technischer-Wert-Punkte: 15 (besser als LV), 10 (wie LV), 5 (schlechter aber geeignet), 20 (W-Wertungskriterium erfüllt).
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAllgemeine Anforderungen an die Lieferung
Die Lieferung erfolgt in Anlehnung an die DIN 14530-27:2019-11 (Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20) sowie nach einer speziellen Leistungsbeschreibung der Feuerwehr Lüneburg.
Erfüllungsort: Lüneburg, Landkreis Lüneburg (DE935), Deutschland.
Art der Leistung: Lieferleistung (Supplies).
Vertragsbedingungen: Es gelten die VOL/B (Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen, Ausgabe 2003) sowie die Besonderen Vertragsbedingungen.
Vertragsstrafen: Bei Überschreitung der Lieferfristen werden 0,50 % pro vollendete Woche der Verzögerung (bezogen auf den nicht nutzbaren Teil der Leistung) als Vertragsstrafe fällig. Die maximale Vertragsstrafe beträgt 10 % der Auftragssumme (ohne USt.).
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZuverlässigkeit und rechtliche Eignung
Es dürfen keine Ausschlussgründe vorliegen:
Ab einer Auftragssumme von 30.000 € wird der Gewerbezentralregister-Auszug durch den Auftraggeber angefordert (Bieter muss hier nichts eigenständig einreichen).
Fachliche und wirtschaftliche Eignung
Fachkunde: Nachweis vergleichbarer Leistungen in den letzten 3 Jahren (mindestens 3 Referenzen).
Personelle Leistungsfähigkeit: Die für die Auftragsausführung erforderlichen Beschäftigten müssen zur Verfügung stehen. Die Leitungspersonen sind namentlich zu benennen.
Vergabeart: Offenes Verfahren nach VgV (EU-Richtlinie 2014/24/EU).
KMU-Eignung: Die Vergabe ist besonders geeignet für kleine und mittelständische Unternehmen.
Nachweis und Formalitäten
Sprache: Die Verfahrenssprache ist Deutsch.
Eigenerklärung: Mit dem Angebot ist die Eigenerklärung zur Eignung (Anlage 124_LD nach VHB 2017) einzureichen. Alternativ kann die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) als vorläufiger Nachweis verwendet werden.
Nachreichung: Kommt das Angebot in die engere Wahl, müssen folgende Unterlagen nachgereicht werden:
Bietergemeinschaften: Erklärung aller Mitglieder in Textform (ARGE-Erklärung, Benennung eines Bevollmächtigten, gesamtschuldnerische Haftung).
Eignungsleihe: Bei Nutzung von Kapazitäten anderer Unternehmen sind diese zu benennen; auf Verlangen sind Nachweise der Verfügbarkeit und Verpflichtungserklärungen vorzulegen.
Werkstätten für Behinderte: Falls zutreffend, ist die Eigenschaft nachzuweisen – sie erhalten einen 15 %-Bonus bei der Wertungssummenberechnung.
Mindestens 3 vergleichbare Referenzleistungen aus den letzten 3 Jahren (bei Zuschlag in engere Wahl)
Vergleichbare Lieferungen von HLF 20 bzw. feuerwehrtechnischer Beladung. Nachweis mit Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme und Ausführungszeitraum. Referenzliste ist bereits mit dem Angebot für Los 1 einzureichen.