Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum geht's?
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) baut am Standort Neustrelitz ein neues Büro- und Laborgebäude. Hierfür werden sämtliche Tiefbauarbeiten öffentlich ausgeschrieben – in einem einzigen Los.
Was ist zu tun?
Der Auftragnehmer übernimmt den kompletten Tiefbau in zwei Bauphasen:
Zuschlag: Es zählt ausschließlich der niedrigste Preis. Nebenangebote sind nicht zugelassen.
Wichtig zu wissen:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBaustelleneinrichtung und vorbereitende Maßnahmen
Einrichtung und spätere Räumung der Baustelle mit allen Zufahrten und Lagerflächen. Aufbau eines 2,00 m hohen Bauzauns, Anlieferung und Abtransport von Raumzellen, Bauwagen und Großgeräten. Das Baufeld umfasst rund 10.000 m² auf Bundeswehrgelände.
Vorarbeiten umfassen:
Eine Ortsbesichtigung in Abstimmung mit dem Auftraggeber wird ausdrücklich empfohlen.
Rückbau und Oberbodenarbeiten (Phase 1)
Vollständiger Rückbau der bestehenden Parkplatzfläche und Zuwegung einschließlich Steinen, Wurzeln und Metallresten. Oberboden wird abgetragen und fachgerecht entsorgt. Erdmaterial wird auf der Ostseite des Baufeldes verdichtet für den späteren neuen Parkplatz wiedereingebaut.
Zeitgleich finden Teilabbrüche am Gebäude 206 statt – der Bieter muss diese Parallelarbeiten koordinieren.
Erdarbeiten, Aushub und Baugruben
Umfangreicher Erdabtrag bis zur vom Rohbau geforderten Gründungsebene (insgesamt rund 5.550 m³ Aushub einschließlich Felsabtrag). Herstellung des Planums auf rund 5.720 m² mit Plattendruckversuchen.
Baugruben werden in unterschiedlichen Tiefen angelegt. Verdichtungsanforderungen richten sich nach ZTVE-StB 09. Beprobung und Verwertung der überschüssigen Erdmengen sind mit einzurechnen.
Wichtig: Kein Grundwasseranschnitt – eine Wasserhaltung ist nicht erforderlich. Eine Planumsentwässerung wegen wasserundurchlässiger Schichten ist vorzusehen.
Leitungsgräben
Herstellung von Leitungsgräben in Tiefen zwischen 1,25 m und 3,00 m, inklusive Verbau, Wasserhaltung und Verfüllung. Gräben und Gründungen richten sich nach den vorliegenden Schnittzeichnungen (LP 6-14.2) mit Gründungsebene 68,22 m ü. NN. Leitungsgräben werden nach Verlegung verschlossen und verdichtet.
Entwässerung und Kanalbau
Verlegung von Kunststoffrohren DN/ID 300 und DN/ID 400 mit insgesamt rund 278 m Länge. Errichtung von 8 Schächten, Rohranschlüssen sowie Dichtigkeitsprüfungen. Herstellung eines Versickerungsbeckens auf der Südostseite.
Zusätzlich:
Sonstige Leitungsbauarbeiten
Verlegung der Versorgungsleitungen:
Rückbau bestehender Schächte und Leitungen (Schmutzwasser, Gas, Trinkwasser, Heizung/Kälte) inklusive fachgerechter Abfallentsorgung (Beton, Stahlbeton, Kunststoff, Eisen/Stahl).
Vorbereitung Straßenbau und Freianlagen (Phase 2)
Nach Ende der Hochbauarbeiten:
Damit wird die Fläche für den anschließenden Straßen- und Landschaftsbau vorbereitet – diese Folgeleistungen sind NICHT Bestandteil dieser Ausschreibung.
Abfallwirtschaft und Umweltschutz
Während aller Phasen sind Bau- und Abbruchabfälle getrennt zu erfassen und gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz zu verwerten bzw. zu beseitigen. Der Auftragnehmer übernimmt die Pflichten als Abfallerzeuger und -besitzer. Nachweise nach NachwV sind zu führen. Kosten für Verwertung und Beseitigung sind in die Einheitspreise einzurechnen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche Zuverlässigkeit
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische Leistungsfähigkeit
Sicherheitsleistungen (nur bei Auftragssumme ab 250.000 € netto)
Bietergemeinschaften und Nachunternehmer
Abfallrechtliche Eignung
Vergleichbare Leistungen im Bereich Tiefbau, Erdbau, Kanalbau/Entwässerung und Leitungsbau aus den letzten 5 abgeschlossenen Kalenderjahren – pro Referenz mit Projektbezeichnung, Auftraggeber (Kontaktdaten), Ausführungszeitraum, Auftragssumme und Projektgegenstand
thematische Vergleichbarkeit mit Tief-/Erd-/Kanal-/Leitungsbau; Nachweis über die genannten Projektangaben, Referenznachweise werden auf Verlangen der Vergabestelle vorgelegt