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Ausschreibungen Hochwasserschutz

DLR Standort Neustrelitz Neubau Büro- und Laborgebäude - Tiefbau, Erdbau, Kanalbau/Entwässerung, Leitungsbau (26-0194_B)

Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt e. V. | TI-ZVM17235 Neustrelitz, Mecklenburg-VorpommernVeröffentlicht:
Angebotsfrist: abgelaufen

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Worum geht's?

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) baut am Standort Neustrelitz ein neues Büro- und Laborgebäude. Hierfür werden sämtliche Tiefbauarbeiten öffentlich ausgeschrieben – in einem einzigen Los.

Was ist zu tun?

Der Auftragnehmer übernimmt den kompletten Tiefbau in zwei Bauphasen:

Phase 1: Rückbau der alten Parkplatzfläche, Erdarbeiten und Aushub bis zur Gründungsebene, Verlegung von Entwässerungs-, Schmutzwasser-, Trinkwasser-, Gas-, Heizungs- und Kälteleitungen sowie Baugrubenherstellung.Phase 2: Nach Hochbaufertigstellung weitere Erdarbeiten und Vorbereitung der Flächen für den späteren Straßen- und Landschaftsbau.

Zuschlag: Es zählt ausschließlich der niedrigste Preis. Nebenangebote sind nicht zugelassen.

Wichtig zu wissen:

Baustelle liegt auf einem Bundeswehrgelände – Ortsbesichtigung mit Voranmeldung erforderlich.Angebot muss elektronisch über die Vergabeplattform eingereicht werden.Gefordert werden u.a. 3 vergleichbare Referenzen aus den letzten 5 Jahren und ein Mindestumsatz von 1,4 Mio. € netto/Jahr.
Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Die Angebotsfrist ist abgelaufen.
HEUTE
Termin / FristJUN2026JULAUGSEPOKTNOV
Veröffentlichung25. Juni 2026
Bieterfragen-Fristca. 10. Juli 2026
Angebotsfrist16. Juli 2026
Angebotsöffnung16. Juli 2026
Bindefrist16. Juli – 15. Aug. 2026
Zuschlagca. 18. Aug. 2026
Ausführungsbeginnca. 18. Aug. – 2. Sep. 2026
Vertragslaufzeitca. 18. Aug. – 30. Nov. 2026
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.

KI-Hinweis: Zuschlagskriterium ist vollständig angegeben: 100% Preis.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Baustelleneinrichtung und vorbereitende Maßnahmen

Einrichtung und spätere Räumung der Baustelle mit allen Zufahrten und Lagerflächen. Aufbau eines 2,00 m hohen Bauzauns, Anlieferung und Abtransport von Raumzellen, Bauwagen und Großgeräten. Das Baufeld umfasst rund 10.000 m² auf Bundeswehrgelände.

Vorarbeiten umfassen:

Flächenräumung und Rodung der Parkplatzfläche.Aufnahme von Pflaster und Bordsteinen.Abbau von Straßenbeleuchtung und Verkehrsschildern.Boden- und Beprobung des Oberbodens.

Eine Ortsbesichtigung in Abstimmung mit dem Auftraggeber wird ausdrücklich empfohlen.

Rückbau und Oberbodenarbeiten (Phase 1)

Vollständiger Rückbau der bestehenden Parkplatzfläche und Zuwegung einschließlich Steinen, Wurzeln und Metallresten. Oberboden wird abgetragen und fachgerecht entsorgt. Erdmaterial wird auf der Ostseite des Baufeldes verdichtet für den späteren neuen Parkplatz wiedereingebaut.

Zeitgleich finden Teilabbrüche am Gebäude 206 statt – der Bieter muss diese Parallelarbeiten koordinieren.

Erdarbeiten, Aushub und Baugruben

Umfangreicher Erdabtrag bis zur vom Rohbau geforderten Gründungsebene (insgesamt rund 5.550 m³ Aushub einschließlich Felsabtrag). Herstellung des Planums auf rund 5.720 m² mit Plattendruckversuchen.

Baugruben werden in unterschiedlichen Tiefen angelegt. Verdichtungsanforderungen richten sich nach ZTVE-StB 09. Beprobung und Verwertung der überschüssigen Erdmengen sind mit einzurechnen.

Wichtig: Kein Grundwasseranschnitt – eine Wasserhaltung ist nicht erforderlich. Eine Planumsentwässerung wegen wasserundurchlässiger Schichten ist vorzusehen.

Leitungsgräben

Herstellung von Leitungsgräben in Tiefen zwischen 1,25 m und 3,00 m, inklusive Verbau, Wasserhaltung und Verfüllung. Gräben und Gründungen richten sich nach den vorliegenden Schnittzeichnungen (LP 6-14.2) mit Gründungsebene 68,22 m ü. NN. Leitungsgräben werden nach Verlegung verschlossen und verdichtet.

Entwässerung und Kanalbau

Verlegung von Kunststoffrohren DN/ID 300 und DN/ID 400 mit insgesamt rund 278 m Länge. Errichtung von 8 Schächten, Rohranschlüssen sowie Dichtigkeitsprüfungen. Herstellung eines Versickerungsbeckens auf der Südostseite.

Zusätzlich:

Schmutzwasserleitung: ca. 320 m mit Formstücken und Schächten.Regenwasserkanäle und Anschlüsse an das Bestandsnetz.

Sonstige Leitungsbauarbeiten

Verlegung der Versorgungsleitungen:

Trinkwasser: ca. 480 m mit Formstücken und Armaturen.Gas: Einbindung und 25 h Stundenleistung.Heizung: ca. 60 m mit Formstücken und Armaturen.Kälte: ca. 60 m mit Formstücken und Armaturen.Fortluft: PP-Profilrohre SN 8 (2 gerade, 2 Bögen), Wanddurchführungen, Rohrstatik-Nachweis.Kabelzug/Strom und Leerrohre für TGA (umzuverlegen).

Rückbau bestehender Schächte und Leitungen (Schmutzwasser, Gas, Trinkwasser, Heizung/Kälte) inklusive fachgerechter Abfallentsorgung (Beton, Stahlbeton, Kunststoff, Eisen/Stahl).

Vorbereitung Straßenbau und Freianlagen (Phase 2)

Nach Ende der Hochbauarbeiten:

weitere 2.000 m³ Erdabtrag.Herstellen des Planums auf rund 4.300 m² inklusive Plattendruckversuchen (15 Stück).Berücksichtigung von Erschwernissen durch Bestandsschächte und Kabelschächte.

Damit wird die Fläche für den anschließenden Straßen- und Landschaftsbau vorbereitet – diese Folgeleistungen sind NICHT Bestandteil dieser Ausschreibung.

Abfallwirtschaft und Umweltschutz

Während aller Phasen sind Bau- und Abbruchabfälle getrennt zu erfassen und gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz zu verwerten bzw. zu beseitigen. Der Auftragnehmer übernimmt die Pflichten als Abfallerzeuger und -besitzer. Nachweise nach NachwV sind zu führen. Kosten für Verwertung und Beseitigung sind in die Einheitspreise einzurechnen.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Persönliche Zuverlässigkeit

Kein Ausschlussgrund nach VOB/A §6e EU (ggf. mit Selbstreinigungsmaßnahmen nach §6f EU).Eintragung in das Berufs- und Handelsregister sowie in die Handwerksrolle.Beschäftigte müssen der deutschen Sprache ausreichend mächtig sein (schriftliche Erklärung mit Angebotsabgabe).Erforderliche Sachkunde zur Ausführung der Leistung.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Mindestens 3 Jahre am Markt tätig.Mindestumsatz 1,4 Mio. € netto pro Geschäftsjahr, auftragsbezogen – nachgewiesen durch Umsatzzahlen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.Ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen.Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft.Auf Verlangen: Urkalkulation (wird nur zur Preisprüfung geöffnet).

Technische Leistungsfähigkeit

Nachweis von Erfahrung mit vergleichbaren Leistungen in Tiefbau, Erdbau, Kanalbau/Entwässerung und Leitungsbau durch 3 projektbezogene Referenzen aus den letzten 5 Kalenderjahren.Pro Referenz: Projektbezeichnung, Auftraggeber (Kontaktdaten), Ausführungszeitraum, Auftragssumme und Projektgegenstand.Nachweis über ausreichende Arbeitskräfte.Auf Verlangen: durchschnittliche Beschäftigtenzahl der letzten 3 Jahre, gegliedert nach Lohngruppen inklusive Leitungspersonal.

Sicherheitsleistungen (nur bei Auftragssumme ab 250.000 € netto)

Vertragserfüllungssicherheit: 5 % der Auftragssumme inkl. USt. (ohne Nachträge).Mängelanspruchssicherheit: 3 % der vorläufigen Abrechnungssumme.Bürgschaften ausschließlich auf den Formblättern des Auftraggebers.

Bietergemeinschaften und Nachunternehmer

Bietergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch; ein bevollmächtigter Vertreter ist zu benennen.Alle Mitglieder müssen Textform-Erklärung (Formblatt 234) abgeben – auf Verlangen unterzeichnet/qualifiziert signiert.Nachunternehmer müssen präqualifiziert sein oder die Voraussetzungen erfüllen.Art, Umfang und Namen der Nachunternehmer sind über Formblatt 233 anzugeben; Namen können auf Verlangen nachgereicht werden.Auf Verlangen sind Eigenerklärungen auch für Nachunternehmer vorzulegen.

Abfallrechtliche Eignung

Pflichten als Abfallerzeuger und -besitzer gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz.Ordnungsgemäße Verwertung und Beseitigung von Bau- und Abbruchabfällen.Führung der nach KrWG/Nachweisverordnung erforderlichen Nachweise.Benennung der Verwertungs-/Beseitigungsanlage mit Berechtigungsnachweis.Erforderliche Bestätigungen von Betreibern und Abfallwirtschaftsbehörde.
Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: letzte 5 abgeschlossene Kalenderjahre

Vergleichbare Leistungen im Bereich Tiefbau, Erdbau, Kanalbau/Entwässerung und Leitungsbau aus den letzten 5 abgeschlossenen Kalenderjahren – pro Referenz mit Projektbezeichnung, Auftraggeber (Kontaktdaten), Ausführungszeitraum, Auftragssumme und Projektgegenstand

thematische Vergleichbarkeit mit Tief-/Erd-/Kanal-/Leitungsbau; Nachweis über die genannten Projektangaben, Referenznachweise werden auf Verlangen der Vergabestelle vorgelegt

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 27%4–10 · 45%11+ · 28%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 42 erledigt
Angebotsformulare (Pflicht – mit dem Angebot abgeben)
Eignungsnachweise – wirtschaftlich, persönlich, technisch
Technische Vorbereitung & Qualitätssicherung
Abfallwirtschaft & Nachweise
Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle (Gruppe D)
Mit TendiGo
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt e. V. | TI-ZVM
Ort
17235 Neustrelitz, Mecklenburg-Vorpommern
Kategorie
Hochwasserschutz
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
17235 Neustrelitz
Mecklenburg-Vorpommern

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