Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDas Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr beschafft 4 Allradschlepper für das BwDLZ Rostock. Die Lieferung ist in 4 Lose aufgeteilt:
Die Schlepper und Anbaugeräte dienen der Liegenschaftspflege, Vegetationskontrolle und dem Winterdienst auf Bundeswehrgeländen. Spätester Liefertermin ist der 30.11.2026. Zuschlag erhält das wirtschaftlichste Angebot (niedrigster Preis).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Alleiniges Zuschlagskriterium ist der Preis (in EUR netto).
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGemeinsame Anforderungen an alle Lieferungen
Fahrzeugzulassung: Der Auftragnehmer muss den Schlepper vor Auslieferung zulassen und mit Kennzeichen versehen. Dazu gehören Beschaffungsauftrag, ZB II, Datenbestätigung Hersteller, COC/EG-Übereinstimmungsbescheinigung, ggf. Änderungsgutachten (§ 19 Abs. 3 StVZO) oder Gutachten (§ 21 StVZO/§ 13 EG-FGV), ggf. Ausnahmegenehmigung (§ 70 StVZO) sowie benötigte Kennzeichengröße.
Anlieferung: Anlieferung frei Empfänger, ausschließlich werktags Montag bis Donnerstag zwischen 08:00 und 14:00 Uhr. Die Anlieferung ist dem Empfänger mindestens 48 Stunden vorher anzukündigen.
Dokumentation: Pro Gerät sind Bedienungs-/Betriebsanleitung mit Wartungsvorschrift, Ersatzteil- und Zubehörlisten sowie Verzeichnis der Servicestellen in deutscher Sprache (gedruckt und/oder als .pdf auf USB) zu liefern. Herstellerspezifische Dokumentationen sind zusätzlich beizubringen.
Kennzeichnung: Dauerhafte Kennzeichnung in unmittelbarer Nähe des Typenschildes mit 'BUND' und der jeweiligen Materialnummer (WP102500 / WP103000 / WM302000 / WN404000 / WN410500 / WM341000).
Qualitätssicherung: Auf dem Lieferschein ist zu bestätigen, dass die erforderlichen Prüfungen durchgeführt wurden und die Leistungen den vertraglichen Forderungen entsprechen.
Einweisung: Theoretische und praktische Ersteinweisung des Personals am Bestimmungsort, schriftlich dokumentiert (Datum, Zeit, Teilnehmer, Unterschriften). Die Kosten sind im Angebotspreis enthalten.
Gewährleistung: 24 Monate ab Übergabe/Lieferung. Ersatzteilversorgung und Werkstattbetreuung mindestens für die Dauer der Gewährleistung.
Sicherheits- und Sanktionsanforderungen
Personal: Bei Anlieferungen mit Zutritt zu Bundeswehrliegenschaften dürfen keine Mitarbeitenden eingesetzt werden, die unter die Regelung des § 13 Abs. 1 S. 1 Nr. 17 SÜG fallen (Staaten mit Sicherheitsbedenken).
Sanktionen: Auftragnehmer und Unterauftragnehmer/Lieferanten (mit > 10 % Auftragswert) müssen die Anforderungen der EU-Verordnung 833/2014 (Art. 5k, Russland-Sanktionen) erfüllen. Die Eigenerklärung (Anlage 07) ist für die gesamte Vertragslaufzeit verbindlich.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenGewerberechtliche Eignung
Der Bieter muss als Handelsunternehmen/Hersteller befugt sein, die Lieferung zu erbringen. Nachweis durch aktuellen Handelsregisterauszug (Kopie, nicht älter als 6 Monate ab Angebotsfrist).
Ausschlussgründe
Mit dem Angebot ist die Eigenerklärung zum Nichtvorliegen zwingender und fakultativer Ausschlussgründe gemäß §§ 123 und 124 GWB abzugeben (Anlage 06).
Sanktions-Compliance
Der Bieter und ggf. beteiligte Unterauftragnehmer/Lieferanten müssen die Anforderungen der EU-Sanktionsverordnung 833/2014 (Art. 5k) erfüllen. Nachweis über Eigenerklärung RUS-Sanktionen (Anlage 07).
Herstellerverpflichtung
Falls der Bieter nicht selbst Hersteller ist, hat er den Hersteller zur Einhaltung aller technischen Forderungen der Leistungsbeschreibung zu verpflichten.
Service- und Ersatzteilversorgung
Nachweis einer angemessenen Ersatzteilversorgung und Instandsetzung über Servicestationen/Vertragswerkstätten, mindestens für die Dauer der Gewährleistung (24 Monate).
Sicherheitsanforderungen
Bei Anlieferungen mit Zutritt zu Bundeswehrliegenschaften dürfen keine Mitarbeitenden aus den in § 13 Abs. 1 S. 1 Nr. 17 SÜG genannten Staaten eingesetzt werden.
Hinweise zum Verfahren
Das Verfahren ist nicht für KMU geeignet. Es handelt sich um ein Offenes Verfahren gemäß VgV. Bietergemeinschaften müssen das Formular BAAINBw-B-V 047 abgeben. Der Einsatz von Nachunternehmern ist nicht zugelassen. Nebenangebote und mehrere Hauptangebote sind nicht zugelassen. Fehlende Unterlagen können gemäß § 56 VgV nachgefordert werden; bei Nichteinreichung nach Frist erfolgt ein Ausschluss.