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Los 06 Dacharbeiten Neubau Hort Irxleben Gemeinde Hohe Börde

Gemeinde Hohe Börde39167 Hohe Börde, Sachsen-AnhaltVeröffentlicht:
Angebotsfrist: abgelaufen

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Kurzbeschreibung

Für den Neubau eines Hortgebäudes in der Gemeinde Hohe Börde (Ortsteil Irxleben) werden die Dacharbeiten (Los 06) öffentlich ausgeschrieben. Die Leistung umfasst die komplette Dacheindeckung (Aluminium-Stehfalz-System) inklusive Dampfsperre, Wärmedämmung, Klempnerarbeiten und Dachentwässerung.

Was zu tun ist:

Dachfläche mit Aluminium-Stehfalzblechen eindecken (ca. 910 m²)Dampfsperre und Mineralwolldämmung einbauenDachentwässerung als Druckentwässerungssystem herstellenDachdurchführungen, RWA-Anlage und Dachausstieg montierenSchneefang- und Trittstufen anbringen

Vergabeart: Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A; Zuschlag auf das niedrigste Angebot. Ausführungszeitraum: 02.10.2026 – 03.12.2026.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Die Angebotsfrist ist abgelaufen.
HEUTE
Termin / FristJUN2026JULAUGSEPOKTNOVDEZ
Versendung Aufforderung24. Juni 2026
Angebotsfrist15. Juli 2026
Bindefrist15. Juli – 11. Aug. 2026
Ausführungsbeginn2. Okt. 2026
Einzelfrist Dacheindeckung2. Okt. – 4. Nov. 2026
Einzelfrist Klempnerarbeiten5. Nov. – 3. Dez. 2026
Vertragsende / Vollendung3. Dez. 2026
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.

KI-Hinweis: Zuschlagskriterium ist ausschließlich der Preis (100%); Werkstätten-Bonus ist eine zusätzliche Regelung ohne eigene Gewichtung.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Geltungsbereich und Rahmenbedingungen

Die Leistung umfasst die vollständige Ausführung der Dachdeckerarbeiten (Metalldach) für den Neubau des Hortgebäudes einschließlich Dämm-, Abdichtungs- und Bauklempnerarbeiten gemäß DIN 18339.

Bauwerk: Hortgebäude, Grundfläche ca. 20 × 50 m, Nutzfläche ca. 1.200 m², 2 Vollgeschosse, dreischiffiges Satteldach mit Dachneigung 9°–17°, Firsthöhe bis ca. 8,90 m, Traufhöhe ca. 6,7 m, Gebäudehöhe max. ca. 9 m.

Unterkonstruktion (bauseits): 25 mm OSB-Schalung auf Sparren mit werkseitiger Notabdichtung – diese wird vom Auftraggeber gestellt; der Auftragnehmer hat sie vor Beginn zu prüfen und etwaige Abweichungen zu melden.

Werk- und Montageplanung

Der Auftragnehmer erstellt die Werk- und Montageplanung für das Bedachungssystem (statische Berechnung inkl. PV-Last und Schneelast, Bahnaufteilungsplan, Klippanordnungsplan, Detailausbildung aller Dachrandanschlüsse, Schnittstellen zu PV und Blitzschutz). Die Anpassung der Werkplanung an die PV-Aufstellplanung des Gewerks ELT erfolgt durch den AN ELT.

Die Werkplanung wird gesondert vergütet; mit der Fertigung darf erst nach Freigabe begonnen werden.

Vor Ausführung sind die Vorleistungen des Rohbauers vor Ort zu prüfen und aufzunehmen; Abweichungen sind unverzüglich schriftlich anzuzeigen.

Produktnachweise und Bemusterung

Alle vorgesehenen Produkte, Systeme und Durchführungselemente sind vor der Bestellung dem Architekten und Fachplaner vorzulegen; verwendet werden darf erst nach Prüfung und Freigabe.

Für die Aluminium-Stehfalzbleche in RAL 7016 anthrazit (matt bis seidenmatt) sowie für Rinnen, Abdeckbleche, Dachaufbauten und sichtbare Verbindungsmittel sind Handmuster zur Bemusterung vorzulegen.

Das Oberflächensystem muss HPC-Farbsysteme (ca. 35 µm) verwenden, UV- und auskreidungsbeständig, frei von Schwermetallen; das Gesamtsystem ist DGNB-konform und über EPD bilanziert.

Koordinierungspflichten

Der Auftragnehmer koordiniert alle eigenen Leistungen einschließlich Nachunternehmerleistungen – technologisch und terminlich – und stellt die Übergänge zu folgenden Schnittstellen-Gewerken sicher:

ELT/HLS: RWA-Schnittstelle umfasst Montage, Anschluss, Inbetriebnahme und gemeinsame Funktionsprüfung mit dem ElektrogewerkRohbau, Holzfassade, Gerüstbau, AbdichtungPV-Aufstellung und Blitzschutz (Gewerk ELT): ist in Werkplanung und Statik aufzunehmen – das Dach ist für eine nachträgliche, durchdringungsfreie PV-Montage vorzubereitenSanitär/Lüftung: gebäudeinnenseitige Anbindung an die vom Dachdecker eingesetzten Durchführungselemente

Auftragsbezogene Hinweise

Farbtonmuster: Die RAL 7016-Töne erfordern eine Bemusterung und Freigabe vor Fertigungsbeginn.

Revisionsunterlage: Nach Auftragserteilung sind 2 Hard-Top-Ordner DIN A4 (beschrifteter Rücken, Inhaltsverzeichnis) zu erstellen.

Fachunternehmer: Die Ausführung des Absturzsicherungssystems (Einzelanschlagpunkte) erfordert ein autorisiertes und zertifiziertes Unternehmen; entsprechende Nachweise sind vorzulegen.

Statische Berechnung: Lage und Auslegung der Festpunkte werden im Zuge der Werkplanung festgelegt.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Allgemeine Eignungsvoraussetzungen

Folgende Voraussetzungen müssen grundsätzlich erfüllt sein (zu belegen über das Formblatt VHB 124 Eigenerklärung zur Eignung oder eine Präqualifikation):

Handelsregistereintragung (oder keine gesetzliche Pflicht zur Eintragung)Eintragung in der Handwerksrolle bzw. bei der IHK für die auszuführenden Leistungen (Dacharbeiten)Kein Insolvenzverfahren eröffnet oder beantragt, kein Antrag mangels Masse abgelehnt, keine LiquidationKeine Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A (keine schweren Verfehlungen)Keine Verurteilung in den letzten 2 Jahren wegen Verstößen mit > 90 Tagessätzen Geldstrafe, > 3 Monaten Freiheitsstrafe oder > 2.500 € GeldbußeOrdnungsgemäße Erfüllung der steuerlichen und sozialversicherungsrechtlichen ZahlungspflichtenVerfügbarkeit der für die Leistung erforderlichen ArbeitskräfteAngabe des Umsatzes der letzten 3 Geschäftsjahre für vergleichbare LeistungenMitgliedschaft in der BerufsgenossenschaftBei Auftragssumme ≥ 30.000 €: Auszug aus dem Gewerbezentralregister wird vom Auftraggeber eingeholt

Tariftreue und Mindeststundenentgelt (§ 11 TVergG LSA)

Mit dem Angebot ist die Eigenerklärung zu Tariftreue, Mindeststundenentgelt und Entgeltgleichheit abzugeben.

Der Bieter verpflichtet sich:

Zahlung des Vergabemindestlohns nach § 11 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. b TVergG LSAEinhaltung des einschlägigen Tarifvertrags (nach Arbeitnehmer-Entsendegesetz oder allgemeinverbindlich)Einhaltung des für die Leistung am Ort der Ausführung geltenden TarifvertragsLeiharbeitnehmer sind genauso zu entlohnen wie eigene Arbeitnehmer bei gleicher Tätigkeit (AÜG)Auf Verlangen sind Entgeltabrechnungen und Dokumentationen vorzulegen (§ 17 Abs. 1 TVergG LSA)Für Nachunternehmer/Verleiher ist eine separate Eigenerklärung beizulegenDas aktuelle Tarifdatenblatt aus dem Tariftreue-Portal Sachsen-Anhalt ist beizufügen

Nachunternehmer-Einsatz (§ 14 TVergG LSA)

Werden Nachunternehmer eingesetzt, gelten folgende Verpflichtungen (Handlungsanweisung Nachunternehmer):

Nachunternehmer sind bei Angebotsabgabe schriftlich oder elektronisch zu benennen (VHB 233)Nachunternehmer erhalten mindestens die gleichen Arbeitsbedingungen wie der Bieter selbstBevorzugung von KMU, soweit mit vertragsgemäßer Ausführung vereinbarNachunternehmer sind über den öffentlichen Auftrag zu informierenVertragsbestandteile (VOB/B) sind an Nachunternehmer weiterzugebenNachunternehmer dürfen keine verschlechterten Zahlungsbedingungen erhaltenBei nachträglichem Wechsel: erneute Benennung mit Nachweisen nach § 16 Abs. 1 TVergG LSADer Bieter haftet für die Einhaltung aller Verpflichtungen durch seine Nachunternehmer

Fachliche und qualitätsbezogene Anforderungen

Aus der Leistungsbeschreibung ergeben sich zusätzlich folgende Anforderungen:

Absturzsicherungssysteme: Ausführung durch autorisiertes und zertifiziertes Unternehmen (Nachweis vorlegen)Werk- und Montageplanung: durch den Auftragnehmer; statische Berechnung durch qualifizierten StatikerHPC-Oberflächensystem für die Aluminium-Stehfalzbleche (RAL 7016 anthrazit)DGNB-/EPD-Nachweis des Gesamtsystems als NachhaltigkeitsnachweisNachweise zu Materialien und Systemkomponenten (z. B. RWA-Zentrale, Druckentwässerung) auf Verlangen der Vergabestelle
Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: Letzte 5 KalenderjahreVolumen: Nicht beziffert

Vergleichbare Dacharbeiten (referenziert auf das Formblatt Eigenerklärung zur Eignung)

Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang mit Mengenangaben, eingesetzte Arbeitnehmer, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 27%4–10 · 45%11+ · 28%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 27 erledigt
Angebotsunterlagen (mit dem Angebot abzugeben)
Unterlagen auf Verlangen der Vergabestelle
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Gemeinde Hohe Börde
Ort
39167 Hohe Börde, Sachsen-Anhalt
Kategorie
Laborleistungen & Analytik
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
39167 Hohe Börde
Sachsen-Anhalt

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