Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenKurzbeschreibung
Der Freistaat Sachsen baut am Standort des Staatsministeriums des Innern in Dresden (Ministerialgebäude am Carolaplatz, Wilhelm-Buck-Straße 2) die Ladeinfrastruktur für seine Dienstfahrzeuge aus. Dafür werden Elektroinstallationsleistungen vergeben.
Was ist zu tun?
Ort: Tiefgarage UG 1 + UG 2 des Ministerialgebäudes am Carolaplatz, Dresden
Verfahren: Öffentliche Ausschreibung (VOB/A), Zuschlag nach Preis (günstigster Preis)
Angebotsfrist: 17.07.2026
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Zuschlagskriterium Preis; ermittelt aus der Wertungssumme des Angebotes (nachgerechnete Angebotssumme unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten).
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenArbeitsort und Rahmenbedingungen
Ort: Tiefgarage UG 1 und UG 2 des Ministerialgebäudes am Carolaplatz (MGC), Wilhelm-Buck-Straße 2, 01097 Dresden – ein Sicherheitsbereich des Sächsischen Staatsministeriums des Innern.
Regelarbeitszeit: täglich 06:00–22:00 Uhr, auch während des laufenden Nutzungsbetriebs des Ministeriums.
Zugang: nur mit Passierschein. Alle Beschäftigten müssen mindestens 10 Tage vor Beginn namentlich angemeldet werden (Zuverlässigkeitsprüfung). Fahrzeuge sind unter Angabe des amtlichen Kennzeichens anzumelden.
Lärmintensive Arbeiten: mindestens 7 Tage vorher bei der Fachbauleitung anmelden und mit Nutzer abstimmen.
Sicherheitsregeln: Freischalten/Sichern/Erden/Kurzschließen der NSHV-Abgänge mit schriftlicher Dokumentation aller terminlichen und fachtechnischen Absprachen innerhalb von 24 Stunden an Fachbauleitung und Bauherr. Abschaltungen nur nach schriftlicher Beantragung und Freigabe.
Erweiterung Niederspannungshauptverteilung (NSHV)
Erweiterung der NSHV-MGC um zwei neue Felder (Feld 15 + 16) als Schaltgerätekombination bis 2500 A mit Leistungsschalter-Abgangsfeld und Sicherungslasttrennschalterfeld.
Koordinierung mit Anlagenbetreiber Engie erforderlich.
Verteilungssystem und Verkabelung
Neue E-Mobility-Unterverteilungen UV1/E bis UV5.1/E anpassen und neuen Wandverteiler UV6/E aufbauen – bestückt mit Wandlern, E-Mobility-Gateways, Leistungsschutzschaltern, US-Ableitern, Lasttrennschaltern und Sicherungselementen.
Stromschienensystem zur Energieverteilung:
Kabel und Leitungen verlegen (u. a. NYY-J, NYCWY) und Umschwenkungen an bestehenden Verteilungen vornehmen.
20 % Platzreserve in Kabelrinnen vorsehen. Mindestabstand 2 cm zu Durchbruchslaibungen für Brandschottung einhalten.
Wallboxen und Lastmanagement
21 Wallboxen (22 kW, Mode 3) liefern und montieren:
Schutzart der Wallboxen mindestens IP54. Aufkleber herstellen/anbringen (30 Stück) und ggf. entfernen/neu anbringen (42 Stück).
Kabeltrassen und Verlegesysteme
Datennetzwerk und LWL-Infrastruktur
Aufbau eines Datennetzes zur Anbindung aller Wallboxen:
Alle Netzwerk-Messprotokolle: 1× Papier + 3× CD mit Viewer.
Brandschutz und Bauleistungen
Brandschottungen:
Bauleistungen:
Potenzialausgleich und Elektroinstallation
Demontage und Entsorgung
Demontage von:
Aufmaß vor Beginn zwingend mit Fachbauleitung erforderlich – ohne gültiges Aufmaß keine Anerkennung.
Entsorgung: Demontageabfälle fachgerecht entsorgen, Containergestellung und Transport inklusive, Entsorgungsnachweise erstellen.
Dokumentation, Revisionsunterlagen und Einweisung
Vor Ausführungsbeginn:
Während und nach Ausführung:
Revisionsunterlagen/Objektdokumentation (Abnahmevoraussetzung):
Ausführungsfristen
Ausführungsbeginn: spätestens 7 Werktage nach Zugang des Auftragsschreibens (bzw. innerhalb von 12 Werktagen nach Aufforderung durch den Auftraggeber).
Fertigstellung (abnahmereife Vollendung): bis spätestens 26.02.2027.
Revisionsunterlage: 1 Woche vor Abnahme als Vorabexemplar zu übergeben.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenNachweisform und Präqualifikation
Fachliche Eignung: Der Bieter muss nachweisen, dass er Elektroinstallationsleistungen erbringen kann.
Möglichkeiten zur Eignungsnachweisung:
Bei Zuschlag in engere Wahl: Eigenerklärungen sind durch Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Fremdsprachige Bescheinigungen mit deutscher Übersetzung.
Wirtschaftliche und personelle Leistungsfähigkeit
Umsatz: Erklärung zum Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind – einschließlich des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen.
Arbeitskräfte: Erklärung, dass die für die Leistung erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Angabe der Zahl der in den letzten drei Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen, mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal.
Referenzen
Drei Referenznachweise über vergleichbare Leistungen aus den letzten fünf Kalenderjahren.
Pflichtangaben pro Referenz:
Referenzliste bereits mit Teilnahmeantrag; drei ausgefüllte Referenznachweise auf Verlangen der Vergabestelle.
Registereintragung und Insolvenz
Registereintragung:
Insolvenz: Es darf kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden sein, kein Antrag auf Eröffnung mangels Masse abgelehnt worden sein, keine Liquidation stattfinden (oder rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan vorliegen).
Zuverlässigkeit und Ausschlussgründe
Keine Ausschlussgründe nach den einschlägigen Bestimmungen (insbesondere keine Verfehlungen, die zu einem Ausschluss führen würden).
Gewerbezentralregister: Auf den Auszug wird verzichtet. Stattdessen holt der Auftraggeber bei Bietern der engeren Wahl die Auskunft aus dem Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt ein.
**Steuern, Abgaben
Sicherheitsrelevante Anforderungen
Sicherheitsauskunft und Verpflichtungserklärung (Formblatt 125) für alle Teilnehmer – verpflichtende Abgabe mit dem Angebot.
Für Nachunternehmer: Sicherheitsauskunft und Verpflichtungserklärung (Formblatt 126) auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle.
Werkstatt für Behinderte: Bei Inanspruchnahme des 15 %-Bonus auf die Wertungssumme ist der Nachweis mit dem Angebot vorzulegen.
Hinweise zur Angebotsstruktur
Bietergemeinschaften: Erklärung aller Mitglieder in Textform (ARGE-Erklärung, Benennung eines Bevollmächtigten, gesamtschuldnerische Haftung) – Formblatt 234. Auf Verlangen von allen Mitgliedern unterzeichnet oder fortgeschritten/qualifiziert signiert.
Nachunternehmer: Art und Umfang der für Nachunternehmer vorgesehenen Leistungen im Angebot angeben. Auf Verlangen sind die Nachunternehmen zu benennen und die Eignung nachzuweisen.
Nebenangebote: Nicht zugelassen.
Mehrere Hauptangebote: Zugelassen – jedes muss für sich zuschlagsfähig sein.
Zuschlagskriterium: Preis (günstigster Preis).
Drei Referenznachweise über vergleichbare Leistungen – also Bauleistungen/Elektroinstallationen mit vergleichbarem Leistungsumfang (Art der Leistung, vergleichbare technische und gerätespezifische Anforderungen)
Mit eigenem Personal ausgeführte maßgebliche Leistungen inkl. Mengenangaben, durchschnittliche Arbeitnehmerzahl, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung. Referenzliste bereits mit Teilnahmeantrag, drei ausgefüllte Referenznachweise auf Verlangen der Vergabestelle.