Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Gemeinde Raschau-Markersbach schreibt im Rahmen des Neubaus ihres Feuerwehrgerätehauses (Annaberger Str. 104a) die Maler-, Lackier-, Tapezier- und Bodenbelagsarbeiten öffentlich aus.
Es geht um ein einzelnes Los (Los 14) mit Ausführung vom 05.10.2026 bis 01.02.2027. Geboten werden im Wesentlichen:
Angebote müssen schriftlich in Papierform bis zum 23.06.2026 um 14:00 Uhr bei der Vergabestelle eingereicht werden. Die Eignung ist über PQ-Eintrag oder Eigenerklärung (FB 124) nachzuweisen; mindestens 3 vergleichbare Referenzen aus den letzten 5 Jahren sind bei engerer Wahl vorzulegen. Nur ein Hauptangebot pro Bieter; Nebenangebote sind zugelassen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBaustelleneinrichtung, Gerüst und Schutzmaßnahmen
Einrichten, Vorhalten und Räumen der Baustelle für die gesamte Bauzeit (rund 4 Monate, mit Unterbrechungen). Aufzubauen ist ein Innen-/Fahrgerüst mit Arbeitshöhe bis ca. 4,1 m und Grundfläche ca. 180 m², Vorhaltedauer 4 Wochen. Angrenzende Bauteile sind durch staubdichtes Abdecken und Abkleben zu schützen (Folie, Malervlies, ca. 200 m² + 225 m²). Zusätzliche Anfahrten für zeitlich getrennte Arbeitsschritte sind einzuplanen. Nach Abnahme ist eine Schlussdokumentation zu erstellen (1× Original in A4-Ordnern + CD mit PDF) und 2 Wochen nach Abnahme zu übergeben.
Maler- und Lackierarbeiten
Untergrundvorbereitung der Wände (ca. 1.163 m²): Reinigen, Tiefengrundierung auf Putz und Gipskarton, Teil- und Vollspachtelung (Q2/Q3), Leibungen. Wandanstriche je nach Untergrund mit Dispersionssilikatfarbe (Neuputz), Sol-Silikatfarbe (Gipskarton) und Dispersionsfarbe (auf Raufasertapete). Leibungsbeschichtungen, farbig abgesetzter Sockelanstrich (1,20 m), Trenn- und Abschlussstriche.
Deckenanstriche auf Beton, Trockenbau, Gipsschlitzplatte und Vlies (ca. 230 m²) inkl. Grundierung und Spachtelung. Sockelanstriche an Wänden. Lackierarbeiten an Rohren (Durchmesser 25–50 mm). Beschriftung von Kunststofffolien. Dauerelastische Acrylverfugungen im Innenbereich (ca. 392 m).
Tapezierarbeiten
Glattvlies (Zellstoff-/Textilfaser, mind. ca. 160 g/m²) auf Gipskartonflächen und an Decken (ca. 14 m²). Raufasertapete mittel auf Putz und Trockenbau (ca. 200 m²), einschließlich Leibungen und Kleinflächen (0,25–0,5 m²).
Bodenbelagsarbeiten
Feuchtigkeitsmessung (CM-Verfahren, ca. 2 Messungen). Untergrund: Reinigen, Anschleifen, Grundieren, 3 mm Spachtelung auf Zementestrich, ggf. Ausgleichsmasse (3–6 mm). Lieferung und Verlegung von PVC-Bodenbelag homogen, Klasse 34, 2 mm Dicke, Bahnenbreite 180 cm, Rutschhemmung R10, Brandverhalten BFL-s1 (ca. 95–100 m²), inkl. Verschweißen, Randfries (50 cm), Aussparungen und Anarbeiten. PVC-Sockelleisten (6 cm) mit Belagseinlage (ca. 64 m). Edelstahl-Übergangs- und Bewegungsfugenprofile. Dauerelastische Silikonverfugung (ca. 13 m). Vor Beginn mindestens 6 Muster verschiedener Designs unentgeltlich zur Bemusterung vorlegen.
Stundenlohnarbeiten und sonstige Pflichten
Stundenlohnarbeiten für Vorarbeiter (6 h) und Facharbeiter (12 h), ausschließlich auf besondere Anweisung der Bauleitung; Stundenzettel sind sofort zur Gegenzeichnung vorzulegen. Der Bieter bestätigt mit Angebotsabgabe, sich über Art, Umfang der Leistungen und die örtlichen Verhältnisse informiert zu haben; Unklarheiten sind vor Angebotsabgabe zu klären. Schutzmaßnahmen für angrenzende Bauteile sind einzuplanen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche Eignung – Präqualifikation oder Eigenerklärung
Präqualifizierte Unternehmen weisen ihre Eignung durch den Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. nach. Nicht präqualifizierte Unternehmen füllen die 'Eigenerklärung zur Eignung' (Formblatt 124) aus. Bei Einsatz von Nachunternehmern ist auf Verlangen deren Präqualifikation oder die Erfüllung der PQ-Voraussetzungen nachzuweisen. Gelingt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen durch Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen (fremdsprachige Bescheinigungen mit deutscher Übersetzung).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angabe der Umsätze der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit sie Bauleistungen und vergleichbare Leistungen betreffen. Nachweis, dass das Unternehmen über die für die Ausführung erforderlichen Arbeitskräfte verfügt. Ordnungsgemäße Erfüllung der Steuer- und Abgabenpflichten sowie der Sozialversicherungsbeiträge. Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG. Unbedenklichkeitsbescheinigungen von Sozialkasse, Finanzamt und Berufsgenossenschaft (qualifiziert, mit Lohnsummen).
Rechtliche Zuverlässigkeit
Eintragung im Handelsregister, in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) oder bei der IHK (je nach Unternehmensform). Gewerbeanmeldung. Kein eingeleitetes oder eröffnetes Insolvenzverfahren, kein mangels Masse abgelehnter Antrag, keine Liquidation. Keine Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A. Kein Verstoß innerhalb der letzten 2 Jahre mit Freiheitsstrafe > 3 Monate, Geldstrafe > 90 Tagessätze oder Geldbuße > 2.500 € (Gewerbezentralregister). Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft. Ggf. Vorlage eines Insolvenzplans. Bei Zuschlag ≥ 30.000 € fordert der Auftraggeber den Auszug aus dem Gewerbezentralregister selbst an.
Referenzen
Mindestens 3 Referenznachweise über vergleichbare Maler- und Bodenbelagsarbeiten aus den letzten 5 Kalenderjahren, vorzulegen nur bei engerer Wahl. Siehe Anforderungen im Abschnitt 'reference_projects'.
Vertragliche Rahmenbedingungen
Vergleichbare Maler- und Bodenbelagsarbeiten im Hochbau (Neubau, Umbau oder Denkmal)
Je Referenz: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit Mengen, durchschnittliche Mitarbeiterzahl, technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme, vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung. Vorzulegen nur bei engerer Wahl.