Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenReparatur und Egalisierungsanstrich der Fassade eines Studentenwohnheims (Haus E, Schliebenstraße 28 in Zittau).
Was passiert?
An der Fassade wurden über 60 Schadstellen (sogenannte Spechtlöcher) im Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) festgestellt. Diese werden geöffnet, gereinigt, mit Dämmstoff wieder geschlossen und neu verputzt. Anschließend erhält die gesamte Fassade einen Überholungsanstrich.
Was ist zu tun?
Wann?
Bauzeit: 01.09.2026 bis 31.10.2026 (ca. 2 Monate).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenVorbereitende Arbeiten
Vor Beginn der Reparaturen müssen die Fallrohre demontiert, gesichert und nach Abschluss der Arbeiten wieder fachgerecht montiert werden (inkl. Schellen). Während der Bauzeit ist ein Behelfsablauf herzustellen.
Die 110 vorhandenen Schadstellen (Spechtlöcher) sind zu öffnen, von losem Dämmmaterial, Schmutz, Nistmaterial und Vogelkot zu befreien und fachgerecht zu reinigen.
Die gesamte Fassade (ca. 950 m²) wird mit kaltem Wasserdruckstrahl gereinigt. Fenster, Türen und Einbauteile sind mit PE-Folie (ca. 200 m²) abzudecken.
Reparatur des WDVS
An den freigelegten Stellen werden die Hohlräume mit WDVS-Reparaturschaum (35 Stück) oder passgenauen Dämmstoffstücken aus EPS (PS 20 SE, 160 mm, WLG 035, B1) bzw. Mineralwolle (75 m²) gefüllt.
Auf ca. 100 m² wird eine neue Armierung aufgebracht (Armierungsmörtel mindestens 3 mm stark, mit systemzugehörigem Armierungsgewebe, 10 cm Überlappung). Fenster- und Türecken erhalten eine zusätzliche Eckverstärkung mit Glasfaserarmierungsgewebe (ca. 120 lfm).
Putz- und Malerarbeiten
Saugende oder mehlende Untergrundflächen (110 m²) erhalten eine mineralische Grundierung. Auf die reparierten Flächen wird ein mineralischer Oberputz (Reibeputz, 2 mm, weiß oder leicht getönt, HBW ≤ 60 %) aufgebracht.
Die gesamte Fassade (950 m²) erhält eine Haftgrundierung für Silikatputze, danach einen Überholungsanstrich mit Silikat-Fassadenfarbe (hell getönt, HBW ≤ 60 %). Die Einzelstellen (110 Stück) werden zusätzlich mit Grundierung und zweifacher Beschichtung gestrichen.
Farbton und Struktur des neuen Oberputzes sind an den Bestand anzupassen.
Objektdaten
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Eignung
Voraussetzung für die Wertung ist ein vollständiger und aktueller Eignungsnachweis – zum Beispiel in Form einer Präqualifikation (PQ), die den Leistungsbereich Fassadenarbeiten / WDVS abdeckt. Darüber hinaus ist eine gültige Freistellungsbescheinigung zur Bauabzugssteuer vorzulegen.
Personelle Anforderungen
Der Bieter muss einen Fachbauleiter schriftlich benennen. Diese Person muss entscheidungsbefugt sein, während der Bauausführung vor Ort anwesend sein und die deutsche Sprache beherrschen.
Fachliche Anforderungen
Die ausführende Firma muss die fachliche Eignung für WDVS-Reparaturarbeiten sowie Maler- und Putzarbeiten an Fassaden nachweisen. Außerdem sind die allgemeinen Anforderungen zu Unfallverhütung, Brandschutz und Arbeitssicherheit zu beachten.
Konkrete Mindestanforderungen an Referenzprojekte, Mindestumsätze oder Mitarbeiterzahlen sind in den vorliegenden Unterlagen nicht spezifiziert – diese sind ggf. den separaten Bewerbungsbedingungen zu entnehmen.