Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Kreisstadt Unna beschafft ein neues dynamisches Parkleitsystem: Lieferung und Montage von 17 LED-Displays verschiedener Größen, ein cloudbasiertes Managementsystem mit Dashboard, die Anbindung an externe Parkdaten sowie Implementierung, Schulung und 48 Monate Betrieb und Wartung.
Was zu tun ist:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut VergabeunterlagenLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenLieferung und Montage der LED-Displays
Lieferung und vollständige Montage von insgesamt 17 vollflächigen LED-Displays im Stadtgebiet Unna, aufgeteilt in fünf Größen:
16 Displays werden neben der Fahrbahn (im Seitenraum) montiert, 1 Display an einer Schilderbrücke über der Fahrbahn. Inklusive Kabelverteiler im Mast (17 Stück), aller Halterungen, Befestigungselemente, Verkabelung, Strom- und Datenanbindung sowie Funktionsprüfung und Dokumentation je Standort. Eignungsprüfung der vorhandenen Befestigungssituation ist durch den Bieter vorzunehmen.
Technische Anforderungen an die Displays
Die LED-Displays müssen für den Außenbereich geeignet sein und u. a. folgende Mindestanforderungen erfüllen:
Managementsystem (Software) und Schnittstellen
Bereitstellung eines zentralen cloudbasierten Managementsystems bestehend aus Backend (Datenverarbeitung/-speicherung/-bereitstellung) und webbasiertem Management-Dashboard mit Login und rollenbasierten Rechten. Komponenten:
Kommunikation und Vernetzung
Datenkommunikation der Displays über Mobilfunk (mind. 4G/LTE) im Dauerstrombetrieb. Kein öffentliches Internet, sondern privater Datentunnel zwischen Display und Backend. Mobilfunkkosten sind über die gesamte Vertragslaufzeit von 48 Monaten vom Bieter zu tragen.
Wegweisende Beschilderung
Zusätzlich zu den LED-Displays sind statische Wegweiser zu liefern und anzubringen:
Die genauen Standorte und Maßnahmen ergeben sich aus dem Übersichtsplan (Neubau, Ersatz, Reduzierung/Eindrehen, Rückbau einzelner Standorte).
Implementierung: Planung, Test, Abnahme, Schulung, Dokumentation
Folgende Implementierungsleistungen sind zu erbringen:
Umsetzungszeitraum: Maximal 2 Monate ab Beauftragung bis zur Abnahme – abhängig von der termingerechten Bereitstellung der auftraggeberseitigen Beistellungen.
Betrieb und Wartung über 48 Monate
Laufender Betrieb und Wartung des Gesamtsystems für eine Vertragslaufzeit von 48 Monaten ab Inbetriebnahme. Inhalte:
Reaktions- und Wiederherstellungszeiten (vertraglich geschuldet):
Funktionale Anforderungen an das Gesamtsystem
Das System muss auf den Displays u. a. folgende Inhalte dynamisch anzeigen können:
Alle eingesetzten Komponenten müssen CE-gekennzeichnet sein; Konformitätsnachweise, Prüfprotokolle und Zertifikate sind auf Anforderung vorzulegen. Bauliche Leistungen (Mastaufstellung, Rückbau des alten PLS) sind ausdrücklich nicht Bestandteil dieser Ausschreibung.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenVergabeart und Verfahren
Offene, EU-weite öffentliche Ausschreibung nach UVgO (Unterschwellenvergabeordnung), Vergabe-Nr. 2026-0082. Die Leistung ist in einem Los zusammengefasst (keine Los-Teilung). Nebenangebote sind nicht zugelassen. Die Angebotsabgabe erfolgt ausschließlich elektronisch in Textform über den Vergabemarktplatz NRW (Vergabesatellit Metropole Ruhr).
Eignung – Referenzen (Mindestanforderung)
Vorlage von mindestens 1 Referenz über ein Projekt, das hinsichtlich Umfang und Art vergleichbar ist, z. B. Installation von LED-Displays, Parkleitsystemen oder Verkehrsleitsystemen. Im Zweifel können mehrere Referenzen eingereicht werden. Fehlt die Referenz, wird das Angebot ausgeschlossen.
Eignung – Projektteam (Mindestanforderung)
Benennung des Projektteams inkl. Qualifikationsnachweisen. Erforderlich sind mindestens:
Nichterfüllung führt zum Ausschluss des Angebots.
Eignung – Ausschlussgründe
Der Bieter hat mit dem Angebot eine Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen abzugeben (Formular 521 EU). Geprüft werden zwingende und fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB. Dasselbe gilt für jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft sowie für eingesetzte Unterauftragnehmer. Bei Eignungsleihe muss auch der Leiher erklären, dass keine Ausschlussgründe vorliegen. Auf Verlangen sind Nachweise und Eigenerklärungen vorzulegen.
Eignungsleihe und Unterauftragnehmer
Eignung kann auch durch Kapazitäten Dritter nachgewiesen werden (Eignungsleihe, § 47 VgV). Hierzu sind die Formulare 534a / 534b EU zu verwenden, und der Leiher muss die Haftung mitunterschreiben. Werden Unterauftragnehmer eingesetzt, sind die Formulare 533a / 533b EU zu verwenden; auch von ihnen ist eine Eigenerklärung zu Ausschlussgründen erforderlich.
Bietergemeinschaften
Bietergemeinschaften sind zugelassen. Sie haben das Formular 531 EU abzugeben, von sämtlichen Mitgliedern unterschrieben. Es besteht gesamtschuldnerische Haftung, ein bevollmächtigter Vertreter ist zu benennen. Jedes Mitglied hat die Eigenerklärung zu Ausschlussgründen (Formular 521 EU) einzeln abzugeben und seine Unternehmensgröße (KMU/Groß) sowie ggf. die Nationalität des wirtschaftlichen Eigentümers anzugeben.
Präqualifikation und EEE
Bieter können ihre Eignung auch durch eine Präqualifizierung in einer anerkannten Datenbank (z. B. amtliches Verzeichnis IHK, www.pq-verein.de) nachweisen. Alternativ ist die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) als vorläufiger Eignungsnachweis zulässig – auf Verlangen der Vergabestelle durch Originalnachweise zu bestätigen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Mindestens 1 Referenz eines Projekts, das hinsichtlich Umfang und Art vergleichbar ist – z. B. Installation von LED-Displays, Parkleitsystemen oder Verkehrsleitsystemen
Art und Umfang muss mit ausgeschriebener Leistung vergleichbar sein; bei Unsicherheit mehrere Referenzen einreichen; Fehlen der Referenz führt zum Ausschluss