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VBS Verkehrsbetriebe Schussental GmbH & Co. KG Vergabe von Planungs- und Bauleistungen für den Neubau eines Ladeparks auf dem Busbetriebshof

VBS Verkehrsbetriebe Schussental GmbH & Co. KG Vergabe von Planungs- und Bauleistungen für den Neubau eines Ladeparks auf dem Busbetriebshof | Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium KarlsruheRavensburg, Baden-WürttembergVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Verkehrsbetriebe Schussental (VBS) bauen auf ihrem Busbetriebshof in Ravensburg einen neuen Ladepark für Elektrobusse. Dafür werden sowohl die Planung als auch der schlüsselfertige Bau gesucht.

Kern der Ausschreibung:

Rund 28 DC-Ladepunkte mit bis zu 4.000 kW Gesamtleistung, Trafostationen, Photovoltaikanlage und optional ein Stromspeicherca. 10.825 m² Nutzfläche mit überdachten und nicht überdachten Bus-AbstellplätzenGesamtkostenrahmen ca. 17 Mio. € nettoGeplante Fertigstellung bis 31.12.2027

Verfahren: Europaweites Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb in zwei Stufen. Erst werden 3–5 Bewerber ausgewählt, dann verhandelt und ein Zuschlag erteilt.

Teilnahmefrist: 31.07.2026, 12:00 Uhr (online über dtvp.de).

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Aktive Ausschreibung
HEUTE
Termin / FristJUN2026 SEP DEZ MÄR JUN SEP DEZ
Veröffentlichung26. Juni 2026
Teilnahmefrist31. Juli 2026
Aufforderung zur Angebotsabgabeca. 3. Aug. – 7. Aug. 2026
Abgabe erstes indikatives Angebotca. 14. Sep. – 18. Sep. 2026
Beginn Verhandlungsverfahrenca. 28. Sep. – 30. Sep. 2026
Angebotsverhandlungenca. 1. Okt. – 23. Okt. 2026
Vertragsbeginn15. Okt. 2026
Vertragslaufzeit15. Okt. 2026 – 31. Dez. 2027
Zuschlagca. 26. Okt. – 30. Okt. 2026
Einreichung Fördermittelantragca. 26. Okt. – 30. Okt. 2026
Einreichung Bauantragca. 1. Jan. – 31. März 2027
Ausführungsbeginnca. 1. Apr. – 30. Juni 2027
Vertragsende31. Dez. 2027
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität4 Kriterien
Preis 40%Qualität 60%
  • Funktionalität/ Verkehrsführung/Verkehrserschließung30%

    Bewertung der Funktionalität sowie der Verkehrsführung und Verkehrserschließung des Konzepts

  • Ladekonzept / Energiekonzept20%

    Bewertung des Lade- und Energiekonzepts

  • Prozessqualität / Terminplan10%

    Bewertung der Prozessqualität und des Terminplans

  • Preis (inkl. Wartung und Service)40%

    Angebotspreis inklusive Wartung und Service

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien sind mit Gewichtungspunkten vollständig angegeben.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Gesamtüberblick

Gegenstand ist die Erweiterung des bestehenden Busbetriebshofs in Ravensburg um einen neuen Ladepark. Das Projekt umfasst eine Nutzfläche von rund 10.825 m² und ein Gesamtbudget von maximal 17 Mio. € netto (alle Kostengruppen 200–700 nach DIN 276 inkl. Nebenkosten).

Beauftragung in zwei Stufen:

Stufe 1: Planung bis zur Einreichung der BaugenehmigungStufe 2: Realisierung/Bau – vorbehaltlich der Fördermittelbewilligung (LGVFG)

Perspektivisch soll die Anlage auch Elektrobusse anderer Verkehrsunternehmen mitversorgen können. Dazu wird das benachbarte Grundstück angepachtet.

Ladeinfrastruktur – Verteilung

Insgesamt sind rund 28 DC-Ladepunkte mit CCS-2-Steckern vorgesehen:

Außenbereich: 4 Ladepunkte, Opportunity/Depot-Laden, bis zu 400 A, ca. 1.000 kW Gesamtleistung, Trafo 1.250 kVAWest-Bereich: 8 Ladepunkte, Depot-Laden, bis zu 200 A, ca. 1.000 kW Gesamtleistung, Trafo 1.250 kVAOst-Bereich: 16 Ladepunkte, Depot-Laden, bis zu 200 A, ca. 2.000 kW Gesamtleistung, 2× Trafo 1.250 kVA

Energieerzeugung und Speicher

Auf den Überdachungen der Stellplätze wird eine Photovoltaikanlage mit größtmöglicher Leistungsfähigkeit installiert. Optional ist zusätzlich ein Stromspeicher vorgesehen.

Verkehrs- und Außenanlagen

Errichtung von:

Zufahrtsbereichen und VerkehrsflächenÜberdachten Abstellanlagen für den Großteil der Busse (inkl. Rangierbereiche)Nicht überdachten BusstellplätzenPKW-Stellplätzen

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Verfahren und Bewerberauswahl

Es handelt sich um ein europaweites Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach der Sektorenverordnung. Zugelassen sind natürliche und juristische Personen sowie Bietergemeinschaften (Einzelbewerbern gleichgestellt).

Aus den eingegangenen Teilnahmeanträgen werden 3 bis 5 Bewerber für die zweite Stufe (Angebotsverhandlungen) ausgewählt. Die Auswahl erfolgt schrittweise. Im Anschluss folgen eine indikative Angebotsabgabe, Verhandlungen und Zuschlagserteilung (voraussichtlich Ende Oktober 2026).

Bieterkaution oder Sicherheitsleistung wird nicht gefordert. Eine Nachforderung von Unterlagen durch die Vergabestelle ist möglich; bei Fristversäumnis droht der Ausschluss.

Zwingende Ausschlussgründe (§ 123 GWB)

Bewerber dürfen nicht rechtskräftig verurteilt sein wegen:

Bildung krimineller oder terroristischer Vereinigungen, TerrorismusfinanzierungGeldwäsche, Betrug/Subventionsbetrug zulasten des EU-HaushaltsBestechung/Bestechlichkeit (geschäftlicher Verkehr, Mandatsträger, ausländische Bedienstete, Gesundheitswesen)Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit, Ausbeutung

Zusätzlich müssen Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträge ordnungsgemäß gezahlt worden sein.

Weitere Ausschlussgründe (§ 124 GWB) und Sanktionen

Ausschluss erfolgt unter anderem bei:

Verstößen gegen umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche VerpflichtungenInsolvenz, Liquidation oder Zahlungsunfähigkeitschwerer Verfehlung im Rahmen der beruflichen Tätigkeitwettbewerbsbeschränkenden AbsprachenInteressenkonflikten im Vergabeverfahren oder Einbeziehung in die Vorbereitungwesentlichen oder fortdauernden Mängeln bei früheren öffentlichen AufträgenTäuschung oder Zurückhaltung von Auskünftenunzulässigem Einfluss auf die Vergabeentscheidung

Sanktionsrechtlich: Keine Russland-Bezüge beim Bewerber, bei Eigentümern über 50 %, bei beauftragten Unterauftragnehmern/Lieferanten über 10 % Auftragswert (Art. 5k VO EU 833/2014). Zudem darf kein Verstoß gegen das Mindestlohngesetz mit Geldbuße ab 2.500 € vorliegen (§ 19 Abs. 3 MiLoG).

Wirtschaftliche und fachliche Eignung

Folgende Nachweise und Angaben sind erforderlich:

Eintragung im Berufs- oder Handelsregister bzw. der Handwerksrolle (auf Verlangen)Betriebshaftpflichtversicherung mit mindestens 5 Mio. € Deckungssumme für Personen-, Sach- und Vermögensschäden – oder Zusage, im Auftragsfall entsprechenden Versicherungsschutz zu stellenUmsatzaufstellung der letzten drei Geschäftsjahre (2023, 2024, 2025), getrennt nach Gesamtumsatz, schlüsselfertigen Bauleistungen und TGA-Fachplanung Elektro (Angabe in € brutto)Referenzprojekt schlüsselfertiges Bauen (Details siehe Referenzen)Referenzprojekt TGA-Fachplanung Elektro (Details siehe Referenzen)

Eignungsleihe und Unterauftragnehmer

Eine Eignungsleihe ist zulässig: Unternehmen, auf die sich der Bewerber zum Nachweis der Eignung stützt, müssen die jeweiligen Eignungsanforderungen ebenfalls erfüllen und entsprechende Verpflichtungs- sowie Ausschlusserklärungen vorlegen.

Bei Einsatz von Unterauftragnehmern ist ein Verzeichnis mit Leistung und Anschrift einzureichen. Für die Phase 2 (Angebotsabgabe) ist zudem eine Tariftreueerklärung nach § 3 LTMG erforderlich – auch für Nachunternehmer und Unterverleiher.

Bietergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch; jedes Mitglied muss die geforderten Eigenerklärungen eigenständig abgeben.

Referenzprojekte
1 ReferenzenZeitraum: Abnahme nach dem 01.01.2018; Abnahme ab 2025 bevorzugtVolumen: mind. 5 Mio. € brutto (Kostengruppen 200–700 nach DIN 276)

Schlüsselfertiger Neubau eines Ladeparks oder vergleichbarer Einrichtung (z.B. Betriebshof) mit mind. 10 DC-Ladepunkten

Bewertet nach Vergleichbarkeit (Busbetriebshof mit 15–20 Ladepunkten) und Aktualität; Formblatt ausfüllen mit Projektbezeichnung, Bauherr, Ansprechpartner, Kurzbeschreibung, Auftragsvolumen, Abnahmedatum

1 ReferenzenZeitraum: Abnahme nach dem 01.01.2018Volumen: mind. 5 Mio. € brutto (Kostengruppen 200–700 nach DIN 276)

TGA-Fachplanung Elektro für Ladepark oder vergleichbare Einrichtung mit mind. 10 DC-Ladepunkten

Leistungsphasen 2–5 nach HOAI, mindestens Honorarzone III; Formblatt wie oben, zusätzlich Angabe der erbrachten Leistungsphasen

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 42%4–10 · 39%11+ · 19%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 16 erledigt
Teilnahmeformular (Anlage 1)
Eigenerklärungen & Ausschlussgründe
Wirtschaftliche & fachliche Eignung
Referenzen
Bietergemeinschaft (falls zutreffend)
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Auf einen Blick

Auftraggeber
VBS Verkehrsbetriebe Schussental GmbH & Co. KG Vergabe von Planungs- und Bauleistungen für den Neubau eines Ladeparks auf dem Busbetriebshof | Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Anschrift
88212 Ravensburg
Ort
88212 Ravensburg
Kategorie
Photovoltaik
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
88212 Ravensburg
Baden-Württemberg

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