Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Gemeinde Sohland an der Spree schafft eine öffentliche E-Ladestation für PKW am Wander- und Skiareal an. Auftragnehmer liefern und montieren eine Doppel-Ladesäule mit zwei 22-kW-AC-Anschlüssen, nehmen sie in Betrieb und übernehmen fünf Jahre lang Betrieb, Wartung und Störungsdienst. Tiefbau und Stromzuleitung werden bauseits gestellt. Es gibt nur ein Los – Angebote können nur für die Gesamtleistung abgegeben werden.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenLadesäule und Komponenten
Geliefert wird eine Doppel-Ladesäule mit zwei Typ-2-Steckdosen, jeweils bis 22 kW Wechselstrom (AC). Sie verfügt über ein Payment-Terminal (Bezahlfunktion), ein SAM-Modul (eichrechtskonform), Online-Anbindung über 4G und das offene Ladeprotokoll OCPP 1.6J. Schutzart mindestens IP44/IP54, Vandalismusschutz IK10. Zusätzlich wird ein Eingrabsockel beigestellt, dessen Aufstellung mit dem bauseitigen Tiefbau zu koordinieren ist. Die Ladesäule muss vom Bieter benannt werden (Fabrikat und Typ); als Vergleichsprodukt gilt z. B. Compleo DUO ims oder ein gleichwertiges Fabrikat.
Montage und Inbetriebnahme
Die Ladesäule wird komplett montiert, geerdet und in Betrieb genommen. Dazu gehören das Einsetzen der SIM-Karte, die Konfiguration, die IT-Anbindung an ein Backend, ein Funktionstest, eine Fotodokumentation sowie ein Mess- und Prüfprotokoll. Bauseits werden die Tiefbauleistungen, das Zuleitungskabel zur Säule und der Erder (Edelstahlerder, ca. 10 m) bereitgestellt – diese sind nicht Teil des Auftrags.
Übergabeunterlagen
Der Auftragnehmer übergibt Revisionspläne und Dokumentationsunterlagen in dreifacher Papierform sowie einmal auf einem Datenträger, und zwar 10 Arbeitstage vor der Endabnahme.
Betrieb und Wartung über 5 Jahre
Ab Inbetriebnahme übernimmt der Auftragnehmer fünf Jahre lang die Rolle des Ladebetreibers (Charge Point Operator, CPO). Dazu gehören:
Standort und Auflagen Trinkwasserschutzgebiet
Standort ist das Wander- und Skiareal Sohland a.d. Spree, Tännicht 24, 02689 Sohland. Der Standort liegt in einem Trinkwasserschutzgebiet. Deshalb gelten besondere Auflagen: kein Betanken und kein Ölwechsel in den Schutzzonen I und II, ausschließlich einwandfreie Maschinen, Verwendung biologisch abbaubarer Kraftstoffe, nur Betriebsmittel der Wassergefährdungsklasse WGK 1, Vorhaltung von Ölbindemitteln, kein Streusalz, sofortige Schadensmeldung an Untere Wasserbehörde und Kreiswerke.
Allgemeine Pflichten auf der Baustelle
Der Auftragnehmer führt ein Bautagebuch, hält die Baustelle sauber (Verpackung, Verschnitt und Schutt sind sofort zu entfernen), nimmt an Baubesprechungen teil (mindestens der Obermonteur) und stimmt sich mit anderen Gewerken ab – insbesondere bei Leitungsverlegung in Beton und Fußböden. Werden Zwischentermine nicht eingehalten, können vertragliche Sanktionen greifen. Die Gewährleistung verlängert sich nach diesem LV auf fünf Jahre ab Endabnahme.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Eignungserklärungen
Im Angebotsschreiben werden folgende Erklärungen verlangt:
Zusätzlich ist die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE, Formular 234) beizufügen.
Fachliche Eignung (implizit)
Aus dem Leistungsverzeichnis ergeben sich folgende Anforderungen, die ein Bieter erfüllen sollte:
Es sind im vorliegenden Ausschreibungstext keine ausdrücklichen Referenzprojekte oder Mindestumsätze gefordert.
Bietergemeinschaften und Nachunternehmer
Bildet der Bieter eine Arbeitsgemeinschaft, ist das Formular 235 beizufügen; alle Mitglieder haften gesamtschuldnerisch und benennen einen bevollmächtigten Vertreter. Für Nachunternehmer ist das Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen (Formular 248) beizufügen.