Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Weißwasser/O.L. beschafft ein sogenanntes Totmannsystem, das Mitarbeitende an Alleinarbeitsplätzen schützt. Geliefert werden 25 Totmanngeräte mit Zubehör (Ladevorrichtungen, Gürteltaschen) sowie eine Programmiersoftware. Angebote können bis zum 18.08.2026 um 10:00 Uhr elektronisch über die Plattform evergabe.de (oder schriftlich) eingereicht werden. Es gibt nur ein Los, keine Nebenangebote.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Günstigster Preis – Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme; bei gleicher Wirtschaftlichkeit erhält das Angebot einer Werkstatt für Behinderte den Zuschlag.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGesamtumfang der Lieferung
Beschafft werden 25 baugleiche Totmanngeräte inklusive Zubehör sowie eine zentrale Programmiersoftware. Die Lieferung umfasst:
Hinweis: SIM-Karten und Mobilfunkverträge sind nicht Bestandteil der Lieferung – diese beschafft der Auftraggeber selbst.
Technische Anforderungen an die Totmanngeräte
Jedes Gerät muss folgende Mindestanforderungen erfüllen:
Diese Anforderungen sind Mindeststandards; gleichwertige Lösungen sind zulässig, sofern sie alle Funktionen abdecken.
Programmiersoftware
Es wird eine Software benötigt, mit der alle 25 Geräte individuell und uneingeschränkt parametriert (z. B. Alarmschwellen, Notrufnummern, Berichtsintervalle) werden können. Die Software muss eine offene Schnittstelle für die Anbindung an bestehende Systeme der Stadtverwaltung enthalten.
Einsatzort und Lieferadresse
Lieferung an die Stadtverwaltung Weißwasser/O.L., Marktplatz, 02943 Weißwasser/O.L., Deutschland.
Ausführungszeitraum
Lieferung und ggf. Inbetriebnahme innerhalb des Zeitraums 01.10.2026 bis 30.10.2026 (30 Tage).
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche Lage – Zuverlässigkeit
Der Bieter darf sich nicht in einem Insolvenz- oder Liquidationsverfahren befinden. Es dürfen keine Ausschlussgründe nach § 123 oder § 124 GWB (z. B. schwere Verfehlungen, Verstöße gegen Wettbewerbs- oder Arbeitsrecht) vorliegen. Eintragungen im Gewerbezentralregister der letzten zwei Jahre oder entsprechende Vorstrafen sind zu erklären. Bei Vorliegen von Ausschlussgründen können Maßnahmen zur Selbstreinigung (z. B. Schadenswiedergutmachung, organisatorische Vorkehrungen) die Eignung wiederherstellen.
Wirtschaftliche und finanzielle Lage
Der Bieter muss die ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen erklären. Eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts ist auf Verlangen vorzulegen. Bei einer Auftragssumme ab 30.000 € wird ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister angefordert.
Fachliche und technische Leistungsfähigkeit
Der Bieter muss in den letzten 3 Geschäftsjahren vergleichbare Leistungen erbracht haben. Außerdem ist die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten in den letzten 3 Jahren sowie die vorgesehene Projektleitung zu benennen. Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle sind die Eigenerklärungen durch Bescheinigungen (z. B. aus dem Berufsregister) zu belegen.
Referenzen
Auf Verlangen sind 3 Referenzen aus den letzten 3 Jahren einzureichen, die mit Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme und Ausführungszeitraum beschrieben sind. Maßgeblich ist ggf. ein in der Bekanntmachung abweichend genannter Zeitraum.
Gewerberechtliche Voraussetzungen
Der Bieter muss die gewerberechtlichen Voraussetzungen zur Ausführung der Leistung erfüllen und dies im Angebotsschreiben bestätigen. Ggf. ist eine Eintragung im Berufsregister erforderlich (oder eine Erklärung, dass keine Eintragungspflicht besteht).
Bietergemeinschaften und Unteraufträge
Bei Bietergemeinschaften ist eine Erklärung aller Mitglieder mit Benennung des bevollmächtigten Vertreters und gesamtschuldnerischer Haftung erforderlich. Beim Einsatz von Unterauftragnehmern ist ein Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten dieser Unternehmen einzureichen.
Formale Anforderungen an den Eignungsnachweis
Der Eignungsnachweis erfolgt vorläufig durch die Eigenerklärung (Anlage 124 LD) oder durch die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE). Fremdsprachige Bescheinigungen sind mit deutscher Übersetzung vorzulegen. Die Vergabestelle behält sich vor, Bescheinigungen in einer angemessenen Frist nachzufordern.
3 vergleichbare Referenzen aus den letzten 3 Jahren
Vergleichbare Leistungen; bei engerer Auswahl vorzulegen mit Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme und Ausführungszeitraum