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Neubohrung einer Grundwassermessstelle - Durchführung von Bohrarbeiten zur Errichtung einer Grundwassermessstelle inklusive Rückbau der Altmessstelle im Land Brandenburg in der Uckermark

Landesamt für Umwelt16278 Angermünde / Schmargendorf, BrandenburgVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Das Landesamt für Umwelt (LfU) Brandenburg sucht einen Auftragnehmer für Bohrarbeiten zur Errichtung einer neuen Grundwassermessstelle (GWM) sowie für den fachgerechten Rückbau der bestehenden Altmessstelle in Herzsprung (Landkreis Uckermark).

Die neue Messstelle wird ca. 25 m Luftlinie neben der alten gebohrt, mit einer Endteufe von ca. 11 m. Die Arbeiten umfassen eine verrohrte Trockenbohrung, den fachgerechten Ausbau nach DVGW-Regelwerk (W 121), das Klarpumpen, die vollständige Baudokumentation sowie den Rückbau der Altmessstelle nach DVGW W 135.

Es handelt sich um eine beschränkte Ausschreibung mit nur einem Los.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Aktive Ausschreibung
HEUTE
Termin / FristJUN2026JUL
Veröffentlichung16. Juni 2026
Beantragte Veröffentlichung17. Juni 2026
Klarpumpen Mindestabstandca. 16. Juni – 18. Juni 2026
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Vorbereitende Arbeiten

Schachterlaubnis: Der Auftragnehmer (AN) holt die Schachterlaubnis für den Bohransatzpunkt (BAP) bei den zuständigen Medienträgern ein und übermittelt dem Auftraggeber (AG) eine Kopie per E-Mail.Leitungsfreigabe: Vor Bohrbeginn ist der Bohransatzpunkt mit einem Leitungssuchgerät zu erkunden und händisch vorzuschachten (mindestens 1,5 m unter Geländeoberkante). Das Ergebnis ist zu protokollieren und dem AG zu übergeben.Materialvorhaltung: Ausreichende Mengen an Verfüll- und Ausbaumaterial sind vor Ort vorzuhalten.Baustellenbetrieb: An- und Abtransport, Auf- und Abbau der Gerätschaften, Sicherung der Arbeitsplätze, Sauberhaltung sowie Eigenversorgung mit Strom und Wasser liegen beim AN.

Bohrarbeiten und Ausbau der neuen Messstelle

Bohrung: Verrohrte Trockenbohrung mit Mindestbohrendurchmesser 273 mm, geplante Endteufe ca. 11 m (zzgl. 2 m Toleranz).Schichtenaufnahme: Gem. DIN 4021/4022.Ausbau: Gem. DVGW W 121, bestehend aus Filterrohr (PVC-U DN80, Schlitzweite 0,5 mm und/oder 0,3 mm), Vollwandrohr (PVC-U DN80), Filterstrecke 2 m, Bodenkappe, Aufsatzrohr, Messstellenabschluss (Schutzrohr mit verschließbarer Kappe), Anfahrschutz (Schutzdreieck) und Markierungsstange/-fahne.Ringraumverfüllung: Filterkies (1,0–2,0 mm) im Filterbereich, Quellton oder Füllsand je nach Schichtaufbau, Tonsperre (1–3 m unter GOK) und Gegenfilter.Messstellenabschluss: Verzinktes Stahlrohr DN 100 in Betonsockel, ca. 1 m Überstand über Gelände; SEBA-Kappe oder gleichwertig mit Rollgummidichtung; Abstand Oberkante Pegelrohr zu Abschlusskappe ca. 15 cm.

Klarpumpen und Inbetriebnahme

Klarpumpen/Entsanden: Frühestens 48 Stunden nach Installation der Messstelle und nach Setzung des Verfüllmaterials/Aufquellen der Tondichtung, gem. DVGW W 119.Dokumentation: Absenkung, Wiederanstieg, Fördermenge und Förderzeit sind im Klarpumpprotokoll (Original) festzuhalten.

Rückbau der Altmessstelle

Vorbereitung: Vor dem Rückbau Wasserstandsmessung an neuer und alter Messstelle.Rückbau: Gem. DVGW W 135; Ausbauverrohrung ziehen und schichtgerecht verfüllen; geführtes Rückbauprotokoll erstellen; Rückbaumaterial fachgerecht entsorgen.Verbleib: Der vorhandene Betonring verbleibt auf dem Grundstück.

Entsorgung und Umweltschutz

Bohrgut: Fachgerechte, beleghafte Entsorgung nach Freigabe durch den AG.Rückbaumaterial: Fachgerechte, beleghafte Entsorgung.Stütz-/Abpumpwasser: Falls erforderlich, Vorhaltung von Stützwasser und eines Tankwagens durch den AN (z.B. wenn keine Versickerungsgenehmigung vorliegt).

Dokumentation und Berichtswesen

Baudokumentation: Schichtenverzeichnis und Bohrprofil gem. DIN 4021/4022/4023, Ausbaukontrollzeichnung, Klarpumpprotokoll, Rückbauprotokoll, Entsorgungsnachweise, Tagesberichte, Bohrmeisterprotokoll mit Ausbauangaben, Bohrmeisterschichtenverzeichnis.Tagesberichte: Tägliche Information des AG über den Fortgang der Arbeiten; unverzügliche Meldung bei Grundwasseranschnitt, relevanten Schichtgrenzen und technischen Durchführbarkeitsproblemen.Abnahme: Abnahmeprotokoll des Arbeitsplatzes gemeinsam mit dem AG.

Wiederherstellung und Abnahme

Die Geländeoberfläche ist nach Abschluss der Arbeiten in ihren Originalzustand zu versetzen.Etwaige durch den AN verursachte Schäden sind zu beheben.

Nicht im Leistungsumfang enthalten

BodenprobenahmeVerkehrsrechtliche Anordnung (nicht erforderlich)Kampfmittelfreigabe und behördliche Anforderungen (untere Wasserbehörde, Munitionsfreiheit) – übernimmt der AGGeophysikalische Ausbaukontrolle – wird vom AG separat beauftragtNutzungs- und Betretungsgenehmigung – sichert der AG

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Fachliche Eignung (Bohr- und Brunnenbau)

Der AN muss die fachliche Eignung zur Durchführung von Bohr- und Installationsarbeiten für Grundwassermessstellen nachweisen.Ausführung gemäß den einschlägigen Regelwerken: DIN, VDI, DGUV, DVGW (insbesondere W 115, W 119, W 121, W 110, W 135), WHG, KrWG, BImSchG, Gefahrstoffverordnung.Fachgerechte Bohrlochdokumentation gem. DIN 4021/4022 und 4023.Ausbau der Grundwassermessstelle gem. DIN 4925-1 und DIN 4924.

Umwelt- und Entsorgungskompetenz

Fähigkeit zur lückenlosen, beleghaften Entsorgung des Bohrguts und des Rückbaumaterials gem. KrWG.Erfahrung im Umgang mit kontaminierten Materialien und wassergefährdenden Stoffen (Lagerung gem. VAwS).

Hinweise zu formalen Eignungsnachweisen

In den vorliegenden Auszügen sind keine konkreten Eignungskriterien (z.B. Mindestumsatz, Mitarbeiterzahl, Referenzprojekte, Nachunternehmerregelungen) benannt.Die vollständigen Eignungsanforderungen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Referenzprojekte

In den vorliegenden Unterlagen sind keine Referenzanforderungen benannt. Es ist davon auszugehen, dass der AG im Rahmen der Eignungsprüfung Nachweise zur Fachkunde im Brunnen-/Bohrstellenbau verlangt (z.B. DVGW-Zertifizierung, vergleichbare Referenzprojekte).

Vergleichbare Referenzen wären z.B. Bohr- und Ausbauarbeiten für Grundwassermessstellen oder Brunnen nach DVGW W 121/W 135. Konkrete Anforderungen siehe Vergabeunterlagen.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 27%4–10 · 45%11+ · 28%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 20 erledigt
Angebotsunterlagen (vom Bieter einzureichen)
Bauseitige Vorbereitung & Genehmigungen
Bauausführung
Entsorgung & Umweltschutz
Dokumentation & Abnahme
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Landesamt für Umwelt
Ort
16278 Angermünde / Schmargendorf, Brandenburg
Kategorie
Fundament- & Bohrarbeiten
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
16278 Angermünde / Schmargendorf
Brandenburg

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