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Rahmenvereinbarung über die Erstellung eines Lastenheftes für BIS-BoKat 3.0 sowie zur Projektunter-stützung in der Entwicklungs- und Einführungsphase ("Projektsteuerung BIS-BoKat 3.0")

Landesamt für Umwelt | Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und WeinbauMainz, Rheinland-PfalzVeröffentlicht:
Angebotsfrist: abgelaufen

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Das Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz (LfU) schreibt eine Rahmenvereinbarung für die Neuentwicklung des IT-Fachverfahrens BIS-BoKat 3.0 aus. Es geht um zwei Bausteine: (1) die Erstellung eines Lastenheftes inklusive Anforderungsspezifikation und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, und (2) die Projektsteuerung/Unterstützung in der anschließenden Entwicklungs- und Einführungsphase. Der Auftragnehmer vertritt den Auftraggeber gegenüber dem Software-Entwickler und steuert das Projekt.

Angebotsabgabe bis 06.08.2026, 10:00 Uhr, ausschließlich elektronisch über den Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz.

Wichtige Hinweise:

Baustein 1 (Lastenheft) wird als Pauschalfestpreis angeboten.Baustein 2 (Projektsteuerung) wird nach Stundensatz abgerechnet, mit einer geschätzten Obergrenze von 1.400 Stunden.Eine namentlich benannte Koordinationsperson mit umfangreicher Projekterfahrung und RE-Zertifizierung (z.B. IREB) ist zwingend zu benennen.Die Ausschreibung richtet sich nicht gezielt an kleine/mittlere Unternehmen.
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Die Angebotsfrist ist abgelaufen.
HEUTE
Termin / FristJUL2026 OKT JAN2027 APR JUL OKT JAN2028 APR JUL
Veröffentlichungca. 9. Juli 2026
Bieterfragen-Frist29. Juli 2026
Angebotsfrist6. Aug. 2026
Angebotsöffnung6. Aug. 2026
Bindefrist6. Aug. – 2. Sep. 2026
Zuschlagca. 13. Sep. 2026
Vertragsbeginnca. 14. Sep. 2026
Rahmenvertrag Laufzeitca. 14. Sep. 2026 – 13. Sep. 2028
Vertragsendeca. 13. Sep. 2028
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Richtwertmethode5 Kriterien
  • Projektdurchführungskonzept100%

    Plausible, gut strukturierte und nachvollziehbare Darstellung des geplanten Vorgehens bei der Durchführung des Projekts. Bewertet wird, wie vollständig, fundiert, präzise und explizit der Bieter die Anforderungen aufgreift. Bepunktung 0-10 je Unterkriterium, Mindesterfüllungsgrad 5 Punkte.

Einfache Richtwertmethode: Z = L/P, wobei L die Summe der Gewichtungspunkte nach der Wertungsmatrix ist und P der Wertungspreis (Pos. 1 Festpreis + Pos. 2 Stundensatz x 1.400, ggf. abzgl. Skonto, zzgl. USt). Der Bieter mit dem höchsten Z-Wert erhält den Zuschlag.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien (Projektdurchführungskonzept mit 5 Unterkriterien), Gewichtungen, Mindesterfüllungsgrade und die Bewertungsformel (einfache Richtwertmethode Z=L/P) sind vollständig dokumentiert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Technischer Rahmen

Die Leistungen beziehen sich auf die Neuentwicklung des web-basierten IT-Fachverfahrens BIS-BoKat 3.0 für den bodenschutzfachlichen und abfallwirtschaftlichen Bereich. Technische Basis: Java EE, ORACLE ab Version 12, moderne Web- und GUI-Frameworks. Methodisch werden UML 2.x, Requirements Engineering, Test Management und Change Management erwartet.

Baustein 1 – Lastenheft und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung (Pauschalfestpreis)

Umfassende Analyse und Beschreibung der bestehenden Anwendung sowie der fachlichen und funktionalen Anforderungen für BIS-BoKat 3.0.

Im Detail zu liefern:

Anforderungsanalyse und -management gemäß Requirements EngineeringAnforderungsspezifikationen, Fachkonzepte und Lastenheft für die Neuentwicklung als Grundlage der späteren SoftwareausschreibungWirtschaftlichkeitsbetrachtung (WiBe) für BIS-BoKat 3.0Betrachtung von Sicherheits- und DatenschutzanforderungenUML-2.x-Modellierung (Anwendungsfälle, Objekte, Abläufe, Zustände)Aufbereitung und Durchführung von Anwendungstests

Abrechnung: Pauschalfestpreis (Pos. 1 im Preisblatt).

Baustein 2 – Projektsteuerung und Entwicklungsunterstützung (Stundensatz)

Steuerung und Begleitung des Entwicklungs- und Einführungsprojekts in einer Vertretungsrolle des Auftraggebers gegenüber dem Software-Entwickler.

Im Detail zu leisten:

Projektierung und Steuerung des IT-Entwicklungsprojekts (auf AG-Seite)Change Management / Steuerung von ÄnderungsanforderungenTest Management für die web-basierte AnwendungUnterstützung bei der Datenbank-Migration (ORACLE)Koordination zwischen Fachseite, IT und Entwickler

Abrechnung: Stundensatz (Pos. 2 im Preisblatt). Geschätzte Obergrenze 1.400 Stunden über die gesamte Vertragslaufzeit – die Obergrenze ist verbindlich, begründet jedoch keinen Anspruch auf Abnahme.

Zusatzhinweise:

Vertrag steht unter Haushaltsmittelvorbehalt, keine Mindestabnahmemenge.Bei Bedarf Remote-Zugriff auf LfU-Systeme über gesicherte VPN-Verbindung (eigene Vereinbarung als Vertragsanlage).Verarbeitung personenbezogener Daten gemäß DSGVO Art. 28 (eigene Vereinbarung als Vertragsanlage).

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Verfahren und Ausschlussgründe

Offenes Verfahren gemäß § 119 Abs. 3 GWB; Eignungsprüfung nach § 56 VgV.

Es dürfen keine zwingenden oder fakultativen Ausschlussgründe vorliegen (u.a. Verurteilungen wegen Korruption/Betrug, Steuer- und Sozialabgabenrückstände, Insolvenz, schwere Verfehlung, wettbewerbsbeschränkende Absprachen, Interessenkonflikte, wesentliche Mängel bei früheren Aufträgen). Nachweis über Formular 303 (Eigenerklärung Ausschlussgründe).

Weitere Pflicht-Eigenerklärungen: 5. Sanktionspaket / Russland-Sanktionen (Formular 312) – keine russischen Bezüge bei Bieter und relevanten Unterauftragnehmern/Lieferanten (> 10 % Auftragswert).

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung (oder Bereitschaft zum Abschluss im Auftragsfall) mit mindestens:

1.500.000 € für Personen- und Sachschäden je Schadensfall100.000 € für Vermögensschäden je Schadensfall

Die Bescheinigung der Versicherung ist spätestens zum Vertragsbeginn vorzulegen. Bei Bietergemeinschaften muss der Versicherungsschutz auf die ARGE lauten oder alle Mitglieder mit Außenhaftung einschließen.

Nachweis über Formular 310 (Eigenerklärung) und Formular 304 (Eigenerklärung Eignung).

Tariftreue und Mindestentgelt

Verbindliche Tariftreue und Mindestlohn nach rheinland-pfälzischem Landestariftreuegesetz (LTTG):

Tariftreue nach § 4 Abs. 1 LTTG (Formular 305b)Mindestentgelt nach § 4 Abs. 2 LTTG (Formular 305a) – ab 01.01.2026 = 13,90 €/Std., ab 01.01.2027 = 14,60 €/Std.Verpflichtungen müssen auch für Nachunternehmer und Verleiher sichergestellt werden.

Fehlende Erklärung = Ausschluss vom Verfahren.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit – Koordinationsperson

Die für die Koordination vorgesehene Person muss namentlich benannt werden und folgende Mindesterfahrung in Kundenprojekten seit 01.01.2016 nachweisen:

| Kompetenzbereich | Mindestdauer |

|---|---|

| Anforderungsanalyse / Requirements Engineering | 5 Jahre |

| Erstellung von Anforderungsspezifikationen, Fachkonzepten und Lastenheften für web-basierte IT-Fachverfahren (Java EE) | 5 Jahre |

| UML 2.x Modellierung (Anwendungsfälle, Objekte, Abläufe, Zustände) | 5 Jahre |

| Projektierung und Steuerung von IT-Entwicklungsprojekten (Individualsoftware, Auftraggeberseite) | 5 Jahre |

| Change Management in IT-Projekten | 5 Jahre |

| Test Management für web-basierte IT-Anwendungen | 5 Jahre |

| ORACLE ab Version 12 (Datenmodellierung, SQL) | 3 Jahre |

Zusätzlich: Gültige RE-Zertifizierung (z.B. IREB – International Requirements Engineering Board).

Nachweis über Mitarbeiterprofil (Formular 313), RE-Zertifikat (Scan) und Referenznachweis (Formular 311).

Eignung weiterer eingesetzter Personen

Für über die Koordination hinaus eingesetzte Personen gelten die Qualifikationsanforderungen gemäß Ziffer 3.2.7 der Leistungsbeschreibung (in den vorliegenden Auszügen nicht im Detail aufgeführt).

Referenzprojekte
je 1 Nachweis pro Kompetenzbereich (insgesamt 7 Themenbereiche) ReferenzenZeitraum: Erfahrung muss seit 01.01.2016 und mindestens für die angegebene Mindestzeit in Kundenprojekten nachgewiesen werden

Referenznachweis (Formular 311) – keine klassischen Referenzprojekte gefordert, sondern Projekterfahrung der benannten Koordinationsperson

Mitarbeiterprofil (Formular 313); Erfahrung in: Anforderungsanalyse/Requirements Engineering, Erstellung von Lastenheften für web-basierte Java-EE-Fachverfahren, UML 2.x, Projektierung/Steuerung von IT-Entwicklungsprojekten, Change Management, Test Management (je 5 Jahre), ORACLE ab v12 (3 Jahre)

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
11+Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 15 Angebote
Hohe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 24%4–10 · 26%11+ · 50%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 21 erledigt
Pflichtformulare und Eigenerklärungen
Preisangaben
Personenbezogene Nachweise (Koordination)
Fachliches Konzept
Formales zur Einreichung
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Landesamt für Umwelt | Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Anschrift
55116 Mainz
Ort
55116 Mainz
Kategorie
SAP-Beratung
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.lfu.rlp.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
55116 Mainz
Rheinland-Pfalz

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