Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenKurzbeschreibung
Das Forschungszentrum Jülich GmbH beschafft im offenen Verfahren Server (Compute-Nodes) und Netzwerkinfrastruktur zur Erweiterung des bestehenden Hochleistungsrechners ICE-2. Die neue Infrastruktur soll vor allem für CPU-intensive Langzeitberechnungen, hochparallele Workloads mit zehntausenden unabhängigen Rechenjobs, KI-Training/Deep Learning sowie interaktive Modellentwicklung genutzt werden.
Der Auftrag ist als eine einzige Lieferleistung (keine Los-Aufteilung) ausgeschrieben. Geschätzter Auftragswert: ca. 3,85 Mio. € (netto).
Wichtigste Rahmenbedingungen:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Rechen- und Durchsatzleistung anhand SPECrate 2017 (Summe der SPEC_rate 2017_int_base aller Compute Nodes)100%
Gesamtsumme der SPEC_rate 2017_int_base aller Compute Nodes. Es werden nur Systeme mit 2 Chips berücksichtigt, die eine Single-Core Basistakt ≥ 3,9 GHz aufweisen und insgesamt 16 oder 32 Kerne haben. Die durchschnittliche SPEC_rate 2017_int_base pro CPU-Typ wird mit der Anzahl der Knoten multipliziert. Je 250 SPEC_rate 2017_int_base ergibt einen Bewertungspunkt; Normierung auf Maximalpunktzahl von 100 erfolgt über Formel: (Erzielte Punkte / 150) * 100.
Maximalpunktzahl = (Erzielte Punkte / 150) * 100, wobei je 250 SPEC_rate 2017_int_base ein Punkt ergibt
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenZweck und Einsatzszenarien
Die Compute-Nodes erweitern den bestehenden HPC-Cluster ICE-2 und sollen folgende Workloads effizient bedienen:
Vorrangiges Zuschlagskriterium (100 %) ist die Summe der SPECrate_2017_int_base aller angebotenen Compute-Nodes. Eine höhere Rechenleistung gemäß SPECrate-2017-Benchmark führt direkt zu einer besseren Bewertung.
Lieferumfang und Komponenten
Der Lieferumfang umfasst die Compute-Nodes (Serversysteme) sowie die zugehörige Netzwerkinfrastruktur (z. B. Cluster-Switches, Verkabelung, ggf. Management-Komponenten). Die Komponenten müssen in den bestehenden Cluster ICE-2 integrierbar sein. Details zu Stückzahlen, Konfiguration und Spezifikationen ergeben sich aus dem Leistungsverzeichnis (LV) in der Leistungsbeschreibung (dem Bieter beigefügt, nicht im vorliegenden Auszug enthalten).
Lieferung, Anlieferung und Übergabe
Technische Anforderungen (allgemein)
Die Compute-Nodes müssen für die oben genannten HPC-/KI-Workloads geeignet sein. Der Nachweis der Leistungsfähigkeit erfolgt über den standardisierten Benchmark SPECrate 2017_int_base (Standard Performance Evaluation Corporation). Bieter müssen den SPECrate-Wert je angebotenem Node ausweisen, damit die Gesamt-Summe als Wertungsgrundlage ermittelt werden kann.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZwingende Ausschlusskriterien (A)
Beide Punkte sind harte Ausschlusskriterien. Wer eines davon nicht erfüllt, wird vom Verfahren ausgeschlossen.
Persönliche Zuverlässigkeit und gesetzliche Anforderungen (124_LD)
Über die Eigenerklärung zur Eignung (Formular 124_LD) muss der Bieter schriftlich erklären, dass:
Eine wissentlich falsche Eigenerklärung führt zum Ausschluss vom Vergabeverfahren.
Registrierungen und Selbstauskünfte
Für Kleinst-/Klein-/Mittlere Unternehmen ist die Ausschreibung laut Bekanntmachung nicht besonders geeignet – sie richtet sich eher an größere Anbieter.
Zuschlagskriterium (Bewertung)
Es gibt keine weitere gewichtete Komponente – Preis ist nicht Teil der Bewertung; die Beschaffung erfolgt über das Angebotsschreiben mit eingetragenen Preisen, gewertet wird aber ausschließlich die Rechenleistung.
Lieferung/Installation von Compute-Nodes (vergleichbare HPC-Server)
Ausschlusskriterium – ohne Nachweis erfolgt Ausschluss vom Verfahren.