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DFI Anzeigetechnik 7. Ausbaustufe Typ 7

STOAG Stadtwerke Oberhausen GmbH | Vergabekammer WestfalenOberhausen, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 2 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Stadt X schreibt die Lieferung und Einführung eines Computer-Aided Facility Management (CAFM)-Systems für die Liegenschaftsverwaltung als europaweite Ausschreibung aus.

Es handelt sich um eine zweistufige Verhandlungsvergabe: Zunächst reichen alle Interessenten einen Teilnahmeantrag mit Eignungsnachweisen ein. Daraus wählt die Stadt eine begrenzte Zahl an Bewerbern aus, die anschließend zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt.

Im Auftrag enthalten sind: Beratung und Konzept, Lizenzen, Einführung, Datenübernahme aus Altsystemen, Schulungen sowie laufender Support und Wartung über mehrere Jahre.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 2 Tage bis zur Angebotsfrist — 28. Juli 2026
HEUTE
Termin / FristJUL2025 SEP NOV JAN2026 MÄR MAI JUL
Veröffentlichung8. Juli 2025
Bieterfragen-Frist15. Juli 2025
Teilnahmefrist29. Juli 2025
Angebotsöffnung30. Juli 2025
Bindefrist30. Juli – 31. Okt. 2025
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Allgemeiner Leistungsgegenstand

Gegenstand des Auftrags ist die Lieferung, Einführung und der Betrieb eines CAFM-Systems (Computer-Aided Facility Management) für die Liegenschaftsverwaltung der Stadt X mit dem Ziel, Gebäude, Flächen, Betriebs- und Instandhaltungsprozesse zentral digital zu verwalten.

Der Auftrag umfasst eine Beratungs- und Konzeptphase, in der die bestehenden Prozesse und Daten analysiert und ein Zielbild erarbeitet werden, sowie die Implementierungsphase mit Installation, Parametrisierung, Datenmigration und Schnittstellenanbindung.

Das System soll in der laufenden Verwaltung eingesetzt werden und perspektivisch weitere Gebäudeportfolio-Daten enthalten.

Schnittstellen sind sowohl zu internen IT-Systemen als auch zu externen Diensten vorzusehen.

Funktionale Anforderungen (übergeordnet)

Das CAFM-System muss zentrale Funktionen der Liegenschafts- und Gebäudeverwaltung abdecken. Dazu zählen insbesondere:

FlächenmanagementLiegenschafts- und VertragsmanagementInstandhaltungs- und WartungsmanagementSchlüssel- und ZutrittsverwaltungReinigungsmanagementEnergiemanagementVermietung und NutzerverwaltungMobile Anwendungen

Für das Flächenmanagement müssen u. a. Flächenstrukturen (Liegenschaft, Gebäude, Geschoss, Raum), Belegungspläne, Mehrfachbelegungen und Verknüpfungen zu Kosten, Verträgen und Reinigung abgebildet werden können. Mobile Datenerfassung mit Synchronisation muss möglich sein.

Für das Instandhaltungs-/Wartungsmanagement sind Wartungs-, Prüf- und Inspektionspläne, automatische Terminierung, Zustandsbewertungen, Schadens-/Mängelaufnahme, Arbeitsaufträge, Protokolle und ein Lifecycle-Management für technische Anlagen erforderlich.

Das Schlüssel-/Zutrittsmanagement muss Schließanlagen hierarchisch abbilden, mit Schlüssel-/Schließplantabellen arbeiten und eine mobile/transparente Ausgabe sowie Funktionsschlüssel unterstützen.

Beratung und Konzept

In einer vorgeschalteten Phase erstellt der Auftragnehmer ein Detailkonzept. Dazu gehören:

Analyse der vorhandenen Daten (Standorte, Datenformate, Medienbrüche)Erarbeitung von Strukturen für Standorte und GebäudeSchnittstellen- und Datenmodellkonzept mit Bezug zur kommunalen DatenstrukturVerfeinerung der funktionalen Anforderungen und technischen SpezifikationenAbstimmung mit der städtischen IT-AbteilungErstellung eines Maßnahmenkatalogs (Phasenplan) für die EinführungGrobkonzept für den Echtbetrieb und ein Notfallkonzept

Die Ergebnisse werden in einem Detailkonzept und einer Spezifikation zusammengefasst.

Schnittstellen und externe Anbindungen

Vom Auftragnehmer sind alle internen und externen Schnittstellen zu liefern bzw. zu implementieren. Dazu gehören insbesondere:

Schnittstelle zum Buchhaltungs-/Finanzsystem SAP S/4HANA (mit zugehöriger Berechtigungs- und Rollenstruktur)Schnittstelle zum CAD-System (z. B. AutoCAD, Revit)Anbindung an GEABSchnittstelle zu Energie- und VerbrauchsdatenGeografische Schnittstelle (z. B. WebOffice, Routing)Outlook-AnbindungOptional: Schnittstelle zum Bautagebuch

Schulung

Der Auftragnehmer muss ein Schulungskonzept vorlegen und Schulungen durchführen. Geplant sind u. a.:

Eine Administratoren-Grundschulung (ca. 5 Tage)Mindestens 5 Administratoren-Schulungen (ca. 2 Tage je Modul) für die Module Flächen-, Wartungs-, Vertrags-, Schlüssel-/Zutritts- und ReinigungsmanagementSchlussschulung vor ProduktivsetzungEine Funktionsschulung pro Modul (ca. 2 Tage)Begleitung über die ersten Betriebswochen ("am Lotsen")

Schulungsunterlagen in deutscher Sprache sind im Lieferumfang enthalten.

Datenübernahme und Migration

Die Stadt X erwartet die Übernahme der Altdatenbestände aus den bisherigen Lösungen in das neue CAFM-System. Dies umfasst u. a. die Migration von:

StammdatenLiegenschafts- und GebäudedatenAdressdatenVerträgenMietobjektenSchließsystemenWartungs- und InstandhaltungsdatenReinigungsdatenAufmaßen / FlächendatenEnergie- und Verbrauchsdaten

Die Migration muss mit einer automatisierten Übernahme erfolgen; manuelle Nacharbeiten sind zu minimieren. Vor der Echtübernahme wird eine Testübernahme durchgeführt; danach eine abschließende Vollübernahme mit Datenabgleich.

Lizenzmodell

Gefordert ist ein mandantenfähiges System mit Zugriff für mind. 15 parallele User (in den ersten 3 Jahren). Lizenzen müssen übertragbar sein und dürfen nicht an einzelne Personen gebunden werden.

Falls vom Anbieter vorgesehen, sind Erweiterungen um weitere Module gegen Anrechnung auf Wartungs-/Pflegegebühren auszubieten.

Inbetriebnahme, Test und Abnahme

Die Stadt X führt vor der Produktivsetzung einen Probebetrieb (Testbetrieb) durch. Der Auftragnehmer muss die Inbetriebnahme begleiten und Anwender unterstützen. Vor der Echtübernahme findet eine Testmigration statt, anschließend die Vollübernahme mit Datenabgleich.

Die Abnahme richtet sich nach dem Phasenplan im Detailkonzept.

Support, Wartung und Pflege

Für die Dauer von 8 Jahren sind Support und Wartung zu erbringen. Der Auftragnehmer muss u. a. einen Single Point of Contact, einen Second-Level-Support und ein Ticketsystem anbieten. Die Reaktionszeiten betragen max. 1 Stunde (telefonisch) und max. 4 Stunden für die Problemlösung, bei laufenden Updates max. 24 Stunden.

Es sind mindestens 3 Updates/Upgrades pro Jahr vorzusehen, inklusive Anpassungen an die deutsche Rechtsprechung (z. B. kWh-Berechnung, Heizkostenverordnung).

Es sind mindestens 4 Wartungstermine vor Ort pro Jahr durchzuführen (davon mindestens einer jährliche Vor-Ort-Wartung).

Dokumentation

Im Lieferumfang ist eine vollständige System- und Anwenderdokumentation in deutscher Sprache enthalten (gedruckt und als PDF).

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Allgemeine Hinweise zur Eignung

Für die Teilnahme am Verfahren gelten die üblichen Eignungsanforderungen einer EU-weiten zweistufigen Verhandlungsvergabe: Es müssen sowohl die persönliche Lage (keine Ausschlussgründe), die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit als auch die technische und berufliche Leistungsfähigkeit nachgewiesen werden.

Vorzulegen sind die geforderten Eigenerklärungen, Nachweise und Referenzen über die Vergabeplattform.

Persönliche Lage (Ausschlussgründe)

Bewerber dürfen nicht ausgeschlossen sein aufgrund:

Insolvenz oder LiquidationSchwerer Verfehlungen im Rahmen der beruflichen TätigkeitNichtzahlung von Steuern oder SozialabgabenFehlender Eintragung in das BerufsregisterUnzulässiger Beeinflussung des Vergabeverfahrens

Zum Nachweis sind Eigenerklärungen bzw. Nachweise einzureichen; die Stadt behält sich vor, weitere Nachweise (z. B. Unbedenklichkeitsbescheinigungen) anzufordern.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Vorzulegen sind:

Eigenerklärung zum Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen GeschäftsjahreNachweis einer BerufshaftpflichtversicherungAllgemeine Angaben zum Unternehmen (Firmenstruktur, Konzernzugehörigkeit etc.)

Sofern sich der Bewerber auf die Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen beruft, sind die einschlägigen Nachweise und Verpflichtungserklärungen beizubringen.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Gefordert sind u. a.:

Angaben zu Mitarbeitenden mit CAFM-Erfahrung (Anzahl, Qualifikation, Verfügbarkeit)Nachweis der Erfahrung in der öffentlichen Verwaltung und mit Lieferung, Einführung, Migration und SupportDetaillierte Referenzen vergleichbarer Projekte (siehe unten)Erklärung zur Eintragung in das BerufsregisterErklärung zur Zusammenarbeit mit Beratern, falls zutreffend

Wenn Nachunternehmer eingesetzt werden sollen, sind diese zu benennen und entsprechende Eigenerklärungen einzureichen.

Referenzanforderungen

Vorzulegen sind mindestens 3 vergleichbare Referenzen aus den letzten 5 Jahren über die Lieferung und Einführung eines CAFM-Systems mit vergleichbarem Funktionsumfang (Lieferung, Inbetriebnahme, Datenmigration, Integration in heterogene Bestandssysteme, Schulung, Support/Wartung).

Jede Referenz muss einen Mindestauftragswert von 150.000 € netto aufweisen. Mindestens eine Referenz muss aus dem öffentlichen Sektor stammen.

Zusätzlich werden 2 Referenzen zur Datenmigration aus Altsystemen gefordert.

Pro Referenz sind Ansprechpartner, Auftragswert, Leistungszeitraum und eine kurze Leistungsbeschreibung anzugeben.

Sprache und Form

Das gesamte Angebot ist in deutscher Sprache einzureichen. Elektronische Einreichung erfolgt über die Vergabeplattform; eine Registrierung ist erforderlich.

Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: Innerhalb der letzten 5 JahreVolumen: Mind. 150.000 € netto je Referenz

Vergleichbare Referenzen aus den letzten 5 Jahren über Lieferung, Einführung und Betrieb eines CAFM-Systems mit vergleichbarem Funktionsumfang (Lieferung, Inbetriebnahme, Datenmigration, Integration in heterogene Bestandssysteme, Schulung, Support/Wartung)

Mind. 1 Referenz aus dem öffentlichen Sektor; Nachweis über Ansprechpartner, Auftragswert, Leistungszeitraum und kurze Leistungsbeschreibung

2 ReferenzenZeitraum: Innerhalb der letzten 5 JahreVolumen:

Referenzprojekt Datenmigration aus Altsystemen

Nachweis über Volumen und Komplexität der migrierten Daten sowie eingesetzte Werkzeuge

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 54%4–10 · 28%11+ · 18%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 21 erledigt
Teilnahmeantrag – Formales
Eignungsnachweise (Unternehmen)
Referenzen
Technische Eignung
Einzureichende Formblätter
Zwangsausschlüsse
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Auf einen Blick

Auftraggeber
STOAG Stadtwerke Oberhausen GmbH | Vergabekammer Westfalen
Anschrift
46149 Oberhausen
Ort
46149 Oberhausen
Kategorie
Softwarelizenzen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.stoag.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
46149 Oberhausen
Nordrhein-Westfalen

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