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2026-0290 Herrichtung eines Baufelds zur Erstellung eines Stadtparks einschl. der erforderlichen Bodenabfuhr

Wirtschaftsbetriebe Duisburg - AöR im Namen und für Rechnung der Stadt Duisburg, Amt 6147228 Duisburg-Rheinhausen, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: abgelaufen

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg beauftragen im Namen der Stadt Duisburg Bauarbeiten auf dem Gelände des früheren WR II an der Ottostraße in Duisburg-Rheinhausen. Auf einer Fläche von rund 12.500 m² wird ein Baufeld hergerichtet, auf dem später der Stadtpark Hochheide entstehen soll.

Was konkret zu tun ist:

Boden abfahren: Auf dem Grundstück liegen fünf Haufwerke mit überschüssigem Bodenmaterial (Volumen zwischen ca. 320 m³ und 2.000 m³ pro Haufwerk). Diese Haufwerke sind aufzunehmen, zu verladen und fachgerecht abzutransportieren. Dabei ist die bereits durchgeführte Deklarationsanalytik zu beachten – die Böden sind unterschiedlich belastet (Zuordnungsklassen BM-F1 bis BM-F3 nach EBV).Grobplanum herstellen: Die Fläche von ca. 12.500 m² ist als Grobplanum an die umliegenden Bestandshöhen anzupassen, damit sie als Baugelände für die spätere Parkgestaltung nutzbar ist.

Wichtige Rahmenbedingungen:

Bauzeit: rund 6 Wochen, voraussichtlich August bis September 2026Vergabe nach VOB/B und VOB/C, Zuschlag auf den niedrigsten PreisAngebote sind ausschließlich elektronisch über das Vergabeportal Metropole Ruhr einzureichenEs gibt keine Aufteilung in Lose – es handelt sich um einen einzigen Auftrag
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Die Angebotsfrist ist abgelaufen.
HEUTE
Termin / FristJUL2026AUGSEP
Bieterfragen-Frist2. Juli 2026
Angebotsfrist9. Juli 2026
Angebotsöffnung9. Juli 2026
Ausführungsbeginnca. 1. Aug. 2026
Vertragslaufzeitca. 1. Aug. – 12. Sep. 2026
Bindefrist4. Sep. 2026
Fertigstellungca. 15. Sep. 2026
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Maßgeblich ist in der Zuschlagserteilung ausschließlich der Angebotspreis. Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.

KI-Hinweis: Zuschlagskriterium ist ausschließlich der Preis (100%). Die Regelung zu Werkstätten für Behinderte ist eine gesetzliche Bonusregelung, kein eigenständiges Zuschlagskriterium. Vollständige Informationen liegen vor.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Bodenabfuhr von fünf Haufwerken

Auf dem Baufeld liegen fünf Haufwerke mit überschüssigem Bodenmaterial mit Volumina zwischen ca. 320 m³ und 2.000 m³ je Haufwerk. Diese Haufwerke sind aufzunehmen, zu verladen und unter Beachtung der abfallrechtlichen Deklarationsanalytik (Zuordnungsklassen BM-F1 bis BM-F3 nach EBV, teilweise mit Nachanalytik-Bedarf) abzufahren.

Das auftragnehmende Unternehmen wird dabei selbst Abfallerzeuger und -besitzer und übernimmt alle Pflichten nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) sowie der Nachweisverordnung. Die Böden sind sortenrein getrennt zu halten und an berechtigte Verwertungs- bzw. Beseitigungsanlagen anzudienen. Bei gefährlichen Abfällen ist die Andienungspflicht zu beachten. Die Kosten der Verwertung sind in die Einheitspreise einzurechnen, die Kosten der Beseitigung sind gesondert zu benennen.

Während der Auftragsdauer sind die nach KrWG und NachwV erforderlichen Erklärungen, Bestätigungen und Belege vorzulegen. Bei einer abweichenden Verwertungs- oder Beseitigungslösung sind Berechtigungsnachweise der Anlage, Annahmebestätigungen und ggf. behördliche Bestätigungen mit dem Angebot vorzulegen.

Herstellung des Grobplanums

Nach der Bodenabfuhr ist auf einer Fläche von ca. 12.500 m² ein Grobplanum herzustellen. Das Planum ist an die umliegenden Bestandshöhen anzupassen, sodass das Gelände als Baugelände für die spätere Errichtung des Stadtparks Hochheide genutzt werden kann. Konstruktive Ausführungsfristen ergeben sich aus dem mit dem Angebot einzureichenden Bauzeitenplan.

Abfallmanagement und Nachweispflichten

Vermeidung, Verwertung und Beseitigung der anfallenden Bau- und Abbruchabfälle sowie Baustellenabfälle sind Pflicht. Die Abfälle sind getrennt und sortenrein zu erfassen, sachgerecht zu entsorgen und nach KrWG sowie NachwV nachzuweisen. Erforderliche Erklärungen, Bestätigungen und Belege sind während der Auftragsdauer auf Verlangen vorzulegen. Die in den Einheitspreisen kalkulierten Entsorgungskosten müssen nachvollziehbar sein.

Personal und Bauleitung

Für die Baumaßnahme ist eine/ein Bauleiter/in mit Stellvertreter/in zu benennen (Formblatt F4). Bei Anforderung der Vergabestelle sind Lebensläufe einzureichen. Das eingesetzte Unternehmen muss zudem über jahresdurchschnittlich ausreichend beschäftigte Arbeitskräfte verfügen (gegliedert nach Lohngruppen, Leitungspersonal separat) – nachzuweisen über Formblatt F2.

Bauzeit und Ausführungsfristen

Voraussichtlicher Baubeginn ist Anfang August 2026, spätestens 12 Werktage nach Aufforderung durch die Auftraggeberin. Die Bauzeit beträgt insgesamt 6 Wochen ab Ausführungsbeginn. Einzelne Ausführungsfristen (z. B. Zwischentermine) ergeben sich aus dem Bauzeitenplan, der mit dem Angebot einzureichen und monatlich fortzuschreiben ist.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Wirtschaftliche und finanzielle Eignung

Nachgewiesen wird die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit über den Vordruck VHB 124:

Jährlicher spezifischer Umsatz mit vergleichbaren Leistungen (Herrichtung Baufeld, Erdbau, Bodenabfuhr), bezogen auf die letzten 3 GeschäftsjahreJährlicher allgemeiner Gesamtumsatz der letzten 3 GeschäftsjahreBetriebshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckung 3.000.000 EUR für Personen- und Sachschäden sowie 2.000.000 EUR für Vermögensschäden (Formblatt F1). Auf Verlangen ist die Versicherungspolice oder eine schriftliche Zusicherung vorzulegen.

Technische und berufliche Eignung

Referenzen: Eigenerklärung zu vergleichbaren Leistungen in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren mit Angabe von Auftragssumme, Auftraggeberin und Leistungszeit (VHB 124). Kommt das Angebot in die engere Wahl, sind Referenznachweise vorzulegen.

Personal: Erklärung über die Verfügbarkeit der erforderlichen Arbeitskräfte (VHB 124). Auf Verlangen: jahresdurchschnittlich Beschäftigte nach Lohngruppen sowie gesondertes Leitungspersonal (Formblatt F2).

Technische Leitung: Benennung einer Bauleiterin / eines Bauleiters mit Stellvertretung (Formblatt F4). Auf Verlangen sind Lebensläufe einzureichen.

Zertifizierung Entsorgungsfachbetrieb: Nachweis des Zertifikats Entsorgungsfachbetrieb (EfB) gemäß § 56 Abs. 2 KrWG. Dies ist erforderlich, weil das auftragnehmende Unternehmen Abfallerzeuger und -besitzer wird und die fachgerechte Verwertung bzw. Beseitigung der belasteten Böden sicherstellen muss.

Persönliche Lage und Zuverlässigkeit

Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausführung: Eigenerklärung VHB 124; auf Verlangen Nachweis der Eintragung in Berufs- oder Handelsregister bzw. Handwerksrolle.Berufsgenossenschaft: Mitgliedschaft und keine Beitragsrückstände (VHB 124); bei engerer Wahl Bescheinigung der Berufsgenossenschaft.Steuern, Abgaben, Sozialversicherung: Eigenerklärung zur ordnungsgemäßen Zahlung (VHB 124); auf Verlangen Unbedenklichkeitsbescheinigungen des Finanzamts, der Sozialkasse und des Sozialversicherungsträgers.Keine Ausschlussgründe: Eigenerklärung, dass keine die Zuverlässigkeit betreffenden Ausschlussgründe vorliegen (VHB 124).

Sicherheitsrechtliche Anforderungen

Sicherheitsauskunft und Verpflichtungserklärung (VHB 125) sind mit dem Angebot einzureichen. Bei Einsatz von Nachunternehmern ist auf Verlangen VHB 126 vorzulegen.

Möglichkeit der Präqualifikation

Präqualifizierte Unternehmen können ihre Eignung über das Präqualifikationsverzeichnis (z. B. PQ-Bau) nachweisen, ggf. ergänzt um auftragsspezifische Angaben. Nicht präqualifizierte Unternehmen reichen Eigenerklärungen (VHB 124) oder die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) ein. Bei Eignungsleihe sind VHB 233, VHB 235 und ggf. VHB 236 sowie ggf. eine gemeinsame Haftungserklärung erforderlich.

Referenzprojekte
Mindestens eine vergleichbare Referenz; konkrete Mindestanzahl nicht angegeben ReferenzenZeitraum: Letzte fünf abgeschlossene GeschäftsjahreVolumen: Nicht beziffert; Angabe der Auftragssumme je Referenz erforderlich

Eigenerklärung zu vergleichbaren Leistungen (Herrichtung Baufeld, Erdbau, Bodenabfuhr)

Vergleichbar mit der ausgeschriebenen Leistung (Baufeldherrichtung, Erdbau, Bodenabfuhr). Nachweis: VHB 124 (Eigenerklärung). Bei enger Wahl: Referenznachweise (VHB 124) mit Auftraggeber, Auftragssumme und Leistungszeit vorlegen.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 27%4–10 · 45%11+ · 28%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 32 erledigt
Angebotsschreiben und Preise
Eignungsnachweise (wirtschaftlich und fachlich)
Nachunternehmer und Bietergemeinschaften
Vertragliche Anlagen und Besondere Bedingungen
Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle nachzureichen
Formale Pflichten
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Wirtschaftsbetriebe Duisburg - AöR im Namen und für Rechnung der Stadt Duisburg, Amt 61
Ort
47228 Duisburg-Rheinhausen, Nordrhein-Westfalen
Kategorie
Tiefbau
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
47228 Duisburg-Rheinhausen
Nordrhein-Westfalen

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