Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum es geht: Das Bezirksamt Lichtenberg von Berlin vergibt im offenen Verfahren (VOB/A) Sanitär- und Lüftungsinstallationsarbeiten für den barrierefreien Anbau von zwei Aufzugsanlagen am Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium, Franz-Jacob-Straße 8, 10369 Berlin.
Was zu tun ist: Es sollen in beiden Schulgebäuden (baugleich, zeitgleich) Pflegebäder mit Waschtisch, WC und Dusche sowie zusätzliche Waschtische in zwei Geschossen installiert werden – inklusive Trinkwasser- und Abwasseranschluss an bestehende Leitungen sowie dezentrale Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung.
Wichtige Bedingungen: Die Arbeiten erfolgen im laufenden Schulbetrieb (Bauzeit ca. September 2026 bis Februar 2027). Bieter müssen u. a. 3 vergleichbare Referenzen aus den letzten 5 Jahren vorlegen.
Einreichung: Angebote werden elektronisch über die Berliner Vergabeplattform eingereicht, Frist: 14.07.2026, 09:00 Uhr.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Angebotspreis als alleiniges Zuschlagskriterium
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAllgemeine Ausführungsbedingungen
Die Arbeiten erfolgen im laufenden Schulbetrieb an einem Schulstandort mit zwei Gebäuden (Bautyp SK 68 Berlin, Baujahr ca. 1975/76). Lärmintensive Tätigkeiten sind daher grundsätzlich in den Schulferien auszuführen und den Betroffenen mindestens 5 Werktage im Voraus anzukündigen.
Die beiden Gebäudeteile werden baugleich und zeitgleich ausgeführt.
Die Anbindung erfolgt an vorhandene Systeme (Heizung, Trinkwasser, Abwasser) sowie an die bestehenden Elektroanschlüsse. Eine enge Abstimmung mit dem Elektro-Gewerk ist erforderlich (u. a. für Durchlauferhitzer und Lüftungssteuerungen).
Baustrom und Bauwasser werden vom Auftraggeber kostenfrei bereitgestellt.
Sanitärinstallation (KG 410)
Frischwasserversorgung:
Sanitäre Einrichtungsgegenstände (barrierefrei):
Abwasserinstallation:
Warmwasserbereitung: Dezentrale Durchlauferhitzer an den Pflegebädern.
Druckproben, Spülung und Trinkwasserbeprobung sind durchzuführen; eine Inbetriebnahme mit Übergabe von Revisionsunterlagen und Beschriftung schließt die Leistung ab.
Lüftung (KG 430)
Details (z. B. Kernbohrungen Ø 120 mm mit 2° Gefälle, PVC-Rohr Ø 100 mm mit Kondensatableitung, Mineralwolldämmung 16–24 cm, Fassadenabschluss mit Trespa Meteon-Platte) ergeben sich aus den Ausführungsplänen.
Besondere Leistungen (KG 480)
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenGrundlegende Eignung
Präqualifikation (PQ) oder Eintragung im ULV (Unternehmer- und Lieferantenverzeichnis für Bauleistungen) gilt als vorläufiger Eignungsnachweis. Bei Verweis darauf erfolgt keine zusätzliche Eignungsprüfung, außer im Fall von Zweifeln.
Für nicht präqualifizierte Unternehmen: Die ausgefüllte 'Eigenerklärung zur Eignung' (Formblatt V 124.H F für Hochbau bzw. V 124.V-I F für Ingenieurbau) ist dem Angebot beizufügen.
Bieter müssen nachweisen, dass sie keinem Ausschlussgrund nach § 6e EU VOB/A unterliegen und nicht im Wettbewerbsregister eingetragen sind.
Fachliche Eignung
Wirtschaftliche und rechtliche Eignung
Vergleichbare Sanitär- und/oder Lüftungsinstallationsarbeiten im Hochbau, vorzugsweise mit barrierefreiem Ausbau (Pflegebäder, barrierefreie WCs/Duschen)
Art und Umfang der Leistung müssen vergleichbar sein; je Referenz Angabe von Ansprechpartner, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblichem Leistungsumfang (mit Mengen), Anzahl eingesetzter Arbeitnehmer, technische/gerätespezifische Besonderheiten, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal) und vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer) sowie Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung