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B 101 Ersatzneubau über die Bahnstrecke Dresden-Elsterwerda - Schutzeinrichtungen

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale | 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen | Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Großenhain, SachsenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 2 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Im Zuge des Ersatzneubaus der Brücke BW 57 an der Bundesstraße 101 über die Bahnlinie Dresden–Elsterwerda bei Großenhain (Sachsen) werden Schutzeinrichtungen (Fahrzeug-Rückhaltesysteme) geliefert und montiert.

Dazu gehören rund 155 m Stahl-Schutzplanken auf der Brücke (Aufhaltestufe H2), weitere Streckenabschnitte mit Schutzplanken der Stufen H1 und N2, Übergangskonstruktionen, Leitpfosten sowie die Erdung der Anlagen an die Bahnerdung. Außerdem ist eine Werkstattplanung zu erstellen.

Verfahren: Offenes Verfahren nach VOB/A-EU, Zuschlag nach niedrigstem Preis.

Angebotsfrist: 28.07.2026, 10:00 Uhr.

Ausführung: Ende 2026, Dauer ca. 5 Werktage.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 2 Tage bis zur Angebotsfrist — 28. Juli 2026
HEUTE
Termin / FristJUN2026JULAUGSEPOKTNOVDEZ
Veröffentlichung22. Juni 2026
Angebotsfrist28. Juli 2026
Bindefrist28. Juli – 28. Sep. 2026
Ausführungsbeginnca. 30. Nov. – 14. Dez. 2026
Vollendung der Ausführungca. 7. Dez. – 21. Dez. 2026
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssumme wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme, insbesondere unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen, ggf. monetarisierter Zuschlagskriterien sowie eines eventuellen Nachlasses ohne Bedingungen. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 v.H.

KI-Hinweis: Im Dokument wird explizit auf eine separate Vorlage 'HVA B-StB Gewichtung der Zuschlagskriterien' verwiesen, die nicht im bereitgestellten Kontext enthalten ist. In Abschnitt 7 der Aufforderung ist nur 'Zuschlagskriterium Preis' als aktiv markiert, jedoch wird in Abschnitt 2 der 'Vorzulegenden Unterlagen' ein Zuschlagskriterium 'Beschleunigungsregelung' erwähnt, sodass die tatsächliche Vergabeart und Gewichtungen nicht abschließend geklärt sind.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Technische Bearbeitung und Planung

Baustelleneinrichtungs-, Bauverfahrens- und BauablaufplanungHavariemaßnahmeplan und Entsorgungskonzept erstellenWerkstattplanung für alle Schutzeinrichtungen auf Brücke und Stützwänden anfertigen (4-fach in Papier plus digital als PDF), mindestens 6 Wochen vor Baubeginn vorzulegenVermessungsleistungen für die Trassierung

Schutzeinrichtungen auf der Brücke und an Stützwänden

155 m Stahl-Schutzplanken mit Aufhaltestufe H2/W4/B auf BrückenkappenAufstellung auf Brückenkappen mit bis zu 4 % QuerneigungAlle Teile mit Korrosionsschutz: Feuerverzinkung + EP-Zwischenbeschichtung + PUR-DeckbeschichtungEs dürfen sich keine gelösten Teile > 2 kg lösen können (Anprallprüfung)Zusatzkonstruktion zum Schutz von Motorradfahrern (Positivprüfung) ist vorzusehen

Schutzeinrichtungen am äußeren Fahrbahnrand der B 101

208 m Stahl-Schutzplanken H2/W4/B192 m Stahl-Schutzplanken H1/W5/A470 m Stahl-Schutzplanken N2/W5/AAnfangs- und Endkonstruktionen (AEK)Übergangskonstruktionen (ÜK) zwischen H1 und H2 sowie N2 und H1, einschließlich Anschluss an vorhandene BestandssystemeDilatationsstöße, Isolierstöße und Passstücke

Leitpfosten und Kleinteile

27 Stück Leitpfosten aufstellen3 Stück Leitpfosten liefern (Ersatz)3 Stück Sockelleitpfosten3 Stück Grasstopp-Platten

Erdung und Verkehrssicherung

Erdung der Bauwerke: Bahnerdung der DB AG an die Schutzeinrichtungen anschließen (Fahrleitungsbereich!)Verkehrssicherung der Baustelle gemäß ZTV-SAEntsorgung aller anfallenden Materialien

Fachliche Anforderungen an die Systeme

Fahrzeugrückhaltesysteme gemäß „Technische Kriterien für den Einsatz von Fahrzeugrückhaltesystemen in Deutschland" (BASt)Nachweis gemäß DIN EN 1317Maximale Anpralllastklasse B nach DIN EN 1991-2

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Persönliche Lage – Ausschlussgründe

Keine schweren Verfehlungen, die die Zuverlässigkeit in Frage stellenKeine Verurteilung zu Freiheitsstrafe > 3 Monate oder Geldstrafe > 90 Tagessätze in den letzten 2 JahrenKein Insolvenzverfahren, keine LiquidationOrdnungsgemäße Erfüllung der Steuer- und Abgabenpflichten

Berufliche Befähigung

Eintragung im Handelsregister, Handwerksrolle oder IHK (soweit für die Leistung erforderlich)Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Mindestjahresumsatz: 1.000.000 € brutto (gesamt) im Durchschnitt der letzten 3 JahreMindestjahresumsatz im Tätigkeitsbereich (Schutzeinrichtungen/Straßenbau): 1.000.000 € bruttoAuf Verlangen: Bestätigung durch Wirtschaftsprüfer/Steuerberater oder testierte Jahresabschlüsse

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Mindestens 2 vergleichbare Referenzen über Bauleistungen in den letzten 5 Kalenderjahren (bis 10 Jahre möglich); anzugeben sind Bezeichnung der Leistung, Auftragswert (Anteil des Bieters), Ausführungszeitraum und AuftraggeberVerfügbarkeit der erforderlichen ArbeitskräfteQualifikation „Verantwortlicher für Sicherungsarbeiten an Arbeitsstellen" gemäß MVASEignung der Fahrzeugrückhaltesysteme gemäß BASt-Liste (Technische Kriterien)

Eignungsleihe und Unteraufträge

Eignungsleihe zulässig für technische/berufliche sowie wirtschaftliche/finanzielle AnforderungenBei Eignungsleihe: gesamtschuldnerische Haftung mit dem BieterUnterauftragnehmer sind über das Verzeichnis (Formular 103) offenzulegen

Verfahren und Zuschlag

Offenes Verfahren nach VOB/A-EU, Abschnitt 2Zuschlagskriterium: niedrigster PreisWerkstätten für Behinderte erhalten 15 % Bonus bei der Wertung (sofern Nachweis erbracht wird)
Referenzprojekte
mindestens 2 ReferenzenZeitraum: letzte 5 Kalenderjahre (Referenzen bis 10 Jahre werden ebenfalls akzeptiert)Volumen: kein Mindestauftragswert definiert

Vergleichbare Bauleistung: Lieferung und Montage von Schutzeinrichtungen/Fahrzeug-Rückhaltesystemen auf Brücken oder Straßen

Bezeichnung der Leistung, Anteil des Bieters am Auftragswert, Ausführungszeitraum und Auftraggeber sind anzugeben

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 35%4–10 · 53%11+ · 12%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 27 erledigt
Angebotsunterlagen – Pflichtangaben mit dem Angebot
Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle nachzureichen
Technische/fachliche Vorbereitung
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale | 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen | Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
01099 Dresden
Ort
01558 Großenhain
Kategorie
Brücken- & Tunnelbau
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.lasuv.sachsen.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
01558 Großenhain
Sachsen

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