Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Bundesstadt Bonn schreibt die temporäre Stromversorgung für den Jahrmarkt „Pützchens Markt" öffentlich aus. Es geht um die leihweise Bereitstellung, Verlegung, Installation und den späteren Abbau von rund 115 Stromverteilern, Zuleitungskabeln, Zähler- und Wandlerschränken, einer Sicherheits- und Fluchtwegbeleuchtung sowie einer Lautsprecheranlage für Durchsagen. Die Leistung gilt zunächst für 2026 und kann drei Mal um ein weiteres Jahr verlängert werden.
Angebote: bis 16.07.2026, 09:00 Uhr (MESZ), elektronisch über den Vergabemarktplatz NRW (VMPConnector / evergabe.nrw.de).
Zuschlag: erhält das preisgünstigste Angebot.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenKernleistung: Stromversorgung des Marktgeländes
Leihweise Gestellung, Verlegung, Anschluss, Betrieb und Demontage der kompletten temporären Elektroversorgung für den Jahrmarkt Pützchens Markt 2026.
Im Lieferumfang enthalten sind jeweils alle Nebenkosten, Nebenleistungen, der Anschluss an bauseits vorhandene EVU-Schränke, die Demontage/Wiederaufnahme nach den Markttagen, der Abtransport sowie die Leihgebühr für die Dauer der Markttage.
Schränke, Verteiler und Kabel
Rund 115 Stromverteiler in verschiedenen Ausführungen, darunter Baustrom-Verteilerschränke, Zähler- und Verteilerschränke, Wandler- und Doppelwandler-Zählerschränke sowie Stromverteilerschränke. Bestückt mit geeichten Drehstromzählern (60 A), Wechselstromzählern (30/40 A), CEE-Steckdosen (400 V/16 A, 32 A, 63 A), Schutzkontakt-Steckdosen (230 V/16 A) und Fehlerstrom-Schutzschaltern (30 mA).
Verbindungskabel vom Typ H07RN-F in diversen Querschnitten (1G120, 4G25 bis 4G120, 5G16) für die Versorgungsbereiche 24 bis 45 im gesamten Marktgelände (Marktstraße, Friedenstraße, Holzlarer Weg, Am Weidenbach, Sebastianusstraße, Am Rosenbach, Wohnwagenplätze, Textilmarkt, Pluutemaat).
Sicherheitsbeleuchtung, Fluchtwege und zusätzliche Ausleuchtung
Sicherheitsbeleuchtung für acht Bereiche, Fluchtwegbeleuchtung mit LED-Strahlern (50 W) an fünf Standorten (Friedhof, Friedenstraße 18, Marktschule, Sportplatz, Bayernzelt) sowie zusätzliche Ausleuchtung mit LED-Strahlern (50 W/70 W) an acht Standorten auf 5-m-Standrohren mit Dämmerungsschalter/Zeitschaltuhr.
Lautsprecheranlage für Durchsagen
1 Sendeeinheit, 15 Funk-Empfangseinheiten und 15 Druckkammerlautsprecher an verschiedenen Standorten (u. a. an Straßenbeleuchtungsmasten) für Durchsagen von Polizei, Feuerwehr und Marktamt.
Bereitschaft, Wartung und Störungsdienst
Bereitschaftsdienst vor Ort während der gesamten Öffnungszeiten (Fr 10:00 bis Di 24:00 Uhr) sowie eine Reaktionszeit von max. 45 Minuten im Störungsfall außerhalb der Öffnungszeiten. Vorhaltung von Reservekabeln, Reserveverteilern, Reserve-Gummiabdeckmatten und Kabel-Überfahrschutz (5-zügig) für den Störungsfall.
Auf- und Abbau, Termine
Aufbau der Wohnwagenstellplatz-Versorgung ab ca. 20.08.2026, Installation aller übrigen Anlagen ab ca. 03.09.2026, Aufbau von Notbeleuchtung und Bayernzelt bis Donnerstag vor Markteröffnung (10.09.2026, 18:00 Uhr) und Demontage/Abtransport am Mittwoch nach Marktende (16.09.2026). Demontage der Wohnwagenstellplatz-Anschlüsse bis ca. 25.09.2026. Die Beauftragung erfolgt zunächst für das Jahr 2026, mit drei optionalen Verlängerungsjahren (Markttermine 10.–14.09.2027, 08.–12.09.2028 und 07.–11.09.2029).
Abnahme, Prüfung und Dokumentation
Abnahme durch einen zugelassenen Sachverständigen (z. B. TÜV) auf Kosten des Auftragnehmers; mängelfreier Abnahmebericht ist dem Amt 66-64 vorzulegen. Anschließend gemeinsame Schlussabnahme mit Auftragnehmer, Auftraggeber und Tiefbauamt 66-64. Installation nach DIN/VDE 0100 Teil 740 sowie den einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften. Stundenlohnzettel sind dem Auftraggeber im Original vorzulegen.
Stromabrechnung mit Schaustellern
Die Stromkosten werden separat über das EVU abgerechnet. Der Auftragnehmer rechnet den Stromverbrauch direkt mit den Schaustellern und Kleingeschäften ab und verrechnet mit dem EVU. Termine für Anschluss und Demontage sind mit dem EVU abzustimmen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche Eignung und Registereintrag
Eintrag in der Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (präqualifizierte Unternehmen) ODER Vorlage des ausgefüllten Formblatts 'Eigenerklärung zur Eignung' (VVB 124) für nicht präqualifizierte Unternehmen. Nachweise zu: Eintragung in Berufsregister, Handwerksrolle, Handelsregister, IHK oder Gewerbeanmeldung. Keine Insolvenz, kein Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens mangels Masse, keine Liquidation. Keine schweren Verfehlungen gemäß § 6e EU VOB/A; in den letzten zwei Jahren keine rechtskräftige Strafe > 90 Tagessätze oder Geldbuße > 2.500 EUR. Ab Auftragssumme ab 30.000 EUR wird das Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt abgefragt.
Wirtschaftliche und finanzielle Eignung
Nachweis einer bestehenden Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 5.000.000 EUR ODER Erklärung, im Auftragsfall eine solche abzuschließen und nachzuweisen. Ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung. Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft (auf Verlangen: Unbedenklichkeitsbescheinigung mit Lohnsummen).
Technische und berufliche Eignung
Einsatz von Fachkräften: Monteure mit abgeschlossener Berufsausbildung und mehrjähriger Erfahrung, ggf. Meister/Obermonteur. Benennung eines Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinators (SiGeKo) mit Qualifikation gem. RAB 30 (Baustellenverordnung). Nachweis vergleichbarer Leistungen aus den letzten 5 Jahren (Referenzen), vorzulegen als Eigenerklärung. Bei engerer Wahl: 3 Referenznachweise mit Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, eigenem Personal, Mengen, Arbeitnehmerzahl, technischen Anforderungen und Bestätigung des Auftraggebers.
Eignung von Nachunternehmern
Eingesetzte Nachunternehmer müssen präqualifiziert sein oder die Voraussetzungen für die Präqualifikation erfüllen. Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle sind die Eigenerklärungen (VVB 124) auch für Nachunternehmer vorzulegen.
Vergleichbare Leistungen: temporäre Stromversorgung / Elektroversorgung für Veranstaltungen oder Märkte, Lieferung, Aufbau und Demontage von Verteilerschränken, Kabelverlegung
Eigenerklärung (VVB 124); bei engerer Wahl ausführliche Referenznachweise mit Ansprechpartner, Leistungsart, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, eingesetztem Personal, Mengen und Bestätigung des Auftraggebers