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Endausbau Börgerdieksweg - 2. BA, hier: Straßenbauarbeiten

Stadt Ahaus48683 Ahaus, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 4 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Stadt Ahaus schreibt den Endausbau des Börgerdiekswegs im 2. Bauabschnitt öffentlich aus.

Was gebaut wird:

Sanierung der Straße „Am Tor" auf rund 290 m (vom Kreisverkehr K63 bis Einmündung Melchisengoren) inkl. Vollausbau der Einmündung Börgerdieksweg – mit komplett neuem Oberbau, Borde, Rinne und dreilagigem Asphalt.Bau eines neuen kombinierten Geh-/Radwegs (nördlicher Bereich) und Sanierung des bestehenden Geh-/Radwegs (südlicher Bereich) in Pflasterbauweise – inkl. barrierefreier Elemente (Taststeine, Rippenplatten).Erneuerung des Regenwasserkanals: Rückbau des alten Betonkanals DN 400–500 (ca. 50 m) und Neubau mit PP-Rohrleitung DN/OD 315 inkl. Schachtbauwerken.

Wichtige Eckdaten:

Bauzeit: September 2026 bis Juni 2027 (ca. 9 Monate).Angebotsfrist: 30.07.2026 um 10:00 Uhr (elektronisch über Vergabemarktplatz NRW).Vergabe nach § 75a Gemeindeordnung NRW (unterhalb EU-Schwelle). Keine Losaufteilung.Zuschlag an den Bieter mit dem niedrigsten Preis.

Besondere Bedingungen: Anliegerverkehr und Zufahrten zu den Grundstücken Am Tor 23 und 25 müssen durchgehend gewährleistet bleiben, ebenso die wöchentliche Müllabfuhr.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 4 Tage bis zur Angebotsfrist — 30. Juli 2026
HEUTE
Termin / FristJUN2026JULAUGSEP
Veröffentlichungca. 25. Juni 2026
Bieterfragen-Frist23. Juli 2026
Angebotsfrist30. Juli 2026
Bindefrist30. Juli – 27. Aug. 2026
Ausführungsbeginnca. 1. Sep. 2026 – 30. Juni 2027bis 2027
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis0 Kriterien
KI-Hinweis: Das vorliegende Dokument (Informationen DSGVO) enthält ausschließlich Datenschutzinformationen gemäß Art. 13/14 DSGVO und keine Zuschlagskriterien der Vergabe.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Straßenbau – Fahrbahn Am Tor

Sanierung der Fahrbahn „Am Tor" auf ca. 290 m (vom Kreisverkehr K63 ortseinwärts bis zur Einmündung Melchisengoren) inkl. Vollausbau der Einmündung Börgerdieksweg.

Erdarbeiten / Rückbau: Abfräsen der bestehenden Asphaltdecken (teerhaltig), Aufnehmen der Schottertragschicht, Lösen und Entsorgen der anfallenden Böden (RC-3, RC-1, BM-F1, BM-F3), Herstellen des Planums (Ev2 > 80 MN/m²).Entwässerung: Rohrgräben, Kanalleitungen DN 160 PP (SN10), Straßenabläufe, Schachtkopfsanierung (6 Stück).Oberbau: Füllboden, 30 cm Frostschutzmaterial, Geogitter (z. B. Basetrac Duo-C PP 40/40), 20 cm Hartkalkstein-Mineralgemisch 0/45.Randeinfassungen: Hochbordsteine (ca. 370 m), Rundbord (ca. 230 m), Übergangs-, Eck- und Kurvensteine, zweireihige Basamentrinne (ca. 620 m).Asphaltarbeiten (temperaturabgesenkt, mind. 20 K reduziert):Asphalttragschicht AC 32 TS, 10 cmProfilausgleich bis 12 cmAsphaltbinderschicht AC 16 BS, 6 cmAsphaltdeckschicht AC 11 DS, 4 cmMarkierung & Beschilderung: Längsmarkierung Typ II (Heißplastik), Richtungspfeile, Rotmarkierung (Reibeplastik), Piktogramme, Verkehrszeichen Vz 240.

Geh- und Radweg Am Tor (Nebenanlage)

Kombinierter Geh-/Radweg in Pflasterbauweise – im nördlichen Bereich als Neubau (Vollausbau), im südlichen Bereich als Sanierung des bestehenden asphaltierten Weges mit Umbau auf Pflaster.

Erdarbeiten / Rückbau: Aufnehmen von Holzzaun, Sträuchern, Bäumen (mit Rodung), Asphaltdecke und Bestandspflaster; Oberbodenabtrag; Boden BM-3 lösen und entsorgen.Entwässerung: DN 160 PP-Rohrleitungen, Drainageleitungen (DN 150/160), Kontrollschächte, Straßenabläufe, Schachtkopfsanierung (10 Stück).Oberbau: Füllboden, Frostschutzmaterial, Hartkalkstein-Mineralgemisch 0/45.Randeinfassungen: Winkelsteine, Betonrandsteine, Muldensteine, Schnittkanten.Pflasterarbeiten: ca. 1.440 m² Betonsteinpflaster (grau 50 m², rot 1.180 m², anthrazit 210 m²) inkl. Sonderelemente (Taststeine, Rippenplatten, Noppenplatten, Schrägsteine, Übergangssteine).Wassergebundene Wegedecke: ca. 500 m².Ausstattung: Wurzelsperren, Pflanzsubstrat (z. B. Vulkatree 0–32), Lieferung und Einbau von Vz 240 inkl. Pfosten und Fundamenten, Markierungen (Piktogramm „30").

Regenwasserkanal (RW-Kanal)

Erneuerung des Regenwasserkanals im Bereich Am Tor – Rückbau und Ersatzneubau des bestehenden Betonkanals DN 400–500.

Vermessung: Bestands- und Abrechnungsaufnahme mit Tachymeter/GPS (Lage ±5 cm, Höhe ±1 cm), Erstellung von Bestands- und Abrechnungsplänen als DXF/DWG/PDF im Maßstab 1:250 und 1:500.Rückbau: ca. 50 m Betonkanal DN 400–500 (Beton, Mörtel, ggf. Klinkermauerwerk).Neubau: ca. 75 m PP-Vollwandrohrleitung DN/OD 315, SN10 (SDR 26), DIN EN 1852-1 (Farbmarkierung blau für RW) inkl. Doppelsteckmuffen, Gelenkstücken, Einfachabzweigen DN/OD 315/160 und 315/315, Anschluss an Bestand AP_B_1.Drainage: Mitverlegung DN 100 (PVC-U gewellt) in der Rohrauflagersohle.Hausanschlüsse: Übernahme GAL/SEL DN 150 mittels Rohrkupplung bzw. Überschiebmuffe.Schachtbauwerke: 3 Schächte aus Betonfertigteilen Typ 2 (LW 1.000 mm) als Knickschacht SU-M mit Anschlüssen DN 300 PP; Schachtabdeckungen Klasse D 400 (LW 600 bzw. 605 mm) z. B. ACO Multitop oder Buderus Budalock inkl. Schmutzfänger.Wasserhaltung: Elektro-Tauchpumpe (Förderstrecke ≤ 50 m), Abwasserhaltung RW-Kanal DN 300–500 B / DN 300 PP (Qmax ≈ 5 l/s, Förderhöhe ≈ 2 m).Rohrbettung: Kiessand 0–8 mm nach DWA-A 139, Typ 1 (je 15 cm untere/obere Bettung).Sicherung Versorgungsleitungen: Längs- und kreuzende Leitungen bis DN ≤ 150 sind mind. 2 Arbeitstage im Voraus per Handschachtung freizulegen, zu sichern und fotografisch zu dokumentieren.

Allgemeine Leistungen für alle Bereiche

Baustelleneinrichtung und -räumung inkl. Geräte, Werkzeuge, Baubüros, Anschlüsse.Verkehrssicherung und Umleitungsbeschilderung nach RSA inkl. Sperrgenehmigung (vor Baubeginn bei der Straßenverkehrsbehörde einzuholen), Umleitungsbeschilderung ÖPNV.Vermessung / Absteckung: digitale Absteckung nach UTM (ETRS89), Erstellung von Bestandsplänen M. 1:250 (digital), Abrechnungszeichnungen.Grenzsteinsicherung: 48 Stück aufsuchen, sichern, anzeigen.Baumschutz: 22 Stück mit Mantel und Polsterung, Mindesthöhe 3,00 m. Gehölzschonzeit beachten: Beseitigung von Gehölzen ist gem. § 39 (5) BNatSchG vom 01.03. bis 30.09. verboten.Plattendruckversuche: 8 Stück nach DIN 18134 (30 cm Druckplatte), durch anerkannte Prüfstelle.Bautagesberichte wöchentlich abzeichnen lassen; Stundenlohnnachweise und Wiegekarten bis zum nächsten Werktag vorlegen.

Bauleitung, Logistik und Anliegerbedingungen

Bauzeitraum: September 2026 bis Juni 2027 (ca. 9 Monate).Baufläche: ca. 3.500 m².Anliegerverkehr aufrechterhalten – besonders Zufahrten zu den Mehrfamilienhäusern Am Tor 23 und 25 für Materiallieferungen durchgehend gewährleisten.Müllabfuhr wöchentlich sicherstellen.Verschmutzungen der Anliegerstraßen sind zu beseitigen.Private Versorgungsleitungen Dritter (Strom, Beleuchtung etc.) sind im Baufeld zu berücksichtigen.Sperrgenehmigung ist rechtzeitig vor Baubeginn zu beantragen.

Regieleistungen (auf Anordnung des Auftraggebers)

Stundenlohnarbeiten, separat und auf Anordnung abzurechnen:

Arbeitskraft „Poliere": 10 hArbeitskraft BFA (V 1): 20 hBagger bis 0,4 m³ inkl. Bedienung: 10 hBagger 0,4–1,0 m³ inkl. Bedienung: 10 hLKW Allrad inkl. Bedienung (~15 t Nutzlast): 10 hKleinmotorgeräte (z. B. Stemmhammer) inkl. Bedienung: 10 h

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Persönliche Lage

Eigenerklärung zur Eignung (Pflicht).Erklärung, dass die gewerberechtlichen Voraussetzungen zur Ausführung der angebotenen Leistung vorliegen (auf dem Angebotsdeckblatt).Erklärung zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen (auf dem Angebotsdeckblatt).Kartellerklärung (Mitgliedschaft in Vereinbarungen/Kartellen gem. §§ 2, 3 GWB) zwingend abzugeben; beteiligte Firmen sind ggf. zu benennen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG (vom Finanzamt ausgestellte Bescheinigung).Nachweis einer Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung mit Deckungssumme von mindestens 1.000.000 EUR für Sach-, Personen- und Umweltschäden.Angabe zur Berufsgenossenschaft (Bezeichnung + Mitgliedsnummer).Angabe zur Haftpflichtversicherung (Versicherer + Deckungssumme).

Fachliche Eignung – Nachunternehmer

Werden Leistungsteile an Nachunternehmer vergeben, sind Nachunternehmer bereits bei Angebotsabgabe namentlich zu benennen und das Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen einzureichen.Nachunternehmer müssen präqualifiziert sein oder ihre Eignung nachweisen (bei Zuschlag Nachreichung möglich).

Möglichkeit des Eignungsnachweises

Präqualifizierte Unternehmen: Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (ggf. ergänzt durch auftragsspezifische Nachweise).Nicht präqualifizierte Unternehmen: Eigenerklärung zur Eignung; bei Zuschlag sind Bescheinigungen der zuständigen Stellen nachzureichen.
KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 27%4–10 · 45%11+ · 28%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 17 erledigt
Pflicht-Unterlagen (mit dem Angebot einzureichen)
Bieter-Angaben (auf dem Angebotsdeckblatt)
Bei Bietergemeinschaften zusätzlich
Sicherheiten (nach Zuschlag)
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadt Ahaus
Ort
48683 Ahaus, Nordrhein-Westfalen
Kategorie
Straßen- & Wegebau
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
48683 Ahaus
Nordrhein-Westfalen

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