Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Wittlich erneuert ein Brückenbauwerk über den Mühlengraben an der L 53 samt angrenzendem Wirtschaftsweg und Regenwasserdurchlass.
Die alte Bogenbrücke wird abgebrochen und durch ein neues Stahlbeton-U-Profil (2,50 m x 1,20 m lichter Durchlass) ersetzt. Auf jeweils rund 10 Metern vor und hinter dem Bauwerk wird die Asphaltdecke des Wirtschaftswegs erneuert. Ein Regenwasserdurchlass DN 800, der bisher unter dem Bauwerk in den Mühlengraben mündet, wird rückgebaut und umgeleitet.
Die ausgeschriebenen Bauleistungen umfassen Wasserbau mit Wasserhaltung des Mühlengrabens, Abbruch-, Erd- und Entsorgungsarbeiten, einen neuen Abwasserkanal aus Stahlbeton DN 800, Asphalt- und Oberbauarbeiten, ein kombiniertes Stahl-Holz-Geländer als Absturzsicherung sowie Stundenlohnarbeiten.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Zuschlagskriterium Preis; ermittelt aus der Wertungssumme des Angebotes unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBauvorhaben im Überblick
Gegenstand ist die Erneuerung eines Brückenbauwerks über den Mühlengraben an der L 53 in Wittlich einschließlich der zugehörigen Straßenbauarbeiten. Das Baufeld liegt im gesetzlichen Überschwemmungsgebiet der Lieser.
Die alte Bogenbrücke wird abgebrochen und durch ein neues Stahlbeton-U-Profil mit lichten Abmessungen von 2,50 m x 1,20 m ersetzt. Auf jeweils rund 10 m vor und hinter dem Bauwerk wird der asphaltierte Wirtschaftsweg erneuert. Der bestehende Regenwasserdurchlass DN 800, der unterhalb des Bauwerks in den Mühlengraben mündet, wird rückgebaut und umgeleitet.
Wasserbau und Baustelleneinrichtung
Einrichten, Vorhalten und Räumen der Baustelle inklusive Bauvermessung, Staub- und Verschmutzungsschutz sowie Schutzzaun (ca. 30 m).
Wasserhaltung des Mühlengrabens während der Bauzeit, Sedimentschutz mit Strohballen.
Erdarbeiten: Oberboden abtragen, lagern und wieder einbauen (ca. 180 m² / 54 m³), Böschungsflächen (ca. 100 m²), Baugruben und Leitungsgräben ausheben (ca. 165 m³ Boden), Kies-Sand-Gemisch in der Leitungszone, Planum herstellen, Wasserbaupflaster und Sohlsubstrat einbauen.
Abbruch und Entsorgung
Asphaltoberbau schneiden (ca. 12 m) und bituminöse Befestigung abbrechen (ca. 110 m²). Stahlbeton (ca. 30 m³) und Mauerwerk (ca. 25 m³) abbrechen sowie Rohrleitung DN 800 teilabbauen.
Abfuhr, Wiederverwertung und Entsorgung der anfallenden Materialien:
Abfälle sind getrennt zu erfassen und sachgerecht zuzuordnen. Nachweisführung nach KrWG/NachwV. Auf Verlangen sind Verwertungs-/Beseitigungsträger, Berechtigungsnachweise, ggf. Erlaubnis nach § 54 KrWG und Anzeige nach § 53 KrWG vorzulegen.
Neues Brückenbauwerk und Abwasserleitung
Stahlbeton-U-Profil 2500 x 1200 mm mit Böschungsstücken (Baulänge ca. 13,56 m) als neuer Durchlass; Streifenfundamente, Schottertragschicht, Sauberkeitsschicht, Bewehrungsstahl.
Abwasser: Anschluss Hauptkanal SB DN 800 mit Rohrkupplungen, Passstücken, Krümmer und Böschungsstück; neuer Abwasserkanal aus Stahlbeton DN 800, Länge ca. 5 m.
Schutzeinrichtungen: kombiniertes Stahl-Holz-Systemgeländer (Höhe 1,20 m) als Fallschutz, Länge ca. 20 m.
Straßen- und Wegebau
Oberbau, ungebunden: Frostschutzschicht (ca. 30 m²), Schottertragschicht (ca. 30 t), Planum (ca. 120 m²), Bankett/Auffüllbereich (ca. 7,5 t), Landschaftsrasen (ca. 180 m²), Kontrollprüfung.
Asphaltarbeiten: Asphalttragdeckschicht AC 16 TD (ca. 110 m²), Randausbildung (ca. 50 m), Fugen herstellen und füllen (ca. 12 m + 22 m).
Schrammborde aus Beton am Brückenbauwerk.
Stundenlohnarbeiten und Abrechnung
Bereitstellung von Personal und Gerät auf Stundenlohnbasis, u. a.:
Abrechnung im GAEB-Austauschformat XML 3.1; für alle Kostenträger kumuliert eine .d11-Datei (REB 23003). Für Nachträge je Kostenträger eine .d86-Datei. Mit der Rechnung einzureichen: Rechnung und Massenermittlung (je 2-fach), Aufmaße/Zeichnungen/Handskizzen, Rapportzettel, Lieferscheine, Entsorgungsnachweise, Eigenüberwachungsprüfungen und Tagesberichte (jeweils im Original).
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche Eignung und Qualifikationen
Der Auftragnehmer muss über die erforderliche Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit verfügen.
Folgende Qualifikationen sind nachzuweisen bzw. vorzulegen:
Persönliche und arbeitsschutzbezogene Anforderungen
Das eingesetzte Personal muss über die erforderliche Ausbildung und Fachkunde verfügen. Die Baustelle ist mit einem deutschsprachigen und vertretungsberechtigten Polier oder Vorarbeiter zu besetzen.
Gemäß Baustellenverordnung sind alle erforderlichen Maßnahmen zur Sicherstellung des Arbeitsschutzes zu treffen; ein vorhandener SiGe-Plan ist zu berücksichtigen. Die Verantwortung gilt auch für Nachunternehmer.
Wirtschaftliche und rechtliche Eignung
Voraussetzungen:
Registereintragungen und Nachweise
Vorlage einer der folgenden Eintragungen (oder Erklärung, dass keine Eintragungspflicht besteht):
Auf Verlangen der Vergabestelle nachzureichen:
Technische und umweltrechtliche Anforderungen
Eigenüberwachung der erbrachten Leistungen gemäß technischen Regelwerken (z. B. ZTV A-StB). Prüfzeugnisse und Gütezeichen für alle zu liefernden Baustoffe sind vor Baubeginn vorzulegen. Statische Nachweise sowie Standsicherheits- und Stabilitätsnachweise sind vor dem Einbau vorzulegen.
Einhaltung der einschlägigen umweltrechtlichen Vorgaben, insbesondere Wasserhaushaltsgesetz (WHG) und Landeswassergesetz (LWG), Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) und Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG).
Referenzen über vergleichbare Bauleistungen (Brücken-/Ingenieurbau und/oder Straßenbau)
Ansprechpartner Auftraggeber, Leistungsart, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit Mengen, durchschnittlich eingesetzte Arbeitnehmer, technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Haupt-ARGE-NU), ggf. koordinierte Gewerke, Auftraggeberbestätigung